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Hasuro

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Hasuro

Beitrag  Mitsu am Mo 21 Nov - 8:51

Charakterschablone

Charakterbild:
Spoiler:
Motto des Charakters: "Lieber einen Tag als Löwe leben, denn hundert Jahre als Schaf."

Allgemeine Informationen

Name: Yôhishi / Manesoko
Vorname: Hasuro / Kaliden
Alter: 52 Jahre
Blutgruppe: 0 Negativ
Rang: Kage in Frührente
Geburtsort: Konoha
Wohnort: Konoha
Besonderheiten:
Spoiler:
Der erste Name ist sein ursprünglicher Name, der zweite der Deckname, den er seit seinem Anbudasein trägt. Vor 7 Jahren wurde er in allen Ehren aus der Einheit der Anbu entlassen, wobei ihm der Titel des Silberfuchses verliehen wurde, welcher ihm kleine Privilegien in vielen Lebensbereichen einräumt, einen Platz im Ältestenrat und auch eine kleine Rente.


Äußerlichkeiten

Größe: 1,82m
Gewicht: 84kg
Statur: Der Körper des ehemaligen Anbu scheint praktisch nur aus Muskeln und Sehnen zu bestehen, was ihm eine recht schlanke, aber dennoch vollkommen durchtrainierte Gestalt gibt, da sich kein Gramm Fett an seinem Leib finden wird.
Aussehen:
Spoiler:
Der Shinobi lässt sich eigentlich nicht einfach mit ein paar Worten beschreiben, da sein Körper dutzende Geschichten erzählt, welche sich alle in der großen Geschichte seines Lebens vereinen. Fangen wir oben an, wo wohl zuerst sein schlohweißes Haar ins Auge fällt. Das Haar ist nur ziemlich minder vom Alter gebleicht, sondern begann bereits im Alter von 20 die weiße Färbung anzunehmen. Er persönlich scherzt gerne darüber und meint, dass das weiße Haar daher rührt, dass sich jedes Mal, wenn er sich Sorgen um jemanden gemacht hat, eine Strähne weiß verfärbt hat, was jedoch vermutlich Humbug ist. Seine Augen, von einem grauen Farbton, wie die ewigen Schieferfelder von Iwagakure. Meist sind diese Augen wohl allzu leicht hart und berechnend zu nennen, doch in einigen wenigen Momenten erwacht etwas ihm, dass seinen Augen einiges von ihrem alten Glanz zurückgibt. In jenen Momenten geht von ihm eine geradezu spürbare Kraft aus und die Last dutzender Toter, die auf sein Konto gehen, fällt beinahe mühelos von ihm ab. Der nächste Punkt ist eine recht eigenwillige Pigmentstörung, welche ihn seit einigen Jahren verfolgt und sowohl Gesicht als auch Brustkorb, mit einem besonderen Muster versehen hat, welches auf dem Bild übrigens zu sehen ist. Nun gehen wir unter die Haut, naja ok zugegeben nur unter die Kleidung. Unter dieser befindet sich angefangen auf seinem Brustkorb eine große, rote Narbe, welche ihm der Schwerthieb eines der Schwertshinobi vor langen Jahren zugefügt hatte. Diese Wunde war auch der Grund für sein vorzeitiges Ausscheiden aus dem aktiven Dienst, da er mehrere Monate in einem tiefen Koma lag, bis er sich wieder halbwegs davon erholte. Darunter, knapp unter dem Ende des Rippenbogens, befinden sich zwei fingerkuppengroße Narben, welche von den Pfeilen einer Kunoichi her rühren. Diese Liste der Narben liese sich theoretisch stundenlang fortführen, wobei selbst dann nicht sicher gesagt wäre, dass man alle alten Wunden des Shinobi erfasst hat. Kurz und sauber lässt sich Sagen, dass praktisch sein gesamter Körper von diversen Narben versehrt ist. Der letzte erwähnenswerte Punkt ist, dass sein Körper praktisch ausschließlich aus Muskeln besteht, was noch an seine Zeit als Anbu erinnert.
Kleidung:
Spoiler:
Fangen wir bei seiner Kleidung einmal bei der untersten Schicht an und arbeiten uns langsam nach oben. Trotz der Tatsache, dass seine Tage als offizieller Shinobi potenziell schon gezählt sind, kann er einfach nicht davon ablassen dennoch sein altes Missionsoutfit zu tragen, vermutlich nicht zuletzt auch deshalb, weil es äußerst bequem und zweckdienlich ist. Es beginnt bei den Leinenstiefeln, welche ihm auch auf unebenem Terrain bestmögliches Bodengefühl und damit perfekten Grip bieten. Darüber schließen lange Hosen an, welche mit den Stiefeln verankert sind und durch Beinschützer an den Schienbeinen, als auch einem Gürtel mit diversen, kleinen Taschen ergänzt wird. Darüber nun kommt sein Prunkstück, ein Mantel, welcher durch vielerlei Riemen optimal an den Körper anpassbar ist. Praktisch ergänzt wird dieser übrigens durch eine Schiene am linken Unterarm, an welcher sich bei Bedarf diverse Wurfmesser befestigen lassen. Am rechten Arm befindet sich ungefähr auf Höhe des Oberarms nochmals eine Möglichkeit zur Befestigung weiterer Wurfmesser, welche sich praktisch im Kampf nutzen lassen. Unter diesem Mantel befinden sich übrigens noch, um den Brustkorb geschlungen, zwei überlappende Gurte mit Wurfmessern.
Besonderheiten: Lassen sich alle aus den Texten herauslesen Wink


Charaktereigenschaften

Persönlichkeit:
Spoiler:
Die Persönlichkeit des ehemaligen Shinobi zu beschreiben ist wohl keine allzu leichte Sache, da sie sich vor allem dadurch auszeichnet, dass sie enorm vielschichtig ist und voller kleiner Geheimnisse und verborgener Geschichten steckt. Ebenso wie auch sein Körper besitzt auch seine Seele unzählige Narben, von denen nur die wenigsten jemals die Chance hatten wirklich zu heilen. Dementsprechend werden die meisten Menschen ihn auch in den ersten Augenblicken als einen ausgebrannten, alten Shinobi sehen, der seine besten Jahre längst hinter sich hat. In der Tat hat er des Öfteren recht trübe Gedanken, die alles andere als lebensbejahend sind, doch sie ergreifen niemals von ihm Besitz. Auszeichnen tut er sich durch seine Geduld, sodass er auch keine Probleme damit hat einige Wochen einzig damit zu verbringen auf ein Ereigniss zu warten und sei es das Schlüpfen eines Schmetterlinges aus seinem Kokon. Das bringt uns übrigens zu seiner nächsten Eigenschaft, seiner Fähigkeit die Schönheit selbst in den einfachsten Dingen zu sehen. Während einige Menschen Zerstreuung in Tavernen suchen, oder sich netter Gesellschaft hingeben, wird er es vorziehen seine Zeit in einem Garten zu verbringen und die Vollkommenheit der Natur zu genießen und voll auszukosten. In der Tat beeindruckt ihn die Herstellung von Alkoholika deutlich mehr, als das Endprodukt selbst, was auch wieder zum nächsten Punkt seines Charakters hinführt, denn er ist Asket. Im Klartext bedeutet dies, dass er sich weder sexuellen Gelüsten hingibt, noch in irgendeiner Weise dem Genuss von Alkohol frönt, was er vermutlich aus seiner Zeit als Anbu behalten hat. Kommen wir zu seiner nächsten Eigenschaft, dem, für einen Shinobi fast seltenen, Sanftmut. Gleichwohl er mit den tödlichsten Giften arbeitet, die man sich vorstellen kann und in seinem Leben schon viele Existenzen gewaltsam beendet hat, verabscheut er jede Art von Gewalt. Dementsprechend zieht er es in den heutigen Tagen deutlich eher vor sich aus einem Kampf zurückzuziehen, oder unter seinem Niveau zu kämpfen, als unnötige Menschenleben aufs Spiel zu setzen. Die einzige Ausnahme bilden an diesem Punkt Menschen, die durch ihre Grausamkeit brillieren, denn um Leben zu schützen würde er ohne zu zögern sein eigenes Leben in den Ring werfen. Nun kommen wir noch zu seiner ruhigen Ader. Es gibt auf dieser Welt denkbar wenig, was in der Lage wäre seinen Charakter auch nur ansatzweise zu erschüttern, dafür hat er bisher einfach schon zu viel gesehen. Viele der Dinge, die er gesehen hat, belasten ihn jedoch auch noch heute, sodass er sich jede Woche einige Stunden nimmt um den Toten zu gedenken und sich bei denjenigen, welche unter seiner Klinge starben zu entschuldigen. So kommen wir also zu dem nächsten Punkt, seiner trotz des Alters stets jung gebliebenen Neugierde, welche ihn ab und an in leicht unangenehm Situationen bringt, welche jedoch meist überraschend glimpflich für ihn verlaufen. Bemerkenswert ist auch seine Treue, denn wenn er erst einmal Freundschaft mit jemandem geschlossen hat, so steht er zu dieser Person bis in den Tod. Auch verabscheut er unnötige Täuschungen, wobei es in Kämpfen wohl kaum zu unnötigen Varianten kommen wird, denn eine Lüge ist bei dem Ehrenkodex, dem er folgt, gleichbedeutend mit einem Tod der Seele. Nun kommen wir noch zu dem letzten markanten Charakterzug, der jedoch eher zu den versteckteren von ihm gehört. Zu Tage kommt er nur in Momenten, in denen er etwas von dem Feuer seiner Jugend in sich wiederendeckt, was in vielerlei verschiedenen Momenten passieren kann. Ein denkbarer Moment wäre im Falle einer Expedition an die er sich anschließen kann, denn was könnte einen alten Shinobi mehr erfreuen als der Gedanke an etwas Abenteuer?
Das war der kleine Rundgang durch den Charakter des Shinobi, hope you enjoyed it.
Auftreten:
Spoiler:
Das Auftreten des ehemaligen Shinobi ist eigentlich betont bescheiden. Anstatt sich wie viele andere Shinobi unendlich in seiner Rolle aufzuspielen. Auf den ersten Blick würden die meisten ihn wohl nicht einmal als Kämpfer sehen, da seine Kleidung zwar extravagant sein mag, er jedoch viel zu freundlich und ruhig wird, um auch nur einer Fliege etwas zu Leide tun zu können. Dieser Eindruck setzt sich natürlich auch dann fort, wenn er, in die Enge getrieben, wirklich einmal zur Waffe greift um jemanden zu beschützen. Es ist beinahe schon unnatürlich was für eine Anmut ihm und seinen Bewegungen inne wohnt, wenn er angreift, sodass er trotz seines Alters die Schönheit einer angreifenden Raubkatze besitzt, welche das Auge des Betrachters gerade lange genug fesselt, um ihm den Gnadenstoß zu versetzen. Alles in allem lässt sich sagen, dass sich sein Auftreten mit den Beteiligten und der Situation wandelt, denn besonders auf Kinder wirkt er gerne einmal wie der nette, alte Mann, welcher schließlich einer der Helden von Sunagakure ist.
Träume:
Spoiler:
Der alte Giftmischer hat eigentlich nicht mehr viele Träume für sein Leben, außer, dass es nicht mehr so wild verlaufen soll wie vor vielleicht 20 Jahren. Er wünscht sich die Freuden seines Lebens noch so lange genießen zu können, wie es ihm das Schicksal vergönnt. Ebenso ist es sein Wunsch sich dem Dorf noch Zeit seines Lebens widmen zu können, wenn auch nicht mehr als aktiver Shinobi. Ab und an mag in ihm noch die Sehnsucht nach alten Bekannten, alter Liebe, oder auch einem Abenteuer in späten Jahren, brennen, doch er hat gelernt dieses Verlangen zu kontrollieren und zu unterdrücken. Viel lieber kümmert er sich um den Nachwuchs und das Wohl des Dorfes, oder um sein seelisches Heil bei der Meditation, als noch eigenen Ilussionen oder Dämonen nachzujagen, welcher er ohnehin nie mehr erreichen wird.
Ängste:
Spoiler:
In seinem langen Leben hat der Shinobi bei Gott schon genug gesehen, um nichts mehr wirklich zu fürchten. Gleichgültig was auch über ihn kommen mag, er wird es mehr oder minder überstehen. Ein empfindlicher, wenn auch nicht wirklich ängstlicher, Punkt von ihm ist, wenn es um Kinder geht. Der Gedanke, dass einem so jungen Wesen Schmerzen zugefügt werden erfüllt ihn mit Wut und Trauer, was auch der Grund ist, warum er stets versucht dem Kind eben dies zu ersparen. Im Allgemeinen reagiert er schlichtweg auf Brutalität und Folter recht empfindlich, wenngleich er sie nicht fürchtet, wenn sie ihn selbst bedrohen.
Interessen:
Spoiler:
Das Hauptinteresse des alten Shinobi lässt sich mit einem einzelnen Wort schon vollkommen erfassen. Sunagakure. Die Gründe dafür dürften recht gut auf der Hand liegen, denn seit er unter den verschiedenen Kazekage dient und für einige Jahre sogar so etwas hatte, was man in groben Zügen fast eine Beziehung nennen könnte, ist er näher mit dem Dorf verbunden, denn je. Auch dem Nachwuchs gilt seine Aufmerksamkeit, denn die Kinder von heute mögen die Shinobi von morgen sein. Einmal abgesehen davon muss es schließlich auch jemanden geben, der die jungen Leute auf die Widrigkeiten des Lebens hinweißt und ihnen zumindest in den ersten Jahren beisteht, wenn es einmal zu Problemen kommt. Ebenso setzt er sich aktiv in der Politik des Dorfes für die normalen Bewohner ein, weshalb zumindest einige der sozialen Einrichtungen durchaus auf ihn zurückzuführen sind.
Neben diesem Interesse gilt seine Aufmerksamkeit auch noch, wie schon erwähnt, den kleinen Freuden des Lebens. Dabei ist es recht gleichgültig, ob diese nun aus einem kleinen Musikstück, oder aber einem ansprechend geschriebenen Gedicht bestehen. Auch die Natur stellt solch eine Freude dar, sodass selbst ein sonniger Tag, welche in Sunagakure ja alles andere als selten sind, meist bereits genügt, um seinen Gemütszustand bedeutend zu erhellen. Auch die einzelne Blüte eines Kaktus genügt schnell schon einmal um ihm mehrere Stunden des Sinnierens und der Meditation zu bescheren.
Sein Interesse lässt sich jedoch auch auf völlig fremde Menschen beziehen. Denn obgleich er sich stark um die Bewohner des Dorfes kümmert, ist seine Pforte, als auch sein Herz, stehts offen um Menschen anderer Herkunft zu helfen, wenn sie sich in Schwierigkeiten befinden. Dieser Charakterzug gilt ebenso wenn es um Tiere geht, welche verletzt seinen Weg kreuzen. Zwar hat ihn diese Eigenschaft ab und an schon in unangenehme Situationen gebracht, doch das schreckt ihn nicht davon ab, seinen Kopf wieder und wieder für andere hin zu halten.
Besonderheiten:
Spoiler:
Trotz seiner strikten Abneigung gegen das Lügen beherrscht der Shinobi seine Mimik und Gestik perfekt, sodass er darin geübt ist seinem Gegenüber im Falle des Falles etwas vormachen zu können. Genutzt wird diese Fähigkeit jedoch meist nur dafür, um fremde Täuschungen zu durchschauen, denn eine einzige Muskelzuckung verrät manchmal viel mehr über die Absichten des Gegenübers als 1000 Worte es könnten. Überdies wird die Fähigkeit von ihm genutzt, um seine eigenen Gefühle im Hintergrund zu halten, denn Hass und Wut haben in seinen Augen in einem Kampf nichts verloren. Um also diesem Grundsatz folgen zu können, verdrängt er die Gefühle und bannt sie damit auch aus seinen Gedanken, sodass er weiterhin einen kühlen Kopf behalten kann.

