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Kitsune Niiro

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Kitsune Niiro

Beitrag  Mitsu am Mo 21 Nov - 8:48

Charakterschablone

Charakterbild:
Spoiler:
Motto des Charakters: Das Motto eines Menschen sagt bereits viel über dessen Lebensstil und Einstellung zum Leben aus. So ist es auch bei der jungen Frau der Fall, deren Lebensmotto bereits einen tiefen Einblick in ihren Charakter gewährt. Es lautet wie folgt und lässt sich auch dem Bild entnehmen ( Wink ):
'Gut oder Böse, es hängt stets vom Betrachter ab was wirklich böse oder wahr ist, es besitzt keinen Sinn. Wir schließen besser unsere Augen und blicken wohin der Wind uns trägt. Egal wie sehr du versuchst, du wirst es nie schaffen die Welt zu ändern, gib also besser auf und lebe ein entspanntes Leben.'

Allgemeine Informationen

Name: Niiro
Vorname: Kitsune
Alter: 29 Jahre
Blutgruppe: 0 Negativ
Rang:
Spoiler:
Den Rang zu definieren ist bei Kitsune leider nicht so ganz einfach, da sie bereits vor fünf Jahren den Rang einer Anbu inne gehabt und dann das Dorf aus unbekannten Gründen verlassen hatte. Seitdem haben sich ihre Fertigkeiten in jeder Hinsicht weiterentwickelt, sodass man sagen könnte, dass sie sich mittlerweile deutlich über dem Niveau eines normalen Anbu befindet. Seitdem ist jedoch noch so einiges passiert, unter anderem im Reich des Nebels, wo sie nach einiger Zeit eine Aufnahme fand, die ihre Freiheit als solche nicht beschnitt, den Rang als eine der sieben Schwertshinobi.

Geburtsort: Sunagakure
Wohnort: Kirigakure - Reisend
Besonderheiten:
Spoiler:
Es gibt eigentlich nicht einmal viel besonderes über Kitsune zu erwähnen, da all ihre bekannten Verwandten längst verstorben sind. Ihre Mutter zog sie bis zu ihrem achtzehnten Lebensjahr alleine groß, da ihr Vater bereits über alle Berge war. Über diesen Mann werde ich jedoch später noch mehr erwähnen. Zumindest begab es sich, dass sie bereits in jüngsten Jahren ein geradezu außergewöhnliches Talent aufwies, sodass sogar ihre fehlende Affinität zu Ninjutsu praktisch völlig unter den Tisch fiel. So kam es also wie es kommen musste, sodass sie direkt nach ihrer Prüfung, in der es um die Zulassung zum Rang des Chunnin ging, in ein Ausbildungsprogramm der Anbu gesteckt und von ihrer Mutter getrennt wurde. Während dieser Zeit verstarb ihre Mutter auch, sodass sich ein Deckname für die junge Kunoichi erübrigte, schließlich gab es niemanden mehr, der zu schützen war. Zugegeben ihr eigener Schutz wurde damit etwas vernachlässigt, doch scheinbar kniete sich die junge Frau derart in Training und Job, dass der Gedanke an ein Privatleben verschwendet schien. Nach einiger Zeit bei der Einheit der Wache verschwand sie jedoch eines Tages spurlos, brach ohne Entschuldigung oder Nachricht auf, machte sich nicht einmal die Mühe Informationen zu entwenden, welche ihr genug Geld für eine neue Existenz eingebracht hätten. Ganz in diesem Sinne ebbte auch die Suche nach den ersten paar Monaten ab, da sich schlichtweg keine einzige Spur von ihr fand. Es schien fast als wäre sie gleich einem Geist einfach verschwunden. Das war vor nunmehr sechs Jahren, sechs Jahre in denen sie umher wandert auf der Suche nach Vater und Lebensziel, wenngleich sie sich bei beidem nur geringe Chancen ausrechnet. Jedoch ist es ihr gelungen bereits einige Fragmente über den alten Mann und seine ehemaligen Gefährten zusammen zu tragen. Vermutlich ist er längst tot, ebenso wie seine Träume, nicht mehr als eine ferne Erinnerung. Die Jagd hat jedoch gerade erst begonnen und sie ist nicht gewillt aufzugeben, bevor sie nicht alles über ihren Ahnen herausbekommen hat.


Äußerlichkeiten

Größe: 1,64m
Gewicht: 43kg
Statur:
Spoiler:
Die Statur der jungen Frau lässt sich durch ihre doch recht freie Kleidung ziemlich einfach beschreiben, denn sie scheint auf den ersten Blick doch recht zierlich und schlank, doch dieser Eindruck täuscht über die Wahrheit hinweg. Unter der zierlichen Hülle versteckt sich ein außergewöhnliches Kraftpaket, welches sich nicht in blanken Muskeln manifestiert, sondern vielmehr in sehr unscheinbaren, aber dennoch starken Muskeln, sodass ihr gesamter Körper mehr als nur etwas durchtrainiert ist.
Aussehen:
Spoiler:
Ähnlich wie bei meinem Lieblingscharakter beginne ich nun auch dieses mal wieder im Gesicht der jungen Frau an, um genau zu sein sogar deren Haaren. Ebenso wie bereits ihr Vater neigt sie dazu sich zu verändern und mit dem Wind sowohl Charakter, Identität als auch Gestalt zu wandeln. Daher ist es nicht immer leicht von ihrem Aussehen zu sprechen, doch vorerst lässt sich sagen, dass der folgende Text ihre Erscheinung wiedergibt, wie sie im Moment, ja in genau diesem Augenblick, ist. Ihr Haar trägt sie im Moment frei und für ihre Verhältnisse auch recht kurz, es geht noch nicht einmal wirklich als schulterlang durch. Es entsprang dieses Mal keiner ausgeklügelten Tarnung oder einer neuen Identität, der sie nachgehen will, nein es war schlichtweg eine Laune von ihr von der sie so einige vorzuweisen hat. Die Farbe ihres glänzenden und vollen Haares ist ein dunkles braun, ebenso wie einst die Farbe der Haare ihres Vaters. Jedoch besitzt es auch einen leicht rötlichen Stich, welcher an die Farbe von Füchsen erinnert, welche sich zahlreich in den Wäldern finden. Aufgrund dieser leichten Färbung bekam sie von ihrer Mutter auch ihren Namen 'Kitsune', Rotfuchs. Es mag eine geradezu lächerliche Parallele sein, dass bereits der legendäre Shinobi mit einem Rotfuchs als Begleiter durch die Welt zog, vielleicht dachte sich die Mutter von Kitsune jedoch auch einfach etwas, als sie ihrer Tochter diesen Namen zukommen lies, doch da sie tot ist, werden wir es wohl nie erfahren. Gehen wir nun also etwas mehr auf den Rest ihres Gesichts ein, welches von keinerlei sichtbaren Narben geziert wird. Die Betonung liegt dabei jedoch auf den sichtbaren Narben, denn die junge Frau hat trotz ihrer eigentlich recht ruhigen Art nie an sich gehalten, wenn sie mit jemandes Verhalten nicht einverstanden gewesen war. Ebenso hat sie bereits einige Male, die Qualen der Folter über sich ergehen lassen müssen, sodass sich mit genauem Blick durchaus noch sehr feine, weiße Narben auf ihre Wangen finden. Ansonsten ist ihre Haut jedoch rein von jedem Makel, nicht einmal ein einzelner Leberfleck wird sich an ihrem Körper finden. Das Bemerkenswerteste in ihrem Gesicht sind und bleiben jedoch ihre Augen. Selbst das Wort tiefgründig beschreibt sie nur oberflächlich, denn ebenso wie die des Vergangenen sind sie in der Lage so viel mehr auszusagen als tausend Worte. Die junge Frau gehört nämlich zu den Menschen, welche in der Lage sind allein mit einem Blick soviel zu sagen wie andere Menschen mit einer stundenlangen Rede. Dieser Wirkung ist die Kunoichi mit den grünbraunen sich vollkommen bewusst und spielt sie auch ab und an aus, wenn sie sich nicht gerade als fast schon kindlich heiter gibt. Der innere Teil ihres Auges zieht dabei am stärksten die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich, denn dieser Teil ihrer Iris ist von einem tiefen Braun, welches an tiefe Waldteiche erinnert und auch die Tiefe ihrer Seele doch zumindest erahnen lässt. Dieser Teil strahlt eine tiefe Ruhe und fast etwas wie Herzenswärme aus, etwas das die junge Kunoichi wohl zumeist recht bestimmt leugnen würde. Dieser braune Teil ist von einem grünen Ring umgeben, der in seiner dunklen Färbung schon fast mit dem Laub eines Waldes in der Mitte des Sommers zu vergleichen ist. Es gibt einen gewissen Aufschluss über ihre hohe Einschätzung von Leben und ihre eigene strahlende Lebenskraft und ihren Willen auch noch lange weiter zu leben. Nun mag man sich wundern, dass ich hier nur positive Aspekte aufgezählt habe, welche man mit ihren Augen verbinden kann, doch ich bin auch noch lange nicht am Ende. Natürlich kann sie ihre Augen auch geradewegs anders nutzen, denn wie schon erwähnt neigt sie dazu mit ihren Augen zu reden und dementsprechend lassen sich auch durchaus negative Dinge mit den Fenstern in ihre Seele verbinden. So sind sie etwa in der Lage kalt und gleichgültig zu blicken, dass es einem schon fast kalt den Rücken hinunter läuft, sobald man sie auch nur anblickt. Auch Wut spiegelt sich recht leicht in ihren Augen wider, welche in jenen Moment schon fast zu lodern scheinen. Es hat schon so manchem Kerl einiges an Respekt abgenötigt, wenn er in den Genuss kam zu sehen wie viel Wut in solch einer unscheinbaren jungen Frau stecken können. Fahren wir also endlich einmal mit ihrem eleganten Hals fort und überspringen damit noch eine eventuell etwas ausufernde Beschreibung ihrer sinnlichen Lippen. Über diesen gibt es bedauerlicherweise recht wenig zu sagen, außer vielleicht, dass er außergewöhnlich schlank und elegant ist. Wandern wir also noch ein Stück gen Süden und treffen damit auf einen Punkt ihres Körpers, der bereits von so manchem jungen Mann als Musterbeispiel weiblicher Schönheit bezeichnet wurde, ihrer Brust. Doch bevor ich mich an diesem Punkt in zu vielen unkeuschen Details verliere wechsle ich geschwind auf ihre rechte Seite an der sich auf Höhe des Herzens eine etwa fingerlange, hauchdünne Narbe, welche sie bei einem Schwertkampf beinahe das Leben gekostet hatte. Wenn wir die Suche fortführen werden wir auch an ihrem Rücken mehrfach fündig werden, dieser ist nämlich geradezu übersät von hauchdünnen weißen Narben, welche in eigenartigen Mustern fast die gesamte Fläche bedecken. Es sind ebenso wie eine sternförmige Narbe an ihrem Oberarm Erinnerungen an längst zurückliegende Folter, in erster Linie physischer Natur, es stellte sich ohnehin im Verlauf des Prozesses heraus, dass der Geister der jungen Kunoichi nicht zu brechen war. Erwähnenswert wäre vielleicht noch das kleine Tattoo, das sich auf der Höhe ihrer linken Niere befindet. Es stellt eine kleine, sehr einfach stilisierte Blume dar, welche für ihren steten Willen zu leben steht. Ihr genauer Beweggrund für diesen Körperschmuck ist jedoch leider in Vergessenheit geraten. Theoretisch würde ich nun damit fortfahren weitere Teile ihrer Schönheit in den Himmel zu loben, doch nehme ich mir die Freiheit heraus an diesem Punkt ein Ende zu setzen, da es Worte wären, die nurnoch wenig Relevanz besäßen, ganz abgesehen davon, dass mir langsam aber sicher die Ideen ausgehen.
Kleidung:
Spoiler:
Öhm ja der Punkt der Kleidung... Bei der jungen Kunoichi ist diese denkbar knapp ausgefallen, was wohl zu guten Teilen auf ihre warme Heimat Sunagakure zurückzuführen ist. Einigen, wenigen konservativen Leuten mag sie daher schon fast zu knapp erscheinen, doch wirklich etwas daraus machen tut sich die junge Frau nicht, zumal sie selbst in kälteren Gefilden ihren Stil kaum verändert, ein deutliches Zeichen für ein mehr als nur etwas versautes Empfinden von Wärme und Kälte, die von ihr gleichermaßen ignoriert werden, sodass es wohl kein Wunder wäre sie selbst in einer Tundra nur in der spärlichen Bekleidung wandern zu sehen. Doch nun schauen wir uns diese Kleidung doch einfach einmal an. Diese beginnt bei einem breiten, verstärkten sowie versteiftem Strohhut, in welchem auch etwas mehr steckt als man auf den ersten Blick erahnen mag. Gleichwohl er wirklich aus Stroh gemacht wurde, so handelt es sich dabei um getrocknetes Eisengras aus Kusagakure, einem äußerst widerstandsfähigen, aber auch höllisch schwerem Material. Allein das Gewicht des Hutes ist wohl mit mehreren Zentnern noch nett einzuschätzen, sodass es auch der jungen Frau nur durch ihre außergewöhnlichen Kräfte möglich ist ihn so unbeschwert zu tragen ohne sich gnadenlos den Hals zu brechen. Er dient auch einem ihrer liebsten Spiele, wenn sie Wetten darüber abschließt wer den Hut nicht anheben kann, es ist immer wieder überraschend und amüsant zugleich wie viele Menschen auf diese Wette eingehen und zugleich unterliegen. Der nächste Teil ihrer Kleidung ist ein Umhang, welcher von einem dünnen Band an dessen Enden sich hellblaue, plüschige Bommel befinden, an ihrem Hals gehalten wird. Der Mantel selbst ist von einem deutlich dunkleren Blau, das der Farbe des Meeres an einem stürmischen Tag ähnelt, und ist aus nicht mehr als einfacher Baumwolle. Dabei besitzt er keinerlei versteckte Taschen oder ähnliche Schikanen, eine Tatsache die betont mit welchem Sturmgepäck die junge Frau unterwegs ist. Ihre Brust ist mit mehreren Bandagen mehr oder minder stramm umwickelt, um nicht gerade jedem herbeigelaufenen Kerl einen zu offenherzigen Einblick zu gewähren. Durch die damit nicht vorhandenen Ärmel ist auch ihre Bewegungsfreiheit vollkommen ausgereizt, sie ist gewandt wie eine Katze. Um ihre Hüften trägt sie Shorts, wobei diese die Bezeichnung fast schon nicht verdient haben, da sie nur das Nötigste verbergen und nicht einmal daran denken sonst noch etwas zu verdecken. Verblieb also nurnoch ihre Fußbekleidung, welche bereits bei ihren Unterschenkeln beginnt, die mit Bandagen umwickelt sind. Diese Bandagen setzen sich bis zum Ende ihres Fußes fort und verhindern dadurch leichtfertige Verletzungen, die durch das einfaches Umknicken entstehen können. Ihr Schuhwerk besteht letzten Endes aus Eisenholzsandalen, welche nur geringfügig leichter sind als ihr Hut, in Relation auf ihre Größe natürlich. Doch nicht genug damit, dass ihre Sandalen, die sie übrigens gut und gerne fünf Zentimeter größer erscheinen lassen, bereits so hart wie Eisen sind, sie besitzen auch noch an ihrer Unterseite stählerne Verstärkungen, die einen Treffer umso schmerzhafter für das Opfer machen können. Nun fällt jedoch auf, dass sie keinerlei offensichtliche Taschen oder ähnliches mit sich herumträgt, doch dies ist so nicht der Fall. In der Tat trägt sie auf ihrem Rücken einen Korb mit sich in dem sich eine Rüstung findet, welche der ihres Vaters in jeder Hinsicht nachempfunden ist. Getragen hat sie sie jedoch bisher nur einmal, um zu überprüfen ob sie ihr auch passt. In ihren Augen ist das Ungetüm aus Leder viel zu wuchtig und unnötig für einen entsprechend schnellen Shinobi, doch das scheint sie nicht davon abzuhalten das Relikt weiter mit sich zu tragen.
Folgendes ist ein Zitat von einem alten Charakter von mir Wink

Spoiler:
Nun also der Punkt der Kleidung, welche bei einem Verwandlungskünstler wie dem alten Nuke erfahrungsgemäß häufig wechselt. Dennoch besitzt er eine Art von Kleidung, welcher er am liebsten trägt und auch dementsprechend oft verwendet, wenn es die Gegebenheiten zulassen. Früher zeigte sich diese Ausrüstung also vor allem auf Missionen, während sie heute meist immer dann zum Einsatz kommt, wenn Versteckspielchen nicht von Nöten sind. Das Grundmaterial aus dem praktisch alle Ausrüstungsgegenstände bestehen ist ein spezielles Leder, welches von fremdartigen Wesen stammt, die sich in der äußersten Wildnis der Reiche finden. Es zeichnet sich dadurch aus, dass es sehr widerstandsfähig gegenüber Hitze und Kälte ist und dabei auch physischen Attacken recht gut standhält, oder sie vielmehr abdämpft. Trotz dieser Eigenschaften ist es sehr dehnbar und auch überraschend leicht im Gewicht. All diese Eigenschaften und die leichte Verarbeitbarkeit machen dieses spezielle Leder zum Traum eines jeden Rüstungsmachers. Gemäß dem Gesetz der heutigen Zeiten bleibt es für die meisten auch ein Traum, da das Material sehr teuer und selten ist, sodass die seltenen Lieferungen meist direkt nach ihrem Auftauchen von Privatleuten zu höchsten Preisen aufgekauft werden. Wie der alte Nuke also an eine Rüstung aus diesem Material gelangt ist, ist unbekannt und wird wohl auch nie ans Licht des Tages rücken. Doch nun beginnen wir einmal bei seiner Kleidung und das in der untersten Schicht. Diese besteht aus naheliegenden Gründen aus einfacher Leinenunterwäsche, welche sich praktisch überall findet. Als Beinkleider trägt er eine Hose aus eben jenem Leder, welche an den Schenkeln diverse Riemen besitzt mit denen sich die Enge regulieren lässt. Ebenso finden sich auf Höhe der Schienbeine jeweils kleinere Taschen in denen sich kleine Hilfsmittel wie Klingen finden, genau dort wo ein Feind sie nicht brauchen kann. Um die Hüfte herum schlingt sich zusätzlich zu den bereits vorhandenen Taschen ein lederner Gürtel, welcher noch weitere Taschen mit sich bringt. Unter der Hose trägt er übrigens stabile Lederstiefel, welche an Schienbeinen und Kappe mit Stahlplättchen verstärkt sind, welche einen Treffer umso schmerzhafter für das Opfer machen. Zwischen Fußbett und Sohle findet sich übrigens noch ein von außen greifbares Fach in welchem sich zumeist ein einfaches Messer befindet, welches im Falle des Falles eine weitere Notfallwaffe bedeutet. Als Oberteil trägt er zumeist ein einfaches Hemd aus Leinen, ohne irgendwelche Modifikationen oder Schikanen. Über dem Hemd trägt er ein ledernes Wams, welches, was für eine Überraschung , mit weiteren Taschen aufwartet. Je nach Absicht werden über diesem Wams noch diverse Gürtel mit Wurfmessern oder ähnlichem getragen, welche er sich allesamt zu Nutze macht. Schließlich über diesen als oberste Schicht der Kleidung trägt er einen wundervoll gearbeiteten Umhang aus blauem Samt, welcher eine große Kapuze besitzt in welcher er sein Gesicht vollends verbergen kann. Auch in die Innenseite des Umhangs sind Taschen eingearbeitet, welche ihn nicht nur zu einer Tarnung in jeder Hinsicht machen, sondern auch zu einem nützlichen Mittel Gegenstände zu transportieren. Damit wären wir auch schon am Ende der Kleidung angelangt, da Waffen im Speziellen unter Ausrüstung erwähnte werden.