Kampfeigenschaften

Kampfstil:
Spoiler:
In erster Linie ist hier wieder zu sagen, dass der Shinobi Kämpfe vermeidet, wo es nur geht. Solange es auch nur einen einzigen anderen Weg als den Kampf gibt, so wird ihn im besten Falle seine Ehre davon abhalten, ihn zu begehen. Der Grund dafür ist einfach. Er hat in seinem Leben bereits so viel Blutvergießen erlebt, dass er es nicht für nötig hält, diesem noch weitere Momente hinzuzufügen. Seinem Kampfstil merkt man diese Haltung deutlich an, denn er kämpft ausschließlich um sich aus der Situation in der er nicht einfach entkommen kann, zu befreien. Die andere Variante schließt ein, dass er jemanden beschützen will. Während er im ersten Falle den Kontrahenten also gerade gut genug ablenkt, oder schwächt, um eine Flucht antreten zu können, kämpft er im zweiten Falle wirklich um seinem Gegner den gar aus zu machen, oder ihn zumindest kampfunfähig zu machen. Sein Stil baut hierbei auf mehreren Säulen auf. Die erste Säule, welche in vierlei Hinsicht mit seinen Manövern bei der Flucht zusammen hängt, sind seine Genjutsu. Die zweite Säule sind die Schwachpunkte des Gegners, welche er durch mehrere Lehrgänge in seiner Zeit als Anbu kennengelernt hat, hierzu gehören auch Kenntnisse über die Wundversorgerung auf dem Schlachtfeld, also eine praktische, wenn auch simple Sanitäterausbildung. Säule Nummer 3 sind seine kleinen Hilfsmittel, welche sich in vielerlei Hinsicht bei ihm finden, sei es nun Gift, Blendpulver, oder andere Kleinigkeiten, welche einem das Leben erleichtern. Genutzt werden diese übrigens auch vor allem zur Ablenkung des Gegners. Die letzte Säule sind seine sehr soliden Kenntnisse des Kampfes mit zwei Schwertern (siehe auch Bild), wobei diese Kunst nur bei Konfrontationskämpfen bzw. zum Schutze eines Anderen zum Einsatz kommt. Mit den Schwertern werden zumeist auch diverse Gifte genutzt, welche durch die geschlagenen Wunden noch schneller in den Blutkreislauf gelangen und ihr tödliches Werk beginnen können. Im letzten Sinne wäre auch noch anzumerken, dass ihm im Schwertkampf Geschwindigkeit deutlich mehr zählt als Kraft, sodass langsame Gegner mit einem einzigen, blitzschnellen Schlag ausgeschaltet sein werden.
Stärken:
Spoiler:
Die vornehmlichsten Stärken des Shinobi, sind eigentlich auch die offensichtlichsten. Als erstes wäre hier einmal seine vortreffliche Erfahrung zu nennen, welche ihm die vielen Jahren in den verschiedensten Lebensbereichen eines Shinobi eingebracht hat. Diese Erfahrung schlägt sich vor allem im Bereiche der Genjutsu, sowie unbekannteren Dingen, etwa der praktischen Nutzung von zusätzlichen Shinobimaterialien wie Blendpulver und Gift nieder. Ebenso kann man ihn als recht intelligent beschreiben, denn obgleich er für einen Shinobi außergewöhnlich freundlich rüberkommt, so geht er innerlich stets eine Checkliste durch, welche die wenigsten Dinge offen lässt. Dementsprechend schwer haben es selbst ausgetüftelte Pläne im Kampf gegen ihn, da er sie meist recht schnell zu durchschauen vermag.
Schwächen:
Spoiler:
Die Nachteile lassen sich fast genauso schnell aufzählen wie seine Stärken. Der erste Punkt ist das Manko seiner Erfahrung, denn zusätzlich zu dem Wissen, dass er angehäuft hat, zieren auch viele Narben seinen Körper, welche den kleinen Nachteil haben leichter einmal aufzureißen als unversehrte Haut. Einmal ganz abgesehen davon, dass eine gewisse Möglichkeit besteht, dass eine der alten Wunden sich wieder entzündet, bremsen ihn in seinem Kampfstil ab, sodass die Ausnutzung seiner maximalen Geschwindigkeit leider auch die Gefahr mit sich bringt, die alten Wunden wieder zu öffnen. Der nächste Punkt sind seine Ninjutsu, welche etwas schwach auf der Brust sind, was in erster Linie daher rührt, dass er die Disziplin, zu Gunsten der beiden anderen, weitgehend aufgegeben hat. Ein Grund für diese Aufgabe ist auch, dass er durch eine Anomalie keinerlei Elementveranlagung hat, sowie eine leichte Abneigung gegen Fingerzeichen im Allgemeinen. Alles in allem ist das wohl auch sein schwacher Punkt. Leider sind auch die Techniken seines Großvaters im Laufe der Jahre verloren gegangen.
Besonderheiten: ///
Ausrüstung:

~Beutel 1 - Gürtel~
Spoiler:
2 kleine Blendgranaten: Diese Waffen dienen einzig und allein dazu den Kontrahenten zu blenden und dadurch entweder einen Angriff oder eine Flucht zu ermöglichen. Da sie in einem hellen Schein explodieren, wobei die Explosion selbst keinen Schaden anrichtet, werden die Augen aller anwesenden Personen überbelichtet, sofern sie diese nicht schützen sollten. Sie decken auf freiem Feld ungefähr einen Radius von 50 Metern ab.
2 kleine Rauchbomben: Der Nutzen dieser Waffen liegt vor allem darin eine eventuell nötige Flucht zu ermöglichen. Durch den lauten Knall, den sie bei ihrer Detonation verursachen können sie auch zur Ablenkung genutzt werden. Der Rauch braucht einige Minuten, bis er sich bei leichtem Wind so weit verteilt, dass man wieder frei sehen kann. Es wird ein Radius von ungefähr 15 Metern mit einer der Rauchbomben abgedeckt.
1 kleiner Beutel mit Blendpulver: Dieses unscheinbare Pulver kann eine geradezu durchschlagende Wirkung auf den Gegner haben. Es besteht aus verschiedenen Materialien, die zusammengenommen eine blind machende Wirkung besitzen. Sollte das Pulver also in die Augen des Gegners gelangen, so hat dies für ihn eine temporäre Blindheit zur Folge, welche ihn in einem Kampf das Leben kosten kann. Meist wird das Pulver von der Hand aus in die Augen geblasen.
1 Feuerzeug: Nein, der Shinobi ist kein Raucher, aber dennoch kann sich dieses kleine Utensil in vielerlei Situationen als hilfreich erweisen. Dies ist ganz gleichgültig davon so, ob es jetzt im Kampf für Ablenkungen genutzt wird, oder aber für praktische Einsätze wie das Entzünden eines Lagerfeuers.

~Beutel 2~
Spoiler:
20 vergiftete Wurfmesser: Diese extravaganten Wurfmesser aus feinstem, legiertem Stahl sind mit Widerhaken ausgestattet, welche es dem Feind schwer machen mögen sie wieder zu entfernen. Die Klingen sind überraschend leicht und dünn, sodass es bei größerem Krafteinsatz wohl sogar möglich sein dürfte sie zu zerbrechen. Ihre Schärfe ist in jedem Falle bemerkenswert, sodass sie auf kurze bis mittlere Distanz praktische Waffen darstellen. Die Gifte umfassen hierbei diverse Varianten der Stufe 1 und 2.
36m Stahldraht: Dieser Draht wird von dem Shinobi, wie von jedem anderen auch, für praktische Kleinigkeiten, sowie diverse Manöver im Kampf. Der Draht kann auch genutzt werden, um einen Feind auf recht heftige Art und Weise zu fesseln.
2 Kunai: Zwei einzelne, handelsübliche Kunai, welche zumeist in Verbindung mit dem Draht genutzt werden. Ihre Wirkung auf den menschlichen Körper kann bei entsprechender Wurfkraft wirklich beeindruckend sein.
1 Schriftrolle: Eine kleine, handelsübliche Schriftrolle, in welcher es möglich ist diverse Utensilien zu versiegeln. weiter unten werden die versiegelten Gegenstände aufgeführt.

~Gürtel direkt~
Spoiler:
2 Lachgasbomben: Zwei kleine Bomben, bei deren zu vernachlässigender Explosion, Lachgas entströmt. Das Gas ist stark heruntergekühlt, sodass einige Zeit vergeht, bis es sich verflüchtigt. Die Wolke deckt einen Radius von etwa 25 Metern ab und bewirkt neben plötzlicher Müdigkeit auch Halluzinationen, sowie Teilnahmslosigkeit.

~Armschiene am linken Arm~
Spoiler:
12 Senbon: Kleine praktische Waffen, welche im besonderen bei Medic und Oinin besonders gerne Anwendung finden. Auch der ehemalige Shinobi hat sie bereits vor langem in sein Sortiment mit aufgenommen, da es nur wenig Waffen gibt, die so punktgenaue Verwundungen verursachen können. Von den 12 Nadeln ist die Hälfte, also 6, mit einem Nervengift der Stufe 2 bestrichen.

~Oberarmpolter am rechten Arm~
Spoiler:
12 Senbon: Kleine praktische Waffen, welche im besonderen bei Medic und Oinin besonders gerne Anwendung finden. Auch der ehemalige Shinobi hat sie bereits vor langem in sein Sortiment mit aufgenommen, da es nur wenig Waffen gibt, die so punktgenaue Verwundungen verursachen können. Von diesen 12 Nadeln sind 4 mit einem Nervengift der Stufe 2 bestrichen, zwei jedoch mit einem Nervengift der Stufe 3. Die verbleibenden 6 Senbon sind unbehandelt.

~Innentaschen des Mantels~
Spoiler:
Diverse Gefäße: Hierbei handelt es sich in keinem Falle um gewöhnliche Gefäße, sondern um speziell verstärkte Gläschen aus einem besonderen Glas, welche praktisch alle Gifte und Abstufungen enthalten, welche dem Shinobi zur Verfügung stehen. Man konnte also sagen, dass sie seinen Grundstock für Notfälle bilden. Zur Anwendung kommen sie praktisch nie, außer in besonderen Ausnahmesituationen.
3 Druckbandagen: Sollte es einmal nötig sein schnell an eine Bandage zu kommen um einen starken Blutfluss zu stoppen, so wird der Shinobi in seinen Taschen fündig. Die Bandagen sind in keinster Weise besonders veranlagt und dementsprechend auch eher für die Zeit nach dem Kampf gedacht.
5 Spritzen: Fünf gewöhnliche, handelsübliche Spritzen, welche genutzt werden können, um im Falle des Falles Injektionen von Stoffen zu geben, so im äußersten Notfalle, wenn jemand schwer verletzt ist und ein Schmerzmittel benötigt.

~Messergurt (2 Mal)~
Spoiler:
24 vergiftete Wurfmesser: Diese extravaganten Wurfmesser aus feinstem, legiertem Stahl sind mit Widerhaken ausgestattet, welche es dem Feind schwer machen mögen sie wieder zu entfernen. Die Klingen sind überraschend leicht und dünn, sodass es bei größerem Krafteinsatz wohl sogar möglich sein dürfte sie zu zerbrechen. Ihre Schärfe ist in jedem Falle bemerkenswert, sodass sie auf kurze bis mittlere Distanz praktische Waffen darstellen. Bestrichen sind sie mit diversen Giften der Stufe 1.
12 Senbon: Kleine praktische Waffen, welche im besonderen bei Medic und Oinin besonders gerne Anwendung finden. Auch der ehemalige Shinobi hat sie bereits vor langem in sein Sortiment mit aufgenommen, da es nur wenig Waffen gibt, die so punktgenaue Verwundungen verursachen können. Von den 12 Nadeln sind alle, also 12, mit einem Nervengift der Stufe 2 bestrichen.

~Schriftrolle~
Spoiler:
Proviant: Erklärung dürfte sich erübrigen. Die Nahrung besteht vor allem aus Dingen, die sich ohne Probleme längere Zeit halten und einen hohen Energiegehalt haben. Die Menge reicht für eine Zeitspanne von etwa einer Woche.
Gasmaske: Praktisch auch selbsterklärend. Wird mitgeführt, für die Möglichkeit gasförmiger Angriffe.
1 Wasserflasche: In dieser Flasche befindet sich ein ordentlicher Wasservorrat, welcher für alle etwaigen Kleinigkeiten, die so anfallen genutzt werden kann.


Besondere Ausrüstung:

~Hinter der Hüfte~
Spoiler:
2 Schwerter: Am ehesten lassen sich diese Klingen noch mit Wakizashi vergleichen, jedoch besitzen sie statt wie gewöhnlich einer Klinge, gleich zwei, wobei die zweite eigentlich eher einem Stoßdorn ähnelt und dazu da ist, um dem Kontrahenten bei einem Schwertkampf die Waffe zu entwinden. Die Länge der Waffen beträgt jeweile etwa 80cm, ohne Griff. Das Material aus dem sie angefertigt wurden ist ein hochwertiger Edelstahl, wobei ihnen noch eine weitere Legierung anhaftet, deren Ingredenzien jedoch im Laufe der Jahre verloren gegangen sind. Erworben wurden die Waffen bei einem alten Waffenschmied aus dem Reich des Windes, welcher die Klingen scheinbar als Erbstücke in die Finger bekommen hatte. Zurückdatiert wird die vermutliche Herstellung auf die Zeit des Konoha-Suna Konflikts. Bestrichen sind die Waffen mit einem Nervengift der Stufe 2 und werden, welch Wunder, im Nahkampf genutzt. Sie stecken für gewöhnlich in ihren Scheiden, hinter dem Rücken des Shinobi.


Vorgeschichte

Index:

- Geburt: Wird aus Versehen vertauscht
- 5 Jahre: Eine psychische Krankheit wird diagnostiziert
- 8 Jahre: Kleiner Bruder stirbt, Krankheit wird kuriert
- 9 Jahre: Einschulung in der Akademie
- 11 Jahre: Geninprüfung
- 12 Jahre: Erstes Team
- 13 Jahre: Tritt das Erbe seines Großvaters an
- 14 Jahre: Erlebt den Tod seines Sensei und seiner Teamkameradin, verliert einen Freund
- 15 Jahre: Nicht bestandene Chunninprüfung
- 16 Jahre: Wiederholt die Prüfung und besteht dieses Mal
- 19 Jahre: Lernt eine Kunoichi kennen, erste Beziehung, wird als Lehrling des Botschafters nach Suna versetzt
- 21 Jahre: Die Kunoichi stirbt nach langer Krankheit
- 23 Jahre: Wird vom Kage mehrfach wegen seiner friedlichen Methoden belobigt
- 24 Jahre: Wird zum Jonin ernannt und nach Konoha zurückgeschickt
- 26 Jahre: Wird zum Leibwächter des Hokage ernannt, wird an die Anbu herangeführt
- 28 Jahre: Abgeschlossene Anbuausbildung
- 32 Jahre: Das Massaker von Kanesoko, bekommt die Leitung über ein Anbuteam
- 35 Jahre: Wird zum Hokage erwählt
- 38 Jahre: Zerschlägt einen namenhaften Untergrundring
- 41 Jahre: Gerät in feindliche Gefangenschaft, entkommt jedoch im selben Jahr wieder
- 47 Jahre: Wird von der Klinge eines Swordsman schwer verletzt, fällt ins Koma, dankt als Anbu Capt. ab
- 49 Jahre: Rehabilitation und Pensionierung durch den Ältestenrat

Geschichte:
Schreibprobe:

Anmerkungen

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Re: Hasuro

Beitrag  Mitsu am Mo 21 Nov - 8:51


Kapitel 1 Die Verwechslung (Geburt)


Spoiler:
Es war ein sonniger Tag in Konohagakure, die Vöglein sangen, die Sonne schien und im Krankenhaus des Dorfes herrschte reger Betrieb, denn heute sollten 12 Kinder das Licht der Welt erblicken. Niemand ahnte, dass eines davon Hasu werden würde, denn seine Mutter, Hatsu Kaminara, lag bereits in den Wehen und hatte nicht die geringste Ahnung, dass ausgerechnet ihr Sohn einem dummen Zufall erliegen sollte. Das Schicksal hatte bereits fest beschlossen, dass diesem jungen keine unbeschwerte Kindheit bevorstand, denn er hatte eine Anlage zu einer sehr schweren psychischen Krankheit. Diese Veranlagung hatte er von seiner Mutter übernommen, doch sie sollte ihm in Zukunft nicht nur Schmerzen und Schaden bereiten, sondern ihn auch lehren jedes Leben zu würdigen und das eigene in vollen Zügen zu genießen. Von eben dieser Mutter bekam er aber nicht nur diese schlimme Krankheit, sondern auch die Veranlagung das Element Fuuton nutzen zu können, wie es vielen Ninjas aus dem Blätterreich möglich war. Doch es sollte ihm nicht einmal vergönnt sein im Dorf seiner Eltern zu leben, denn ebenso am heutigen Tag, sollte ein Mädchen der Familie Kuru im selben Krankenhaus geboren werden und durch Ärztemangel, Hektik und schlechte Planung mit ihm vertauscht werden. Kaum zwei Stunden nach der Entbindung lag er neben seiner vermeintlichen Mutter und seine kleine Hand strich sanft über die ihre. Er sah sie mit großen Augen an, wie er es später noch oft tun sollte.
(242 Wörter)


Kapitel 2 Die erschütternde Diagnose(5.Lebensjahr)


Spoiler:
Hasu saß auf dem Stuhl und sah ins Leere. Sein Leben war so sinnlos, nichts war gut darin. Überhaupt nichts! Kaum hörte er auf das Zwitschern der Vögel, die um diese Jahreszeit ihre Nester bauten, kaum nahm er die anderen Personen im Raum wahr, die anscheinend seine Aufmerksamkeit auf sich lenken wollten. Die Personen waren seine Eltern, ein Akademielehrer und ein Psychiater. Sie unterhielten sich angeregt, doch Hasu hörte nur ab und an die Worte "Ninja" und "Ausbildung" fallen. Eigentlich war ihm auch egal über was sie redeten. Im Moment war ihm alles egal, denn alles erschien so sinnlos, zu sinnlos um ihm Aufmerksamkeit zu schenken. Warum war er nur auf dieser Welt die nichts für ihn bot? Warum nur? Was hatte er einem höheren Wesen getan um so hart bestraft zu werden? Gab es denn irgendeinen Ausweg aus diesem Sumpf der Nutzlosigkeit? Plötzlich überkam ihn die Erkenntnis wie ein Donnerschlag. Ja es gab einen Weg und er war so einfach! Er musste einfach nur dem Leben seines kümmerlichen Körpers ein Ende bereiten, dann würde auch diese Qual ein Ende nehmen. Er blickte sich mit auf einmal vollkommen klarem Blick um und suchte nach etwas scharfem oder immerhin spitzem. Dann sah er etwas. Auf dem Schreibtisch des Psychiaters lag ein Brieföffner, der recht scharf aussah. Mit einem kräftigen Satz sprang der kleine Hasu zu dem Schreibtisch und schnappte sich den Brieföffner, doch gerade, als er ihn an seinen Hals ansetzen und seine Qual des Lebens beenden wollte, packte ihn jemand am Arm und entwand ihm das Messer. Zuerst hasserfüllt ,dann beschämt als er erkannte wer ihn festhielt, blickte er die Person an. Es war seine Mutter, deren große saphirblaue Augen feucht glänzten, als sie ihm direkt in die seinen Augen sah. Diesen Blick hatte er nie mehr in seinem Leben vergessen. Er hatte sich eingebrannt. Tief in seinem Herzen hatte er sich verankert und weigerte sich ihn jemals zu verlassen. Hasu blickte sich um, alle blickten ihn traurig an. Was war denn nur los? Dann sagte der Psychiater etwas, dass sich mindestens genauso tief in seinem Herzen einbrannte wie der Blick seiner Mutter, aus dem so viel Schmerz gesprochen hatte. Der Psychiater seufzte tief und setzte dann zum reden an."Es tut mir sehr Leid, Herr und Frau Kuru, doch ihr Sohn ist zweifellos manisch depressiv. Ich hatte zwar schon vorher eine ähnliche Vermutung, doch jetzt bin ich mir sicher. Therapierbar ist es leider nicht, aber ich könnte ihm Medikamente dagegen verschreiben." Hasu's Mutter sah den Psychiater mit vor Zorn blitzenden Augen an."Wir sollen ihn unter Drogen setzen? Unter Drogen wie einen gewalttätigen Schwerverbrecher? Was für eine Mutter bin ich wenn ich so etwas zustimme? Ich bin eine Medicnin und kenne daher die Medikamente die man nutzen könnte, deshalb weiß ich wie unmenschlich es ist so ein kleines hilfloses Kind unter Medikamente zu stellen."Jetzt mischte sich auch sein Vater ein."Am besten beruhigen wir uns jetzt erst einmal alle. Schatz ich kann verstehen, dass du den Medikamenten gegenüber kritisch bist, doch es wäre für den Jungen wahrscheinlich das beste, wenn wir ihn bestmöglich mit allem versorgen das ihm helfen kann, so auch mit Medikamenten." Koi fuhr so heftig herum, dass man meinte, sie wolle sich gleich auf ihren Mann stürzen, doch sie blieb ruhig, wenn auch zitternd stehen und sah ihn nur mit ihren tiefblauen Augen an."Du willst also wirklich unseren Sohn unter Drogen setzen.....das hätte ich nicht von dir erwartet.....doch es ändert nichts an meiner Meinung, solange ich lebe wird niemand diesem Jungen irgendwelche Medikamente geben." So war es beschlossene Sache.
(623 Wörter)


Kapitel 3 Die Geninprüfung (11.Lebensjahr)


Spoiler:
Heute ist also euer großer Tag, für den ihr schon so lange trainiert habt! Ich hoffe ihr habt euch gut darauf vorbereitet! Wie ihr wisst, ist so eine Prüfung alles andere als leicht, wenn ihr eure Jutsu noch nicht wirklich gut beherrscht, aber genug der langen Worte. Ich wünsche euch allen viel Erfolg, wenn ihr jetzt zu euren jeweiligen Lehrern geht und ihnen eure Techniken vorführt. Die Gruppe der Genin zerstreute sich und meist gingen Gruppen von je 4 Schülern zu einem der Lehrer, der nun ihre Fähigkeiten austesten sollte. Ein Schüler, der in einer größeren Gruppe steckte, war Hasu, der glücklicher denn je war, weil er endlich kurz davor stand ein Ninja zu werden. So lange hatte er geschuftet, so viele Stunden trainiert und nun konnte er endlich zeigen was in ihm steckt. Natürlich überschätzte er seinen Wissensstand, wie die meisten Genin, ziemlich, denn er konnte ja gerade erst die Grundtechniken. Das wenige zusätzliche Wissen, dass ihn seine Eltern gelehrt hatten, war dabei durchaus vernachlässigbar, weil es eher in eine Jäger- oder Heilerprüfung gepasst hätte. Erst gestern Abend hatte er das letzte Mal seine Jutsus geübt und zumindest laut seinem Vater war er sogar ganz gut gewesen. Als erstes sollten sie das Jutsu der Doppelgänger vorführen, was ihm ganz gut gelang, auch wenn seine zwei Doppelgänger milde gesagt etwas schlapp waren. Dann kam das Henge no Jutsu, wobei er sich in einen alten moosüberwucherten Baumstumpf verwandelte. Auch die anderen Jutsus der Akademie folgten und er schloss alle mit einer durchaus annehmbaren Punktewertung ab, wobei er allerdings bei weitem nicht herausragend war. Am Ende der Zeremonie hatten gut 60 Prozent die Prüfung bestanden, die anderen dagegen mussten noch ein Jahr auf der Akademie pauken um nochmals die Chance zu haben ein Ninja zu werden. Hasu, aber musste nicht noch einmal auf die Akademie, denn er hatte die Prüfung gemeistert. Der erste Schritt auf dem Weg ein großer Ninja zu werden, war getan. Mit vor Stolz geschwellter Brust stand er in der Reihe der erfolgreichen Schüler, die sich ab heute Genin nennen und einfache, nicht gefährliche Missionen erfüllen durften. Als man ihm das Stirnband anlegte, schien er fast ein Stückchen zu wachsen, doch das war bei allen in dieser Reihe so. Doch nicht nur diese Personen schienen über sich hinauszuwachsen, denn auch die anwesenden Eltern waren stolz auf ihre Söhne und Töchter, die die Prüfung erfolgreich absolviert hatten. So auch die Eltern von Hasu. Sein Vater sah ihn mit vor Stolz glänzenden Augen an, während seine Mutter scheinbar kurz davor zu sein schien, loszurennen und ihren Sohn zu umarmen, doch noch konnte sie sich zusammenreißen. Als er nun offiziell den Rang eines Genin trug, rannte er schnell zu seiner Mutter, die ihn, wie er es geahnt hatte, überschwänglich umarmte und dann zu seiner Überraschung ihren goldenen Armreif abzog und ihn ihm überstreife."Hier den hast du dir redlich verdient, aber verlier ihn nicht."Sie zwinkerte ihm zu."Er wird dich auf dem Weg ein großer, starker Ninja, der seinem Dorf alle Ehre macht, begleiten."Seine Mutter lächelte, ebenso sein Vater, das war der schönste Tag in seinem Leben.
(559 Wörter)


Kapitel 4 Wildfährten(11.Lebensjahr)


Spoiler:
Das herbstlich gefärbte Laub knisterte unter den Füßen Hasu's der munter durch die bunte Baumgruppe ging, die das Bild der weiten Wiese unterbrach. Er hatte sich für heute vorgenommen die Wildfährten zu studieren. So wie sie in den Büchern waren, war zwar schön und gut, doch Hasu wusste genau, dass man nur in freier Natur die wahren Fährten finden konnte. Und nur von diesen konnte man wirklich etwas lernen. Etwa wo die Tiere wohnten, wo und was sie verspeisten, was sie den ganzen Tag taten und all das konnte man schon lernen wenn man einer einzigen Fährte von einem dieser wunderbaren Geschöpfe folgte. Nur eine Fährte hatte er sich vorher von seinem Vater genau zeigen und erklären lassen, die der Bären, die hier zwar sehr selten waren, aber dennoch die größten Angstgefühle in dem Jungen weckten. Auch hatte er von seiner Mutter die Verwendung verschiedener Kräuter gelernt, die man essen , oder aber auch zur Heilung verschiedener Beschwerden nutzen konnte. Leise strich er durch die Büsche und achtete darauf keinen Laut zu verursachen, der vielleicht Dammwild, oder Eichhörnchen aufgescheucht hätte. Kaum war er ein dutzend Schritte gegangen, als er auch schon eines dieser schönen Wesen entdeckte. Es war ein kleines Eichhörnchen. Es war rotbraun und kaum so groß wie die Elle Hasu's, doch etwas stimmte nicht. Zwar starrte es ihn an, aber es reagierte nicht wie solche Tiere normalerweise reagierte. Es rannte nicht fort und starrte ihn nur mit großen braunen angsterfüllten Augen an. Mitleid erwachte in dem Jungen. Was hatte sich das kleine Tierchen denn wohl getan? Dann sah er das Problem des Tierchens. Sein linkes Bein streckte es in unmöglich verdrehtem Winkel von sich. Wahrscheinlich war das Bein gebrochen. Hasu wägte kurz ab, ob er das Tier in Ruhe lassen und ihm den Schock von einem Menschen angefasst zu werden ersparen sollte, oder ob ein nicht behandelter Bruch das größere Übel für das Tier wäre. Er kam zu dem Schluss, dass der Bruch für das Tier schlimmere Folgen haben würde als die Berührung durch den Jungen. Langsam näherte er sich dem Eichhörnchen, das nun auch leise, immer lauter werdend, zu fiepsen begann. Hasu's Mitleid wurde größer, das arme Tier würde diesen Schock wohl erleiden müssen, aber trotzdem tat er es nicht reinen Gewissens. Sanft und behutsam, wie eine Mutter einen Säugling legte er das Tierchen in seine Hand und streichelte ihm über den Nacken. Noch während das Fiepsen leiser wurde, untersuchte er das Bein und mit einem schnellen Ruck drehte er es. Ein lautes Knacken war zu vernehmen, das Tier schrie herzerweichend auf, doch nun war das Bein wieder in der richtigen Lage. Jetzt würde der Knochen richtig verheilen können. Mit der freien Hand riss Hasu zwei kleine Streifen Rinde von einem Baum ab und nahm ein bisschen Gras von einer Art, bei der er wusste,dass aus ihr Seile gedreht werden konnte. Mithilfe dieser Werkzeuge legte er dem kleinen Wesen eine einfache Schiene an, die fest um das Bein saß und es an jeder Bewegung hindere."So jetzt geht es dir bald wieder besser mein kleiner Freund."Während er dies sagte, ahmte er einen Ruf nach, den er vor einigen Wochen von einer Eichhörnchenmutter, die ihre Jungen versorgte, aufgefangen hatte. Zufrieden, aber immer noch sehr misstrauisch blickend antwortete das Eichhörnchen. Hasu verstand zwar nicht die Sprache der Tiere, doch die Körperspannungen, die Gesten, die Mimik und auch schon der Tonfall der Tierrufe hatten ihn viel über sie gelehrt. Freundlich blickte er das kleine Tier an. Scheinbar war es vor Erschöpfung eingeschlafen. Schnell pflückte Hasu einige Haselnüsse von einem nahen Strauch und setzte sich auf einen niedrigen Baumstamm, der in der Nähe stand. Dabei bettete er das kleine Tier sanft in seinen Schoß, sodass es ungestört weiterruhen konnte. Lächelnd betrachtete er es und bemerkte garnicht wie die Zeit verging. Es dunkler wurde und schließlich die Nacht hereinbrach. Erst als er das Zirpen der nächtlichen Grillen vernahm realisierte er wie spät es war. Jetzt bekam er es mit der Angst zu tun. Seine Eltern. Sie würden sich schreckliche Sorgen um ihn machen. Schnell bettete er das Eichhörnchen auf seine Hand um und rannte los um schnellstmöglich bei sich zuhause zu sein. Als er dann endlich nach einer Zeit die ihm ewig lang vorkam ankam sah er wie seine Eltern bereits im Wohnzimmer auf ihn warteten. Schnell streifte er seine Schuhe ab und rannte zu ihnen, das Eichhörnchen noch immer in der Hand. Bitterböse fixierte ihn sein Vater."Mein Sohn....damit hast du dir heute großen Ärger eingehandelt. Größeren als du auch nur ahnst! Warum kommst du erst so spät nach Hause? Und lüg mich jetzt ja nicht an!"Aus dem Tonfall seines Vaters schloss Hasu, dass es wirklich schlecht um ihn stand, so versuchte er es freundlich."Tut mir Leid Papa, so schrecklich Leid. Ich war im Wald und da....."Sein Vater unterbrach ihn lautstark."Du warst so spät in der Nacht im Wald! Weißt du eigentlich wie gefährlich dass in deinem Alter ist!?..."Er wollte noch fortfahren als Hasu's Mutter freundlich einlenkte."Ach Schatz sei doch nicht so hart zu ihm, natürlich sollte er nicht so spät noch alleine unterwegs sein, aber es ist ja nichts passiert.....hm? Hasu was hast du denn da in deiner Hand?"Das Eichhörnchen hatte Hasu schon ganz vergessen."Das ist ein Eichhörnchen ich habe es im Wald gefunden es war verletzt und ich habe....""Und du hast es verbunden?" Koi stürzte sich auf ihren Sohn und umarmte ihn kräftig, wobei sie darauf achtete das kleine Tierchen nicht zu verletzen."Ach Hasu du bist doch eine Seele von einem Menschen."Schnell überprüfte sie die Schiene des Tieres."Du weißt genau dass du das nicht hättest tun müssen, und dennoch...du hast es getan. Außerdem sehe ich daran eines. Die Schiene ist gut und sauber angelegt und gemacht worden. Du hast also auch etwas gelernt. Ach....ich bin einfach so stolz auf dich."Auch aus den Zügen Mutsuras war nun der Zorn gewichen, als er dem Jungen einen sanften Klaps auf die Schulter gab."Das hast du wirklich gut gemacht mein Sohn, ich glaube unter den gegebenen Umständen könnte ich sogar von einer Strafe absehen."Er zwinkerte Hasu verschwörerisch zu."Aber nur dieses eine Mal."
(1100 Wörter)