Besonderheiten: ///


Charaktereigenschaften

Persönlichkeit:
Spoiler:
Nun fangen wir einmal mit der Persönlichkeit der jungen Kunoichi an. Diese ist trotz ihres jungen Alters äußerst tiefgründig und besitzt so einige Überraschungen und Tücken, was wohl von väterlicher Seite her rührt. Vorerst beginne ich hierbei vorsichtig mit einer der Eigenschaften, welche einen guten Teil ihres Lebens bestimmt hat, der Neugier. Wie schon bei so vielen Jägern und Entdeckern, so ist diese auch bei ihr äußerst stark ausgeprägt und durch ihre Fertigkeiten wird sie es sich auch niemals nehmen lassen stets munter nachzusehen was sich hinter der nächsten Wegbiegung befindet. Wie schon so manche Katze bringt diese Eigenschaft auch sie recht häufig in ziemliche Schwierigkeiten, denen sie nur mit Müh und Not zu entkommen scheint. Das hält sie freilich nicht davon ab wieder und wieder Versuche zu unternehmen das nicht Ergründete doch noch zu erkunden, womit wir auch schon bei ihrer nächsten Grundeigenschaft wären ihrer Hartnäckigkeit, oder wie andere es bezeichnen ihren starrköpfigen Drang stur sein zu wollen. Im besonderen zeigt sich dies bei der Suche nach ihrem Vater, welche sie jetzt schon seit mehreren Jahren nachgeht. Trotz aller Widrigkeiten und so mancher Gefahr lässt sie sich die wenige Hoffnung doch noch mehr von ihm zu finden nicht nehmen und setzt alles daran die Suche nicht aufgeben zu müssen. Ganz in diesem Sinne ist es gut möglich, dass sie noch in fünfzig Jahren auf ihrer ewigen Jagd durch die Länder reist und versucht den alten Mann zu finden. Eine recht verwandte Eigenschaft davon ist ihr eiserner Wille, welcher noch schwerer zu brechen ist als das Eisengras ihres Huts. Schon so mancher hat sein Glück daran versucht sie gefügig zu machen und ein jeder ist gescheitert, ganz gleich welcher Mittel er oder sie sich bedient hatte. Dieser Wille lässt sich bereits bei ihren Ahnen und Urahnen finden, welche nicht gerade selten den gefährlichen Weg eines Spions eingeschlagen hatten, um Familie und Freunde zu versorgen. Damit geht auch eine persönliche Affinität zu und gegen Genjutsu einher, wobei beide Seiten sich mit recht gewichtigen Argumenten verteidigen, zum einen nämlich, dass sie praktisch jede psychische wie physische Tortur klaglos über sich ergehen lassen kann, zum anderen, dass sie keinerlei moralische Probleme damit hat anderen Personen Derartiges anzutun. Das führt uns zu einem äußerst interessanten Charakterzug, der Kaltblütigkeit. Diese Eigenschaft würde man ihr auf den ersten Blick kaum zutrauen, doch sie ist so tief in ihr verankert wie ihre Seele selbst. Damit wäre sie theoretisch die ideale Kunoichi, sowohl mit der Kampfkunst, als auch mit der seelischen Seite dieser Profession gesegnet und dennoch hat sie noch nie getötet. Wie konnte es zu so etwas kommen? Der Grund dafür liegt in ihrem sehr kontraproduktiven, aber dennoch wichtigen Sanftmut, welcher sie jedem Leben einen gewissen Wert zuordnen lässt. Dass dabei übrigens Männer einen geringeren Stellwert einnehmen als Frauen ist nicht sexistisch bedingt, sondern durch das nicht gerade vorbildliche Verschwinden ihres alten Herrn. Zumindest ist es nach diesen Stellwerten so, dass es sich für sie genau bestimmen lässt wer überhaupt einem Kampf mit ihr würdig ist, alle anderen werden bereits vorab von ihr ignoriert. Sollte sie nun also doch einmal auf einen prädestinierten Kontrahenten treffen so müsste dieser sich schon herrlich dumm anstellen, um im Kampf von ihr getötet zu werden. In ihren Augen wäre es nur eine große Verschwendung von Amüsement und Talent einen Gegner umzubringen, der würdig war die Klingen mit ihr zu kreuzen. Damit wären wir übrigens bei ihren Vorlieben, welche recht weit gestreut sind. So findet sie ebenso Gefallen an Musik und freier Natur, wie auch an einem guten Kampf, natürlich an letzterem auch nur, wenn dieser auf altmodische Art und Weise mit Klingen ausgetragen wird. Was sie letztlich darin finden mag weiß sie vermutlich noch nicht einmal selbst so richtig, fest steht nur, dass sie ebenso dazu neigt sich in einer Art Blutrausch zu ergehen wie schon ihr Erzeuger. Im Gegensatz zu diesem hat sie übrigens auch keine Probleme damit in größerem Maße dem Alkohol zuzusprechen, so manch einer wäre überrascht wie viel dieser kleine Körper wegstecken kann. Zu ihren Abneigungen hingegen liese sich in jedem Falle deutlich mehr zählen so gehört etwa das meiste von Menschenhand geschaffene dazu, seien es nun Dörfer, Städte oder auch Kriege. In ihren Augen könnte man sich all diese Dinge getrost sparen und die Energie wichtigeren Dingen zukommen lassen, etwa dem Knüpfen von friedlichen Beziehungen. Damit kehren wir langsam auch wieder zu ihrem Charakter zurück, so etwa auch ihrer Distanz. Diese spiegelt sich in vielerlei ihrer Entscheidungen wider, denn auch wenn sie nicht tötet, so gibt sie auch recht wenig auf ein anderes Leben. Natürlich gibt es einige wenige Menschen, die selbst ihr so am Herzen liegen, dass sie auf ihr Wohlergehen achtet, doch deren Zahl ist verschwindend gering. Abgesehen davon besitzt sie auch zu dem Rest der Menschheit eine ziemliche Distanz, denn auch wenn sie sich selbst keinen Moment über ihr Blut erheben würde, so hält sie von ihren Mitmenschen doch zumeist betont wenig, was entscheidend ihre Philosophie beeinflusst. Diese Philosophie enthält auch das Prinzip der Kraftersparnis, einige würden es vielleicht Faulheit nennen, das sie nicht nur in puncto Leben, sondern sogar im Kampf tiefgreifend beeinflusst. So gehört sie eindeutig zu den Menschen, welche weit lieber faulenzen, sie würde es vielmehr als philosophieren bezeichnen, als wirklich zu arbeiten, zu kämpfen, oder was auch immer gerade einmal fällig wäre. Einzig ihr recht ausgeprägtes Verantwortungsgefühl, das nicht im geringsten mit Loyalität zu verwechseln ist, hält sie dabei davon ab sich einzig und allein der Ruhe vor der Welt hinzugeben und treibt sie wieder und wieder dazu ihre Pflicht doch noch irgendwie auf den letzten Drücker zu erfüllen. Der Punkt der Loyalität ist bei ihr widerrum ein Thema bei dem sich die Geister spalten. Einige wenige Personen in ihrer Heimat würden sie abspenstig schimpfen, jemanden der weder Ehre noch Loyalität kennt, geschweige denn in seinem Wortschatz hat, doch die Wirklichkeit sieht ein klein wenig anders aus. Zugegeben die junge Frau gehört nicht zu den Menschen, welche sich übermäßig viel aus Loyalität machen, doch das rührt daher, dass sie stets dem folgt, welcher in ihren Augen die besten Ideale vertritt. Sie selbst mag nicht in der Lage sein die Welt zu verändern, doch ein Großreich mag dazu durchaus in der Lage sein und alleine die Hoffnung darauf ist es wert bewahrt zu werden.

Auftreten:
Spoiler:
Whew das Auftreten, eigentlich meine persönliche Nemesis unter den Punkten einer Charakterbewerbung. Der Grund dafür liegt darin, dass es eigentlich von Situation zu Situation, von Gesprächspartner zu Gesprächspartner wechselt. Allgemein gibt sich die junge Frau nach außen hin äußerst lebenslustig und naiv, geradezu kindlich. Dieses Verhalten wird von ihrer Erscheinung nurnoch unterstützt, sodass nur die wenigsten Menschen hinter der Fasse eine solch große Persönlichkeit auch nur erahnen. Ebenso wie bereits ihr Vater, auf den ich wirklich recht gerne Bezug nehme, neigt sie zur Schauspielerei, was sich vor allem in der Qualität ihre Darbietungen zeigt. Ganz in diesem Sinne geht sie voll in einer einmal ausgewählten Rolle auf und spielt diese wenn es nötig ist sogar bist in den Tod hinein. In ihren Augen ist der Unterschied zwischen verschiedenen Menschen fließend, warum sollte er nicht gänzlich verschwimmen, indem man zu einer anderen Person wurde? Die von ihr am häufigsten gespielte Rolle ist wie schon erwähnt die des jungen und naiven Mädchens, welches für jedes Spiel zu haben ist. Ganz in diesem Sinne geht sie freudestrahlend auf Wetten ein und erfreut sich an den kleinsten Dingen, die das Leben für sie bereit hält. Sie scheint ebensowenig Skrupel zu haben sich auch auf zwielichtige Gestalten einzulassen, wenn die Situation es erfordert. Ein kleines Amüsement für zwischendurch kann durchaus eine Wohltat für die eigenen Nerven sein, solange man nicht wie einige Menschen dazu neigte allzu viele Hoffnungen auf eine wirkliche Beziehung oder etwas wie Liebe zu hegen. Es gibt so einige Leute, die daher bereits der gespielten Unschuld verfallen sind und ein böses Erwachen hatten, wenn sie des Morgens aus dem Traum zurückkehrten und ihr Bett leer vorfanden, vielleicht sogar ihre Ausrüstung verschwunden. Amüsanterweise haben selbst derartige Gerüchte nur die wenigsten davon abgehalten auch einmal ihr Glück zu versuchen, was eventuell sogar auf die gut gespielte Rolle der Kunoichi zurückzuführen war. Einige wenige Menschen, die sie bereits sehr lange kennen wissen jedoch um ihr Innenleben, welches nicht gerade so rosig ist. Freilich ist sie jemand, der mit einer Menge Probleme klarkommt, doch einige Dinge nagen auch an ihr, unter anderem der leise Selbstzweifel, ob all ihre Aktionen, all ihre Mühen dem vielversprechendsten Kandidaten zu helfen auch wirklich jemals Früchte tragen werden. In den wenigen Momenten in denen sie keine Fassade nach außen aufbaut wird man sie wohl als recht faul empfinden, in keiner Weise unbedrohlich, denn das wäre ein fataler Fehler, sondern schlichtweg als etwas träge und unachtsam. Sollte sie jedoch wirklich einmal aus sich herauskommen, so wird einigen Shinobi das Herz in die Hose rutschen. Auch wenn sie nicht dazu neigt schnell aufzubrausen, so ist es vergisst sie doch niemals eine Tat, die jemandem geschadet hat. In ihrer nachtragend Art ist es auch äußerst schwer sie erst einmal zu beruhigen, wenn sie es sich in den Kopf gesetzt hat sich erst einmal aufregen zu müssen. Meist endet ein derartiger Wutanfall dann mit einigen gebrochenen Nasen und recht erschütterten Zuschauern, die einer so kleinen Frau nie eine so große Wut zugetraut hätten.

Träume:
Spoiler:
Träume, das ist wirklich ein Punkt zu dem die junge Frau eine sehr besondere Beziehung hat, da sie sich selbst niemals eingestehen würde welche zu besitzen. Sie weiß genug über ihren Vater um zu wissen, dass er jemand gewesen war, der stets seinen Träumen gefolgt war, gefolgt und gescheitert, wie sie sich selbst immer wieder gewissenhaft erinnert. Diese stete Erinnerung macht ihr auch jedes Mal aufs neue klar, wie leicht solche Träume wertlos sein können, nicht mehr als Begehren und Gedanken, deren einziger Weg in die eigene Verderbnis führt. Und doch geht sie in gewisser Weise ihrem eigenen Traum nach, das Erbe ihres Vaters endlich anzutreten. Es gibt so vieles was ihr dazu noch fehlt, dass der Traum wirklich etwas Unwirkliches besitzt, doch das schreckt sie nur oberflächlich ab. Freilich mag es unwahrscheinlich sein, dass sie dieses Ziel erreicht, doch ein Teil des Traums besteht schließlich auch aus Träumen. Was wäre das denn für eine Welt in der jeder Traum einfach in Erfüllung geht? Doch sieht sie es wie gesagt weniger als Traum an, in ihren Augen ist es vielmehr ein selbstverständliches Lebensziel, dessen Erfüllung trotz einiger Widrigkeiten keinen Moment außer Frage steht. Das mit dem Erbe ihres Vaters auch einige von dessen Träumen und Idealen einher gehen, nunja das ist eine Sache für sich...

Ängste:
Spoiler:
Ängste, ja jeder Mensch besitzt sie, gleichwohl nur die wenigsten Shinobi sie sich jemals selbst eingestehen würden, aus Angst, ja die Angst vor der Angst liegt jedem Menschen im Blut, dieser Furcht derart zu verfallen, dass ihr Leben davon beeinflusst werden könnte. In der Tat gehört auch die junge Kunoichi zu dieser Sorte von Menschen, wobei es in der Tat wenige Dinge gibt, vor denen sie sich wirklich fürchtet. Es scheint in der Familie zu liegen, dass die meisten ihrer Angehörigen das Leben als recht distanziertes Ding ansehen. Das bedeutet im Klartext, dass der Tod durchaus der Trauer wert ist, aber noch lange kein Ende bedeutet. Es ist also denkbar schade aus dem Leben zu scheiden bevor man in der Lage war all seine Aufgaben zu erfüllen, doch es ist noch lange kein Grund zur Verzweiflung, oder gar, wie viele Menschen meinen, zur Furcht. Ganz in diesem Sinne denkt auch die junge Kunoichi und sie geht sogar noch einen Schritt weiter. Sie sieht jedes Leid, das das Leben bereithält äußerst philosophisch. Im Klartext bedeutet das, das sie selbst Folter jeglicher Art gelassen hin nimmt und nur von verschwindend wenigen Dingen auch nur angerührt wird. In dieser Hinsicht folgt sie voll und ganz dem Leitsatz der Shinobi, eine gefühllose Maschine zu sein. Der einzige Punkt an dem sie auch nur ansatzweise angreifbar ist, ist die Erinnerung an ihre Mutter. Sie war lange ihre einzige Bezugsperson, was jedoch nur eine winzige Zahl von Personen überhaupt wissen. Außer ihr selbst weiß jedoch niemand von diesem Schwachpunkt an ihr, da sie zu Lebzeiten eigentlich keine besonderen Avancen gegenüber ihrer Mutter gezeigt hatte. Sie war ihre Tochter ja, aber eine außergewöhnlich starke Bindung war zu keiner Zeit spürbar. Und dennoch hängt sie sehr an ihrem Erbe und ist sehr reizbar, wenn jemand beginnt dieses Erbe zu beschmutzen.

Interessen:
Spoiler:
Was sind wohl die Kontrahenten der Tochter eines großen Shinobi und einer elenden Tagediebin? Richtig das Faulenzen. In den Augen vieler Menschen scheint dies nicht nur ihr Hauptinteresse zu sein, sondern auch ihr einziges, wenn man denn davon absieht, dass sie auch gerne speist und trinkt. Dies lässt schnell den Gedanken aufkommen, sie würde nichts tun, um bei Kräften zu bleiben, doch das stimmt so nicht ganz. Zugegeben ein großer Teil ihrer Zeit geht dafür drauf, dass sie sich auf heißen Steinen sonnt, oder in heißen Quellen badet, doch besonders in der Nacht scheint sie geradezu aufzublühen. In dieser Zeit beginnt sie vorzugsweise mit Wanderungen, welche ohne Probleme einmal einige dutzend Kilometer umfassen können, geht Klettern, wobei sie keinerlei Rücksicht auf Höhe und Gefährlichkeit der Berge nimmt, die sie zu besteigen plant, oder widmet sich direkt körperlichem, beziehungsweise geistigem, Training in Form vom Studieren von Taktiken, oder dem Einüben von Schlagabfolgen mit Pfeil und Klinge. Man beachte, dass ich hierbei nur einige ihrer Trainingsbeschäftigungen aufgezählt habe, in ihrem vielfältigen Plan finden sich noch so einige andere Dinge wie das Bogenschießen und Ringen. Doch da diese Dinge meist recht monoton und langweilig sind gehen wir etwas näher auf ihre Freizeitaktivitäten ein. Während diesen ist sie Alkohol und gutem Essen in keiner Weise abgeneigt, einige würden gar behaupten sie schlemme mit Leidenschaft. Dabei umgeht sie jedoch körperlichen Kontakt mit anderen Menschen. Wirkliche Probleme hat sie nicht damit, doch es kann äußerst lästig sein allzu viele Liebschaften zu haben, welche begannen zu klammern. Dies bedeutet also noch lange nicht, dass sie Kontakte mit Männern völlig umgeht, sie hält sie einfach nur in einer Menge, welche sie noch gut regulieren und kontrollieren kann ohne Gefahr zu laufen auf einen Stalker zu treffen. Auch den schönen Künsten ist sie in keiner Hinsicht abgeneigt, noch eine Eigenschaft, die ihr im Blut liegt. Wie bereits ihre Ahnen und Urahnen hat sie das Spielen von verschiedenen Arten der Flöte, sowie der Harfe erlernt, wobei ihr Geklimper auf letzterer noch am ehesten als Musik zu bezeichnen wäre. Kunst an sich ist jedoch etwas dem sie nur wenig abgewinnen kann. Es ist nicht so, dass sie sie nicht schätzt, viele Dinge sind für sie einfach kaum bis nicht nachvollziehbar und halten sich, in ihrem Sinn, in ihren Augen einfach auch entsprechend in Grenzen. Deshalb zieht sie einem Gemälde noch in jedem Falle das Original um ein Vielfaches vor, denn wer braucht schon ein Bild, wenn er tagtäglich das Bild der Steilküsten, an deren Klippen sich die Wellen brechen, vor Augen hat? Ganz in diesem Sinne verbringt sie gern und viel Zeit unter freiem Himmel, was auch ab und an darin endet, dass sie sich freiwillig für Missionen meldet, welche sie besonders weit von ihrem Wohnort weg bringen und das nicht, weil sie das Dorf nicht mag, sondern vielmehr weil sie einer der Menschen ist, welche stets von Fernweh geplagt werden. Dies könnte ein Grund für ihr Verlassen von Kirigakure vor einigen Jahren sein, doch das wäre nur eine Vermutung.

Besonderheiten:
Spoiler:
Die junge Kunoichi ist mit jeder Faser ihres Körpers die Tochter ihres Vaters und dementsprechend eine perfekte Schauspielerin. Daher sind ihre Täuschungen, welche auf Mimik, Gestik sowie ihrer Körpersprache so gut wie undurchschaubar, da selbst die kleinste Zuckung eines Muskels für sie gewollt ist. Andererseits ist sie durch ihre fundierten Kenntnisse auch in der Lage Lügen und Täuschungen von anderen Personen zu durchschauen. Selbst im Kampf gibt die Körpersprache ihrer Kontrahenten ihr in gewissem Maße Aufschluss darüber, wie ihr Gegenüber reagiert, wenn auch leider meist erst wenige Augenblicke bevor die Person die Reaktion auch ausführt. In längeren Kämpfen ermöglicht es ihr diese Fertigkeit jedoch Bewegungsmuster ihres Kontrahenten zu erkennen und sich auf dieses einzustellen. Sobald ihr das erst einmal gelungen ist, kann sie sich umso mehr auf ihre Reflexe verlassen und sich auch umso besser darauf konzentrieren mit einem gut gewählten Konter einen Feind aus den Latschen zu hauen.

Mitsu
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Re: Kitsune Niiro

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Kampfstil:
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Hachja der Kampfstil, er ist bei vielen Charakteren wirklich eine Sache für sich. Auch bei unserer jungen Kunoichi baut er wieder einmal auf mehreren Säulen auf, welche ich im folgenden erläutern wird. Eine jede Säule ist für mich eine Erinnerung an frühere Charaktere, einzig eine einzige spricht voll und ganz neu für sich. Beginne ich nun also mit der ersten, der Schwertkunst. Schon früh der Klinge zugeneigt lernte die junge Frau erst von einem Schwertkämpfer aus Kirigakure was es wirklich bedeutete mit dem Schwert zu leben. Trotz seines anfänglich eigenartigen und eher fragwürdigen Verhaltens stellte sich der junge Mann als formidabler Lehrer heraus und lehrte sie ihre Geschwindigkeit voll und ganz in einem Kampf zum Tragen zu bringen. So wurde sie bis in hohe Weihen in mehreren Waffen ausgebildet, unter anderem auch dem Nutzen eines einfachen Bo, welcher mittlerweile zu ihrer liebsten Waffe geworden ist, wenn es um Kontrahenten geht, welche sie aus unerfindlichen Gründen nicht ernst nimmt. In ihrer Position als eine der Sieben kam sie ab und an in Verlegenheit eine Kostprobe ihrer Fertigkeiten abzugeben, doch alles in allem ist die Schwertkunst doch meist zu tödlich, als dass sie sich darauf als Hauptwaffe verlassen würde. So kommen wir denn nun zu ihrem nächsten Lehrmeister, einem alten Meister aus Konohagakure. Bereits in jungen Jahren hatte dieser das Studium von Giften aller Art begonnen und gab als Blutbruder ihres Vaters diese Kenntnisse an seine Nichte weiter. Diese stellte sich auch als gelehrige Schülerin heraus, sodass sie bereits nach wenigen Monaten derart fundiertes Wissen auf diesem Gebiet aufwies, dass er sie in die Welt entließ, nicht jedoch ohne sie noch über diverse Kleinigkeiten bezüglich der Beschaffung einiger Herstellungsmaterialien für Gifte zu informieren. Damit lernte sie diese Waffen äußerst kunstvoll für sich zu nutzen. Besonders haben es ihr dabei die Halluzinogene angetan, welche einen Kampf zwar beenden, dabei jedoch nicht töten, eine Sache die sie äußerst schätzt. Ihr nächster Meister war, nunja eigentlich war sie es selbst. Mithilfe von etwas Unterstützung alter Freunde ihres Vaters und einigen von diesem zurückgelassenen Schriftrollen, gelang es ihr sein umfangreiches Wissen über Genjutsu für sich selbst nutzbar zu machen. Bereits zuvor hatte sie eine Affinität zu dieser Disziplin gezeigt, doch mit ihrem Erbe vertiefte sich diese noch, sodass sie nunmehr die Hauptlast ihrer Kämpfe mithilfe dieser Techniken austrägt. Hierbei erhält sie unbewusst die Erinnerung an ihren Vater aufrecht, welcher für seine Künste in dieser Disziplin viel Ruhm geerntet hatte. Letztlich will ich gegen Ende noch zwei Säulen erwähnen, welche ihr bereits von Natur aus in die Wiege gelegt worden waren. Dies sind um genau zu sein Geschwindigkeit und Stärke, beides Fertigkeiten, die für einen guten Schwertkämpfer unabdingbar sind. Hierbei nimmt die Stärke der jungen Frau gelinde gesagt etwas heftige Züge an, was ich jedoch später noch im genaueren erläutern werde. Letztlich will ich euch noch etwas über den Stil an sich erzählen. Dieser ist, gleichgültig auf welche der Disziplinen sie ihren Schwerpunkt setzt, stets recht defensiv ausgerichtet. Sie überlässt es ihrem Kontrahenten den Kampf in seinen Bahnen zu lenken und ihn sogar zu dominieren. Unterbrochen wird ihre schon beinahe passive Haltung nur durch Finten und Scheinattacken ihrerseits, um den Kontrahenten auf die Probe zu stellen. Dieses Spielchen erhält sie so lange aufrecht, bis sie sich sicher ist einen ungefähren Grundriss von den Fertigkeiten ihres Gegners gemacht hat und mit einer unbarmherzigen Konter zuschlagen kann. Die einzige Ausnahme bilden hierbei Personen, bei welchen sie sich in den Kopf gesetzt hat, sie schnell unter die Erde zu bringen, ab und an ist es auch schlichte Faulheit. Diese Personen dürfen damit rechnen innerhalb kürzester Zeit einer ganzen Reihe kaltblütiger, wilder und vor allem schneller Attacken ausgesetzt zu sein, welche sie zuerst in die Defensive treiben und letztlich, in einem unachtsamen Moment, einfach übermannen werden.