Kapitel 5 Ein neuer Gefährte (12. Lebensjahr)


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Während er schlief, träumte von vielem. Sowohl von Gutem als auch von Schlechtem. Von Schönem und Hässlichem. Von Dingen die Freude in ihm aufkommen liesen und von Dingen die ihn tief betrübten. Aber er träumte auch von der für ihn schwierigsten Sache von Leben und Tod. Um genau zu sein, träumte er zwei Träume. Der eine düstere Zukunftsvision, der andere eine Art Vorstellung des Paradieses, doch beide verstörten ihn gleichermaßen. Im ersten träumte er vom Tode seiner Eltern, doch als ob das nicht genug wäre, träumte er, sie selbst zu töten. Besonders Angst machte ihm daran, dass er es schon fast zu genießen schien, denn während er in diesen Blutrausch verfallen war, konnte er nicht aufhören, immer wieder und wieder stach er auf sie ein. Blut, überall, bedeckte alles, war allgegenwärtig. Wo man auch hinsah rann der rote Lebenssaft seiner Eltern. Als der Junge im Traum erkannte was er getan hatte, nahm er das Kunai und stieß es sich selbst in die Brust, doch kurz bevor die Klinge in seinen Körper eindrang wechselte die Szene. Er lag plötzlich in einer Hängematte zwischen zwei Kirschbäumen die in voller Blüte standen. Kleine Vögel zwitscherten und tollten in dem Garten umher. Verwirrt sah er sich um. Wo war er denn nun gelandet? Entfernt sah er seine Eltern. Sie lebten! Und sie arbeiteten an einem Pflanzenbeet. Aber etwas stimmte nicht, sie waren gealtert. Nicht viele Jahre, aber trotzdem war es merklich. Doch nicht nur sie waren gealtert. Er stand aus der Hängematte auf. An einem der Bäume hing eine Chunninjacke mit einem Namensschild. Daneben war eine Anbumaske. Er war doch tatsächlich ein Anbu aber wie war das möglich. Gerade wollte er nach seinen Eltern rufen und sie fragen, wann er denn Anbu geworden sei, doch bevor er auch nur ein Wort aussprechen konnte, umgab ihn Schwärze. Dann mitten in der scheinbar unendlichen Dunkelheit, war ein Lichtschimmer zu sehen. Hasu versuchte zu ihm zu gelangen und schließlich schlug er die Augen auf.
Es war alles ein Traum gewesen. Der Tod seiner Eltern, seine Ernennung zum Anbu. Einfach alles. Er war zwar etwas enttäuscht, dass der Anburang nur erträumt gewesen war, aber zugleich war er unendlich erleichtert, dass seine Eltern lebten und munter und gesund waren. Er atmete tief durch und stand auf. Er schien wirklich lange und tief geschlafen zu haben, denn es dämmerte schon. Gerade wollte er nach Hause rennen, als er ein tiefes Knurren vernahm, dann ein zweites, und ein drittes. Plötzlich bekam der junge Genin es mit der Angst zu tun. Wölfe? Würde er denn gegen sie bestehen können? Oder würde er später zerfleischt und ausgeweidet von einer Patrouille aufgefunden werden? Zumindest würde er es diesen Tieren nicht einfach machen. Er zog zwei Kunais aus seiner Tasche und sprang auf einen alten Baum, der in seiner Nähe stand. Wenn er immerhin wüsste wo diese Wölfe waren. Dann sah er etwas, eine Bewegung im hohen Gras. Doch diese Bewegung ging nicht in seine Richtung, nein, sondern in die eines Platzes an dem nur niedriges Stoppelgras wuchs. Auf dieser Fläche stand ein Steinbock. Ein noch sehr junges Tier mit nur kleinen spitzen Hörnern. Die Wölfe schienen ihn eingekreist zu haben, ohne dass er es bemerkte. Hasu überlegte kurz, sollte er sein Leben für ein fremdes Tier aufs Spiel setzen, oder einfach verschwinden? Er entschied sich für das erstere. Beherzt sprang er auf den Wolf, der ihm am nächsten war und warf diesem im Fluge zwei Kunais in den Rücken. Das unvorbereitete Tier brach unvermittelt und überrascht zusammen, während Hasu schnell auf den Platz mit dem Steinbock rannte. Als das Tier ihn bemerkte ruckte sein Kopf nach oben und große dunkle Augen musterten den Jungen. In den Augen stand Angst, viel Angst, aber auch Neugier. Nun brachen auch auf der anderen Seite Wölfe aus dem Gras. Hasu hatte sich knapp verschätzt. Nicht drei waren es, sondern fünf. Und sie schienen über den Tod von einem der Ihren nicht gerade erfreut zu sein, geschweige denn bei ihrer Jagd auf Nahrung. Langsam umkreisten sie den Genin und den Steinbock, der nun jeden Gedanken an Flucht verworfen zu haben schien und den gehörnten Kopf trotzig und kampflustig dem Feind entgegenreckte. Unvermittelt griffen die Wölfe an, sodass der Junge kaum Zeit hatte einen Gegenangriff zu starten, bevor er oder sein Zwangsverbündeter größeren Schaden davontrugen. Mit einem nicht gerade kraftvollen Sprungkick traf er einen der Wölfe, die den Bock anspringen wollten in den Bauch. Trotz der fehlenden Kraft, schlug die Attacke den Wolf aus seiner Flugbahn und er blieb winselnd am Rande der Lichtung liegen. Auch der Steinbock war nicht untätig. Er hatte einem der Wölfe die Flanke aufgeschlitzt, aber zeitgleich, hatten ihm zwei Wolfsklauen schwere Kratzer auf der Gruppe zugefügt. Doch auch Hasu sollte nicht wundenlos bleiben, denn ein anderer Wolf sprang ihn an, während er gerade landete und biss ihm in den linken Arm. Ein sengender Schmerz durchzuckte seinen ganzen Körper und er muss seine gesamte Willenskraft und Selbstbeherrschung aufwenden, um aufrecht stehen zu bleiben. Wutentbrannt stieß er dem Wolf, der sich in seinem Arm verbissen hatte und gerade anfangen wollte seine Beute zu schütteln, ein Kunai in sein linkes Auge. Brüllend erschlaffte der Wolf und lies den Arm frei. Hasu besah das Kampfgeschehen. Drei Wölfe waren kampfunfähig blieben also noch zwei. Einer davon war auch schon in schwerer Bedrängnis, doch der andere bereitete gerade einen Sprung in das Genick des Bocks vor, wahrscheinlich wollte er ihm den Gnadenstoß geben. Schnell begann er in seinen Taschen herumzukramen. Er sah bereits wie die Muskeln des Wolfs sich spannten. Es würde sehr knapp werden, wenn er es überhaupt schaffte. Dann endlich fand er wonach er gesucht hatte. Acht Shuriken wurden gezückt und in fliegender Eile auf den Wolf ,der sich bereits vom Boden abstieß, geworfen. Da ihm die Zeit zum Zielen gefehlt hatte, waren die Shuriken nicht gerade punktgenau. Drei gingen vollkommen fehl, 4 streiften den Körper des Wolfs nur, eines jedoch fand seinen Weg ins Auge des Wolfs. Er bemerkte garnicht was mit ihm passiert war. Die blutende Wunde an seinem Arm hatte seine Chakrareserven ziemlich mitgenommen. Kraftlos fiel der getroffene Wolf zu Boden. Normalerweise hätte Hasu starkes Mitleid mit dem armen Tier gepackt, doch es hatte versucht ihn zu töten. Sofort rannte er zu dem verletzten Steinbock, wobei er seine Wunde vollkommen außer Acht ließ. Schnell zog er zwei Bandagen und Desinfektionsmittel aus seiner Tasche und verarztete die Wunde des Bocks so wie er es gelernt hatte. Plötzlich durchzuckte ihn wieder ein Schmerz und ihm fiel ein was er vergessen hatte. Sein Arm war mittlerweile blutüberströmt und Hasu zweifelte nicht daran, dass sie mit i-welchen Krankheitserregern infiziert war. Fachmännisch legte er sich einen Druckverband an, während er sich gleichzeitig zwei Zoketsugan Pillen einwarf, um die Anzahl seiner roten Blutkörperchen zu erhöhen. Er musste nach Hause und zwar schnell, damit seine Mutter sich seine Wunde ansehen konnte. Schnell richtete er sich auf und schleppte sich nach Hause, wobei er garnicht bemerkte, dass der Bock ihm folgte wie ein Hund seinem Herrn.
(1244 Wörter)


Kapitel 6 Ein neues Team, neue Freunde? (12. Lebensjahr)


Spoiler:
Scheinbar war es recht schwierig ausgeglichene Teams zusammenzubekommen. Warum sonst vergingen gut und gerne ein Jahr, bis unser junger Freund endlich in ein endgültiges Team eingegliedert werden konnte? Freilich Shinobi zu finden, die sich mit ihm gut ergänzten und einen Sensei der mit ihm klar kam, war gewiss nicht allzu leicht. Es waren zwar viele Jahre seit dem Unglück vergangen und seine Familie hatte einiges an Ansehen hinzugewonnen, doch einige Menschen vergaßen einfach nicht das, was einst gewesen war. Hasu hingegen konnte die nachtragenden Menschen nicht wirklich verstehen. Verstellte man sich nicht den Blick in die Zukunft, wenn man zu häufig zurückschaute? Dennoch war er sehr froh, als sich endlich zwei geeignete Genin fanden, die zusammen mit ihm der Obhut eines Sensei der besonderen Art unterstellt wurden. Der erste Genin war ein Junge aus dem Aburame Clan. Für einen Insektenbändiger war er außergewöhnlich freundlich und gesprächig. Ihn und Hasu sollte in Zukunft noch eine tiefe Freundschaft verbinden, sein Name war übrigens Katsu. Nunja eigentlich hieß er Katsuma, doch da der Name ihnen viel zu lang und ernst erschien wurde er recht schnell in Katsu umbenannt. Die dritte im Bunde der Genin war ein junges Mädchen des Yamanaka Clans, sie wurde recht schnell zu einer Art Streitobjekt zwischen den beiden Jungen. Vermutlich rührte das daher, dass sie für ihr Alter wirklich eine Schönheit war, die ihresgleichen suchte und sich partout nicht entscheiden konnte, wessen Aktionen sie nun mit einer Reaktion würdigen sollte. Ihr Name war ebenso recht schnell abgekürzt aus Matsumiko, wurde rasch ein kurzes Matsu. So bleibt nurnoch von dem Sensei zu erzählen. Sein Name war Akamito, niemand wagte es ihn abzukürzen, er war ein Endzwanziger und entstammte keinem Clan, was seinen Fähigkeiten als Lehrer jedoch keinerlei Abbruch tat. Tatsächlich galt er als einer der streitbarsten Sensei des ganzen Dorfes, während er andererseits jedoch auch als einer der besten Sensei angepriesen wurde. Doch nun habe ich genug um den heißen Brei herumgeredet, kommen wir wieder zum wesentlichen, ihrem ersten Zusammentreffen. Es war kein schöner Sommertag, sondern ein regnerischer Herbsttag, der nicht jedem im Team so in den Kram passte. Verabredet war die Gruppe bei dem idyllischen Gedenkstein für die verstorbenen Shinobi des Dorfes. Unser junger Freund war hochvergnügt, als er frohen Mutes um den Stein herum hüpfte und auf die Ankunft seines Teams wartete. Er mochte den Regen, er brachte Leben, war erfrischend und auch sonst in jeder Hinsicht ein Segen für das Land. Zugegeben, er war wie so alles ein zweischneidiges Schwert, denn zu viel Regen lies den Boden aufquellen, Flüsse über die Ufer treten und noch vieles mehr. Nach etwas zehn Minuten des Wartens zeigte sich schließlich das erste Mitglied seines zukünftigen Teams. Für einige Augenblicke verharrten die beiden Jungen voreinander und musterten sich. Der Aburame hatte mit viel gerechnet, doch gewiss nicht damit, dass einer seiner zukünftigen Partner Hasu wäre, über den so ziemlich das ganze Dorf Bescheid wusste. Nach einigen Augenblicken, in denen nur der Regen die Hintergrundmusik bildete streckte der Jinchuuriki dem anderen Jungen schließlich die Hand entgegen und lächelte schief. „Ich bin Hasu, freue mich dich kennenzulernen.“ Nach einem weiteren Augenblick der Stille ergriff der Aburame schließlich die Hand und drückte überraschend fest zu, während er nun ebenfalls grinste. „Angenehm, ich bin Katsuma, doch du kannst mich gerne Katsu nennen.“ Angesichts der Tatsache, dass ihn der kräftige Griff seines neuen Kameraden vollkommen überraschte, versuchte er seine Hand zu befreien, was jedoch nur darin resultierte, dass das Grinsen des Aburame sich vertiefte. Schließlich wollte er noch seine zweite Hand zu Hilfe nehmen, um den Griff mit etwas Hilfe endlich zu lösen, was jedoch nur dazu führte, dass sein neuer Kamerad ihn mit einem einfachen Trick aufs Kreuz legte und seinen Rücken in den Schlamm drückte. Erheitert von der kleinen Kabbelei begannen beide zu lachen, während dieses Mal Hasu die Initiative ergriff und seinen Kontrahenten mit einer Drehung mit in den Schlamm holte. Dies führte jedoch nur zu weiterem Lachen. Dieses Spielchen im Schlamm ging noch einige Minuten so weiter, bis die beiden bemerkten wie stark sie sich eigentlich eingesaut hatten. Während sie sich langsam scherzend aufrichteten, klopften sie sich immer wieder gegenseitig anerkennend auf die Schulter. Hasu ergriff zuerst das Wort. „Du hast ganz schön Kraft, das muss man dir echt lassen.“ Der junge Aburame quittierte die Worte mit einem breiten Grinsen. „Und du bist ne' hinterhältige Ratte, die mich nur mit einigen fiesen Tricks auf den Boden bekommen hat.“ Nun war es an Hasu zu grinsen. „Ich und hinterhältig? Du hast doch damit angefangen.“ Gerade wollte Katsu zu einer Antwort ansetzen als er eine junge Kunoichi sah, die auf sie zukam und dabei mit ihrem Händen ein Grinsen verdeckte. Hasu selbst stand noch mit dem Rücken zu ihr und bemerkte daher nichts von ihrem Näherkommen. Er hatte nur einen weiteren kecken Spruch auf den Lippen. „Na weißte nicht mehr was du sagen sollst?“ Wortlos packte ihn Katsu bei den Schulter und drehte ihn um. Gerade wollte Hasu fragen was das sollte, als der die junge Genin sah und ihm die Worte im Hals stecken blieben. Man könnte wohl guten Gewissens behaupten, dass den beiden in jenem Moment Sternchen in den Augen geleuchtet haben. Das Mädchen sollte auf ewig ein Streitobjekt zwischen den beiden bleiben. Jedoch nicht im herkömmlichen Sinne eines Streits, sondern vielmehr eine Art Wettstreit, wer von ihnen sich mehr Anerkennung verdient. Scheinbar hatten beide Jungen in jenem Moment denselben Gedanken, denn beide stürzten sich auf die nahen Blumenbeete, schnitten jeweils mit einem Kunai eine Rose ab und wollten zu der Kunoichi spurten, um ihr jeweils zuerst die Rose zu überreichen. Leider machte ihnen der schlüpfrige Schlamm recht schnell einen Strich durch die Rechnung, sodass beide vor dem Mädchen der Länge nach auf dem Boden, im Schlamm aufschlugen. Mit beiden Händen unterdrückte die Kunoichi ein immer stärker aufkommendes Kichern, das sich ihr bemächtigen wollte. Beide Shinobi waren angesichts ihrer Reaktion recht niedergeschlagen und versuchten die Situation zu retten, indem sie ihr immerhin noch die Rosen entgegen hoben. Um die beiden nicht völlig leer ausgehen zu lassen, schließlich hatten sie ja eine super Show abgeliefert, beugte sich die Kunoichi zu ihnen hinunter und gab ihnen jeweils einen Kuss auf die halbwegs schlammfreien Ohren, während sie die Rosen vorsichtig an sich nahm. Sie streckte die Blumen in eine Tasche an ihrer Hüfte und half beiden auf, wobei das Grinsen immernoch nicht von ihr gewichen war. „Ihr seid mir ja zwei Helden.“ Noch bevor die beiden Shinobi etwas erwidern konnten trat eine hochgewachsene Gestalt hinter dem Stein hervor. Ihr mehr oder weniger angesehener Sensei, der sie mit einem leichten Kopfschütteln betrachtete. „Wollt ihr noch eine Runde weiterspielen, oder können wir langsam einmal mit dem Training beginnen?“
(1110 Wörter)


Kapitel 7 Die Lehren des alten Mannes (13.Lebensjahr)


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Neben seinem Training im Team gab es noch jemanden, der sich dem jungen Genin in seinen frühen Jahren zuwendete und sich darum sorgte, dass dieser so einiges lernte, das ihm später im Leben noch den Hals retten würde. Die Person war sein Großvater mütterlicherseits. Eigentlich neigte der alte dazu ein Eigenbrötler zu sein, er lebte sogar am äußersten Rande der Stadt, abgeschieden von allen anderen, doch ausgerechnet in seinem Enkel schien er etwas zu sehen wie eine Art Erbe. Nicht einmal zu seiner eigenen Tochter, hatte er jemals eine so enge Bindung aufgebaut wie zu deren Sohn. Scheinbar erkannte er in dem Jungen einen Teil von sich selbst wieder, denn bevor er sich auf seinen Altenteil zurückgezogen hatte, war er selbst im Rang eines Jonin gestanden. Damals vor nunmehr über zwanzig Jahren hatte er als Berater des Kage viel Ruhm und Ansehen geerntet, wenngleich er schon damals als recht seltsam galt. Die einzige die ihn zu etwas Geselligkeit verleiten konnte, war seine damalige Frau, die jedoch im Kinderbett starb. Seitdem hatte er sich von der Außenwelt abgeschottet, etwas war mit seiner Liebe gestorben. Doch nun wo sein eigenes Ende immer unaufhaltsamer näherrückte konnte er nicht leugnen, dass er jemandem von den Erkenntnissen berichten musste, die er Zeit seines Lebens gewonnen hatte. Er lehrte seinen Enkel so nicht nur diverse Verhaltenskodexe und einige kleine Tricks und Kniffe, mit denen man sein Leben vereinfachen konnte, sondern lehrte ihm auch sein Erbe, die Technik an deren Entwicklung er sein ganzes Leben lang gesessen hatte. Die Kunst des Shogi. Zugegeben damit ist jetzt weniger die Kunst gemeint kleine mit Schriftzeichen versehene Steine über ein Brett zu schieben, als vielmehr das Nutzen dieser Steine, um etwas zu erschaffen, oder wie sein Großvater zu sagen pflegte 'Den fiktiven Krieg lebendig machen'. Bei den ersten paar Besuchen nahm der Genin noch an, dass es sich dabei um leeres Gerade handelte. Natürlich schätzte er seinen Großvater, er war ein weiser alter Mann, doch bisweilen galt er selbst in der Familie als recht seltsam, was ausgerechnet in seiner Verwandtschaft schon verdammt viel heißen mochte. Erst als der alte Matsuro ihm zeigte, was er mithilfe eines kleinen Shogisteins schaffen konnte, fiel es ihm wie Schuppen von den Augen. Der Alte hatte also nicht nur Mist erzählt, er hatte wirklich etwas geschaffen. Etwas außerordentliches. So kam es dazu, dass unser junger Freund sich dazu bereits erklärte das Erbe seines Großvaters anzutreten. Mehrmals in der Woche besuchte er den alten Mann und lies sich von ihm im Geheimen unterrichten. Dabei musste er noch das Versprechen abgeben niemals jemandem von dem zu erzählen, dass er es von Matsuro gelernt hatte. Was genau der Alte damit bezwecken wollte konnte er nur erahnen. Vielleicht wollte er ja, dass sein Erbe den Ruhm für diese bahnbrechende Technik einsackte, vielleicht dachte er auch einfach, dass die Technik Spott und Hohn auf sich ziehen würde, sobald sein Name in dessen Zusammenhang fiel. Was auch immer sein Beweggrund nun wirklich war, er war gut genug um den jungen Mann lange Zeit abzuspeisen. Es verging nicht sonderlich viel Zeit, bis er sich jedoch auch für die Vergangenheit seines Großvaters zu interessieren begann. Nach etwas Herumfragen und Suchen in den Archiven des Dorfes fand sich auch so einiges, was wohl recht erwähnenswert ist. Der alte Mann war eines einer der angesehensten Schwertkämpfer des Dorfes, sein Spitzname war 'die dunkle Schimmerklinge' der von dem pechschwarzen Glanz seiner Klinge herrührte. Natürlich konnte der Genin sich seine vielen Fragen betreffend seiner Form des Schwertkampfes nicht verkneifen, sodass sich zu seinem Unterricht auch noch einige Stunden im Training des Waffenkampfes hinzugesellten. Die Grundlagen dafür waren recht schnell gelegt. Eine möglichst hohe Geschwindigkeit verbunden einer soliden Kraft ergaben ein hohes Schadenspotenzial. Die Schritte und Attacken waren dabei denkbar einfach und dementsprechend schnell zu erlernen, sodass der Genin keine Zeit bei seinem anderen Sensei abzweigen musste. Vermutlich war er in der Hinsicht wirklich einer der am stärksten beschäftigen Schüler des ganzen Dorfes, denn er hatte zwar etwas Freizeit, die er meist auch mit dem Aburame und der Yamanaka nutzte, doch er hatte noch viel mehr Zeit, die er mit Training verbrachte. Nunja er hatte eigentlich vier Lehrer. Denn auch seine beiden Freunde liesen sich nicht lumpen ihm allen möglichen Schabernack beizubringen und mit ihm allerlei Unsinn anzustellen. Es fing bei einfachen Streichen an und steigerte sich bis zum Attentat einer Stinkbombe im Badehaus der heißen Quellen des Dorfes. Erstaunlicherweise nahmen seine Eltern die ganze recht gelassen hin, sein Vater ermunterte ihn sogar sich beim nächsten Mal nicht so schnell erwischen zu lassen. Dies führte auch dazu, dass in Zukunft keiner seiner kleinen Gelegenheitsstreiche aufflog. Leider konnte nicht alles ewig so weitergehen, denn im Laufe der Zeit ging es mit der Gesundheit seines Großvaters rapide bergab. Der alte Mann versuchte ihn weiterhin zu trainieren, doch immer häufiger mussten sie die Trainingsstunden früher beenden, da dieser es einfach nicht mehr schaffte. So sehr Hasu auch versuchte ihn zu einem Besuch im Krankenhaus zu ermuntern, er wehrte es jedes Mal mit den Worten 'Solange ich lebe bringen mich keine tausend Pferde in ein Krankenhaus' ab. Mit einer derartig vehementen Abwehr hatte der Genin natürlich nicht gerechnet und das wenige, dass er von seiner Mutter gelernt hatte, half ihm nicht wirklich weiter, wenn es um die viel zu komplexe Krankheit seines nahen Verwandten ging. Er versuchte sogar einmal seine Mutter hinzuzuziehen, doch das führte nur zu einem Wutanfall seines Großvaters. Der alte Mann verstarb schließlich im Alter von 89 Jahren. Er hatte ein langes und erfülltes Leben gehabt, doch er lies ein Loch im Leben des Genin zurück, der in wenigen Tagen seinen 14. Geburtstag feiern sollte. Damit sein Erbe auch seinen Tod überlebt hatte er der Alte auch noch einige Schriftrollen mit all seinem Wissen im Schwertkampf und den Künsten der Ninjutsu niedergeschrieben, die er seinem Enkel vererbte. Diese Rollen sind eine der wenigen Erinnerungen an seinen Großvater, aus denen der Genin noch Trost schöpfen kann. Immer wenn er aus ihnen lernt, kann er die Stimme und das raue Lachen des alten Shinobi hören.
(1004 Wörter)


Kapitel 8 Eine S, A, B, C oder D-Rang Mission – Ein schwerer Schicksalsschlag (14.Lebensjahr)


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Gärten reinigen, Hunde ausführen, auf Äckern arbeiten. Das alles waren Dinge, die der Genin in seiner Zeit im Team bisher mehr als häufig gesehen und getan hatte. Die Arbeit war darüber hinaus meist schlecht bezahlt gewesen und hatte zu wenig mehr als Frust über verlorene Trainingszeit geführt. Dennoch duldete ihr Sensei keinerlei Ausflüchte und jagte sie alle gnadenlos durch die Missionen. Jedoch kam eine Mission, die alles veränderte und sein späteres Leben auf ewig prägen sollte. Sie klang in den Grundzügen eigentlich ganz einfach. Sie sollten sich in einem verlassenen Dorf umschauen und versuchen herauszufinden, was nun wirklich der Grund dafür gewesen war. Am Anfang ging noch alles glatt, einzig das Wetter war alles andere als angenehm. Als das Team endlich das kleine Dorf erreichte hing ein schwerer Rauchgeruch in der Luft. Der Himmel war mit Wolken verhangen, doch kein Tropfen Regen fiel zur Erde hinab. Es war drückend warm, geradezu schwül. Die Genin kamen sich fast so vor wie in einem der Treibhäuser, die die Medicnin besaßen, um darin ihre Heilpflanzen zu ziehen. Es war bereits Abend und die Wolken am westlichen Horizont verfärbten sich in einem unheilvollen Rot. Je näher das Team dem Dorf kam, in dem sie nach dem Rechten sehen sollten, umso stärker wurde der Brandgeruch. Als sie langsam das Dorf erreichten und betraten sahen sie das wahre Ausmaß der Zerstörung. Die wenigen Häuser, die noch standen brannten alle lichterloh. Ohne viel Zeit zu verschwenden machten sie sich sofort daran die Feuer zu löschen und damit zu retten was noch zu retten war. Der Aburame mutmaßte, dass sich vielleicht das Stroh der Dächer unter der Hitze entzündet habe. Trotz dieser recht plausiblen Erklärung spürten sie alle, dass der Grund wohl weder so banal, noch so ungefährlich sein würde. Hätten die Menschen denn nur wegen einem kleinen Feuer gleich Hals über Kopf ihr Dorf verlassen sollen? Nein, so abergläubisch waren nicht einmal diese einfachen Menschen. Vielleicht waren hier auch Räuber, Banditen oder Wegelagerer am Werk, die zuerst die Bewohner ausgeraubt und schließlich die Häuser in Brand gesteckt hatten, um ihre Spuren zu verwischen. Ohne noch allzu viel Zeit an die Idee zu verschwenden, dass es etwas Schlimmeres sein könnte löste sich das Team auf und jeder suchte auf eigene Faust nach Beweisen für eine der beiden Theorien, als plötzlich der Schrei der Yamanaka die Stille zerriss. Kaum einen Augenblick später waren Hasu und Katsu bei ihr, um zu sehen, was sie so aufgebracht hatte. Sie war leichenblass und saß an einem Baum. Als die Jungen näher kamen zeigte sie verängstigt auf einen kleinen Fuchsbau. Während Katsu sich neben ihr niederließ, um sie etwas zu beruhigen, sah Hasu in dem Loch nach. Ihm erging es kaum besser als seiner Teamkameradin. Auch er wurde blass und fiel auf den Hintern, als er hektisch einen Schritt zurückmachte. Der Bau war randvoll mit Teilen von Menschen. Vornehmlich Schädeln. Kein normales Tier hortete menschliche Köpfe wie Trophäen, etwas derartiges gab es einfach nicht, oder irrte er sich? Hier trieb noch etwas sein Unwesen, das weit schlimmer war als Räuber, wilde Tiere und die Natur. Hier lief jemand Amok und sie waren ihm genau in die Arme gelaufen. Mit hektischem Atem blickte er sich nach seinen beiden Freunden um, die ihn ebenso entgeistert anstarrten. Er als er wieder nach vorne blickte, wusste er warum auch sie die blanke Panik ergriffen hatte. Langsam, fast wie ein Toter kam ihr Sensei blutüberströmt auf sie zu. Wo zum Teufel waren sie da nur hingeraten? Was hatten sie verbrochen, dass sie solch einen Horrorfilm durchleben mussten? Ihr streitbarer Lehrer brachte nurnoch das Wörtchen 'Flieht' heraus, bevor er kraftvoll in sich zusammenbrach. Ohne einen Augenblick auf seine Kameraden zu warten, rannte Hasu sofort los um nach seinem Lehrmeister zu sehen, doch als er neben ihm niederkniete sah er schon, dass es zu spät war. Es war überhaupt schon ein Wunder gewesen, dass ihr Sensei noch hatte zu ihnen laufen können, so schwer waren die Wunden. Etwas schien ihn geradezu zerfleischt zu haben, man könnte auch sagen zerfetzt. Wie von den Reißzähnen und Klauen einer Großkatze. Ein kurzer Blick zeigte ihm, dass seine Kameraden ebenso willig waren wie er selbst von jenem Ort zu verschwinden. Mit einem traurigen Seufzen schloss er seinem einstigen Lehrmeister die Augen, leider konnten sie seinen Körper nicht mitnehmen. Die Gefahr, dass sie dadurch zu langsam werden würden, wäre einfach zu groß. Alleine die Yamanaka, die sich in einer Art Schockzustand befand, wieder auf die Beine zu bringen würde die beiden Genin enorm viel von ihren Möglichkeiten abverlangen. Wie durch ein Wunder gelang es ihnen dann auch endlich. So schnell sie konnten rannten sie von dem Ort fort, doch schon schnell bemerkten sie, dass sie verfolgt wurden. Von etwas verfolgt wurden, das nur mit ihnen spielte. Erst als sie kaum noch mit einem Angriff rechneten brach plötzlich ein großer Schatten aus dem Unterholz hervor, er schien mit der hereingebrochenen, mondlosen Nacht geradezu zu verschmelzen. Gewand wie ein Leopard und kräftig wie ein Tiger schloss das Wesen schnell zu der Yamanaka auf und riss sie von den Füßen. Sofort stoppten Hasu und Katsu, doch gegen so ein Wesen konnten sie nicht bestehen. Die Kunoichi schrie lauthals, als das Wesen begann sie auszuweiden wie ein Tier. Dem Aburame gelang es zuerst sich wieder zu sammeln. So schnell er konnte lief er los und riss Hasu mit sich mit. Warum das Wesen sie gehen lies konnte keiner von beiden beantworten, doch sie kamen heil in Konoha an, zumindest körperlich. Sie hatten zwar einige blaue Flecken und Abschürfungen, doch das war nichts gegen die seelischen Wunden, die die Bestie ihnen geschlagen hatte. Noch wochenlang träumten beide vom Tod ihrer Freundin und ihres Sensei. Die Yamanaka war ihre erste große Liebe gewesen. Sie war filigran und schön wie der morgendliche Tau auf einer Blume gewesen. So sanft, freundlich und in jeder Hinsicht eine Seele von Mensch. Sie war immer diejenige gewesen, die Eskalationen, zwischen den Freunden verhinderte. Sie war diejenige gewesen, die ihnen beigebracht hatte, wie man sich einer Lady gegenüber verhielt. Sie war ein Teil von ihnen gewesen, ein Stück ihrer Seele, das brutal herausgerissen worden war. Hasu war der Tod nichts neues. Er hatte schon viele Freunde, ja auch mehrere Tiere verloren, doch es traf ihn dennoch tief. Es zeigte ihm wie leicht man ein menschliches Leben zerstören konnte. Vom Tod und Töten in Büchern lesen konnte jeder, doch den Tod eines nahestehenden Menschen mit anzusehen... es war einfach schrecklich. Er zweifelte schwer an sich und dem was er gelernt hatte, doch er ging nicht den Schritt, den sein Freund ging. Katsu nahm diesen einen letzten Schritt und beendete seine Karriere als Ninja, bevor sie wirklich begonnen hatte. Als Hasu davon hörte zweifelte er noch stärker, doch er sah eine tiefere Bestimmung in seinem Leben. Etwas aufzugeben, das er noch nicht zu einem Ende gebracht hatte, gehörte nicht auf seinen Weg als Ninja. Dennoch traf es ihn sehr hart unter der Gürtellinie, zu erfahren, dass er nun nicht nur seine beste Freundin und seinen Sensei, sondern auch noch seinen besten Freund verloren hatte, da dieser mit seinem Vater als wandernder Händler leben wollte. Zwar dauerte es kaum einen Monat, bis sich ein Team für ihn fand, das kurz vor seiner Prüfung zum Chunnin stand, doch so sehr er sich auch bemühte sie in sein Herz zu schließen, es war einfach nicht das selbe.
(1225 Wörter)