Elementaffinität: ///

Stärken:
Spoiler:
Phew die Stärken der jungen Frau sind nun wirklich nicht so rar gesät, sodass es schnell vorkommen kann, dass dieser Punkt etwas überladen erscheint. Doch man sollte sich von dem Schein nicht trügen lassen, denn es handelt sich eigentlich sogar um eine recht überschaubare Menge. Der erste dieser Punkte ist ihre starke Bindung zur Kunst der Genjutsu. In dieser Disziplin gibt es nur eine sehr überschaubare Menge an Personen, welche mit ihr gleichziehen können, die Wahrscheinlichkeit sie wirklich zu übertreffen ist jedoch gering. Da diese Sparte bereits seit jüngster Kindheit ihr bevorzugtes Gebiet war und sie einen exzellenten Lehrmeister besaß, gibt es nur äußerst wenige Techniken, welche sie nicht auf Anhieb erkennt, oder gar selbst beherrscht. Der nächste Punkt sind ihre Fertigkeiten in puncto Schwertkampf und Giftkunde. Beide Dinge konnte sie von großartigen Shinobi erlernen, welche wirklich wussten von was sie redeten. Es mag zwar Spezialisten geben, welche ihr in dieser Hinsicht letztlich noch überlegen sein mögen, doch sie gehört vermutlich zu den besten zwanzig, der aktuell Lebenden. So verbleiben nurnoch drei Punkte. Zuerst die Kunst des Bogenschießens, welche sie von dem selben Meister erlernte wie bereits den Schwertkampf. Bereits zuvor besaß sie rudimentäre Kenntnisse, irgendwie muss man sich ja als Genjutsunutzer behelfen, wenn man nicht gnadenlos zu Klump gehauen werden will, doch die wahre Kunst musste sich erst noch entwickeln. Die letzten beiden Punkte sind, wie bereits erwähnt ihre sehr hohe Geschwindigkeit und eine außergewöhnliche, körperliche Kraft, welche man ihr als solche überhaupt nicht zutrauen würde. Die Geschwindigkeit beruht auf einer guten Körperbeherrschung und einem idealen Verhältnis ihrer Muskeln zu Körpergröße und Masse. Dies ermöglicht es ihr, das Defizit in Hinsicht der Ninjutsu doch zumindest ansatzweise durch Ausweichmanöver und Finten auszugleichen. Die Stärke hingegen scheint ihr einfach im Blut zu liegen. Woran diese letzten Endes hängt weiß sie noch nicht einmal selbst, doch ist es ihr möglich ohne die geringsten Schwierigkeiten ihren schweren Hut zu tragen und eine Kraft in ihre Schläge zu legen, welche selbst ausgewachsene Männer erzittern lässt.

Schwächen:
Spoiler:
Die Schwächen, stets scheinen es wenige zu sein und doch können sie solch gravierende Umstände umfassen. So ist es der jungen Frau etwas verwehrt die Elemente der Ninjutsu zu nutzen. Damit geht auch einher, dass ihre Fertigkeiten in dieser Sparte der Ninjakunst ziemlich zu Wünschen übrig lassen, sieht man zumindest einmal von der geschickten Abwehr von Genjutsu ab. Damit besitzt sie bereits allen möglichen Elementnutzern gegenüber einen schweren Nachteil, da ihr einzig die Möglichkeit bleibt ihren Attacken auszuweichen oder direkt gegen sie vorzugehen. Doch damit noch nicht genug. Ein weiteres Manko ist ein leichtes Defizit der physischen Komponente, welche zum Schmieden von Chakra von Nöten ist. Dies beeinträchtigt ihre Effizienz bei der Nutzung von Ninjutsu in nicht übersehbarem Maße, schädigt jedoch nicht ihren Chakravorrat, wenn sie sich an Kenjutsu und Genjutsu halten sollte. Eine für den Kampf noch durchaus entscheidende Schwäche mag sein, dass sie niemals tötet. In Kämpfen auf Leben und Tod kann das schnell zu einem Nachteil werden, da sie sich damit selbst die Möglichkeit nimmt einen Kontrahenten dauerhaft aus dem Spiel zu nehmen. Außerdem hindert es sie daran ihr Potenzial voll auszuspielen. Die einzige Möglichkeit diesen Punkt zu übergehen führt über einen Wutanfall ihrerseits. Dieser wird besonders einfach durch ihre nächste Schwäche provoziert, die Erinnerung an ihre Mutter. Freilich weiß niemand außer ihr selbst von dieser Schwäche, doch auch die anderen sind meist nicht gerade offensichtlich. Sollte es also jemandem gelingen, etwas über diesen Punkt zu erfahren und sollte er dieses Wissen geschickt einsetzen, kann er der jungen Frau damit mehr Schmerz zufügen als mit einer glühenden Klinge auf nackter Haut. Darüber hinaus besitzt sie einen leicht unterdurchschnittlichen Chakravorrat, welcher ihr spätestens bei längeren Kämpfen böse zu Buche schlägt. Dazu verträgt sie auch keine größeren, körperlichen Treffer, da diese ihr schnell die Kraft rauben, sodass sie darauf setzen muss ausweichen zu können. Doch damit noch nicht genug, ihre Zielgenauigkeit mit allem anderen als einem Schwert lässt ziemlich zu wünschen übrig. Die letzte für einen Kampf wirklich relevante Schwäche ist ihre Selbstsicherheit, welche in manchen Situationen schon der Hybris nahe kommt. Zweifellos sind ihre Fertigkeiten außerordentlich, doch im besonderen stärkere Kontrahenten stellen sie geschwind vor das Problem, dass sie die Zahl der ihr zugänglichen Taktiken beschränken und sie sogar auf dem falschen Fuß erwischen können, wenn sie zuvor unterschätzt worden sind.

Besonderheiten: Hier gibt es nichts zu erwähnen, was nicht aus den anderen Punkten bereits herauszulesen gewesen wäre Wink

Ausrüstung:
Die folgende Ausrüstung gilt nur in dem Falle, dass der Charakter die Rüstung angelegt hat, bei der normalen Kleidung ist ausschließlich die normale Ausrüstung zu beachten. (Ohne Schriftrollen)

~Umhangtaschen~
Spoiler:
2 Kunai mit Explosivnotiven: Der Name ist praktisch selbsterklärend, zwei handelsübliche Kunai, an welchen mit einem dünnen Draht je zwei kleine Explosivnotizen befestigt sind, welche auf das Chakra des alten Shinobi geprägt wurden und damit auch ausschließlich von ihm genutzt werden können, eine einfache Vorsichtsmaßnahme, wenn man die Nähe der Notizen zu seinem Körper bedenkt. Alles in allem nützliche Allzweckwaffen.
2 kleine Blendgranaten: Diese Waffen dienen einzig und allein dazu den Kontrahenten zu blenden und dadurch entweder einen Angriff oder eine Flucht zu ermöglichen. Da sie in einem hellen Schein explodieren, wobei die Explosion selbst keinen Schaden anrichtet, werden die Augen aller anwesenden Personen überbelichtet, sofern sie diese nicht schützen sollten. Sie decken auf freiem Feld ungefähr einen Radius von 50 Metern ab.
2 kleine Rauchbomben: Der Nutzen dieser Waffen liegt vor allem darin eine eventuell nötige Flucht zu ermöglichen. Durch den lauten Knall, den sie bei ihrer Detonation verursachen können sie auch zur Ablenkung genutzt werden. Der Rauch braucht einige Minuten, bis er sich bei leichtem Wind so weit verteilt, dass man wieder frei sehen kann. Es wird ein Radius von ungefähr 15 Metern mit einer der Rauchbomben abgedeckt.

~Stiefelsohle (2x)~
Spoiler:
2 vergiftete Wurfmesser: Diese extravaganten Wurfmesser aus feinstem, legiertem Stahl sind mit Widerhaken ausgestattet, welche es dem Feind schwer machen mögen sie wieder zu entfernen. Die Klingen sind überraschend leicht und dünn, sodass es bei größerem Krafteinsatz wohl sogar möglich sein dürfte sie zu zerbrechen. Ihre Schärfe ist in jedem Falle bemerkenswert, sodass sie auf kurze bis mittlere Distanz praktische Waffen darstellen. Bei dem verwendeten Gift handelt es sich um ein hochkonzentriertes Halluzinogen, um genau zu sein LSD, welches eine Aufnahme durch das Blut benötigt. Die Wirkung schwankt von so genannten Trips, bis hin zu wahrhaft alptraumhaften Visionen. Der Anfang ist freilich recht unspektakulär mit Koordinationsstörungen und einfachen Halluzinationen.

~Ledertasche Bein rechts~
Spoiler:
12 Shuriken: Einfache handelsübliche Wurfsterne, welche keinerlei Besonderheit aufweisen. Sie werden gerne als Störwaffe genutzt, doch im Großen und Ganzen hält ihr Wert im Kampf sich in engen Grenzen, nicht zuletzt weil sie trotz des Stahls recht fragile Werkzeuge sind. Nur ein Narr würde seine ganzen Hoffnungen in sie setzen, ganz zu schweigen davon auf ihnen eine Taktik aufzubauen, denn hier gilt der Leitspruch Masse statt Klasse.
1 Feuerzeug: Nein, der Shinobi ist kein Raucher, aber dennoch kann sich dieses kleine Utensil in vielerlei Situationen als hilfreich erweisen. Dies ist ganz gleichgültig davon so, ob es jetzt im Kampf für Ablenkungen genutzt wird, oder aber für praktische Einsätze wie das Entzünden eines Lagerfeuers. Im Zweifelsfall könnte es sogar für das manuelle Entzünden von Bomben genutzt werden, doch diese finden sich nicht im Arsenal des alten Shinobi.
1 Knäuel Bindfaden: Zu diesem Knäuel gehört übrigens auch eine recht feine Nadel. Im Großen und Ganzen ist es schlichtweg gewöhnlicher Faden, wenn auch ein sehr feiner. Seine Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig, so reichen sie mit spezieller Behandlung von Zündschnüren, über das Flicken von Kleidung bis hin zum Vernähen von Fleischwunden. Alles in allem ein äußerst nützliches Kleinod.
12 Wurfmesser: Diese extravaganten Wurfmesser aus feinstem, legiertem Stahl sind mit Widerhaken ausgestattet, welche es dem Feind schwer machen mögen sie wieder zu entfernen. Die Klingen sind überraschend leicht und dünn, sodass es bei größerem Krafteinsatz wohl sogar möglich sein dürfte sie zu zerbrechen. Ihre Schärfe ist in jedem Falle bemerkenswert, sodass sie auf kurze bis mittlere Distanz praktische Waffen darstellen.

~Ledertasche Bein links~
Spoiler:
1 kleine Blendgranate: Diese Waffe dient einzig und allein dazu den Kontrahenten zu blenden und dadurch entweder einen Angriff oder eine Flucht zu ermöglichen. Da sie in einem hellen Schein explodiert, wobei die Explosion selbst keinen Schaden anrichtet, werden die Augen aller anwesenden Personen überbelichtet, sofern sie diese nicht schützen sollten. Sie deckt auf freiem Feld ungefähr einen Radius von 50 Metern ab.
3 Druckbandagen: Sollte es einmal nötig sein schnell an eine Bandage zu kommen um einen starken Blutfluss zu stoppen, so wird der gut sortierte Shinobi in seinen Taschen fündig. Die Bandagen sind in keinster Weise besonders veranlagt und dementsprechend auch eher für die Zeit nach dem Kampf gedacht. Es ist immer wieder erstaunlich wie hilfreich so ein Stück Stoff sein kann, wenn es darum geht Leben zu retten.
1 kleine Schriftrolle (Shirû): Eine kleine, handelsübliche Schriftrolle, in welcher es möglich ist diverse Utensilien zu versiegeln. weiter unten werden die versiegelten Gegenstände aufgeführt. Da der alte Shinobi jedoch mehrere Schriftrollen besitzt, ist jede mit einem besonderen Namen versehen, welcher sie eindeutig kennzeichnet.
12 Wurfmesser: Diese extravaganten Wurfmesser aus feinstem, legiertem Stahl sind mit Widerhaken ausgestattet, welche es dem Feind schwer machen mögen sie wieder zu entfernen. Die Klingen sind überraschend leicht und dünn, sodass es bei größerem Krafteinsatz wohl sogar möglich sein dürfte sie zu zerbrechen. Ihre Schärfe ist in jedem Falle bemerkenswert, sodass sie auf kurze bis mittlere Distanz praktische Waffen darstellen.

~Gürteltaschen~
Spoiler:
24 Explosivnotiven: Gleich ein ganzer Stapel dieser speziellen auf das Chakra des Nuke hin konzipierten wartet in einer Gürteltasche zu seiner Rechten darauf genutzt zu werden. Sie sind bereits mit einem Faden versehen, sodass es nurnoch nötig ist sie am gewünschten Ziel zu befestigen, wobei sie im Falle des Falles auch einfach an dieses geklebt werden können. Die Explosionen, die sie anrichten halten sich dabei eigentlich in Grenzen, doch sie sind dennoch gefährlich und können mit etwas Pech ein Körperteil kosten. Durch gewöhnliches Feuer und Hitze werden sie übrigens nicht entzündet, was von einer besonderen Wachsschicht herrührt, welche sie schützt.
7 Kunai: Sieben einzelne, handelsübliche Kunai, welche man praktisch in der Ausrüstung eines jeden Shinobi findet. Sie stellen das Schweizer Taschenmesser dar, da sie sowohl im Nahkampf als auch im Fernkampf genutzt werden können. Freilich kann man sie auch für banale Dinge nutzen, wie zum Zerteilen von Nahrung, doch solche Dinge mindern im besten Falle die Schärfe und sind eine Herabwürdigung der Kunst in der sie hergestellt worden sind.
2 Lachgasbomben: Zwei kleine Bomben, bei deren zu vernachlässigender Explosion, Lachgas entströmt. Das Gas ist stark heruntergekühlt, sodass einige Zeit vergeht, bis es sich verflüchtigt. Die Wolke deckt einen Radius von etwa 25 Metern ab und bewirkt neben plötzlicher Müdigkeit auch Halluzinationen, sowie Teilnahmslosigkeit und Reaktionsträgheit.
2 kleine Schriftrollen (Suke, Kôgeki): Eine kleine, handelsübliche Schriftrolle, in welcher es möglich ist diverse Utensilien zu versiegeln. weiter unten werden die versiegelten Gegenstände aufgeführt. Da der alte Shinobi jedoch mehrere Schriftrollen besitzt, ist jede mit einem besonderen Namen versehen, welcher sie eindeutig kennzeichnet.

~Wams rechte Seite~
Spoiler:
1 Notizbuch mit Stift: Ein einfaches Notizbuch, wie sie täglich mehrfach hergestellt und genutzt werden. In ihm werden ab und an kürzere Beschreibungen von Dingen und wichtige Informationen eingetragen. Es dient sogar als sporadisches Logbuch, womit es eigentlich alles in allem recht praktisch ist, wenngleich es recht gering geschätzt wird.


Besondere Ausrüstung:

~Schriftrolle Shirû~
Spoiler:
Feldproviant: Recht spartanisch zusammengestellte Essensrationen, welche recht haltbar und nahrhaft sind, sich jedoch nicht durch ihren Geschmack auszeichnen. In einer üblichen Ration findet sich etwas Trockenfleisch, ein Stück Schiffszwieback und mehrere Scheiben getrockneten Apfels. Es ist nichts besonderes, doch es genügt, um den Hunger zu unterdrücken und den Körper im Saft zu halten, sodass es möglich ist, bei guter Einteilung, diese Rationen eine Woche lang als Nahrung zu nutzen, bevor man auf Nullrationen fasten muss.
Wasserflasche: Diese mehr als nur etwas umfangreiche Wasserflasche hat ein Füllvermögen von in etwa zehn Litern, welche auch meist mithilfe von gewöhnlichem Quellwasser ausgenutzt wurden. Sie garantieren, dass man eher verhungert, als dass man verdurstet, was besonders in der Hitze von Sunagakure wahres Gold wert sein kann.

~Schriftrolle Suke~
Spoiler:
30 Shuriken: Einfache handelsübliche Wurfsterne, welche keinerlei Besonderheit aufweisen. Sie werden gerne als Störwaffe genutzt, doch im Großen und Ganzen hält ihr Wert im Kampf sich in engen Grenzen, nicht zuletzt weil sie trotz des Stahls recht fragile Werkzeuge sind. Nur ein Narr würde seine ganzen Hoffnungen in sie setzen, ganz zu schweigen davon auf ihnen eine Taktik aufzubauen, denn hier gilt der Leitspruch Masse statt Klasse.

~Schriftrolle Kôgeki~
Spoiler:
30 Kunai: Dreißig einzelne, handelsübliche Kunai, welche man praktisch in der Ausrüstung eines jeden Shinobi findet. Sie stellen das Schweizer Taschenmesser dar, da sie sowohl im Nahkampf als auch im Fernkampf genutzt werden können. Freilich kann man sie auch für banale Dinge nutzen, wie zum Zerteilen von Nahrung, doch solche Dinge mindern im besten Falle die Schärfe und sind eine Herabwürdigung der Kunst in der sie hergestellt worden sind.

~Sonstiges~
Spoiler:


Köcher mit Pfeilen: Ein einfacher Köcher aus Hartleder in welchem sich eine größere Auswahl aus Pfeilen befindet, welche die verschiedensten Funktionen einnehmen können. So finden sich dort sowohl durchschlagende Bodkinpfeile, welche mit ihrem dreieckigen Kopf aus veredeltem Stahl selbst starke Rüstungen durchschlagen als wären sie Pappe, als auch diverse Signalpfeile mit einem geschützten Magnesiumkopf, oder doch letzten Endes verschiedene vergiftete Geschosse, die in verschiedenster Art nutzbar sind. Näheres werde ich zu den Giften in der Jutsuliste erläutern. Getragen wird der Gegenstand über der rechten Schulter.

Ein Bo: Der von der jungen Frau verwendete Bo ist in keinster Hinsicht etwas besonderes. Er besteht aus stabilem Eichenholz und stellt damit ihre bevorzugte Waffe gegen Kontrahenten dar, welche es in ihren Augen nicht wert sind härtere Geschütze aufzufahren. Meist ist es in der Tat so, dass dieses Stück Holz voll und ganz reicht um jemanden außer Gefecht zu setzen, oder ihn, im Falle des Falles, eingehend zu vermöbeln. Getragen wird die Waffe an der rechten Hüfte.

Zwei Wakizashi: Auch eine Schwertmeisterin des Nebels bedient sich ab und an einfachen Klingen, um ihre Gegner kampfunfähig zu machen. So nutzt sie auch dieses typische Utensil, sofern ein Kampf einmal etwas wilder werden sollte, oder ihr Gegner sich als gewandter herausstellt, als es zunächst angenommen wurde. Die Klingen ist etwa so lang wie ihr eigener Unterarm und besitzen eine breite Parierstange, welche ihre Hände schützen. Das Material ist einfacher geschwärzter Stahl, welcher bisher noch keinerlei Anzeichen von Ermüdung gezeigt hat. Getragen werden die Waffen zu beiden Seiten ihrer Hüfte. Es sind sehr gut ausbalancierte und zugleich elegante Waffe, welche jedoch nicht zum Kampf gegen größere Kaliber geeignet sind.