Kapitel 9 Die Chunninprüfung – Bin ich überhaupt zu etwas nütze? (15.Lebensjahr)


Spoiler:
Es waren kaum zwei Monate seit dem schrecklichsten Ereignis im bisherigen Leben des Genin vergangen und schon sollte er eine schwerwiegende Entscheidung fällen. Die Frage dabei war denkbar einfach. Sollte er an der Chunninprüfung teilnehmen, oder sollte er es bleiben lassen? Jedoch lies ein kurzer Blick auf die erwartungsvollen Gesichter seiner Teamkameraden, die unbedingt Chunnin werden wollten die Frage überflüssig werden. Die wahre Frage die er sich stellte und sich auch noch die ganze Prüfung über stellen musste war dabei eine ganz andere. Konnte er einen anderen Menschen verletzen? Ihn vielleicht sogar töten? Wollte er das ganze überhaupt? Natürlich durfte er seine Eltern nicht enttäuschen, das Erbe seines Großvaters nicht beschmutzen, doch was gab ihm das Recht einem anderen Wesen Leid zuzufügen? Hatte überhaupt jemand dieses Recht, oder war es die reine Naivität des Menschen die so etwas rechtfertigte? Nach einigem Hadern mit seinem Gewissen kam er schließlich zu dem Schluss, dass er seinen Teamkameraden ihre Chance nicht wegen seinen Zweifeln verbauen durfte. Die theoretische Prüfung war an sich schon eine sehr interessante Sache, denn er wusste zwar, seinem Großvater sei dank, den größten Teil der Antworten, doch was er teilweise an recht exotischen Methoden sah bei anderen abzuspicken, war wirklich sehr lehrreich. Erstaunlicherweise kam am Ende heraus, dass sein Team diesen Teil der Prüfung sogar bestanden hatte, wenn auch nur recht knapp, da einer seiner neuen Kameraden milde gesagt alles andere als sonderlich erfolgreich beim selbstständigen Beantworten gehabt hatte, einmal ganz abgesehen seiner leider recht offensichtlichen Art des Spickens. Der nächste Teil der Prüfung war verlief recht eigenwillig. Die Jagd im Todeswald gewannen sie zwar auch, jedoch nur wegen des recht unehrenhaften Tricks eines der Teams zu überfallen, als einer von ihnen hinter einem Gebüsch austrat. Sie nahmen ihn kurzerhand einfach als Geisel gefangen und erpressten damit von seinem Team die Schriftrolle. Es war recht einfach, jedoch ohne Shinobiehre, es gehörte einfach nicht zum guten Verhaltenskodex, es war ohne jeden Anstand und ohne jede Achtung vor einem Feind. Den Kameraden von Hasu war dies jedoch recht egal. Sie machten sich freudig auf den Weg zum Turm und konnten durch die Hilfe von Hasu auch das Rätsel recht zügig lösen. Dieses Jahr hatten überraschend wenige Teams es soweit geschafft, gerade einmal 9 Shinobi sahen sich am Ende in der Arena auf unterschiedlichen Seiten. Keiner warf freiwillig das Handtuch, nicht einmal Hasu, der an seinem Weg festhielt alles zu beenden, was er einmal begonnen hatte. Er würde vielleicht kein Chunnin werden, doch er würde bis zum Ende sein bestes geben. Als er schließlich in der Arena war, war er sich dann jedoch seiner Sache nicht mehr so sicher. So viele Menschen waren anwesend, die alle darauf aus waren Minderjährige kämpfen zu sehen. Natürlich hatte der Genin auch früher schon von den Kämpfen gehört, doch er hatte sie niemals selbst besucht. Als er dieses Mal dabei war, konnte er sich nur fragen was aus ihrer Zivilisation geworden war. Waren sie so unzivilisiert, dass sie so etwas benötigten um Freude und Zerstreuung vom Alltag zu finden? Was war aus ehrenhaften Wettstreiten geworden? Einst hatte er über die olympischen Spiele gelesen. Sie waren in einem weit entfernten Land sehr beliebt und stellten eine Herausforderung für jeden Teilnehmer dar. Von überall her kamen Sportler, nur um an sich miteinander in freundschaftlichem Wettstreit zu messen. Selbst beim Ringen herrschten dort strikte Regeln was erlaubt war und was nicht. Es gab keine Kämpfe zur Belustigung des Publikums wie im alten Rom. Rom, darüber hatte er auch einige Bücher gelesen, war einst der Mittelpunkt eines mächtigen Reichs gewesen, das schließlich an seiner eigenen Dekadenz zugrunde gegangen war. Es hatte blutige Gladiatorenspiele gehabt, bei denen Sklaven auf Leben und Tod zur Belustigung der Meute gegeneinander kämpfen mussten. War es vielleicht das woran sie eines Tages geraten würden? Würden sie vielleicht eines Tages enden wie die Römer und an ihrer eigenen Dekadenz ersticken? Möglich, doch nicht nötig. Trotz seiner eigenen Gewissensbisse gelang es ihm sich zu dem Kampf zu zwingen. Glücklicherweise verlor er ohnehin den ersten Kampf, wenn auch recht knapp gegen einen Genjutsukünstler aus Sunagakure. Der Junge hatte ihn mehrmals mit einfachen Illusionen überlistet und ihn schließlich soweit erschöpft, dass er selbst mit unterlegenem Chakra und unterlegener Körperkraft gegen ihn gewinnen konnte. Die Niederlage war also alles andere als schändlich, Hasu hatte ohnehin als keiner der Favoriten des Turniers gegolten. Leider kamen jedoch seine beiden Teamkameraden soweit, dass sie dem Kagen positiv genug auffielen, sodass sie ihren Traum erreichten und Chunnin wurden. Hasu hingegen ging relativ weit unter, denn außer seiner Verwandtschaft war er den meisten relativ egal. So stand er nun also wieder ohne ein Team da. Doch dieses Mal hatte er die beiden auf andere Art und Weise verloren. Jedoch verging nicht viel Zeit, bis sie sich aus den Augen verloren und das Training wieder eine zentrale Rolle in seinem Leben einnahm. Ohne einen nennenswerten Lehrer arbeitete er nun darauf hin das beste aus dem zu machen was er durchlebt hatte. Er lernte aus den Schriften, die ihm sein Großvater hinterlassen hatte und hielt sich dabei immer wieder damit auf, dass er die Gräber zu Ehren seiner Freunde regelmäßig besuchte. Sein Leben war nie ein wirkliches Zuckerschlecken gewesen, das hatte sich von Mal zu Mal immer wieder gezeigt. Wann immer er mit Menschen zu tun hatte, so verlor er sie immer wieder aus den Augen. War er einfach untauglich für Bindungen zu Menschen, oder war etwas anderes daran Schuld? Etwas in ihm? Normalerweise machte er sich recht schnell Freunde, das war nicht das Problem, es war vielmehr so, dass er schon fast eine Art Unglücksmagnet war. Alle die ihm nah und lieb waren verschwanden von der Bildfläche. Sein Großvater war sein engster Vertrauter gewesen und langsam an einer Krebserkrankung verstorben, gegen die nicht einmal mehr ein Medicnin hatte etwas tun können. Sein Sensei Akamito, dahingerafft von einem unbekannten Wesen, ebenso wie seine erste Liebe und beste Freundin Matsu. Das Eichhörnchen, das er einst gefunden und gepflegt hatte, war ebenso verstorben, genauso wie sein bester Freund Katsu sein Shinobidasein aufgegeben hatte und mit seinem Vater weggezogen war. In die weite Welt hinaus, wobei er jemanden sehr unglücklich zurücklies. Ja, sein Leben war wirklich im Eimer wenn man das so sagen konnte.

Mitsu
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Re: Hasuro

Beitrag  Mitsu am Mo 21 Nov - 8:52


Kapitel 10 Kalter Stahl – Heiße Liebe


Spoiler:
Mit einem schrillen Klirren prallten die Klingen aufeinander und Funken stoben auf. Für einen kurzen Augenblick schien jeder der beiden Waffen darum zu ringen, die Überhand zu gewinnen, bevor sie sich beinahe zeitgleich zurückzogen, nur um einen Moment später wieder gegeneinander zu prallen. Das schwere Atmen zweier Personen war zu vernehmen, während beide Klingen glitzernde Kreise beschrieben, bevor sie sich wieder in einem Funkenmeer begegneten. Schatten tanzten zwischen den Bäumen, die beiden Kontrahenten waren kaum mehr als Silhouetten, welche durch das feuchte Gras tanzten. Mit einem Mal hielten beide Gestalten in ihrem Kampf des Todes inne, eine Klinge hatte ihr Ziel gefunden, das süße Fleisch gekostet. Mit einem leichten Lächeln begann Hasuro zu lachen und lies sich hinten über sinken, sodass er mit nach hinten abstützenden Armen auf dem Boden saß, wobei er sein Schwert hinter sich ablegte. Ein dünner Blutfaden rann aus einem kleinen Schnitt an seiner Wange, während vor ihm eine junge Frau mit einem selbstsicheren Grinsen stand. „Meinst du ich schaffe es jemals dich zu besiegen Katsumi? So langsam gehen mir die ganzen Niederlagen an die Substanz.“ Beinahe bedauernd seufzte die Kunoichi, legte ihr Schwert zur Seite und klopfte ihm auf die Schulter. „Deine Wahrnehmung lässt einfach noch etwas zu wünschen übrig.“ Mit einem Mal löse sich das Haarband der jungen Frau und ihr volles Haar ergoss sich gleich einem Wasserfall über ihre Schultern. Hasuro lächelte. „Dafür bist du etwas zu langsam, wenn das keine Ergänzung ist?“ Mit einem Hand drückte Katsumi den jungen Shinobi nach hinten und setzte sich auf seinen Bauch, wobei sie ihre Hände neben seinen Schultern auf der Erde abstützte. „Und dennoch habe ich gewonnen du verdammter Taugenichts.“ Spielerisch stupste sie ihm an die Nase und war gerade dabei wieder auf zu stehen, als sie von Hasuro nochmal hinunter gezogen und sanft geküsst wurde. Noch bevor der junge Shinobi sich versah, entging er nur mit Müh und Not einer Ohrfeige. Kaum wollte er zu einem weiteren Kommentar über die Geschwindigkeit bestimmter Personen ansetzen, erfolgte bereits ein weiterer Schlag, jedoch auf die andere Wange. Das Gesicht der jungen Kunoichi entsprach jedoch in keinster Weise ihrer Geste, sie schien schon fast etwas traurig drein zu schauen. Der Hintergrund davon lag weit zurück, bereits in ihrer frühesten Kindheit. Ihre Heimat war ein kleines Dorf im Reich des Windes, ein Dorf in welchem die Regierung den Frauen oblag und sich praktisch auch kein einziger Mann in der Kultur fand. Bereits in jüngsten Jahren wurde ihr und all ihren Schwestern sorgfältig eingeimpft, was für ein Weltbild sie haben müssen. Dementsprechend war es in dieser Kultur von Kunoichi auch Gang und Gebe einen Mann um eine Frau kämpfen zu lassen, wenn dieser sie begehrte. Dabei waren jedoch mitnichten Dinge wie Blumen, Pralinen und Musik gemeint, sondern ein Kampf bis zum ersten Blut. Mit einer leichten Melancholie betrachtete die junge Kunoichi das Gesicht ihres Freundes, welches mit ein paar Dutzend Pflastern gespickt war, welche von ihren vorigen Kämpfen her rührten. Ein halbes Jahr dauerte seine Werbung mittlerweile, fast jeden Tag kämpften sie miteinander, und jeden Tag war der Unterschied zwischen ihren Fertigkeiten ein wenig kleiner geworden. Geholfen hatte ihm dies bis heute freilich nicht, doch langsam aber sicher war er eine echte Herausforderung, selbst für eine Kämpferin wie sie. Innerlich wünschte sie sich, dass ihr Spiel bis ans Ende aller Tage so weiter gehen würde, jeden Tag liebten sie einander ein klein wenig mehr. Leider wusste sie, dass dieser Zustand nicht ewig anhalten konnte, da bereits die Seherin ihres Dorfes ihr vor acht Jahren einen frühen Tod prophezeit hatte. Die alte Hexe hatte ihr gar das genaue Datum genannt, an dem sie verscheiden würde. Früher hatte ihr der Tod nicht sonderlich viel bedeutet, es war auch nur einer der vielen Wege die Geschichte des Lebens weiter zu schreiben, doch heute standen die Dinge anders. Sie hatte etwas wofür es sich lohnte zu bleiben, sogar den alten Traditionen zu entsagen wenn es nötig sein sollte. Leider saß der Aberglaube jedoch tief in ihr und jeden Tag nagten ihr Gewissen und ihre Ehrlichkeit an ihr, es Hasuro doch zu sagen, ihn nicht im Dunkeln tappen zu lassen. Selbst der junge Shinobi mochte mit der Zeit merken, dass etwas nicht stimmte, schließlich gab es nur wenige Menschen, die sie so gut kannten, wie er, obgleich sie etwas weniger als sieben Monate miteinander zu tun hatten. In ihrer Fantasie malte sie sich ihre letzten Tage aus. Eines Tages würde der junge Shinobi sie im Kampf besiegen und sie heiraten, auch wenn das gegen ihrer beider Ehrenkodexe war. Sie würden glücklich miteinander leben, Kinder haben und schließlich würde sie der Prophezeiung gemäß aus dem Leben scheiden. Am Ende erfüllte sich übrigens der größte Teil ihrer Fantasie. Es war exakt eine Woche nach jenem Tag, als es Hasuro tatsächlich gelang sie zu besiegen, in der Tat gingen sie auch den heiligen Bund der Ehe ein. Dann jedoch geschah etwas äußerst Tragisches, was das Leben des jungen Shinobi erheblich belasten sollte. Wenige Wochen vor dem Geburtstermin, starb ihr Kind bei einer Fehlgeburt, Katsumi fiel ins Koma, wachte nicht mehr auf. Hasuro versuchte alle möglichen Hebel in Bewegung zu setzen, schickte nach Ärzten und Medic-Nin aus fernen Reichen, bestieg die gefährlichsten Gebirge auf der Suche nach wundersamen Heilkräutern, die dort angeblich zu finden seien, doch nichts vermochte der Kunoichi zu helfen. Tragischerweise schied die junge Frau nach mehreren Monaten des Leidens an dem Geburtstag von Hasuro dahin, er zählte gerade einmal 23 Jahre. Dieser Verlust belastet ihn sogar noch heute, jeden Sonntag gedenkt er ihr mit Blumen am Grab. Diese Begebenheit war auch einer der Auslöser für sein Studium von Giften, denn er war fest überzeugt, dass er sie hätte retten können, wäre einfach nur die richtige Medizin zur Hand gewesen. Trotz seines langen Studiums hat er jedoch noch nichts gefunden, was sie wieder hätte heilen können, doch er gibt die Suche nicht auf, dafür liegen die Schuldgefühle zu tief in ihm.
(985 Wörter)



Kapitel 11 Alles für das Dorf, oder vielleicht doch nicht?