Name: Yumizuru mi o kiru yô na Kitakaze (Bogensehne des schneidenden Nordwindes)
Länge: 1,70m
Gewicht: 3kg
Beschreibung: Der Langbogen, welchen die junge Kunoichi bei sich trägt ist in jeder Hinsicht ein Prachtstück. Nicht nur wurde er einst wären den Shinobiweltkriegen für einen namenhaften Kriegsherrn hergestellt, auch das Material aus dem er gemacht wurde ist gewissermaßen unter den Schmieden berühmt, wohl vor allem, weil es heute nurnoch äußerst selten gefunden wird und dann zumeist zu solch unerschwinglichen Preisen verkauft wird, dass selbst einige Feudalherren Probleme haben das Geld dafür zusammen zu bekommen. Das Material zeichnet sich durch einige Dinge aus, welche ich im folgenden Text erläutern werde. Zuerst einmal wäre die enorme Widerstandsfähigkeit des Stoffs zu nutzen, welche noch deutlich über die von veredeltem Stahl hinaus geht. Der Grund dafür liegt in der Dichte des Materials begründet, welche es auch recht schwer macht es zu formen, ganz zu schweigen davon Temperaturen zu erzeugen, welche es ermöglichen das Metall zu bearbeiten. Einigen alten Legenden zufolge brauchte man die Feuer der Hölle um derartige Waffen und Rüstungen herzustellen, doch was das letzten Endes bedeutet bleibt leider unklar. Die zweite Eigenschaft ist, dass das Material trotz seiner Härte überraschend leicht ist. Warum dies so ist können leider nicht einmal die Schmiede sich erklären, welche die Ehre hatten damit schmieden zu dürfen. Auch hier gibt es wieder Theorien, welche von praktisch, bis absurd reichen, doch leider in keinster Hinsicht nachweisbar sind. Doch weiter im Text und zum nächsten Punkt. Dieser betrifft übrigens die elektrische Leitfähigkeit der Waffe, welche absolut nicht gegeben ist, was vermutlich mit der hohen Dichte in Verbindung steht. Auch Hitze hält sich nur wenige Augenblicke, wenn nicht auf einen Schlag immense Temperaturen, welche über dem Niveau normaler Katontechniken liegen, auf die Waffe einwirken. Ebenso ist das Material chakraleitend, doch warum dies ist, wie es ist, ist längst in den Tiefen der Geschichte verschwunden. Genauso ist unbekannt warum der Bogen eine solch eigenwillige Zusatzbewaffnung in Form zweier längerer Klingen besitzt, welche unterhalb und oberhalb des für einen abgefeuerten Schuss benötigten Bereich liegt. Die Klingen sind etwa so lang wie ein Unterarm und von außergewöhnlicher Schärfe, sodass sie durch etwas Chakra sogar in der Lage sein sollen durch Stahl zu schneiden. Bedauerlicherweise sind sie nur einseitig geschärft, doch das ist wohl auch besser, wenn man bedenkt, dass der Hauptzweck der Waffe die Nutzung als Bogen ist. Last but not least, noch die Sehne des so viel gerühmten Bogens. Das Material von dieser ist jedoch leider völlig unbekannt und es fehlt jeglicher Hinweis worum es sich handeln mag. Zumindest ist soviel klar, dass die Sehne einer außergewöhnlich starke Zugbelastung standhalten kann ohne sich dabei allzu sehr zu dehnen. Mit etwas Tricksereien ist es also durchaus möglich Schüsse abzugeben, welche bei einem gewöhnlichen Bogen nicht einmal zu erträumen wären. Auch ist es möglich die Sehne selbst als Waffe zu nutzen, denn sie ist nicht minder widerstandsfähig wie die Waffe selbst. Mit genügend Kraftaufwand und ohne fehlende Gegenwehr ist es gar möglich jemanden damit zu enthaupten. Getragen wird die Waffe über der linken Schulter.

Name: Tsurugi kôri no yô Geshoku (Klinge des eisigen Mondlichts)
Klingenlänge: 1,53m
Gesamtlänge: 1,70m
Gewicht: 3kg
Beschreibung: Einst rankte sich eine Legende um jene Klinge, die ihren Ursprung vermutlich in den eisigen Gefilden von Yukigakure hat. Nurnoch wenige kennen die Geschichte, sodass auch die Macht des Schwertes immer mehr in Vergessenheit gerät. Freilich schwächt das nicht im geringsten dessen Fertigkeiten, von denen ich euch nun erzählen will. Vor langer Zeit, so erzählt man sich, reiste ein Mönch durch die Berge des Eisreichs. Angetrieben wurde er von dem drängenden Verlangen etwas zu finden, doch scheinbar wusste er selbst nicht genau worum es sich handelte. So vergingen viele Wochen und mit der Zeit kam der Winter ins Land, seine Vorräte neigten sich dem Ende zu. So beschloss er von den Bergen hinabzusteigen und auf besseres Wetter zu warten, bevor er seine Suche fortsetzte. Bei seinem Abstieg jedoch fiel ihm ein geisterhaftes Glitzern in einer Höhle ins Auge, dem er augenblicklich folgte. So gelangte er in eine Art Grotte in deren Mitte sich ein Fels befand aus dessen Herzen der Griff einer Klinge ragte. Wissend, dass er nun endlich an seinem Ziel angelangt war, zog er das Schwert aus dem Stein und wurde König von England.... nein falscher Text. Kaum hatte er das Schwert, welches sich als recht lange Klinge herausstellte, aus dem Fels gezogen froren augenblicklich alle Ausgänge der Grotte zu. Schattenhafte Gestalten tanzten über die Wände und verlangten die Herausgabe der Waffe, welche sie angeblich seit langer Zeit bewachten. Der wackere Mönch jedoch hielt an seiner Mission fest und hieb mit der Klinge nach den Schatten. In der Tat lösten diese sich auf, sobald sie mit der Waffe in Kontakt kamen. Erstaunlicherweise glitt die Klinge sogar durch die Wände aus Eis, welche die Ausgänge versperrte, wie ein heißes Messer durch angewärmte Butter. Im Laufe der Jahre ging das Schwert auch mehrere Male verloren, tauchte dann in den Händen mächtiger Kriegsherren immer wieder auf, nur um wieder in der Versenkung zu verschwinden. Ebenso wie sein Erschaffer ist auch das Material aus dem die Waffe geschmiedet wurde völlig unbekannt, was wohl auch daher rührt, dass bis jetzt noch kein Schmied lange genug gelebt hat um es sorgfältig zu untersuchen. Fest steht nur, dass es recht leicht und widerstandsfähig ist. Doch vom eigentlichen Knackpunkt der Klinge sind wir noch weit entfernt. Dabei ist zu erwähnen, dass dieser Knackpunkt eng mit der Scheide der Waffe zusammenhängt, diese ist nämlich in der Innenseite mit einer feuchten Schicht überzogen. Doch es ist in strengstem Maße ratsam die Finger von dieser Schicht zu lassen, es könnte tödlich enden, denn die scheinbare Feuchtigkeit rührt von einem Giftfilm her, welcher das gesamte Innenleben der Scheide bestimmt. Um das Gift handelt es sich um Alpha-Latrotoxin, wohl besser bekannt unter dem Gift der schwarzen Witwe. In die Finger der jungen Frau gelangte diese Waffe einzig und allein durch die Hilfe eines alten Freundes ihres Vaters, welche sie selbst bereits seit langer Zeit hütete. Trotz der Tödlichkeit der Klinge, hat die junge Frau noch nie ernsthaft mit ihr gekämpft, vermutlich wohl, weil sie niemanden umbringen will. Ein kleiner Schnitt mit der Waffe wäre in der Lage so manches Leben zu beenden, indem es bereits nach kurzer Zeit zu starken inneren Krämpfen führt, welche tödliche Ausmaße annehmen, sobald sie die Lunge erreichen. Glücklicherweise wäre das Opfer wohl ohnehin beim ersten Treffer tot, sodass das Gift doch in eine recht nebensächliche Rolle rückt. Getragen wird die Waffe auf dem Rücken.

Name: Ki~reru tûsu no narukami (Reißzahn des Donners)
Klingenlänge: 0,35m
Gesamtlänge: 1,50m
Gewicht: 3kg
Beschreibung: Whew diese Waffe ist wirklich nicht ganz einfach zu beschreiben, da es sich bei dieser genaugenommen um die Zusammensetzung von zwei Waffen handelt, welche durch einen Klickmechanismus miteinander verbunden sind. Bei diesen beiden Waffen handelt es sich nun zum einen um eine Kusarigama, zum anderen hingegen um einen Kampfstab, einen Bo, wie Kitsune bereits einen besitzt. Vorteil dieser Kombination ist nun zum einen die erhöhte Reichweite, aber vor allem jedoch die durch den Hebeleffekt deutlich höhere Durchschlagskraft. Doch nun noch kurz einige Informationen zum Material der Waffen, denn in beiden Fällen handelt es sich bei diesem um prinzipiell gewöhnlichen, jedoch durch eine besondere Legierung chakraleitenden und widerstandsfähigeren Stahl. Entsprechend ist die Länge der Kette der Kusarigama zwar theoretisch an die Länge des Stabes angepasst, doch in der Praxis kann sie durch Einleiten von Chakra bis auf eine Länge von 12m gestreckt werden.

Mitsu
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Re: Kitsune Niiro

Beitrag  Mitsu am Mo 21 Nov - 8:49

Geschichte einer jungen Kunoichi auf der Suche nach ihrer Bestimmung

Kapitel 1 – Neues Leben, schon wieder?

Spoiler:


Es ist nun schon beinahe drei Jahrzehnte her seit dieses Ereignis sich zugetragen hat. Um welches Ereignis es sich handelt? Das sollte man sich wirklich denken können, es geht um die Geburt der zukünftigen Kunoichi. Wir sind also nun in Sunagakure, im Hause der Familie Niiro, oder vielmehr in der Wohnung von deren ältester Tochter, Maru. Vor neun Monaten hatte sie einen jungen Herrn kennengelernt, welcher sie zuerst mit schönen Worten umgarnt und anschließend nach allen Regeln der Kunst verführt hatte. Es war wie ein Wunder gewesen, dass er ausgerechnet zu dieser traurigen Zeit ihres Daseins in ihr Leben getreten war. Zu jener Zeit hatte es sich nämlich zugetragen, dass ihr Vater gestorben war, ein angesehener Jonin des Dorfes und ihr ein und alles. In ihrer Trauer war es ein leichtes für den Fremden gewesen sie für etwas Spaß zu begeistern. Unglücklicherweise musste er am nächsten Tag jedoch auch schon wieder unter mysteriösen Umständen abreisen. Damit begann eine Zeit der Trauer und der Wut gegen Selbstbild und Mann für sie, welche jedoch nur einige Wochen andauerte, denn dann begab es sich, dass sich ihr die ersten Zeichen einer Schwangerschaft offenbarten. Es begann mit einem seltsamen Heißhunger auf Eier der Wachtel, welcher für sich genommen noch nichts Weltbewegendes gewesen wäre. Es hatte immer wieder Phasen in ihrem Leben gegeben in denen sie Trost in merkwürdigen Delikatessen gesucht hatte, da sollte es doch dieses Mal nicht wirklich anders sein. Nach recht kurzer Zeit entwickelte sich parallel dazu jedoch auch noch eine morgendliche Übelkeit, die ihr ernsthaft zu denken gab. Freilich war es möglich, dass es mit einer Umstellung ihrer Essgewohnheiten einige Magenprobleme gab, doch es wäre dennoch das erste Mal in ihrem Leben, dass es dazu kam. Warum also jetzt bereits solche Nebenwirkungen? Es vergingen nur einige Tage, bis sie auf der Waage die Lösung fand, alle Wegweiser zeigten bei ihr in Richtung Schwangerschaft. So ungerne sie es sich auch eingestand, aber der Fremde hatte anscheinend ziemlich gepatzt, als es um die Verhütung gegangen war. Vermutlich war er sich dessen bewusst gewesen und hatte deshalb die Beine in die Hand genommen, solange er wusste, dass sie ihm noch nicht folgen würde. Sie hätte ihn ans Bett fesseln und nicht mehr gehen lassen sollen, als er ihr angekündigt hatte, dass er mit seinem kleinen Handel weiterziehen musste. Doch nun war es zu spät, nun stand sie allein mit der Verantwortung da, denn ihr Vater war tot, ihre Mutter lebte in einem Altenheim und war kaum ansprechbar und ihre jüngere Schwester, nunja sie hatte es als ihre Bestimmung gesehen in die große, weite Welt hinaus zu ziehen, anstatt bei der Familie zu bleiben. Zuletzt hatten sie einen Brief bekommen in dem es hieß sie habe in Kirigakure einen schönen Ort zum Leben gefunden, sowie eine solide Arbeit. Damit fehlte ihr jede Hilfe. Als Kunoichi hatte sie zwar einige Freunde gewonnen, doch diese waren nach und nach entweder gestorben, oder hatten eigene Teams, eigene Familien, eigene Sorgen. Sie selbst hingegen war eine junge Jonin, gerade einmal Mitte Zwanzig, die zwar außerordentliche Ergebnisse abliefern konnte, jedoch ein klares Defizit im Knüpfen zwischenmenschlicher Kontakte hatte. Das war wohl auch der Grund dafür, dass sie die meisten ihrer Missionen alleine bewältigt hatte und dadurch auch keine Möglichkeit bekam ihr Defizit abzubauen. Es war ein ewiger Teufelskreis, der sie da gefangen hielt und sie konnte rein garnichts dagegen tun. Dafür stand es um ihre finanziellen Mittel nicht zwingend schlecht. Durch einen sparsamen Lebenswandel hatte sie eine Menge von ihren Gehältern für schlechte Zeiten zurücklegen können. Daher entschied sie sich trotz aller Schwierigkeiten das Kind zu auszutragen und zu behalten. So begab es sich in einer Novembernacht, dass die Zeit der Geburt gekommen war. Aufgrund monatelanger Vorbereitung funktionierte der Transport ins Krankenhaus reibungslos, auch die Geburt ging ohne Probleme von statten, alles schien also unter einem guten Stern zu stehen. Sie brachte ein schönes Mädchen zur Welt, welches eine einzelne, kupferrote Locke besaß. Diese war letzten Endes auch der Grund dafür, dass Maru ihre Tochter auf den Namen Kitsune taufte. Sie ahnte dabei nicht welch interessante, doppelte Bedeutung der Name im Falle ihres Sprösslings besitzen sollte. Es hatte sich nämlich begeben, dass deren Vater, dessen Name wohl Keiichi oder ähnlich gelautet haben mag, ein enger Freund einer Familie von Rotfüchsen gewesen war und auch selbst nicht selten mit dem Kosenamen eines Fuchses geschmückt worden war. Ebenso sollte sich dieser Name noch häufig im Charakter ihrer Tochter niederschlagen, welcher bei weitem nicht so rein und freundlich werden sollte, wie ihr eigener. Die junge Dame würde sich noch vielfach dadurch auszeichnen und zugleich so einige Probleme dadurch bekommen, aber das ist ein Thema für spätere Kapitel. An diesem Punkt endet nämlich unsere erste, kurze Erzählung und macht Platz für etwas Fantasie. Das nächste Kapitel wird nämlich aus der Sicht der jungen Kunoichi erzählt werden und bis dahin wird ebenso noch so einiges passieren.
(811 Wörter)

Kapitel 2 – Erste Schritte auf einer langen Suche

Spoiler:


Liebes Tagebuch,
es tut mir Leid, dass ich nur so selten Zeit finde etwas in dich zu schreiben, doch in letzter Zeit scheint sich stets alles zu überschlagen. Erst diese übereilte Mission, die dann auch noch auf halbem Wege abgesagt worden war und dann noch die Krankheit von Mutter, es wurde zusammen mit dem Training einfach zu viel für mich. Manchmal frage ich mich, warum ich? Warum musste ausgerechnet ich eine Kunoichi werden? Warum musste ausgerechnet mein Vater reißaus nehmen, wo wir ihn doch so sehr brauchen würden. Ich habe mich bereits etwas umgehört. Leider passen auf die Beschreibung, die meine Mutter von ihm geben kann allein von den in Sunagakure ansässigen ein paar dutzend, doch das wird mich nicht davon abhalten ihn doch noch zu finden. Meine Nachforschungen haben auch ergeben, dass er hier im Dorf kein Unbekannter ist. Scheinbar hatte er schon so manchen Konflikt mit Gesetz und Sitte, sodass die Dummheit meiner Mutter seinen richtigen Namen zu nennen nurnoch die Krönung war. Ich bin zuversichtlich, dass es mir mit etwas mehr Zeit gelingen wird ihn zu finden und ihm endlich eine Erklärung zu entlocken. Leider fehlt mir jedoch noch jeglicher Plan, wie ich das ganze bewerkstelligen soll, schließlich ist es ja noch nicht einmal der Regierung gelungen ihn aufzuhalten, geschweige denn ihn wirklich fest zu setzen. Wie sollte es also eine junge Genin schaffen? Zugegeben ich werde als Vielversprechendste meines Jahrgangs gehandhabt und ich konnte auch schon einige Leute dabei beobachten wie sie Wetten über den Ausgang der baldigen Prüfungen abschlossen, doch ich zweifle, dass dieses bisschen Talent genug sein wird, um wirklich Erfolg zu haben. Es ist einfach zum Haare raufen. Manchmal würde ich mir wirklich am liebsten ein Loch suchen, mich verkriechen und nie mehr hinaus kommen. Einfach meine Ruhe haben und die gesamte Welt von mir abschotten. Leider ist mir diese Freiheit jedoch nicht gegeben. Nein, ich bin dazu verdammt stark sein zu müssen, Zuversicht auszustrahlen und meinen Kameraden ein gutes Beispiel zu sein, das meint zumindest Sensei-sama immer wieder. Doch wie soll ich ein gutes Beispiel sein, wenn es mir selbst noch nicht einmal gut geht? Wie soll ich die anderen mit einer Zuversicht erfüllen und anleiten, wenn mir selbst Plan und heitere Gesinnung fehlen? Entschuldige mich kurz, ich brauche einige Zeit um mich abzureagieren, ansonsten platze ich hier am Tisch noch beinahe.
So ist es schon viel besser. Auch wenn Mum nichts davon hält ist es erstaunlich beruhigend meinen Sandsack zu quälen. Es braucht zwar einige Zeit, doch dann geht es mir meist wieder gut. Soviel also zu dem Gebot nie jemanden zu schlagen, naja mit dem Leben als Shinobi hat sich dieser Punkt unseres Kodexes wohl ohnehin erledigt. Er liegt in unserer Familie mittlerweile bereits seit zwölf Generationen begründet und wir sind stets gut damit gefahren. Vereinfacht lässt sich sagen, dass dieser Kodex uns anleitet jegliches Leben zu schützen und zu bewahren, was wohl auch der Grund dafür ist, dass die einzigen Shinobi der Familie bisher Medic waren. Wenn ich groß bin werde ich wohl den selben Weg wie alle anderen auch einschlagen. In eine derart festgefahrene Familie geboren zu werden kann auch seine Vorteile haben. Ich mag noch nicht sonderlich begabt darin sein Kräuter anzubauen und auch meine Kenntnisse der Anatomie lassen noch etwas zu Wünschen übrig, doch das wird sich wohl alles früher oder später geben. Nicht umsonst besitzen wir eine stattliche Bibliothek an Lehrbüchern, welche uns von Oma und Opa hinterlassen worden ist, Gott habe sie selig. Außerdem ist meine Mutter wirklich eine gute Lehrerin. Manchmal mag sie recht streng sein, doch vermutlich würden wir auch nichts zustande bringen, wenn sie mir stets meinen Willen lassen würden. Gestern jedoch war sie wirklich seltsam. Als wir von unserem Ausflug zu den Gewächshäusern zurückkehrten lag ein kleines, braunes Päckchen vor unserer Haustüre. Natürlich öffnete Mum es, ich hatte keinerlei Möglichkeit einen Blick hinein zu werfen, da war sie auch schon mit einem traurigen Glitzern in den Augen in ihr Zimmer verschwunden und hatte mir eine Aufgabe zugeteilt,die mich für den Rest des Tages beschäftigte. Ja Mutter ich bin mir vollkommen darüber im Klaren gewesen, dass du mich nur loswerden wolltest, deshalb habe ich auch mitbekommen, dass du versucht hast das Paket einfach zu entsorgen. Als ich es später genauer besah fand ich auch den Anhänger, der sich darin befand. Er ist hübsch, deshalb verstehe ich nicht, warum du ihn verschwinden lassen wolltest. Ich habe ihn zu meinem Schmuck gelegt, wobei der Name Schmuck ja schon fast übertrieben ist, schließlich sind es nur zwei Armbänder aus Kupfer. Bescheidenheit, noch so eine Tugend, welche mir stets gepredigt wird. Doch wozu soll das Ganze gut sein? Was nützt es einem viel Geld mit den Missionen zu verdienen und es anschließend nicht ausgeben zu können? Das ist ja fast genauso sinnvoll, wie wenn man es einfach verbrennen würde, oder kostenlos arbeiten. Ok, einige der bisherigen Missionen waren nicht sonderlich hart, doch es gab auch einige Arbeiten, welche einem Shinobi eigentlich vollkommen unwürdig waren. Doch als ob jemand eine junge Kunoichi fragen würde, wenn es um solche Dinge geht.
Ach übrigens, vor kurzem habe ich einmal wieder etwas mit Matsu unternommen. Sie schwärmt beinahe andauernd von dem Neuen, wie heißt er noch gleich, Katso? Ich bin mir nicht mehr sicher, zumindest erzählt sie mir immer wieder wie toll er doch sei und wie gut sie zusammen passen würden. Am Rande habe ich auch mitbekommen, dass einige unserer Mitschülerinnen, wenn ich sie denn so nennen kann, schließlich sind wir nicht mehr auf der Akademie, ebenfalls begonnen haben für ihn zu schwärmen und eine üble Schlammschlacht entbrannt ist. Diese Schlacht lodert scheinbar jedes Mal aufs Neue auf, sobald jemand das Thema anspricht. Ist das normal in dem Alter? Verpasse ich in dieser Hinsicht etwas? Mich lässt diese ganze Sache nämlich ziemlich kalt. Gleichgültig was meine Mutter auch meint, in dieser Hinsicht hat sie wohl die anspruchsloseste und vor allem ungefährlichste Tochter von allen bekommen. Freilich gibt es einige Jungs, die ganz nett aussehen, doch wirklich Zeit mit ihnen verbringen? Ich glaube das wäre nicht so mein Ding, da verbringe ich doch lieber etwas Zeit mit einem guten, ausgedehnten Training oder lasse meine Seele bei einem guten Buch baumeln, als dass ich mir einen dieser Idioten antue. Zugegeben ein paar der Kerle scheinen langsam auch Vernunft anzunehmen und ihren Windeln zu entwachsen, doch wie sie stets versuchen sich zu übertreffen, lächerlich. Wettbewerb kann ja durchaus eine gute Sache sein, doch das was die da betreiben ist einfach nur Herumgespiele. Sie sollten etwas mehr Zeit in ihr Training stecken und man könnte als Zuschauer vielleicht sogar etwas lernen. Doch so? Kindsköpfe, die sich gegenseitig ausstechen wollen und sich dabei teilweise aufführen wie die letzten Idioten, wirklich Nicht womit ich nähere Bekanntschaft schließen will. Auch wenn die anderen meinen ich höre es nicht, wenn sie tuscheln, so höre ich sehr wohl, dass einige mich als seltsam empfinden, warum genau weiß ich nicht. Nur weil ich nicht die selben Interessen wie sie teile? Nur weil ich nicht sonderlich viel von irgendwelchen romantischen Fantasiereien halte, mit welchen sie sich den Alltag vertreiben? Und mich nennt Sensei-sama manchmal kindisch, na wenn der wüsste was die anderen treiben. Ach sei's drum. Ich breche an dieser Stelle einmal ab.
Bis dann liebes Tagebuch

(1211 Wörter)

Kapitel 3 – Außergewöhnliche Verdienste mit viel Blabla

Spoiler:


So hatte sie es nun also geschafft, sie war endlich Chunnin. Zwar war sie bereits von Anfang an recht zuversichtlich gewesen, da ihre Kontrahenten durch die Bank keine Ausnahmetalente gewesen waren, doch nur Gott mochte wissen, was in den Köpfen der Entscheidungsträger herumspukte, wenn sie die endgültigen Anwärter auf den Rang auswählten. In Gedanken ging das Mädchen nochmals amüsiert die Liste der Prüfungen durch, die man ihr auferlegt hatte. Ihr Team hatte eine volle Woche lang draußen in der Wüste überleben müssen ohne dafür Vorräte oder sonstige Hilfsmittel mitnehmen zu dürfen. Damit hatte man scheinbar prüfen wollen, ob sie wirklich das Zeug für längere Missionen haben und wer sich besonders in Sachen Führungstalent hervortut. Ihr eigenes Team hatte dafür betont gute Voraussetzungen gehabt, denn Matsu war eine Nutzerin des Elements Suiton, was ihnen die Suche nach Wasser doch entschieden erleichtert hatte und Kitsune selbst eine recht passable Jägerin, im Zweifelsfall auch einmal ohne Klinge. Ihre Kost hatte zwar damit vor allem aus diversen Kleintieren und Insekten bestanden, doch sie waren jeden Tag leidlich satt geworden, was man von einigen der anderen Teams leider nicht behaupten konnte. Das letzte Mitglied im Bunde war ein recht verschlossener Junge gewesen, Akamito ein Mitglied eines namenhaften Clans und Nutzer des Elements Fuuton. Durch seine Hilfe hatten sie eine mehr oder minder frühzeitige Warnung vor Sandstürmen gehabt, die ihnen sonst Tag und Laune verdorben hätten. Prüfung Nummer zwei hatte daraus bestanden eine längere Strecke innerhalb der vorgegebenen Zeit zu bewältigen und sich dabei nicht von den abgestellten Jonin erwischen zu lassen. Um die Prüfung machbar zu gestalten wurde ihnen ans Herz gelegt nur in der Nacht zu reisen, eine Information, die der Hauptgrund dafür war, dass nur ein einziges Team wirklich erwischt wurde, der Rest hatte es irgendwie geschafft innerhalb der vorgegebenen Zeit das Ziel zu erreichen. Schließlich hatte man in diesem Jahr noch besondere Einzelprüfungen der verschiedenen jungen Shinobi angeordnet. Diese sollten ergründen, ob sich spezielle Talente innerhalb des Jahrgangs fanden. Grund der Prüfung war eine Prophezeiung, die irgendeine alte Kräuterhexe dem Kage gemacht hatte. Natürlich waren derlei Dinge Humbug, doch solange der Mann gewillt war daran zu glauben, musste das Dorf wohl mitziehen und ihm seinen Willen gewähren. So wurde Kitsune in diversen Sparten auf ihre Anlagen getestet, seien es nun ihre medizinischen Kenntnisse, ihr Gedächtnis oder auch nochmals diverse körperliche Errungenschaften. Dadurch kam es schließlich dazu, dass sie aus ihrem Team genommen und in einen leeren Raum gebracht wurde, welcher wohl zumeist als Büro benutzt wurde, wenn sie einmal von der Einrichtung ausging. Das Mädchen hatte noch keine Ahnung was ihr blühen sollte, sodass ihre Gedanken wild umherschweiften. Hatte sie versagt? War sie so schlecht gewesen, dass man davon ausging, dass ihr Team sie nur mit durchgezogen hatte? Dann mussten diese Prüfer aber wirklich Tomaten auf den Augen gehabt haben, denen würde sie eine Predigt halten bis ihnen der Kopf rauchte. Eigentlich wusste sie, dass es zwar keinerlei Effekt auf deren Entscheidung haben würde, aber immerhin würde sie selbst sich danach besser fühlen, um etwas anderes ging es dabei ja auch nicht. Mit einem leisen Seufzen lies sie sich auf den Stuhl am Schreibtisch niedersinken und legte ihre Beine überschlagen auf die Tischplatte. Dabei lehnte sie sich so weit zurück, dass sie in aller Ruhe die Zimmerdecke betrachten konnte. Warum lies man sie nur so lange warten? Wollten diese Leute, dass sie begann sich selbst zu zerfleischen? Dann hatten sie wahrlich einigen Erfolg damit. Sie war schon nahe dran den Raum einfach zu verlassen, als sich endlich die Tür öffnete und ein junger Mann eintrat. Nach allem was sie sagen konnte war er noch keine Dreißig und doch bewegte er sich mit einer Selbstsicherheit, die einem Kage zur Ehre gereicht hätte. Mit leichtem Lächeln setzte er sich auf den Schreibtisch und schob ihre Beine hinunter. „Willkommen Kitsune, es ist schon zu sehen, dass du es dir schon gemütlich gemacht hast. Ich bin heute hier, um mit dir über deine Zukunft zu reden.“ Die junge Frau begann aufzuhorchen. Es begann also endlich interessant zu werden. Am liebsten hätte sie es sich gewünscht, wenn der Fremde hier sofort einige Schlagworte um die Ohren geknallt hätte, doch stattdessen stand er auf und ging wieder Richtung Tür, bevor er sich umdrehte und mit ausschweifenden Worten zu erzählen begann. „Du weißt ja sicherlich von der Prophezeiung, die dem Kage gemacht wurde, natürlich weißt du davon.“ Mit ungebrochenem Lächeln fuhr er fort zu erzählen. „In der Tat fand sich unter all den neuen Shinobi jemand, der in etwa dieser Vorhersage entsprach. Diese Person hat derart herausragende Leistungen in den speziellen Tests erbracht, dass wir ihr anbieten werden ein spezielles Trainingsprogramm durchzumachen, um ihr die Möglichkeit zu geben zu einer der besten Shinobi von Sunagakure zu werden.“ An dieser Stelle nahm sich der junge Herr die Zeit einer Kunstpause bevor er weitersprach. Seine Miene verriet dabei leider rein garnichts über seine Gedanken. Vermutlich hätte Kitsune selbst dann nicht allzu viel in seinem Gesicht gelesen, wenn dieses offen wie ein Buch gewesen wäre, sie saß nämlich mit leicht offenem Mund auf dem Stuhl und schien geradezu zu einer Salzsäule erstarrt. „Um die Fertigkeiten dieser Person voll auszuschöpfen, würde sie natürlich auch mit entsprechend begabten Individuen zusammenarbeiten, in einer Gruppe, welche wir hier kurz nur als Anbu bezeichnen. Doch bevor dir noch der Kiefer abfällt, kann ich dir guten Gewissens sagen, dass es sich bei dieser Person um dich handelt, herzlichen Glückwunsch.“ Bevor die junge Frau Anstalten machen konnte ihm vor Freude um den Hals zu fallen, hob er bereits beschwichtigend die Hände. „Freu dich aber nicht zu früh, das Leben als Anbu ist hart.“ Diese Warnung half jedoch nichts mehr, denn mit einem Schwung, der wohl selbst ein Rhinozeros aus dem Gleichgewicht gebracht hätte umarmte Kitsune den Boten dieser guten Nachricht und warf ihn damit zu Boden. Noch während sie ihn auf den Boden drückte stellte er die Frage, die ihr Leben entschieden beeinflussen sollte. „Du hast also Interesse an unserer Arbeit?“ Das darauf folgende 'ja' musste wohl noch in Yukigakure zu hören gewesen sein, so von Freude erfüllt war es. Damit begann Kitsune's Zeit als Anbu, welche bis zu ihrem 20. Geburtstag anhalten sollte. Über diesen werde ich im nächsten Kapitel etwas mehr erzählen.
(1035 Wörter)

Kapitel 4 – Der Schlüssel in Kanesoko, ein erster Schritt in Richtung Wahrheit/ Nummer Eins, Hasuro

Spoiler:


Endlich, endlich hatte sie es gefunden. Nur mit Mühe könnte sie die junge Frau den Luftsprung verkneifen, welcher unweigerlich mit einer Beule geendet hätte. Sie befand sich in den tiefsten Archiven von Sunagakure, dazu noch in einem alten Kellergewölbe. Seit Jahren suchte sie nach Anhaltspunkten, welche sie zu ihrem Vater führen könnten und ausgerechnet sie seltsame Kette, könnte ihr dazu einen Aufschluss geben. Aus einer Laune heraus hatte sie bei diversen Juwelieren nach deren Herkunft gefragt, bis sie schließlich von einem älteren Herrn an die Archive verwiesen worden war. Seiner Meinung nach konnte dieses Geschmeide nur aus den Schmieden eines Ortes kommen, den es schon lange nicht mehr gab und von solchen Orten erführe man am besten, wenn man dort suche, wo sonst niemand sei. Zugegeben, man konnte es auch niemandem verübeln, dass er nicht an diesem Ort war, denn das Kellergewölbe war muffig, stand unter Wasser und war vermutlich einsturzgefährdet. Doch das kümmerte die junge Frau nur wenig, als sie endlich in einem alten Buch die Abbildung einer ähnlichen Kette fand und dazu den Verweis auf Kanesoko. Sie suchte noch geraume Zeit nach diesem Ort, doch so sehr sie sich auch darum bemühte, sie konnte ihn einfach nicht finden. Es gab nur einen Verweis an den Botschafter von Konoha, der scheinbar irgendeine Verbindung zu diesem Ort gehabt hatte. Sie konnte nicht wissen, dass die Historie dieses Dorfes mit Absicht aus allen Aufzeichnungen im Dorf gelöscht worden war, um einen schwarzen Fleck aus der Geschichte von Sunagakure zu tilgen. So begab es sich, dass sie auf der Suche nach mehr Informationen die Botschaft von Konoha aufsuchte. Dort jedoch wurde sie nur an Konohagakure selbst verwiesen. Damit stand sie vor einem entscheidenden Problem. Ihre Arbeit als vollwertige Anbu lies ihr zwar etwas Freizeit, welche sie nach freiem Willen verbringen konnte, doch für solch eine lange Reise würde sie nie reichen. Rastlos ging sie mehrere Tage ihre Möglichkeiten durch, bis sie schließlich alles lange genug abgewogen hatte. Freilich würde sie mit dieser Reise Gefahr laufen ihren Platz in Sunagakure zu verlieren, doch es würde sie ewig mausern, wenn sie diesem Hinweis nicht nachgehen würde. So kam es also dazu, dass sie Sunagakure, scheinbar mit der einfachen Absicht etwas in einer abgelegenen Oase zu entspannen, verließ und sich nach Konohagakure aufmachte. Die Reise war beschwerlich und an einem der Tage war sie in die Verlegenheit gekommen einem Trupp Banditen in die Arme zu laufen. Letztlich hatte es damit geendet, dass die Banditen allesamt im Tiefschlaf, und nachdem Kitsune sich bedient hatte, größtenteils nur mit nötigster Kleidung und ohne Ausrüstung den Rest des Tages auf einer Lichtung verbrachten. Diese Ausrüstung lies sich später überraschend einfach und problemlos zu Geld machen, die Händler schien es nicht sonderlich zu kümmern, wenn nicht gerade Gefahr bestand, dass die Ware aus örtlichen Diebstählen stammte. Mit diesem Grundetat war es der jungen Frau möglich gefälschte Papiere zu erwerben und erste Kontakte zu den ansässigen Anhängern der Unterwelt zu knüpfen. Dazu, bereits seit langem ein Geschäftspartner ihres Vaters, half ihr schließlich auch an die Adresse des ehemaligen Gesandten von Konohagakure zu gelangen. So wie es schien hatte dieser vor einigen Jahren sogar einmal den Posten des Hokage inne gehabt, bevor ein tragisches Attentat ihn dazu genötigt hatte zurückzutreten. Nach einigen Tagen in Verborgenheit, ging Kitsune schließlich die Gefahr ein ihn zu treffen. Es war ein unangekündigter Besuch, sodass sie leider gnadenlos bei seinem Sekretär landete, welcher sie überdies noch darüber informierte, dass der Herr aufgrund einer schweren Krankheit für längere Zeit nicht in der Lage sein würde sie zu empfangen. Recht resigniert nahm sie abermals den Unterschlupf bei Dazu an, doch in der Nacht ereignete sich etwas äußerst Seltsames.
Die junge Frau schreckte aus dem Schlaf hoch und fuhr instinktiv zu ihrer Waffe, welche sich jedoch nicht an ihrem Platz befand. Noch bevor sie auch nur die Augen öffnen konnte fühlte sie die Hand, welche ihr den Mund zudrückte und die Klinge an ihrem Hals. Da schien jemand keine Gefahr eingehen zu wollen, indem er ihr eine Möglichkeit gab zu schreien. Leider handelte es sich bei der Klinge um ihr eigenes Schwert, welches ihrer Erfahrung gemäß mehr als nur etwas scharf war, es würde ihr eher das Haupt abtrennen, als ihr eine Chance zur Gegenwehr zu geben. So sah sie von einer Gegenwehr ab und sondierte aus den Augenwinkeln ihre Umgebung. Der Angreifer hatte Kerzen angezündet, also schien er sie nicht einfach nur umbringen zu wollen, was schon einmal ganz tröstlich war. Noch bevor sie sich weitere Gedanken den Fremden machen konnte, welcher eine Maske trug, die ihrer eigenen garnicht so unähnlich war, betrat auch schon eine zweite Person den Raum. Es war ein durchaus attraktiver Mann, vielleicht Anfang oder Mitte Vierzig mit tiefblauen Augen, welche schon fast in ein Violett übergingen und kurzem, aber dafür vollem, roten Haar. Sein Körper war gut durchtrainiert, das musste man ihm für sein Alter wirklich lassen. Eine derartige Selbstdisziplin selbst im aufkommenden Alter beizubehalten war in jeder Hinsicht bewundernswert, so auch in diesem Falle. Bevor sie etwas sagen konnte machte der Eingetretene ein Handzeichen, welches seinen Gefährten dazu veranlasste zurückzutreten und schließlich das Zimmer zu verlassen. Ohne der jungen Frau eine Chance für einen ihrer berühmten Wutanfälle zu geben, ging er zu einem etwas abseits stehenden Tisch und setzte sich auf einen der beiden Stühle. Es vergingen mehrere Momente der Stille, bis er endlich das Wort ergriff. „Du bist die Tochter von Keiji, nicht?“ Trotz des ungewohnten Namens mit dem der Mann sie assoziierte, tippe sie auch einmal ins Blaue. „Und ich nehme an bei dir handelt es sich dann um Hasuro?“ Mit einem leichten Lächeln nickte er. „Ja in der Tat, ich bin der Blutsbruder deines Vaters, du bist ihm übrigens wie aus dem Gesicht geschnitten, wenn ich das einmal so bemerken darf.“ An diesem Punkt stellte die junge Frau auch schon die Frage, die ihr am nächsten lag. „Warum redet ihr von diesem Keiji als meinem Vater? Mein Vater, dieser elende Mistbock, der meine Mutter verlassen hat bevor ich überhaupt auf der Welt war, hieß Keiichi.“ Mit einem leisen Seufzen schlug sich der ehemalige Kage mit der Hand auf die Stirn. „Das sieht ihm ähnlich deinem Vater, stets eine Maskerade aufziehen und dann verschwinden, bevor man Verantwortung übernehmen müsste. Keiichi ist nur eines seiner vielfältigen Synonyme.“ Abermals kam es wie es kommen musste und die junge Frau stellte die nächste Frage, welche ihr einfach einmal am nächsten lag. „Wie habt ihr mich eigentlich gefunden? Nach dem was ich hörte ist dieser Dazu einer der Besten in seinem Gewerbe.“ An diesem Punkt war es an Hasuro schon fast etwas peinlich berührt drein zu schauen. „Er ist nur solange vertrauenswürdig, wie man der Meistbietende ist. Ich habe einen Vertrag mit ihm, dass er mich über jegliche Einreisende unterrichtet, welche bei ihm Unterschlupf suchen, das beugt auch diversen unliebsamen Überraschungen vor. Als ich dann noch hörte, dass du nach mir suchtest war mir klar wer du bist, ich musste dich einfach treffen, doch bereits jetzt muss ich dir leider sagen, dass ich dich enttäuschen muss. Ich weiß nicht wo sich Keiji im Moment befindet. Jedoch könnte ich dir helfen ihm etwas ähnlicher zu werden, ansonsten wirst du es auch recht schwer haben ihn zu finden, geschweige denn zu fangen. Um jemanden wie ihn wirklich festzusetzen musst du denken wie er, du musst er sein.“ Leicht kritisch musterte die junge Frau ihren Gesprächspartner, der sie mit Informationen geradezu überlud. „Diese Hilfe wäre da?“ Der alte Shinobi gähnte leise, auch an ihm gingen allzu viele schlaflose Nächte nicht völlig spurlos vorbei. „Ich würde dich lehren, was er mich gelehrt habe.“ Schelmisch zwinkernd fügte er noch an. „Es gibt auch einige Kleinigkeiten, die er von mir gelernt hat.“ Nach einigen Momenten des Überlegens nickte die junge Kunoichi schließlich und willigte in den Vorschlag ein. So verging etwas mehr als ein Jahr in dem sie die Handhabung von Giften erlernte. Damit war sie noch lange keine Medizinerin, doch die tägliche Übung unter der Anleitung solch eines Meisters ermöglichte es ihr sehr viel davon zu behalten und damit diverse Gifte in effektiven Dosen in ihre Waffenkammer mit aufzunehmen. Ebenso gelang es ihr, ihr Wissen über Genjutsu entscheidend zu erweitern, vor allem mit einigen Techniken, die bereits ihrem Vater zu seiner zweifelhaften Ehre gereicht hatten. Zwar war über seinen Kampfstil nie etwas nach außen gedrungen, da es keinen lebendigen Zuschauer oder ehemaligen Kontrahenten gab, welcher davon hätte erzählen können, doch es hatte seit jeher ein gewisser Schleier der Furcht darüber geschwebt, wenn von den Fertigkeiten des Nuke erzählte worden war. Nebenbei begab es sich übrigens auch, dass Kitsune als vermisst gemeldet und, aufgrund ihres Ranges, ebenso sofort als Missingnin tituliert wurde. Damit verlor sie zwar ihre Heimat Sunagakure, doch sie gewann einen guten Freund und hatte endlich einen Weg dem sie folgen konnte. Dem Weg, der sie auf die Spuren ihres Vaters bringen würde.
(1474 Wörter)

Kapitel 5 – Ein unerwarteter Trittstein in neuer Heimat, Arakasi und Kirusa

Spoiler:


Es mochte eine Ironie des Lebens sein, dass Kanesoko, einst ein eigenständiges, kleines Reich, ausgerechnet von dem Großreich Kaze no Kuni geschluckt worden war, dem Ort, dem Kitsune den Rücken gekehrt hatte. Nun war sie jedoch dazu gezwungen zurückzukehren, um weiter auf den Spuren ihres Vaters wandeln zu können. Es war eine lange Reise bis in den tiefsten Südwesten des Landes, eine einsame Gegend in die sich kaum ein Wanderer verirrte, von den Patrouillen ganz zu schweigen. Aus dieser Richtung drohte weder Gefahr, noch befand sich dort irgendetwas Interessantes, wenn man nun einmal von dem Vorhandensein einer Handvoll Fischerdörfer absah, welche dort ihre Position hatten. Es war ein langer und beschwerlicher Marsch die Küstenlinie entlang und er war selbst für die sonst recht hartgesottene, junge Frau einsam. Allein die Reise nahm fast drei volle Monate in Anspruch und war voller Strapazen, von denen die meisten einfach eine Sache der Gewohnheit waren. Wenn man erst einmal einige Zeit in Sunagakure gelebt und sich mit den Wachgängen beschäftigt hatte, wusste man, dass Wassermangel, Hitze und Sandstürme an der Tagesordnung waren. Deshalb war das Dorf auch recht gut geschützt, da niemand ohne weitere eine Armee in die Wüste führen würde, wo nicht nur zu fremdartigen Bedingungen gekämpft werden würde, sondern auch die Nachschubwege eine zu große Wichtigkeit erlangen würden, um noch angemessen geschützt werden zu können. Ganz abgesehen davon, wer würde eine Wüste erobern wollen? So begab es sich also, dass die junge Kunoichi mithilfe der Beschreibung ihres Onkels im Blute zum ersten Male in Kanesoko einkehrte. Durch die Hand ihres Vaters war der Ort wieder aufgeblüht, wo einst nur Ruinen gewesen waren, hatte sich wieder eine tüchtige, kleine Gemeinschaft entwickelt, ein Ort von Ehre und Handwerkskunst, wie er es bereits vor seiner Vernichtung gewesen war. Es war Abend, als sie ankam, die Sonne stand bereits tief und färbte den Horizont in dunklem Rot. Von Meer her kam eine abendlich kühle Priese, welche bereits ein Vorgeschmack auf die durchdringende Kälte der Nacht sein würde. Seit ihrer letzten Rast waren bereits mehrere dutzend Meilen vergangen, sodass sie gelinde gesagt erschöpft an ihrem Ziel ankam.
Sand, so viel verdammter Sand, welcher dazu neigte sich auf der feuchten Haut festzusetzen und unter der Kleidung scheuerte, selbst unter der wenigen Kleidung, die die junge Frau am Leib trug. Schwer atmend erreichte sie den Gipfel der Sanddüne und konnte einen Blick auf die Umgebung werfen. Hinter ihr lag die Küste, doch vor ihr erhob sich ein Bergmassiv, in dessen Schoß sich eine wundervolle Oase befand. In dieser Oase schien es gar Edelsteine oder ähnliches zu geben, denn am Rande des Sees glitzerte es mehrmals auf. Einen Augenblick später schlug auch schon der erste Pfeil kaum drei Fuß neben ihr ein. Ohne auch nur über ihre Taten nachzudenken machte sie einen weiten Sprung zurück, welcher ihr letztlich auch das Leben rettete, denn die Stelle auf der sie kurz zuvor noch gestanden war, spickten nun Pfeile, welche kaum einladender aussahen als der erste. Es war doch immer wieder nett so herzlich willkommen geheißen zu werden. Sie nahm sich einen kurzen Augenblick um sich zu sammeln, wobei ihre Hand in ihren Korb glitt und eine Blendgranate zu Tage förderte. Nach einem weiteren Moment der Ruhe, welcher auch dazu diente die Schützen zu verunsichern, rannte sie los, dass der Sand hinter ihr nicht einmal die Möglichkeit hatte aufzuwirbeln. Kaum wieder auf dem Kamm der Düne angekommen hagelte es ihr wieder Geschosse entgegen, doch sie wich ihnen gewandt aus und sprang ab, um die gesamte abfallende Seite der Sandverwerfung hinter sich zu lassen. Dabei zog sie den Stift aus der Granate und warf sie hoch in die Luft. Zeitgleich zog sie ihren Mantel vor das Gesicht und schloss die Augen. Der Knall mit dem das Geschoss explodierte nahm ihr kurzzeitig das Gehör, doch im Gegensatz zu den unbekannten Angreifern konnte sie noch sehen. Geschwind überbrückte sie noch die letzte Distanz zwischen der Oase und ihr in einem gestreckten Galopp. Unterdessen konnte sie auch endlich die Fremden sehen, welche bewaffnet mit einer Mischung aus verschiedenen Bögen und Armbrüsten im Eingang eines großen Tunnels standen. Nur vier von ihnen sahen wirklich wie Krieger aus, waren voll gewappnet, der Rest schien eher eine Art, nunja Miliz, zu sein. Ein kräftiger Sprung katapultierte sie an die Felswand über den Angreifern, welche sie gut genug abfing, dass sie direkt hinter ihren Kontrahenten auf dem Boden landen konnte. Ohne ihnen auch nur einen Augenblick zum Reagieren zu geben packte sie sich den erstbesten Bewaffneten und fixierte ihn mit einer Klinge an der Kehle. Die gesamte Szene war nur eine Sache von Sekunden gewesen, denn als die merklich verwirrten Schützen sich nach ihrem Ziel umsahen und es mitten unter sich fanden waren sie merklich erschüttert. Bevor sie jedoch zu den Waffen griffen ergriff die junge Frau das Wort. „Ich weiß nicht wer ihr seit, ich weiß nicht warum ihr mich angreift und ich weiß auch nicht was zur Hölle ihr hier treibt, doch eines weiß ich, sobald auch nur einer von euch eine Waffe zieht werde ich diesem jungen Mann hier die Kehle durchschneiden.“ Schließlich wurde sie sich ihrer Unhöflichkeit bewusst und wurde sogar etwas betreten, als sie ihrer Geisel über die Schulter ins Gesicht sah und sich dabei mit der freien Hand verlegen den Hinterkopf rieb. „Entschuldigung für meine etwas prüde Art, wie heißt du eigentlich?“ Der Wächter schien ebenso leicht peinlich berührt von der Situation zu sein, scheinbar war es nicht das erste Mal, dass ausgerechnet er als Geisel genutzt wurde und so langsam kam in ihm wohl der Gedanke auf, dass der Job als Soldat doch nichts für ihn sein könnte. „Arakasi, dürfte ich fragen was ihr in Kanesoko such schöne Dame?“ Das war wohl ein ebenso kläglicher wie lächerlicher Versuch seine Ehre damit zu retten, dass er doch zumindest relevante Informationen aus der Besucherin des Oasendorfes herausbekam. Die Antwort war ebenso karg wie schlicht. „Meinen Vater, ein Freund von ihm sagte mir, er sei hier zu finden, sein Name ist...“ Noch bevor sie dazu kam auch nur ein Wort zu sagen schloss bereits eine neu dazugekommene Stimme ihren Satz ab. „.. Keiji, richtig?“ Überraschte drehte sich die junge Kunoichi um und erkannte, dass ihr neuer Gesprächspartner, so lächerlich es auch schien, ein Fuchs sein sollte. „Es war wohl nur eine Frage der Zeit bis ein Erbe von ihm hier auftaucht und seinen Teil anfordert, schade eigentlich hatte ich damit gerechnet, dass niemand diesen Ort finden würde, wie man sich täuschen kann.“ Diese Worte trafen sie mehr als nur ein bisschen unvorbereitet. Erbe? War dieser alte Sack also verstorben, bevor sie sich seiner hatte annehmen können? Der Fuchs bemerkte die Unsicherheit in ihrer Miene und klärte sie mit der harten, aber leider authentischen Wahrheit auf. „Entschuldige, du wusstest es noch garnicht? Er ist verstorben, vor Jahren bereits in einem großen Gefecht mit mehreren anderen Nuke, es tut mir Leid.“ Ab jenem Moment senkte sich eine Grabesstille über den Ort und jeder schien auf irgendeine erdenkliche Weise dem Toten seine Anerkennung zu erweisen und dennoch wagte niemand auch nur einen Moment zu schluchzen. Nach einigen Momenten der Stille ergriff der Fuchs wieder das Wort. „Verzeih, mein Name ist Kirusa, ich war lange ein Gefährte deines Vaters, er war ein großartiger Mann.“ In jenem Moment wurde der jungen Frau endlich gewahr, dass ihr Vater wie eine Medaille war, auch er besaß zwei Seiten, die unterschiedlicher nicht hätten sein können. Bisher hatte sie nur die Seite und Version ihrer Mutter gekannt, welche verlassen worden ist. Von Hasuro hatte sie zwar schon so einiges über ihren Vater erfahren, doch zu erfahren, dass so eine vergleichsweise große Gruppe von Menschen ihm in tiefster Loyalität und Dankbarkeit verpflichtet war, war einfach... überwältigend. Es gab einfach kein anderes Wort dafür. Beinahe unbewusst lies sie den ehemaligen Söldner Arakasi los und steckte ihre Klinge weg. „Also habe ich mich doch in ihm getäuscht...“ War das Einzige, was sie herausbrachte. An diesem Punkt sprang der Fuchs wieder in die Lücke, es war fast als könne er ihre Gedanken lesen. „Du meinst, weil er deine Mutter alleine zurückgelassen hat, nicht? Er war nie jemand, der sich übermäßig mit Beziehungen beschäftigt hat, seine Art der Treue bezog sich auf andere Belange des Lebens. Es tut mir Leid für dich, deine Kindheit ohne Vater war bestimmt kein Kinderspiel. Doch nun da du endlich da bist können wir dir helfen, wie Keiji uns einst geholfen hat. Wir werden dir helfen weiter auf seinem Pfad zu wandeln.“ So begab es sich also, dass die junge Kunoichi unter Anweisung von Arakasi und Kirusa aus den Schriften ihres scheinbar verblichenen Vaters noch vieles über die Kunst von Schwertkampf und Genjutsu lernte. Ebenso erfuhr sie durch den Fuchs überraschend viel über ihren Vater, teilweise Kleinigkeiten an die sich wirklich nur ein steter Begleiter erinnern konnte. Damit verbesserte sich ihr Bild des alten Mannes zwar nur geringfügig, doch alles braucht seine Zeit. Letzten Endes hatte sie nahezu alle Techniken gemeistert, welche sie die einstigen Gefährten des alten Mannes lehren konnten. So vergingen fast zwei Jahre, welche sie mit Studien und Training verbrachte, bevor es sie nach Kirigakure zog. Dies hatte zweierlei Gründe. Zum einen wollte sie mehr über die Umstände des Todes ihres Vaters herausbekommen, welcher dort angeblich sein Leben gelassen hatte, zum anderen bot es sich wunderbar an um ihre Tante zu besuchen. Ganz abgesehen davon, hatte der alte Mann durchaus an einigen politischen Entwicklungen in Kirigakure entschieden mitgewirkt, eine Tatsache, die es alles in allem sehr interessant machte.
(1574 Wörter)

Mitsu
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Re: Kitsune Niiro

Beitrag  Mitsu am Mo 21 Nov - 8:50

Jutsuschablone

Ninjutsu

Spoiler:


"Der Philosoph spricht sehr schlecht vom Priester; der Priester spricht sehr schlecht vom Philosophen. Doch hat der Philosoph niemals irgendwelche Priester getötet, wo hingegen der Priester viele Philosophen getötet hat. Auch hat der Philosoph jemals irgend welche Könige getötet, wo hingegen der Priester eine große Menge getötet hat."
Denis Diderot † 31. Juli 1784

Name: Bunshin no Jutsu
Rang: E-Rang
Element: ///
Reichweite: 1 - 5m
Chakraverbrauch: Sehr niedrig
Beschreibung: Mit dieser Technik erschafft man einen oder mehrere Kopien von sich selbst. So ein Klon kann für eine Ablenkung des Gegners sorgen. Er kann sich zwar eigenständig bewegen, aber keinen Schaden zufügen, da er schon bei einer Berührung wieder verpufft.

Name: Kawarimi no Jutsu
Rang: E-Rang
Element: ///
Reichweite: Selbst, 5-25m
Chakraverbrauch: Sehr niedrig
Beschreibung: Man wechselt den Platz mit einem beliebigen Objekt, wie z.B. mit einen Baumstamm, welches dann an seiner Stelle erscheint sobald man getroffen wird.

Name: Henge no Jutsu
Rang: E-Rang
Element: ///
Reichweite: Selbst
Chakraverbrauch: Sehr niedrig
Beschreibung: Dieses Jutsu erlaubt es dem Anwender sich in eine Person, ein Tier oder einen Gegenstand zu verwandeln und dessen äußere Erscheinung anzunehmen. Das einzige was sich dabei nicht verändert, sind die physischen Eigenschaften, sprich, wenn man sich in einen Stein verwandelt ist man nicht so hart wie einer.

Name: Tobidôgu
Rang: E-Rang
Element: ///
Reichweite: Nah, Kontakt
Chakraverbrauch: Sehr niedrig
Beschreibung: Waffen können mit diesem Jutsu als Beschwörungs- Jutsu verstaut werden. Die Schriftrolle muss zu diesem Zweck für die Objekte, welche sie beherbergen soll geschrieben sein und wird wie jede Andere aktiviert um die entsprechenden Objekte wieder herbei zu rufen.

Name: Shunshin no Jutsu
Rang: D-Rang
Element: ///
Reichweite: Je nach Chakraverbrauch
Chakraverbrauch: Je nach zurückgelegter Strecke
Beschreibung: Durch dieses Jutsu kann der Anwender kurze Strecken in einer atemberaubenden Geschwindigkeit zurücklegen. Für einen Beobachter scheint es als hätte der Ninja sich "teleportiert".
Diese Technik wird oft angewandt, um sich aus einer heiklen Situation zurückzuziehen, oder für einen schnellen Überraschungsangriff. Da die Technik jedoch Zeit braucht, um sie vorzubereiten, ist es den meisten Shinobi nur möglich, sie zur Flucht einzusetzen.

Name: Kinobori
Rang: D-Rang
Element: ///
Reichweite: Selbst
Chakraverbrauch: Sehr niedrig
Beschreibung: Durch eine kontrollierte Chakrafokussierung in den Füßen ist es dem Anwender dieser Technik möglich an Flächen hinauf zu laufen, wie zum Beispiel Bäumen, Wänden, etc.

Name: Kuchiyose no Jutsu
Rang: C-Rang
Element: ///
Reichweite: Boden
Chakraverbrauch: Siehe Kuchiyoseliste
Beschreibung: Mit Hilfe des eigenen Blutes wird bei der uchiyose ein Wesen herbeibeschworen, mit dem der Anwender zuvor einen Vertrag geschlossen haben muss. Wie stark dieses Wesen ist hängt zum einen von der eingesetzen Menge an Chakra und zum anderen, an der Loyalität und dem Ruf, den man bei seinen Paktpartnern hat ab. Ob und in wie weit die beschworenen Wesen dem Anwender helfen hängt ebenfalls davon ab, wie loyal sie ihm gegenüber stehen.

Name: Suimen Hokou no Gyou
Rang: C-Rang
Element: ///
Reichweite: Selbst
Chakraverbrauch: Sehr niedrig
Beschreibung: Suimen Hokou ist die erweiterte Form des Wandlaufes, nur, dass der Anwender dieser Technik erlernen muss sein Chakra konstant an den Füßen zu halten um über Wasser zu gehen.

Name: Sukkari Mayakashi (Vollkommene Illusion)
Rang: B-Rang
Element: ///
Reichweite: Selbst
Chakraverbrauch: Hoch
Beschreibung: Diese Technik ist ebenfalls eine Weiterentwicklung des Henge, welche jedoch im Gegensatz zu diesem jedoch ein Ninjutsu ist. Ähnlich wie beim gewöhnlichen Henge wird bei dieser Technik die Gestalt verändert. Jedoch ist es durch dieses Jutsu auch möglich den eigenen Geruch zu verändern und ebenso die Fähigkeiten von veränderten Gestalten nutzen. So ist es also durchaus möglich in der Gestalt eines Vogels zu fliegen, oder als Fisch entsprechend zu schwimmen. Für den Kampf ist diese Technik selbstredend vollkommen ungeeignet, da die Verwandlung gut und gerne eine Stunde in Anspruch nimmt. Die Attribute des Nutzers bleiben, gleichgültig was für eine Gestalt er wählt, erhalten. Ebenso ändert sich das biologische Alter des Nutzers nicht im geringsten. Dabei ist jedoch zu beachten, dass weder die Körpergröße um mehr als 25% verändert werden darf und aufgrund des großen Aufwandes für den Körper sich das Körpergewicht verringern wird. Der einzige Vorteil ist letztendlich noch, dass diese Technik weder durch das Kai aufgelöst, noch durch irgendwelche Doujutsu durchschaut werden. Übrigens sollte man bei der neuen Gestalt vorsichtig sein, wenn es sich um ein Tier handeln sollte, da man im Laufe der Stunden oder Tage beginnt dessen Angewohnheiten anzunehmen.

Name: Kai
Rang: S-Rang
Element: ///
Reichweite: Selbst
Chakraverbrauch: Je nach Genjutsurang
Beschreibung: Eine Kunst, um ein gegnerisches Gen-Jutsu aufzulösen. Der Erfolg liegt von der Intelligenz, Konzentration und dem Wissen im Bereich Gen-Jutsu des Anwenders ab. Im besonderen Falle von Keiji wird die B-Rang Grenze des Auflösens in dem Moment überschritten, in dem Nekomata ihr Chakra hilfreich hinzugibt. Dadurch löst der Bijuu alle Arten von Genjutsu auf, die den Shinobi bedrängen könnten.

Genjutsu

Spoiler:


„Schlechter Spielmann, der nur eine Weise kann.“
Unbekannt

Name: Hana Bunshin no Jutsu
Rang: D-Rang
Element: ///
Reichweite: <100m
Chakraverbrauch: Sehr gering
Beschreibung: Bei jenem Genjutsu löst sich der Anwender vor den Augen des Gegners auf und zerfällt in unzählige Blütenblätter, welche den Feind dann umkreisen. Dies soll den Feind ablenken und stören, damit der Anwender selbst fliehen kann. Das Jutsu hilft aber auch um Angriffe zu verdecken die man plant. In erster Linie werden hier die Sehnerven und der Tastsinn gestört.

[spoiler]Name: Senshi no Eizô
Rang: D-Rang
Element: ///
Reichweite: 5 - 10 Meter
Chakraverbrauch: Niedrig
Beschreibung: Mit dieser Technik ist es möglich Schattengestalten in menschlicher Größe zu erschaffen. Das besondere daran ist, dass diese Gestalten nicht nur in der Einbildung eines Einzelnen auftauchen, sondern gewissermaßen, zumindest mehr oder minder real mit der Umwelt agieren. Dabei ist klar zu beachten, dass diese Schattengestalten keinerlei physischen Schaden anrichten können und einzig und allein der Ablenkung und Abschreckung dienen. Die Gestalt erscheinen als normale Krieger, bewaffnet mit Waffen aller Art. Es können allerdings auch schlichte Dinge wie Mauern geschaffen werden, welche jedoch ohne Probleme durchdringbar sind.

Name: Kakezan no Jutsu
Rang: C-Rang
Element: ///
Reichweite: 1-50m
Chakraverbrauch: Niedrig-Mäßig
Beschreibung: Der Anwender erzeugt eine Illusion, bei der ein oder mehrere Gegenstände wie zum Beispiel Kunai innerhalb von Sekundenbruchteilen extrem vervielfacht werden, sodass das Opfer durch die schiere Masse eingeschüchtert wird und den echten Gegenstand in der Masse nicht mehr erkennen kann. Sollte dies nicht als Genjutsu erkannt werden, glaubt das Opfer, mit einer extremen Masse dieser Objekte konfrontiert zu sein.

Name: Taijô no Hairo
Rang: C-Rang
Element: ///
Reichweite: <100m
Chakraverbrauch: Mäßig
Beschreibung: Bei dieser Technik umschließt eine undurchdringliche Dunkelheit den Anwender und gibt ihm dadurch einige Zeit zum verschwinden, welches meist durch das übliche Shunshin erfolgt. Die Geschwindigkeit mit der es von Statten geht ist dabei phänomenal, sodass nurnoch das Timing für einen perfekten Abgang stimmen muss. Die Dunkelheit hält sich dabei noch einige Zeit an dem Ort, bevor sie verschwindet. (1 Post)

Name: Hananinpka Sai
Rang: C-Rang
Element: ///
Reichweite: <100m
Chakraverbrauch: Gering
Beschreibung: Dieses Genjutsu lässt das Opfer glauben das unzählige Blütenblätter in die Höhe steigen und dort im tanzenden Wind die Sicht versperren. Alles was das Opfer sieht sind die Blütenblätter, denn die Umgebung beginnt sich stetig zu verdunkeln. Dieses Jutsu beeinträchtigt stark die Fähigkeit des Sehens.

Name: Kashi no Hana
Rang: C-Rang
Element: ///
Reichweite: <100m
Chakraverbrauch: Mäßig
Beschreibung: Um dieses Genjutsu effektiv zu nutzen, müssen vorher Yume no Sakura sowie Dubaru Henshu no Mira genutzt werden. In dieser Variation der Technik verdichten sich die Blütenblätter sehr stark und fixieren den Kontrahenten wie mit unzerstörbaren Fesseln. Dies hindert den Feind nicht nur daran das Kai zu nutzen, die Fesseln beginnen auch langsam wie auf einer Streckbank seine Gliedmaßen auseinander zu ziehen. Auch hier hilft kein Schmerzreiz um zu entkommen, da der Schmerz bereits in dem Jutsu selbst steckt.

Name: Ki no Kyôfu
Rang: C-Rang
Element: ///
Reichweite: <100m
Chakraverbrauch: Mittel
Beschreibung: Bei dieser Technik wird die Gefühlswelt des Opfers gewissermaßen manipuliert. Es passt perfekt ins Konzept des alten Shinobi, da es das Opfer ein unbeschreibliches Grauen gegenüber dem Anwender verspüren lässt. Mit einem Mal erscheint dieser einfach so mächtig, dass man nicht lieber tun würde als den Ort sofort zu verlassen und davon zu rennen. Bei mutigeren Kontrahenten mag es zwar theoretisch eine schwächere Wirkung haben, doch zusammen mit der naturgegebenen Einschüchterung des alten Shinobi wirkt es selbst beim mutigsten Shinobi Wunder. Einige werden dadurch auch sofort ihre stärksten Attacken nutzen um den Anwender möglichst schnell auszuschalten, doch dies geschieht dann meist in Panik, was es recht unwahrscheinlich macht, dass sie sonderlich ökonomisch oder praktisch kämpfen.