Spoiler:
Missmutig stampfte der junge Shinobi durch die endlosen Wälder von Konoha. Es war bereits spät am Abend, die Nacht versprach eisig kalt zu werden, so wie die meisten Nächte im Winter. Er schlang seinen Mantel etwas enger um den Leib und bedachte seine Umgebung mit einem wachsamen Blick rundherum. Es war wirklich eine schöne Gegend in die er da geraten war, der erste Schnee war bereits gefallen und auch jetzt begannen die Flocken wieder lautlos gen Erde zu ziehen. Plötzlich endeten die Bäume und er trat auf eine Lichtung an deren Nordende sich ein kleiner Weiher erstreckte. Direkt an diesem Weiher schien sich eine kleine Quelle zu befinden, sowie eine kleine steinerne Bank. Mit einer leichten Melancholie lies er sich auf der Bank nieder und sah dem Wasser zu, während es in rhythmischen Stößen aus dem kleinen Stein herausströmte. Tief seufzte er in sich hinein, Matsu hätte dieser Ort bestimmt gefallen, da sie einer Familie entstammte deren Ursprünge im fernen Yukigakure gelegen hatten. Trotz der vielen Jahrzehnte in denen niemand aus ihrer Verwandtschaft in diesem fernen Reich gewesen war, fühlten sich doch alle scheinbar noch mit dem Schnee, dem Eis und allen anderen Dingen, welche dem Winter zu eigen sind, verbunden. Leider würde sie nie mehr Gelegenheit haben an diesem Weiher zu sitzen, doch sie wäre in den kommenden Tagen nicht die einzige. Wäre Hasuro zu einer anderen Zeit an diesen Ort gekommen, hätte er seine Beweggründe wohl selbst kaum geglaubt. In seinem Leben hatte er nicht nur Ruhm geerntet, doch das war nichts neues. Heute war er jedoch das erste Mal dabei wirklich zu morden. Immernoch war ihm vollkommen schleierhaft, warum man ausgerechnet ihn damit beauftragt hatte Kinder umzubringen. Zugegeben die beiden Nuke nach denen er suchte waren bereits 17 Jahre alt, ein Junge und seine Freundin, doch in diesem Alter war man der Jugend noch lange nicht entwachsen. Trocken lachte der junge Shinobi in sich hinein. Vermutlich war er selbst noch nicht einmal der Jugend entwachsen, zumindest wüsste er nicht woran er es denn fühlen sollte. Ebenso waren ihm die Beweggründe für die stillen Exekutionen weitgehend schleierhaft. Nach allem, was er erfahren hatte, gehörten die beiden Kinder den Familien zweier äußerst wohlhabender Clans an, über die sie mit ihren Taten Schande gebracht hatten, weshalb eine öffentliche Verurteilung nicht in Frage kam. Sie sollten einfach still und heimlich verschwinden, vielleicht waren sie ja durchgebrannt und hatten das Dorf hinter sich gelassen? Pervers war jedoch, dass es den Clanoberhäuptern scheinbar nicht reichte, dass die Kinder vermutlich nicht mehr wieder kamen, sie wollten auf Nummer sicher gehen... und der Kage war darauf eingegangen. Leider war auch unter Verschluss gehalten worden, welchem Verbrechen sie sich eigentlich schuldig gemacht hatten. Hasuro verabscheute dieser Art der Politik, er sollte nur eine Marionette für jene sein, die sich zu fein sind, ihre Hände schmutzig zu machen. Mit einer Spur von Trauer band er sich seinen Gürtel mit den Klingen vom Leib und warf einen Stein in das Wasser der Quelle. Mit einem leisen Platschen und einigen Kräuselungen auf dem Wasser ging er unter und verschwand binnen eines Augenblicks in dem Wasser, welches so schwarz wie Obsidian war. Nach seinen Informationen würden seine beiden Ziele in etwa einer Stunde hier eintreffen. Trotz der Tatsache, dass sie sich darüber im Klaren zu sein schienen, dass sie verfolgt wurden, machten sie keine großen Anstalten ein scharfes Tempo einzuschlagen. Dadurch war es dem Shinobi ein leichtes gewesen sie zu umgehen und ihnen den Weg abzuschneiden. Die Zeit bis die beiden ankamen vertrieb er sich damit, dass er an einem Stück Holz schnitzte. Nach etwas mehr als 2 Stunden kamen die beiden jungen Shinobi schließlich auf der Lichtung an. Hasuro hatte schon einen leisen Gedanken, womit sie die letzte Stunde ausgefüllt hatten, wobei wohl kaum viel Fantasie nötig war, wenn die beiden damit rechneten nach dieser Zeitspanne um zu kommen. Während sich der junge Shinobi schützend vor seine Begleiterin stelle und mit dem Mut der Verzweifelten seinen Stab nutzte, um sie abzuschirmen, saß Hasuro nur da und blickte die beiden an. Beiden schien die Angst äußerst tief in den Knochen zu sitzen, ihre Blicke wirkten gehetzt. Schließlich, nach einem schier endlosen Moment der Stille, stürmte der Junge mit einem Kampfschrei auf ihn zu. Hasuro wartete bis zum letzten Augenblick, wich dann aus und versetzte dem Jungen einen Schlag gegen die Schläfe, welcher in ohne Umschweife auf den Boden beförderte. Kommentiert wurde diese Aktion mit einem leisen Schniefen der Kunoichi, welche nun ihrerseits ein Kunai gezogen hatte und darauf wartete, dass ihr unbekannter Angreifer das Ganze endlich beendete. Plötzlich vernahm sie ein leises Seufzen hinter sich, schnell blickte sie sich um. Der fremde Shinobi war einfach verschwunden, als hätte es ihn niemals gegeben. Mit einem Mal wurde sie von den Beinen gerissen, starke Seile schürften ihr Knöchel und Handgelenke auf, bevor sie überraschend sanft neben ihrem Gefährten abgesetzt wurde. Nun war auch Hasuro wieder da, er saß wieder auf der Bank und schnitzte an dem kleinen Stück Holz, welches mittlerweile eindeutig als einfache Flöte zu erkennen war. In seinem Blick könnte sie tiefste Trauer sehen, ein so tiefgründiges Gefühl, dass es fast drohte einem das Herz zu zerreißen. Nach mehreren Momenten der Stille, welche einzig vom Plätschern des Wassers und dem schabenden Klang des Messers, wenn es über das Holz fuhr, unterbrochen wurde, ergriff sie schließlich das Wort, wobei man ihr deutlich ihre Unsicherheit anmerkte. „Du wirst uns umbringen, nicht?“ Der traurige Shinobi blickte von seinem Schnitzwerk auf und lies sich einen Moment Zeit bevor er letztlich antwortete. „Das muss ich wohl, für das Dorf.“ An diesem Punkt rümpfte die junge Frau ihre Nase. „Für das Dorf? Wohl kaum, vielmehr für diese paar Machtpolitiker, welche mich in eine Ehe mit einem älteren Mann zwingen wollten.“ Langsam kam etwas Licht in die ganze Sache. Fast jedes Verbrechen lies sich irgendwie fingieren und wenn jemand genug Geld dafür besaß, dann die Oberhäupter dieser beiden Clans. Eine betretene Stille entstand zwischen den beiden, wobei keiner von ihnen wusste, was er weiterhin sagen sollte. Schließlich beendete Hasuro die Stille, indem er eine schicksalhafte Entscheidung traf. „Ich werde euch ziehen lassen.“ Die Augen der jungen Kunoichi blitzten mehr als misstrauisch auf. Sie war lange genug in dem Clan aufgewachsen, um zu wissen, dass niemand etwas zu verschenken hatte. Noch bevor sie ihre Frage stellen konnte, wurde sie jedoch auch schon beantwortet. „Ihr müsst mir jedoch schwören nie mehr in das Reich zurück zu kehren, am besten so fern von hier zu reisen, wie eure Beine euch tragen können.“ Langsam füllten sich die Augen der Kunoichi mit Tränen. Wo sie vor einigen Minuten noch geglaubt hatte sicher sterben zu müssen, bestand nun eine Aussicht auf Freiheit. Ohne seiner Gesprächspartnerin einen Moment zum Sprechen zu gönnen, band er sich wieder seinen Gürtel um, nahm seinen Geldbeutel von diesem und lies ihn in den Schoß des bewusstlosen Shinobi fallen. „Mit diesem Geld solltet ihr euch im Reich des Nebels eine kleine Wohnung kaufen können, vielleicht schafft ihr es sogar ein Geschäft zu eröffnen.“ Langsam stand er von der Steinbank auf und ging zu der jungen Kunoichi. Mit wenigen geübten Handgriffen fielen die Fesseln zu Boden, wobei er das Messer wieder weg steckte. Beinahe augenblicklich fiel ihm die junge Frau voller Dankbarkeit um den Hals, was er auch einige Momente über sich ergehen lies, bevor er die Umarmung löst und ihr auch noch einen Proviantbeutel mit mehreren Tagesrationen in die Hand drückte. „Euer Aufbruch muss eilig gewesen sein, dass ihr keine Nahrung mitgenommen habt.“ Schließlich verschwand er ohne ein weiteres Wort in einem Wirbel aus Blättern. Der alte Shinobi weiß nicht, ob sie es geschafft haben und immernoch irgendwo zusammen leben, doch sein Gefühl sagt ihm, dass sie glücklich sind, ebenso wie ihn die kleine Pfeife auch heute noch an die beiden erinnert. Es kam nie ans Licht des Tages, dass er die beiden nicht getötet hat und es wird wohl auch nie geschehen. Es ist ein typisches Beispiel dafür, wie viel der Sanftmut eines Einzelnen ausmachen kann in dieser harten Welt. Es ist auch eine der wenigen Taten im Namen des Dorfes, auf die Hasuro wahrlich stolz sein kann.
(1350 Wörter)



Kapitel 12 Das Massaker von Kanesoko – Eine nötige Tragödie?