Name: Ukeru watakushi O
Rang: C-Rang
Element: ///
Reichweite: <500m
Chakraverbrauch: Mittel
Beschreibung: Diese Technik besitzt zugegebenermaßen einen recht amüsanten Effekt. Um ausgelöst zu werden muss der Kontrahent geblendet werden, vorzugsweise durch eine dafür geeignete Granate. Das Jutsu macht dabei keinerlei Unterschiede zwischen Freund und Feind, weshalb jeder der in diesem Moment geblendet wird, auch betroffen ist. Die Opfer finden sich einen Augenblick später in einer belebten Stadt ihrer Erinnerung wieder, sodass diese in jedem Falle nicht von einer fremdartigen Umgebung orientiert sein werden. In dieser Stadt ist es dem Anwender möglich beliebig in der Menge zu verschwinden und sich damit unauffindbar zu machen. Diese Technik lohnt sich daher vor allem, wenn man eine Flucht plant.

Name: Shiro nô Ran
Rang: C-Rang
Element: ///
Reichweite: <500m
Chakraverbrauch: Mittel
Beschreibung: Diese Technik basiert ebenso wie Ukeru watakushi O auf einer Blendgranate. Kaum hat diese den Kontrahenten geblendet findet dieser, bzw. diese, in dem Gang einer Burg wieder. Diese Burg hat gewaltige Ausmaße, besitzt jedoch nur verspiegelte Fenster. Sollte das Opfer des Genjutsu Anstalten machen eine Mauer, Wand oder ein Fenster durchbrechen zu wollen, so werden diese durchlässig wie Nebel sein, ihn jedoch nur in den nächsten gleichartigen Gang rennen lassen. Bei einer gewöhnlichen Berührung hingegen ist die Illusion von echtem Gestein, wirklich atemberaubend. Sollte man sich also früher oder später entscheiden dem Gang zu folgen wird dieser sich endlos hinziehen und das Opfer somit auf eine ewige Reise schicken. Zudem ist es dem Anwender möglich aus einer Unzahl von unsichtbar in Boden, Wänden und sogar Decke verankerten Türen aufzutauchen und das Opfer dadurch zu attackieren.

Name: Kagai Bunshin no Jutsu
Rang: B-Rang
Element: ///
Reichweite: <100m
Chakraverbrauch: Mittel
Beschreibung: Der Anwender erzeugt die Illusion, dass er einen Kagebunshin seines Opfers erzeugt, welcher selbiges attackiert. Dabei kopiert es den Kampfstil, sowie sämtliche Jutsu des Opfers. Auch wenn es sich nur um eine Illusion handelt, das Opfer glaubt, dass der Doppelgänger absolut echt ist, da es sämtliche Interaktionen der Illusion mit allen seinen Sinnen wahrnimmt. Hierdurch wird das Opfer in einen Kampf mit sich selbst verwickelt, welches selbiges stark auslaugen soll.

Name: Yori Senshi no Eizô
Rang: B-Rang
Element: ///
Reichweite: <100
Chakraverbrauch: Mittel-Hoch
Beschreibung: Diese Technik stellt eine Verbesserung des Vorgängers da, denn nun sind die Ilussionen nicht mehr bloße Schattengestalten, sondern sie gleichen ihren realen Vorbildern bis aufs Haar genau. Ebenso ist die Gestalt nun nicht mehr auf bloße Menschen beschränkt, sondern sie verbleibt voll und ganz der Fantasie des Anwenders überlassen. Jedoch kosten die zusätzlichen Details auch zusätzliche Zeit, sodass es kurze Zeit dauert bis sich ein Wesen gebildet hat. Darüber hinaus ist es ihnen möglich, dem Kontrahenten Schmerzen bei Treffern vorzugaukeln, sodass ein Schwerthieb sich auch anfühlt wie ein solcher, wenngleich keine reale Wunde entsteht. Selbstverständlich stehen immernoch tote Gegenstände von mehr Größe zur Verfügung als in der schwächeren Technik.

Name: Taisan no Sekiei
Rang: B-Rang
Element: ///
Reichweite: <300m
Chakraverbrauch: Mittel
Beschreibung: Wie so einige Genjutsu basiert auch dieses auf der Reflektion des Genjutsu eines Kontrahenten. Dabei liegt seine größte Gefährlichkeit darin, dass es nicht nur die Illusion bricht, sondern auch gleich den Kontrahenten der Kunoichi in ein eigenes Genjutsu sperrt. So wird das Opfer mit ansehen wie sich rasend schnell Schatten um den Anwender ausbreitet, welcher sich binnen einen Augenblicks auf das Opfer stürzt, ohne ihm eine Chance zum Ausweichen zu geben. Wie eine Bestie wird das Opfer von dem Schatten verschlungen werden und sich anschließend in einer Art freien Fall befinden, sodass es praktisch handlungsunfähig ist. Reflektiert können in ihrem Falle Genjutsu bis A-Rang.

Name: Yume no Sakura
Rang: B-Rang
Element: ///
Reichweite: <100m
Chakraverbrauch: Mittel
Beschreibung: Dieses Genjutsu gaukelt einer oder mehreren Personen in einem Bereich von etwa 50 Metern einen Regen von Kirschblüten vor, während alle umstehenden Bäume sich in Kirschbäume zu verwandeln scheinen, die in voller Blüte stehen. Nach wenigen Augenblicken ist der Schauer der Blüten so dicht, dass man die eigene Hand vor Augen nicht mehr sehen kann. Diese Tarnung kann der Anwender für sich nutzen, indem er mit weiterhin ungetrübter Sicht angreift. Während der Zeit dürfen von dem Anwender weder weitere Ninjutsu noch Genjutsu genutzt, wobei es bei letzteren eine Ausnahme gibt, welche später noch erläutert werden wird. Dadurch, dass jedoch keine Fingerzeichen gehalten werden müssen, kann der Anwender seine Opfer weiterhin mit Taijutsu beharken. Besonders Wirkung zeigt die Technik natürlich, wenn wirklich ein Kirschbaum vorhanden ist, da sie dann schnell als Ninjutsu verkannt wird.

Name: Hana no Ha
Rang: B-Rang
Element: ///
Reichweite: <100m
Chakraverbrauch: Mittel
Beschreibung: Um dieses Genjutsu effektiv zu nutzen, müssen vorher Yume no Sakura sowie Dubaru Henshu no Mira genutzt werden. In dieser Variation der Technik ist es möglich die Kirschblütenblätter wie Klingen zu nutzen und damit den Kontrahenten einem imaginären Hagel dieser Geschosse auszusetzen. All diese falschen Waffen interagieren vollkommen mit dem Körper, sodass ein starker Schmerzreiz bei dieser Technik nicht genügt, um zu entkommen.

Name: Kagami
Rang: B-Rang
Element: ///
Reichweite: selbst
Chakraverbrauch: Mittel-Hoch
Beschreibung: Dieses Genjutsu dient allein als Konterattacke wenn der Anwender selbst in einer Illusion gefangen ist. Der Gegner wird hierbei in einer Illusion gefangen, die ihm vorspielt, dass sein Opfer, also der Anwender, sich in Bluten auflöst und diese ihn dann von Kopf bis Fuß bedecken. Dadurch wird dem Opfer vorgegaukelt zu ersticken oder selbst in Blüten zu verwandeln und daraufhin zu ersticken. Dieses Genjutsu hat dann zur Folge dass das Opfer das Bewusstsein verliert, wobei dieses mit "Kai" wieder auflösbar ist. Das Genjutsu bezieht sich also auf nahezu alle Sinne.

Name: Dubaru Henshu no Mira
Rang: B-Rang
Element: ///
Reichweite: <100m
Chakraverbrauch: Mäßig-Mittel
Beschreibung: Dieses Jutsu ist eigentlich nur ein Bindeglied zwischen zwei Genjutsu, da es dem Anwender ermöglicht zwei dieser Techniken perfekt aufeinanderzulegen und abzustimmen. Dadurch ist es möglich einen Gegner glauben zu machen, er hätte sich vollends aus dem Genjutsu befreit, wenngleich die zweite Illusion noch vollkommen intakt ist.

Name: Dâku no Kasumi
Rang: A-Rang
Element: ///
Reichweite: <100m
Chakraverbrauch: Mäßig
Beschreibung: Bei diesem Jutsu erzeugt der Anwender einen mehr als nur dichten Nebel, welcher in seinem Aussehen Rauch stark ähnelt, jedoch weder durch Bluterben, noch durch besondere Jutsu durchschaut werden kann, da es sich weiterhin um ein Genjutsu handelt. In diesem Nebel kann sich der Anwender derweil frei bewegen und hat selbstverständlich auch freie Sicht. Da es sich um eine 'reale' Illusion handelt gilt ebenso wie auch bei diversen anderen dieser Art, dass sie für jedermann sichtbar ist. Wundervoll für Angriffe aus dem Hinterhalt geeignet.

Name: Ki no Sakura
Rang: A-Rang
Element: ///
Reichweite: <100m
Chakraverbrauch: Hoch
Beschreibung: Diese Technik bildet eine kleine Krönung innerhalb der Jutsu des Shinobi. Vor den Augen aller Beteiligten in einem Areal von gut und gerne 75 Metern wächst innerhalb weniger Augenblicke ein beeindruckend großer Kirschbaum heran, welcher dann auch schnell in voller Blüte steht. Hier gilt auch wieder die selbe Beschränkung wie bei Yume no Sakura, sodass Taijutsu für den Anwender durchaus im Bereich des Möglichen sind. Die Illusion selbst besteht jedoch nichtnur aus dem Baum, denn es ist dem Anwender scheinbar möglich sich selbst in unbegrenzter Geschwindigkeit zwischen den Blütenblättern zu bewegen, sowie Doppelgänger von sich zu erstellen, die dem Hana Bunshin enorm ähneln.

Name: Kyoku no Nemuri
Rang: A-Rang
Element: ///
Reichweite: <100m
Chakraverbrauch: Mittel
Beschreibung: Auch diese Technik baut auf dem Pfeifen des Anwenders auf, welches überraschend durchdringend sein kann. Bereits die Melodie erinnert im weitesten Sinne an ein Schlaflied, welches gewissermaßen auch ist. Zwar dauerte es einige Jahre, bis der alte Shinobi die Technik saloontauglich bekam, doch mittlerweile ist es eine geradezu formidable Kampftechnik, da ein jeder Gegner, der die Melodie hört beginnen wird schläfrig zu werden. Dies kann nach kurzer Zeit, (2 Posts), soweit gehen, dass die Opfer mitten im Kampf einfach beginnen einzuschlafen, sehr zu deren Verdruss.

Name: Saishû Teki Senshi no Eizô
Rang: A-Rang
Element: ///
Reichweite: <100m
Chakraverbrauch: Hoch
Beschreibung: Diese Technik ist durch die Zusammenarbeit von Keiji und seinem seltsamen Freund entstanden. Sie bildet sozusagen die ultimative Erschaffung von Ilussionen aller Art, Größe und Form. Der Fantasie des Anwenders beim Schaffen von Wesen sind nun keinerlei Grenzen mehr gesetzt und wenngleich die Wesen mit der Umgebung zu interagieren scheinen, richten sie keinerlei realen Schaden an dieser an. Das einzige Limit beim Schaffen 'realer' Ilussionen ist also der Chakravorrat des Anwenders. Leider ist es jedoch noch vollkommen möglich mit einem entsprechend versierten Kai auszubrechen, weshalb es den S-Rang an sich nicht verdient. Ebenso beeinflusst es nicht direkt das Opfer.

Name: Senshi no Chishio
Rang: A-Rang
Element: ///
Reichweite: <500m
Chakraverbrauch: Hoch
Beschreibung: In dieser Illusion wird mehr geschaffen als nur einzelne Sinnestäuschungen. Es ist auf seine Art ein Meisterwerk und dennoch ein Fluch, denn es trägt die Opfer auf ein Schlachtfeld des zweiten Shinobiweltkrieges. Plötzlich findet es sich im totalen Chaos des Schlachtgetümmels wieder, wodurch es nicht nur von diversen Jutsu, die ihm um die Ohren fliegen, eingeschüchtert wird, sondern auch mehr als nur einige Probleme haben wird den Bewegungen des Anwenders zu folgen, der in der Menge an Kämpfern einfach untertaucht und später die Gelegenheit nutzen kann, um Angriffe aus dem Hinterhalt zu starten. Ausgelöst wird das Genjutsu durch eine gepfiffene Melodie, welche geradezu fröhlich klingt. Sobald das Jutsu jedoch einmal in Kraft tritt wird das Pfeifen aus dem Verstand der Opfer getilgt.

Name: Utaka
Rang: S-Rang
Element: ///
Reichweite: <100m
Chakraverbrauch: Sehr hoch
Beschreibung: Dieses Genjutsu wird mit einem einzelnen Fingerzeig ausgelöst. Der Anwender ist in der Lage, die komplette Wahrnehmung des Opfers nach eigenem Ermessen zu manipulieren und kann ihm unter Anderem auch Schmerz zufügen oder die Luft abwürgen. Während das Opfer gefangen ist, kann sich der Anwender frei bewegen, allerdings muss er sich weiterhin auf das Genjutsu konzentrieren und kann in dieser Zeit kein anderes Jutsu einsetzen.

Kenjutsu

Spoiler:


„… sich der Wirksamkeit der beiden Schwerter bewusst zu werden? darum geht es in der Nito ryu… denn wahr ist, dass man alle Waffen, die man besitzt, gebrauchen sollte, statt sein Leben wegzuwerfen. Zu sterben, mit einer unbenutzten Waffe in seinem Gürtel, das wäre bedauerlich.“
Miyamoto Musashi † 13. Juni 1645

Name: Jiden
Rang: D-A
Element: ///
Reichweite: Nah
Chakraverbrauch: ///
Beschreibung: Diese Technik setzt auf den berühmten Erstschlag. Das Prinzip mag simpel erscheinen, da der erste Schlag 'einfach' geführt wird, während man das Schwert zieht, doch der Eindruck täuscht. Es ist sehr schwer diese Technik wirklich zu meistern, sodass man an Geschwindigkeit hinzugewinnt und sich nicht am Schluss noch selbst damit aufschlitzt. Die Technik wurde vor allem bei Duellen sehr gerne genutzt, da dann die Geschwindigkeit und das Timing die entscheidenden Faktoren waren.
A-Rang: Es gibt nur sehr wenige Menschen, die mit dieser Technik aufgewachsen sind und es geschafft haben diese derart zu perfektionieren. Ihr Timing und der Krafteinsatz sind einfach perfekt aufeinander abgestimmt, sodass eine optimale Geschwindigkeitssteigerung von 200% (4 Statpunkte), erreicht wird. Die Chance eines Kontrahenten diese Attacke zu blocken sind praktisch gesehen deutlich schlechter als schlecht, da auch die massivsten Materialien bei einem ausreichenden Härtegrad des Schwertes einfach zerteilt werden und die schiere Geschwindigkeit ein Ausweichmanöver nutzlos erscheinen lässt.

Name: Schwertvertrauen
Rang: C-A
Element: ///
Reichweite: Bis zu 12,5m
Chakraverbrauch: ///
Beschreibung: Bei dieser Fertigkeit geht es im Grunde darum ohne die Augen zu sehen. Viele Schwertkämpfer werden früher oder später an einem Punkt stehen, da sie nicht mehr gegen einzelne Kontrahenten kämpfen, sondern mit rasanten Angriffen aus allen Richtungen rechnen müssen. Einige beschließen also sich einen Ersatz für die fehlbaren Augen zu suchen und finden diesen in einer Art siebtem Sinn, welcher nur durch reines Training erreicht werden kann. Bei Anfängern mag es nur eine Ahnung sein, doch ein Meister der Fertigkeit ist in der Lage seinen Aktionsbereich auf 360° zu erweitern. Der Nachteil daran ist freilich, dass recht viel Training von Nöten ist und vor allem schnelleren Geschossen, die zu heftig in den Bereich eindringen kaum noch ausgewichen werden kann, es fehlt also die Reichweite der Augen.
A-Rang: Nun hat der Charakter diese Technik praktisch gemeistert. Der Umkreis ist mittlerweile auf tapfere 12,5m gestiegen in denen ihm nichts mehr entgeht. Die Regung kann noch so klein und noch so schnell sein, er wird sie dennoch registrieren. Im Kampf scheint er wie durch Magie jeden Angriff in diesem Bereich zu bemerken, sodass fast einzig der Distanzkampf zu einem Problem für ihn wird. Es hilft übrigens auch in gewissem Maße gegen Genjutsu, zumindest wenn der Nutzer der Technik sich mit diesen auskennt, da dieser siebte Sinn praktisch von keinem von diesen beeinflusst wird.


Liste der genutzten Gifte

Spoiler:


"All Ding' sind Gift und nichts ohn' Gift; allein die Dosis macht, das ein Ding kein Gift ist."
Paracelcus † 24. September 1541

Genau genommen ist dieses Zitat nur allzu war. Es ist eine traurige Tatsache, dass jedoch von den meisten Giften bereits eine recht kleine Dosis reicht, um letzten Endes tödlich für das Opfer zu enden. Diese Weisheit wurde der jungen Kunoichi von ihrem Blutsonkel verbunden, Hasuro. Dieser beschäftigte sich bereits seit dem Tod seiner Verlobten vor über vierzig Jahren eingehend mit Giften, Gegengiften und Chemikalien aller Art. Im folgenden werde ich diverse Gifte aufführen, welchen die junge Frau sich bedient. Dabei gebe ich jedoch bereits vorweg als Einschränkung, dass sie nie mehr als 3 verschiedene und nicht mehr als eines auf Stufe 3 mit sich tragen wird und kein einziges Gift, ausgenommen dem Toxin auf ihrem Schwert, sich in ihrer Grundausrüstung findet. Die vergifteten Pfeile zählen überdies auch nicht dazu, da die darin vorhandenen Giftmengen die Stufe 1 nicht übersteigen können. Jegliche Gifte müssen also vorerst aus ihrer Wohnung mitgenommen werden. In diesem Sinne, richtet nicht zu hart über die Gifte. Es liegt in ihrer Natur, dass sie ohne weiteres einmal tödlich enden können, was übrigens bei einer Klinge meist sehr ähnlich ist. Die Schwierigkeit liegt stets darin das Gift in den Körper des Opfers zu bekommen, daher ist bei jedem der Gifte auch angegeben in welcher Form es genutzt wird. Doch bevor ich damit anfange will ich euch noch etwas über die verschiedenen Stufen erzählen. Diese geben die Konzentration des Stoffs an, so wird also ein Gift der Stufe 3 ungleich reiner sein, als der selbe Stoff der Stufe 1. Natürlich wäre es möglich ausschließlich Hochpotenzen zu verwenden, doch es gibt drei Gründe die dagegen sprechen. Der erste stellt das Balancing dar. Freilich ist es verlockend ein dutzend Substanzen zu besitzen von denen eine jede töten kann, doch es kommt dem Worte Overkill recht nahe. Der zweite ist die Mentalität der jungen Kunoichi, welche sich ihrer bedient. Sie hat in ihrem Leben äußerst selten getötet und wird viel mehr daran setzen einen Kontrahenten kampfunfähig zu machen, als es zu einem Kampf auf Leben und Tod ausarten zu lassen. Dafür gefährdet sie sogar ihre eigene Sicherheit, weshalb der Einsatz von Giften der dritten Ordnung eine außergewöhnliche Gefahrensituation voraussetzt. Der letzte Grund ist schlichtweg der Kostenfaktor. Die Herstellung von Hochpotenzen ist nicht nur sehr schwierig, sondern auch teuer, da die Rohmaterialien dafür sich nicht an jeder Straßenecke finden. Daher bleiben Gifte meist eine der letzten Waffen in dem Fundus der jungen Frau. Für Interessierte werde ich später übrigens nochmals einige Voraussetzungen für die Nutzungen der Gifte nennen, damit nicht jeder Shinobi plötzlich über ein unüberschaubares Arsenal dieser netten Waffen verfügt. Übrigens bediente ich mich bei den Giften dem Internet, sodass sich dort sowohl Kampfstoffe, als auch in gewissem Maße Drogen finden. Jedes Mal, wenn von Posts gesprochen wird, sind übrigens Posts des Opfers gemeint, welche etwa 5 Minuten umfassen. Die Begrenzung für einen Charakter auf dem Rang von Kitsune setze ich auf 1 Gift der Stufe 3, 2 Gifte der Stufe 2 und 3 Gifte der Stufe 1 fest, welche gleichzeitig mitgeführt werden dürfen. Sonderfälle nur in Absprache mit Staff und mir.

Alle Gifte werden zudem folgender Schablone folgen:

Name
Gefahrengrad
Zulässige Stufen
Einsatzart
Wirkung
Stufen
Nachteile


Sarin
Sehr hoch
Definiert sich nach der Menge, 1-3
Wurfpfeile, Senbon, Wurfmesser, direktes Einspritzen
Im Körper blockiert Sarin die Acetylcholinesterase in den Synapsen des parasympathischen vegetativen Nervensystems, den acetylcholinvermittelten Synapsen des sympathischen Anteils des vegetativen Nervensystems (Sympathikus) und an der neuromuskulären Endplatte (Motorische Endplatte). Es kommt dadurch zu einem Anstieg des Neurotransmitters Acetylcholin im synaptischen Spalt und damit zu einer Dauerreizung der betroffenen Nerven. Daher kommt es je nach Stärke der Vergiftung zu folgenden Symptomen: Nasenlaufen, Sehstörungen, Pupillenverengung, Augenschmerzen, Atemnot, Speichelfluss, Muskelzucken und Krämpfe, Schweißausbrüche, Erbrechen, Bewusstlosigkeit, zentrale und periphere Atemlähmung und letztlich Tod. Die Wirkung am Auge tritt bereits bei geringeren Konzentrationen ein als die Wirkung im Atemtrakt. Daher treten Akkommodationsstörungen und eine Miosis bereits bei Konzentrationen und Expositionszeiten auf, bei denen andere Vergiftungszeichen noch nicht zu beobachten sind.
In der ersten Stufe halten sich die Effekte noch in Grenzen, denn meist ist das Mittel dabei grob verdünnt, teilweise auch um es ergiebiger zu machen. Einsetzt wird es in dieser Form vor allem mit Hilfe von Wurfmessern und Wurfpfeilen, die beiden anderen Methoden fallen dabei eher flach. Der Grund dafür liegt in den sonst zu geringen Mengen von Gift, welche in den Körper des Opfers gelangen. Leider halten sich auch die Symptone entsprechend gering und bleiben bei Nasenlaufen, Sehstörungen, sowie Augenschmerzen und Schweißausbrüchen stehen. Die Wirkung verfliegt nach etwa 3 Posts, tritt jedoch sofort ein.
Die zweite Stufe des Stoffs ist schon entschieden aggressiver, was sich sowohl in puncto Dosierung, als auch in Sachen davon hervorgerufenen Symptomen. Genutzt wird das Gift hierbei vor allem mit Senbon, wobei auch die anderen Arten nicht zwingend unüblich sind. Zusätzlich zu den bereits zuvor genannten Effekten kommen nun Dinge wie Sehstörungen, Puppillenverengung, Erbrechen, Muskelzucken und Krämpfe, sowie Speichelfluss und Atemnot dazu. Der Effekt hängt teilweise von den Gegebenheiten des Schlachtfeldes und der Verfassung des Opfers ab, doch die meisten weisen alle Symptome auf. Die Wirkung tritt erst nach einem Post ein, verfliegt dafür jedoch erst nach 8 Posts.
Die dritte Stufe von Sarin umfasst nurnoch winzige Mengen, bei welchen jedoch keinerlei Verdünnung mehr vorliegt. Damit ist das Gift in jeder Hinsicht dazu fähig zu töten. Genutzt werden kann es in allen angegebenen Formen, wobei auch hier wieder das Senbon die Gebräuchlichste ist. Die Effekte werden hierbei um Atemlähmung und Tod erweitert, wobei die Lähmung unter normalen Umständen vier Posts nach Einnahme eintritt, der Tod sogar erst nach zehn Posts, zumindest sofern das Opfer die Lähmung als solche überlebt.
Relativ kurze Wirkungszeit, nicht als Gas nutzbar (theoretisch durchaus, aber vom Balancing her nicht zu verantworten), Geschosse der Stufe 1 nicht kumultativ nutzbar (Ergo erhöhen mehr Geschosse nicht den Grad der Vergiftung, außer sie befinden sich selbst auf einem höheren Grad)


Brom
Hoch
Definiert sich nach Menge 2-3
Bomben, Granaten
Elementares Brom ist sehr giftig und stark ätzend, Hautkontakt führt zu schwer heilenden Verätzungen. Inhalierte Bromdämpfe führen zu Atemnot, Lungenentzündung und Lungenödem. Auch auf Wasserorganismen wirkt Brom giftig.
Da eine Stufe eins bei dem elementaren Brom wegfällt kommen wir gleich zu Stufe zwei. Diese ist erwartungsgemäß brutal in ihrer Wirkung, besitzt jedoch den Nachteil, dass das Gas recht flüchtig ist. In den Bomben oder Granaten mag es unter hohem Druck gekühlt sein, doch sobald es die Möglichkeit hat, sich mit der Luft zu vermischen, wird es diese auch nutzen. Daher ist es eine recht fragile Waffe, welche jedoch in der Lage ist schwere Verätzungen bei direktem Kontakt anzurichten. Wie erwähnt ist das Inhalieren noch weit gefährlicher, da es zu Atemnot und Lungenentzündungen/- sowie Ödemen führen kann. Es verbleibt nach der Explosion des Transportkörpers nur für einen Post an Ort und Stelle, weshalb es möglichst zielgenau eingesetzt werden muss. Der maximal effiziente Radius beträgt 5m.
Die Stufe drei unterscheidet sich in diesem Falle nur äußerst geringfügig von ihrem Vorgänger, da die Effekte weiterhin die selben sind. Jedoch sind die genutzten Transportkörper andere, wodurch sie in der Lage sind das Gas noch stärker zu komprimieren und abzukühlen. Dadurch vergrößert sich nicht nur der effektive Radius, sondern auch die Haltbarkeit des Gases um ein Vielfaches. Daher ist der effektive Radius auf das doppelte angewachsen, 10m. Die Haltbarkeit erweitert sich übrigens auf 2 Posts an denen es an Ort und Stelle verbleibt, was jedoch nichts an seiner taktischen Nutzbarkeit ändert.
Sehr flüchtig, auf kleine effektive Bereiche beschränkt, relativ gut therapierbar


CR
Mittel
Definiert sich nach Menge, 1-2
Bomben, Granaten
CR ist eine chemische Waffe und greift sowohl die Augen (Augenkampfstoff), als auch Haut und Schleimhäute an. Bei direktem Kontakt mit dem Auge kann längeranhaltende Blindheit auftreten. Erhöhter Blutdruck und hysterische Anfälle als Folge einer Kontamination sind möglich. Die Beschwerden halten für gewöhnlich länger an. In hoher Konzentration (z. B. in geschlossenen Räumen) wirkt es tödlich.
Auf Stufe eins erübrigt es sich, ebenso wie auf Stufe zwei die Mittel zu nennen, durch die es in den Körper eines Kontrahenten gelangt, denn es ist ein Gas und somit darauf angewiesen in Bomben oder Granaten genutzt zu werden. Es ist in gewisser Weise eine Seltenheit in dem kleinen Kabinett, da es zu den wenigen gehört, welche unter normalen Umständen nicht tödlich dosiert werden können. So ist der Bereich den es abdeckt mit 15m² doch schon relativ groß, die Beschwerden der Opfer beschränken sich hierbei jedoch noch auf eine stärkere Reizung von Augen, Haut und Schleimhäuten, was mit tränenden Augen einhergehen kann, aber auch mit Ausschlag, starkem Jucken, laufenden Nasen und anderen Unannehmlichkeiten. Nach drei Posts verschwindet es jedoch in die Umwelt.
Die Stufe zwei ist in dieser Hinsicht nicht ganz so glimpflich. Der abgedeckte Bereich vergrößert sich auf 30m², doch nur im Kern entfaltet es seine volle Wirkung. Diese manifestiert sich in stark erhöhtem Blutdruck, hysterischen Anfällen sowie längerzeitiger, aber nicht zwingend dauerhafter, Blindheit. Nach 3 Posts fallen die Effekte durchweg auf die Stufe eins zurück, nach sechs Posts ist das Gas als solches fast völlig in der Umgebung verschwunden.
Gut therapierbar, minderschwere Beschwerden bei Opfern, durchweg temporäre Leiden, Gasmasken schützen


CLARK 1
Mittel
Einzig Stufe 2
Bomben, Granaten
Diphenylarsinchlorid, auch CLARK 1 (Chlor-Arsen-Kampfstoff, CAS: 712-48-1) genannt, wurde 1878 von Michaelis und La Coaste[4] dargestellt und wurde im Ersten Weltkrieg eingesetzt. Der Stoff konnte ungehindert die damaligen Gasmasken der kämpfenden Soldaten passieren und reizte sehr stark die oberen Atemwege, verbunden mit einem starken Brechreiz. Der betroffene Soldat war gezwungen, die Maske abzunehmen und war dann ungeschützt den gleichzeitig eingesetzten lungenschädigenden Kampfstoffen wie Phosgen ausgesetzt. Der Stoff wurde daher auch "Maskenbrecher" genannt.
Dieses Gift ist das einzige, welches nur eine einzelne Stufe besitzt. Wie viele seiner Pedanten wird es als Gas eingesetzt und ist daher auf die entsprechenden Hilfsmittel angewiesen. Andererseits ist sein Zweck auch ein völlig anderer, als der, der anderen Gase. Sein Hauptzweck besteht darin den Feind vom Tragen einer Gasmaske abzuhalten, welche meist nicht in der Lage ist es aufzuhalten. Der starke Brechreiz zwingt ihn schließlich die Maske abzunehmen, womit der Weg für härtere Geschütze geebnet ist. Der abgedeckte Bereich ist mit einem Radius von 30 Metern dabei recht stattlich, jedoch verfliegt es nach einem Post wieder.
Spezielle Gasmasken schützen davor, ausschließlich zur Unterstützung, sehr flüchtig


CLARK 2
Mittel
Einzig Stufe 2
Bomben, Granaten
Diphenylarsincyanid, auch CLARK 2 (Cyanid-Arsen-Kampfstoff) genannt, wurde 1918 von Sturniolo und Bellinzoni[2] entdeckt und bereits kurze Zeit später wie das verwandte Clark 1 im Ersten Weltkrieg eingesetzt. Der Stoff bildet farblose, knoblauchartig riechende Kristalle und verursacht Übelkeit, Erbrechen und Kopfschmerzen. Spätfolgen sind zum Beispiel Lungenödeme.
An diesem Punkt mag man sich fragen warum ich bereits seinen Vorgänger als einziges Gift bezeichnet habe, welches nur eine einzelne Stufe besitzt. Der Grund dafür ist denkbar einfach, die Grundsubstanz ist sich sehr ähnlich. Dementsprechend sind auch die Daten praktisch dieselben. Auch hier beträgt der abgedeckte Radius 30 Meter und das Gas verfliegt ebenso nach einem Post. Die Auswirkungen reichen hierbei von Übelkeit, über Erbrechen und Kopfschmerzen, bis hin zu äußerst gesundheitsschädlichen Lungenödemen, welche jedoch die Seltenheit bleiben werden.
Gasmasken schützen, sehr flüchtig, gut therapierbar


PD
Mittel
Definiert sich nach Menge, 1-2
Bomben, Granaten
Phenylarsindichlorid, auch Dichlorphenylarsin genannt, wurde als „Pfiffikus“ im Oktober 1917 durch das kaiserliche, deutsche Heer erstmals als chemischer Kampfstoff eingesetzt. Von französischer Seite wurde es als „Sternite“ bezeichnet, die Engländer nennen es „DJ“ und die Amerikaner „PD“.Es wirkt stark reizerregend auf die oberen Atemwege. Als Inhalationsgift wirkt es lungenschädigend, die Einatmung führt zu Bronchopneumonie und zu einem Lungenödem. In Abhängigkeit von der eingeatmeten Dosis kann die Vergiftung auch einen letalen Ausgang nehmen. Die hautschädigende Wirkung ist nicht so stark wie beim Lewisit, es wirkt wie dieses, jedoch ohne Latenzzeit. Es bildet Blasen, mit relativ guter Heilungstendenz. Die Augenschädigungen sind stärker als die des Schwefelyperites, haben aber die relativ besseren Heilungstendenzen. Die Ursache für die relativ starke Giftwirkung ist das dreiwertige Arsenatom. Dreiwertige Arsenverbindungen sind den fünfwertigen Arsenverbindungen immer in der Giftwirkung überlegen.
Die erste Stufe ist noch vergleichsweise unspektakulär und beginnt mit leichtem Tränen der Augen, Jucken, sowie starken Nasenausfluss und starkem Hustenreiz. Seine Stärke liegt darin, dass es praktisch überhaupt keinerlei Wirkungszeit bedarf sondern in dem Moment zuschlägt in dem es eingeatmet wird. Da es ein Gas ist liegt der effektive Radius bei 5 Metern, das Gas benötigt gut und gerne 3 Posts um sich so weit verteilt zu haben, dass es ungefährlich wird.
Die zweite Stufe ist schon deutlich härter, sodass das Opfer in recht absehbarer Zeit über Blasen auf der Haut, schmerzende und sehr stark tränende Augen und Atembeschwerden klagen wird. Leider beißt sich die Maus in diesem Falle einen Faden ab, da die stärkeren Wirkungen auf Kosten der Haltbarkeit gehen und sich der Radius zwar auf 10 Meter erhöht, die Zeit bis zur Verteilung sich jedoch auf zwei Posts senkt.
Gasmasken schützen, gut therapierbar, Effektivität auf Kosten der Haltbarkeit


Blausäure
Sehr hoch
Ausschließlich Stufe 3
Direkte Einnahme
Blausäure ist sehr giftig, schon 1–2 mg Blausäure pro kg Körpergewicht wirken tödlich. Die Aufnahme kann, neben der direkten Einnahme, auch über die Atemwege und die Haut erfolgen. Letzteres wird durch Schweiß begünstigt, da Blausäure eine hohe Wasserlöslichkeit besitzt. Die primäre Giftwirkung besteht in der Blockade der Sauerstoff-Bindungsstelle durch eine irreversible Bindung des Cyanids an das zentrale Eisen(III)-Ion des Häm a3 Kofaktors in der Cytochrom-c-Oxidase der Atmungskette in den Mitochondrien der Zelle. Durch die Inaktivierung dieses Enzyms kommt die Zellatmung zum Erliegen, die Zelle kann den Sauerstoff nicht mehr zur Energiegewinnung verwerten und es kommt damit zur sogenannten „inneren Erstickung“. Die Bindung des Cyanids an Eisen(II)-Ionen ist vergleichsweise schwach. Die Inaktivierung des Hämoglobins spielt daher bei Vergiftungen eine untergeordnete Rolle. Im Gegensatz zur landläufigen Meinung ist eine hellrote Färbung der Haut ein typisches Anzeichen einer Cyanidvergiftung: Das venöse Blut ist noch mit Sauerstoff angereichert, da der Sauerstoff von den Zellen nicht verwertet werden konnte. Aus gleichem Grund finden sich nach dem Tod durch Blausäure bei dem Toten leuchtend rote Leichenflecke (Livores), welche neben dem genannten Bittermandelgeruch ein wichtiges Indiz für einen unnatürlichen Tod sind. Bei einer Vergiftung mit sehr hohen Konzentrationen kommt es in Sekunden zur Hyperventilation, Atemstillstand, Bewusstlosigkeit und innerhalb von wenigen Minuten zum Herzstillstand. Eine hellrote Färbung der Haut bleibt in diesen Fällen oft aus.
Da Blausäure ein Gift ist, das direkt tötet, habe ich mir die Freiheit herausgenommen es auf die direkte Einnahme per Kapsel zu beschränken. Dafür liegt die Zeit bis zum Tod, wie beschrieben, bei nur wenigen Sekunden und kann kaum bis nicht verhindert werden. Die Form in der es zur Anwendung kommt sind unscheinbare, blaue Kapseln, wie sie auch in der Medizin gebräuchlich sind. Die Kapseln sind wasserlöslich und können dementsprechend auch in einem Drink gelöst werden, welcher dann am besten auch noch Alkohol enthalten sollte. Es ist ein Gift, das in jeder Hinsicht mit Vorsicht zu genießen ist.
Nur direkte Einnahme möglich


Flourwasserstoff
Mittel
Je nach Dosierung, 1-3
Bomben, Granaten
Der Hauptaufnahmeweg für Fluorwasserstoff verläuft über die Atemwege und über die Haut. Aufgrund der hohen Hygroskopizität dürfte es nur in Extremfällen zum Einatmen von gasförmigem Fluorwasserstoff kommen, bei der aber mit nahezu vollständiger Resorption in den oberen Atemwegen zu rechnen ist. Viel häufiger tritt die Resorption von wässrigen Lösungen von Fluorwasserstoff (Fluorwasserstoffsäure oder Flusssäure) über die Haut auf. Die Haut stellt bei der Aufnahme kein Hindernis dar. Mit einer versehentlichen oralen Aufnahme ist aus physikalisch-chemischen Gründen und wegen des äußerst stechenden Geruches nicht zu rechnen. Wässrige Lösungen werden vollständig resorbiert. Der Vorgang kann durch eventuellen Mageninhalt verlangsamt werden. Kontakt mit Fluorwasserstoff hat akut stark ätzende Wirkung auf Haut und Schleimhäute, insbesondere des Auges. Durch Aufnahme in den Organismus kommt es zur erheblichen Beeinflussung biochemischer Stoffwechselvorgänge durch Enzymhemmung. Chronische Auswirkungen umfassen die Schädigung des Skeletts und der Haut, sowie Beeinträchtigung der Lungenfunktion.
Wie üblich ist die erste Stufe betont unspektakulär, da das Gas mit einem Verteilungsradius von 5m, sowie einer Zeit von 3 Posts, im absoluten Mittelfeld liegt. Dabei wirkt es auch nur relativ schnell auf den Organismus ein, sodass es wohl meist eher lästig, denn wirklich gefährlich sein wird. Die Wirkungen des Gases schwanken auf dieser Stufe noch von Hautirritationen, Jucken und tränenden Augen, bis hin zu Ausbleiben des Geruchssinns, sowie schmerzenden Augen. Alles in allem doch noch abwendbar, zumal es 1,5 Posts benötigt, um Wirkung zu zeigen.
Die zweite Stufe ist derweil schon etwas spannender, da die Zeit, bis das Gas verschwindet, auf 5 Posts ansteigt. Die Zeit, die es benötigt um Wirkung zu zeigen, sinkt, während die eigentliche Dosierung steigt, sodass es nurnoch 1 Post benötigt, damit es Wirkung zeigt. Diese ist auch schon etwas stärker, sodass es vom Ausbleiben des Geruchssinns und schmerzenden Augen, bis hin zu leichten Verätzungen der Haut, sowie der Kleidung kommen kann.
Die dritte Stufe, lässt selbst dieses Gas der Mittelklasse doch noch zu einem gewissen Glanz auflaufen. Die Zeit bis es verfliegt liegt mittlerweile bei 8 Posts, wobei der Radius jedoch der gleiche bleibt. Durch die höhere Dosierung sinkt jedoch die Reaktionszeit, sodass sich bereits nach 0,5 Posts Wirkung beim Opfer zeigt. Diese hat sich auch noch etwas verschärft, sodass die Wirkung von starken Verätzungen von Haut und Schleimhäuten, bis hin zu starken Verätzungen der Augen reicht, welche eine temporäre Blindheit zur Folge haben können.
Recht kleiner Radius, gut therapierbar, minderschwere Folgen


LSD
Hängt vom Gegner ab
Sonderstufe
Bomben, Granaten, direkt
LSD verändert die individuelle Wahrnehmung so, dass sie dem Konsumenten als intensives Erleben erscheinen, das Zeitempfinden verändert wird und Umgebungsereignisse deutlicher hervortreten. Dies wird vom Konsumenten als Mehrerleben innerhalb einer kürzeren Zeitspanne empfunden. Hinzu kommen optische, sensorische und akustische Halluzinationen. Diese müssen nicht unbedingt als Halluzination erfahren werden, sondern können auch als differenziertere Wahrnehmung gegenüber vergleichbaren Erfahrungen ohne LSD-Wirkung erscheinen. Reale Gegenstände können als plastischer empfunden und wie in Bewegung befindlich erlebt werden. LSD versetzt viele Konsumenten in einen Zustand, der dem einer Psychose ähnlich ist (Modellpsychose). Besondere Gemeinsamkeiten hat die LSD-Wirkung mit der Schizophrenie. Im Unterschied zur Psychose ist sich der Konsument in der Regel bewusst, dass die veränderte Wahrnehmung willentlich herbeigeführt wurde. Bei hohen Dosierungen kann das Bewusstsein für den Rausch fehlen und die Kontrolle über die eigene Handlungen vermindert werden oder ganz ausfallen. Aus diesem Grund ist es ratsam, dass eine nüchterne Person gegenwärtig ist und bei Bedarf Unterstützung geben kann. Die Konsumenten sind in den allermeisten Fällen klar und sich ihrer Situation bewusst, auch wenn sie selbst willentlich geringen Einfluss auf ihre Wahrnehmung haben. Das Erinnerungsvermögen an das Erlebte ist im Allgemeinen uneingeschränkt. Amnesie wurde bei Versuchspersonen selten beobachtet und vornehmlich nur in Fällen, wo emotional extrem belastendes Material die LSD-Sitzung prägte. [17] Eine euphorische Grundstimmung – ausgelöst beispielsweise durch eine als schön empfundene Landschaft und Musik – kann den ganzen Rausch über anhalten und den gesamten Verlauf der Erfahrung bestimmen. So können aber bestehende Ängste und Depressionen einen so genannten „Horrortrip“ hervorrufen, der als äußerst unangenehm und als vom Konsumenten nicht mehr steuerbar empfunden wird. Eine erfahrene und vertraute Person als nüchterne Begleitung („Tripsitter“) kann durch geeignete Maßnahmen solche Erfahrungen verhindern oder abmildern und dadurch den Verlust der willentlichen Einflussnahme des Konsumenten kompensieren.
Da dieser Stoff von Kitsune am liebsten genutzt wird, und dann meist auch als psychologisches Hilfsmittel, wird es zumeist in Granaten verwendet, welche mit ihrer Gasentladung einen Radius von bis zu 25m abdecken können, wobei der Gas jedoch nach einem Post wieder verschwindet. Sollte es direkt genutzt werden, wird es in den selben Kapseln verwendet, wie bereits die Blausäure. In jedem Falle ist der Effekt auf das Opfer bemerkenswert, da es die Wahrnehmung des Opfers derart verschärft, dass es ein leichtes Opfer für Genjutsu ist. Dabei ist die Dosierung des Stoffs so hoch angesetzt, dass der Betroffene kaum Möglichkeiten zur Gegenwehr hat und mit beinahe absoluter Sicherheit einen Trip puren Horrors durchlaufen wird. Die Mindestzeit des Trips beträgt dabei 10 Posts, genügend Zeit um selbst den willenstärksten Shinobi in die Knie zu zwingen.
Keine bleibenden Schäden, Gasmasken schützen, sehr flüchtig







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Re: Kitsune Niiro

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