Spoiler:
Kanesoko vor etwa 20 Jahren, ein blühendes Kleinstreich, dessen ungefähre Lage sich auf den Süden des Windreichs festlegen lässt. Heute ist es kaum mehr als einige alte Ruinen einer einst blühenden Kultur. Auch wenn das Reich zu klein war, um jemals wirklich mit den großen Dörfern wetteifern zu können, waren die wenigen Shinobi, die es stellte hoch angesehen und von großer Macht. Trotz der kurzen Zeit seit seinem Verschwinden ranken sich nurnoch Legenden um ihre Fertigkeiten und ihre Kraft, das Dorf des Sandes hatte alle Aufzeichnungen vernichten lassen, jedem die Gabe des Sprechens genommen, der noch etwas darüber zu erzählen wusste. In die Geschichte ging der Todeskampf des Dorfes jedoch trotzdem ein, als das Massaker von Kanesoko. Die Schlacht war eigentlich schon entschieden bevor sie begann, da das Reich des Windes für jeden der sechs Shinobi des kleinen Dorfes fünf der ihren Shinobi stellen konnten. Trotz dieser Ausweglosigkeit kämpften und verteidigten die Shinobi sich, ihre Familien und das Dorf jedoch tapfer, keiner von ihnen wich ein Stück zurück oder floh gar. Auch Hasuro war damals bei dem Massaker dabei, er musste als Stellvertreter Konoha's miterleben mit welcher kalten Grausamkeit und Effizienz ein ganzes Volk systematisch vernichtet wurde. Noch heute verfolgen ihn die Ereignisse aus jener Zeit manchmal im Schlaf, niemand sollte ein solches Gemetzel mit ansehen müssen. So will ich euch nun von seiner Rolle in jener Schlacht erzählen.
Der junge Shinobi fluchte nach einem kurzen Blick auf den Horizont ausgiebig und beschleunigte sein Tempo. Am Himmel war eine ferne Rauchfahne zu sehen. Trotz der Vereinbarung zwischen den Dörfern, für einen humanen Kampf, hatten die Shinobi die Befehle wohl missachtet oder fehlinterpretiert und das Dorf angegriffen, bevor der Gesandte von Konoha vor Ort war. Seine beiden Begleiter, zwei Chunnin, welche eines Tages ebenfalls zu diplomatischen Missionen aufbrachen sollten, hatten einige Mühe weiterhin mit ihm Schritt zu halten. Hätte er sie nicht im Schlepptau gehabt, wäre er wohl schon seit einiger Zeit in dem Dorf, doch Konoha benötigte Shinobi, welche es nach außen vertraten. Bereits seit dem ersten Weltkrieg waren bereits einige Ideen und Möglichkeiten durch den Raum geflogen, doch erst seit ein paar Jahrzehnten kümmerte man sich wirklich aktiv um die Ausbildung von solchen Shinobi. Sand flog in rhythmischen Abständen auf und hinterließ eine große Staubwolke am Himmel, welche ihr Ankommen deutlich ankündigte. Ein weiterer leiser Fluch entrang sich der Kehle des Shinobi. Warum brachte man den Chunnin in den heutigen Tagen allerlei Firlefanz bei, anstatt einer Fortbewegung, ohne aller Welt zu verkünden, dass man dabei war ihnen einen Besuch abzustatten? Normalerweise waren Flüche überhaupt nicht seine Gewohnheit, vielleicht war es ein schlechtes Omen für den Tag, dass er es heute so exzessiv betrieb. Wenn er gewusst hätte, was ihn erwartete, wäre er wohl mit seinen beiden Schützlingen wieder auf der Stelle umgekehrt, nach Sunagakure gegangen und hätte den Kazekage vor ein Kriegsgericht gezerrt. Leider kam es dazu nie, da der derzeitige Kage zu etwa der selben Zeit nach langer Krankheit kinderlos verstarb. Nach etwa einer halben Stunde erreichte die kleine Gruppe schließlich den Rand des Dorfes, welches nun mehr einem Schlachtfeld ähnelte, denn einer ehemals bewohnten Siedlung. Aus dem Zentrum drangen noch vereinzelte Kampfgeräusche an ihn heran, doch es schien bereits entschieden zu sein. Als er die niedergebrannten Häuser und deren ehemalige Bewohner, welche entweder ermordet in den Straßen lagen, oder aufgeknüpft worden waren, betrachtete, begann sich etwas in ihm zu regen. Es war keine Verzweiflung, keine Trauer, es war seit langer Zeit zum ersten Mal Wut. Jahrelang hatte er Taktiken und Strategien studiert, wie man eine gegnerische Gruppe ausschalten konnte, ohne jemanden dabei zu Schaden kommen zu lassen und nun wurde er mit so etwas konfrontiert, reinstem Dahinschlachten. Ohne einen Blick auf seine beiden Zöglinge zu werfen, welche im Moment mehr Leichen ähnelten als Chunnin, so leichenblass warne sie, stapfte er in Richtung der Stadtmitte. Innerlich hatte er sich bereits geschworen den Verursacher dieses Werkes zur Rechenschaft zu ziehen. Nicht einmal der verblendetste Hornochse hätte auch Frauen und Kinder umgebracht, selbst in der Geschichte der grausamsten Reiche waren derartige Praktiken nur unter seltensten Umständen vorgekommen, seit über 80 Jahren überhaupt nicht mehr. Der Gestank der die blutdurchtränkten Gassen war einfach unbeschreiblich, doch ein Duft überwog bei weitem, es war der Geruch des Todes. Als eine geeinte Front gingen sie auf eine Gruppe von Sunanin zu, welche am Rand des Marktplatzes Stellung bezogen hatten, der Kampfeslärm schien nun näher zu sein, wenngleich man die Kämpfer noch nicht ausmachen konnte. Ohne sich sonderliche Mühe zu machen seine Absichten, oder seine Aktion zu verbergen, zog der junge Shinobi in einer flüssigen Bewegung eine seiner beiden Klingen und führte einen schnellen Hieb auf den Kommandanten der Einheit, der Shinobi aus Sunagakure. Diesem gelang es, mehr aus Glück denn aus Können, dem Hieb gerade noch auszuweichen, wobei seine ausladenden Gewänder jedoch ordentlich schaden nehmen. Während er seinerseits ein Schwer zog und seinen Kontrahenten einer eingehenden Musterung unterzog, blitzte der Funken des Erkennens in seinen Augen auf. Er lächelte. „Hasuro Yohishi nehme ich an, der Botschafter von Konohagakure. Wollt ihr dem kleinen Schauspiel nicht beiwohnen?“ Alles andere als diplomatisch fegte der junge Shinobi seinem Gegenüber das Schwert auf die Seite und versetzte ihm mit der freien Hand eine Ohrfeige, welche den Getroffenen zu Boden schickte. Die beiden Chunnin, die ihn begleiteten waren ebenso baff wie die Leibwächter des Kommandanten und rührten sich überhaupt nicht. Normalerweise oblag es ihnen zwar den Shinobi mit ihrem Leben zu schützen, doch andererseits war ihnen auch aufgetragen worden, dass die Immunität des Botschafters in jeder Hinsicht vollkommen unantastbar sei, weshalb sie sich in einem ziemlichen Gewissenskonflikt befanden. Indes hatte sich ihr Anführer wieder vom Boden aufgerappelt, Blut rang in einem dünnen Faden aus seinem Mundwinkel. Mit einem wilden Kampfschrei ging er auf seinen Gegner los, doch Hasuro rührt sich nicht vom Fleck. Er schien bis zum letzten Moment abzuwarten, bevor er den Schlag mit einem Kunai parierte und sein Schwert im Herz des Kontrahenten versenkte. Ohne den Schlächter eines weiteren Blickes zu würdigen nahm er sein Schwert wieder an sich, putzte es am Gewand seines Opfers ab und gab sich alle Mühe noch rechtzeitig am Ort des Kampfes anzukommen. Mit etwas Glück könnte er vielleicht noch ein Menschenleben retten, ein schlimmes Sakrileg wie die Ausrottung eines ganzen Volkes verhindern. Sein Weg führte ihn in in einen langen steinernen Tunnel, welcher scheinbar den Eingang zu einer Art alter Festung darstellte. Auf seinem Weg fand er die ersten beiden Leichen von Shinobi, welche nicht zu Sunagakure gehörten. Beide waren blutüberströmt und von dutzenden Wunden versehrt. Die Dunkelheit des Tunnels wurde immer tiefer, bis der junge Shinobi plötzlich in einem gigantischen, natürlichen Felskessel stand. Diverse Gegenstände, die herumstanden, oder auch herumlagen wiesen den Ort als Trainingsplatz der wenigen Shinobi des Ortes aus. Nun sah er auch schon die nächsten drei Leichen, jede ebenso entstellt wie die vorigen. Was für ein Kampf musste hier getobt haben, dass es solche Spuren hinterlassen hatte? Der Sandplatz war durch und durch verwüstet, aber leer. Die Geräusche des Kampfes waren noch nicht verstummt, sodass sie ihn schon bald in eine Art kleiner Vorhalle führten. Dort landete er auch schon postwendend im Kampf und kam kaum dazu sein Schwert zu ziehen, als auch schon der erste Hieb einer Axt auf ihn einprasselte. Mit viel Glück lies er den Schlag an seiner Klinge abgleiten, musste dafür jedoch der nächsten Attacke mit einem Hechtsprung ausweichen. Er hatte kaum Zeit sich im Raum umzusehen, doch er erkannte zwei Schemen, welche gleichermaßen versuchten ihn zu töten. Gewandt wich er einer Ladung Kunai aus und durch pures Glück entrang er gleich darauf den explodierenden Sprengnotizen. Nach allem was er sagen konnte mussten in diesem Raum wohl wirklich 30 Leichen liegen, ein wahres Blutbad war hier angerichtet worden. Einzig ein angestrengtes Grunzen warnte ihn noch vor einem Axthieb, welcher ihm beinahe den Schädel spaltete. Der Raum war einfach zu klein um wirklichen Abstand gewinnen zu können, sodass er beide Gegner entweder ausschalten musste, oder fliehen. Leider kam letzteres nicht in Frage, denn wenn die beiden Sunanin waren, so würde das Massaker hier seinen Höhepunkt finden. Mit einem schnellen Schlag aus dem Handgelenk versenkte er seine Klinge im Schulterblatt des Hünen, welcher die Axt schwang. Ein mehr als glücklicher Steinwurf schaltete auch die Angreiferin mit ihren Kunai aus. Letzten Endes gelang es ihm irgendwie dem Axtkämpfer seine Waffe entwenden und ihm die Klinge an den Hals zu halten. Angesichts dieses Endes blickte ihm sein Kontrahent nur stolz in die Augen und wartete auf den Gnadenstoß. Er blutete bereits aus dutzenden Wunden, ein halber Speer ragte aus seinem Brustkorb. Mit einem leisen Seufzen versetzte ihm der junge Shinobi einen Fausthieb gegen die Schläfe. Der Riese ging zu Boden, doch der Schlag fühlte sich an, als ob er beinahe das Handgelenk des Konohanin gebrochen hatte. Ohne sich größere Gedanken zu machen widmete er sich wieder der Angreiferin. Beide Gegner schienen keine Sunanin gewesen zu sein, doch das bedeutete das beide dem Dorf entstammten. Dagegen sprach jedoch, dass dieses Dorf erwiesenermaßen nur sechs Shinobi besaß. Seine Frage klärte sich bereits in jenem Moment, als er neben dem Mädchen niederkniete und ihr Gesicht betrachtete. So wie er es schätzte war sie wohl noch nicht einmal zehn. Plötzlich hörte er aus einem Nebenraum den Klang einer umfallenden Vase. Vorsichtig pirschte er sich an den Raum an und öffnete die Tür mit einem kräftigen Fußtritt. Scheinbar hatten die Insassen versucht den Durchgang dadurch zu versperren, indem sie etwas gegen die Tür geschoben hatten, es schepperte nämlich ordentlich. Es dauerte einen kurzem Augenblick, bis der junge Shinobi in dem Raum wirklich etwas sehen konnte. Als er schließlich Umrisse erkennen konnte, wusste er mit was er es zu tun hatte. Es waren vier Kinder, keiner älter als vielleicht sechs Jahre alt. Deshalb hatten die sechs Shinobi und das Mädchen bereitwillig ihr Leben gegeben um diesen Ort zu verteidigen. Bedauernd schüttelte der Shinobi den Kopf, kniete sich hin und hob den Kindern die Hand hin. „Kommt her, der Spuk ist jetzt vorbei, alles wird wieder gut.“ Eines der Kinder rief nach seiner Mutter und begann dann zu weinen. Angesichts dieser Tatsache begann nun statt der Wut vielmehr eine tiefer Trauer und Melancholie Einzug zu halten. Nach einigen Minuten liesen sich die Kinder schließlich dazu überreden mit ihm zu kommen. Ohne ihnen einen Blick auf die Vorhalle zu ermöglichen führte er sie direkt auf den Hof, welcher immernoch vollkommen verlassen war. Dann ging er zu seinen beiden ehemaligen Gegnern in der Halle. Sie hatten wahrlich tapfer gekämpft. Nie hätte er auch nur ansatzweise damit gerechnet, dass es möglich war solch eine Menge Shinobi an einem Ort zu töten. Zugegeben vermutlich waren sie erst nach und nach eingetroffen und hatten einander eher behindert, denn geholfen. Da das Mädchen deutlich weniger Verletzungen aufwies, als der Riese mit der Axt kümmerte sich der junge Shinobi zuerst um ihn, doch bereits als er sich die Wunden ansah wusste er, dass es keinerlei Sinn hatte. Ruhig zog er aus seinem Gewand eine Narkosespritze heraus und verabreichte die Dose dem Mann mit der Axt. Es würde ihm immerhin ermöglichen ohne Schmerz zu sterben. Gerade wollte er aufstehen und sich um das Mädchen kümmern, als die große Hand des Mannes seinen Arm umklammerte. In seinen Augen brannte ein letzter Schimmer. „Meine Tochter... geht es ihr...?“ Bedächtig nickte der junge Konohanin. Erleichterung schien den alten Mann zu überkommen, er entspannte sich. „Du bist aus Konoha, nicht? Nimm meine Tochter mit dir, lass sie dort aufwachsen, es ist ein gutes Dorf.“ Ein heftiger Husten schüttelte den Gefallenen. „Einst kam auch ich aus Konohagakure. Gib ihr daher dies.“ Mit diesen Worten zog er sich ein kleines Amulett aus Eichenholz vom Hals und reichte es seinem einstigen Gegner. Mit einem leichten Nicken nahm Hasuro es auf. Ohne ein weiteres Wort zu verlieren entspannte sich der Körper des alten Shinobi sich völlig und er hauchte sein Leben aus. Am liebsten wäre Hasuro noch stundenlang an seiner Seite sitzen geblieben, doch er wusste genau das ihm das nicht erlaubt war. Behände ging er zu der gefallenen, jungen Kunoichi. Außer einigen Prellungen und Schürfungen, hatte sie eine Stichwunde auf der linken Brust und eine Platzwunde am Kopf, welche von dem Stein her rührte. Ohne sich irgendwelche Gedanken zu machen, verband der junge Shinobi die Wunden sorgfältig und gönnte auch ihr eine Runde wohligen Schlaf durch das Betäubungsmittel. Dann atmete er zum ersten Mal an jenem Tage tief ein und wieder aus. Seit er heute aufgestanden war, hatte er keinerlei Verschnaufpause gehabt, was wohl gut so war, wenn er sich das Ergebnis hier so ansah. Wäre er nur einige Minuten früher gekommen hätte er vielleicht noch mehr Menschen retten können, doch immerhin lebten einige der Kinder. Endlich warf er sich die junge Kunoichi über die Schulter und trat auf den Hof hinaus.
Die junge Kunoichi lebt heute in der Tat noch in Konoha und sie trägt die Narbe auf ihrer linken Brust mit Stolz. Sie hat es zu einigem Ansehen in dem Dorf gebracht und wird als Jonin, sowie als Sensei sehr geschätzt. Erinnern kann sie sich an jenen Tag jedoch nicht mehr. Vielleicht hatte der Stein also auch seine gute Seite, denn an so etwas sollte sich wirklich niemand erinnern müssen. Auch die vier geretteten Kinder leben im Dorf unter den Blättern, haben jedoch nicht den Weg der Shinobi eingeschlagen. Ein jeder von ihnen geht seiner Arbeit nach und auch sie können sich nicht mehr an jenes Massaker erinnern, welches sich einst in ihrer Heimat zutrug, sie waren wohl einfach zu jung.
So lebt heute nurnoch Hasuro, welcher die Ermordung eines ganzen Volkes miterlebt hat. Ihn plagen heute noch einige Schuldgedanken, weil er erst so spät eingetroffen war. Außerdem hat er niemals herausgefunden, warum das Dorf überhaupt angegriffen worden war, das Geheimnis starb mit dem damaligen Kazekage.
Der Kommandant der Sunanin starb noch an dem Ort, an welchem er niedergeschlagen wurde, seine Leibwächter strichen einfach nur ihren Sold ein und schoben die Schuld auf einen der toten Shinobi des Dorfes.
Verbleiben noch die beiden Chunnin. Nach allem was bekannt ist gab einer der beiden den Weg des Shinobi auf und macht heute Schuhe, ein durchaus ehrbares Gewerbe. Der andere jedoch ist der Botschafter Konoha's in Kumogakure, er baut einen zunehmend guten Ruf für friedliche Lösungen von Problemen auf.
Ewig verblieben die Toten des Massakers in den Erinnerungen des jetzt alten Shinobi.
(2382 Wörter)


Kapitel 13 Ein neuer Freund in der Not – Blutsbrüder fürs Leben


Spoiler:
Einst traf Hasuro auf einen ganz besonderen Shinobi, der sein Leben für ihn riskierte. Diese Begebenheit trug sich vor etwa zehn Jahren zu und sollte das Leben des Shinobi auf lange Zeit hin beeinflussen. Wir befinden uns also im höchsten Norden des Feuerreichs, einem nicht allzu schönen Ort, wenn man zumindest den Teil der Landschaft bedachte in der sich das Treffen zutragen sollte. Hasuro hatte eine Mission in diese Gegend getrieben. Trotz dem gefährlichen Winter sollte er in den Bergen nach einem wichtigen Heilkraut suchen, welches im Krankenhaus unter höchster Not gebraucht wurde. Unter normalen Umständen hätte man wohl ein Team von Genin, oder auch einen Chunnin losgeschickt, doch es gingen Gerüchte um, dass in der Gegend einige Nuke ihr Unwesen trieben. Da zu jenem Zeitpunkt jedoch zu wenige Mittel zur Verfügung standen um diese Gerüchte zu überprüfen, erschien es einfacher den jungen Shinobi auf die lange Reise zu schicken. Es war bereits tiefster Winter, als er endlich an seinem Zielort ankam, nur um dort darüber unterrichtet zu werden, dass die Pässe aufgrund von Lawinenwarnungen gesperrt worden waren. Davon lies er sich jedoch nicht aufhalten, sodass er bereits am nächsten Tage aufbrach, die letzte bewohnte Siedlung hinter sich lies und den steilen und schmalen Bergpfad hinauf zog. Anfänglich lief auch alles mehr oder minder gut, wenngleich der tiefe Schnee und das dichte Schneetreiben seine Reise ziemlich langsam ausfallen liesen. Der Grundgedanke dahinter war jedoch, dass es langsam wohl besser wäre als eine Verzögerung bis zum Frühjahr in Kauf zu nehmen. Früher oder später kam es, wie es kommen musste, eine Lawine ging an seinem Standort ab. Vermutlich wäre er ihr sogar noch entkommen, doch durch einen unglücklichen Zufall rutschte er aus und verstauchte sich den Knöchel, sodass ihm nicht mehr genug Zeit blieb den Schneemassen zu entkommen. Dunkelheit und Kälte umfingen ihn und drohten ihn zu verschlingen, doch er kämpfte tapfer dagegen an. Schließlich wurde er jedoch gegen einen großen Felsen geschleudert und bewusstlos geschlagen. Stunden später wachte er auf und hier beginnt unsere Geschichte.
Eine Welle des Schmerzes durchzuckte den Körper des jungen Shinobi, als er versuchte sich halb aufzurichten, was ihn dazu brachte liegen zu bleiben. Sein ganzer Körper fühlte sich eisig kalt und zerbeult an. Die Lawine musste ihn wohl mehrere Meilen mit sich gerissen und gegen so ziemlich jedes Hindernis geschleudert haben, welches sich finden lies. Dennoch schien er befreit worden zu sein, denn wie seine Zehen, das einzige Körperteil dass nicht allzu sehr Schmerz verströmte, ihm mitteilten, konnte er sich etwas bewegen, was in dem verdichteten Schnee nicht möglich gewesen wäre. Vorsichtig öffnete er seine Augen und erkannte recht nah einen Lichtschimmer, von dem eine angenehme Wärme ausging. Als er etwas aufsah drohte ihn ein Schwindel zu überkommen, doch es gelang ihm sich zusammen zu reißen und die Umrisse eines Mannes zu erkennen. Der Fremde war in dicke Felle gehüllt, welche so aussahen, als ob er gerade erst ein Tier gehäutet und ihm das Fell abgenommen hätte. Trotz diesem katastrophalen Geschmack für Mode, ging von ihm jedoch eine geradezu fühlbare Macht aus. Trotz der Meter die zwischen ihnen lagen, konnte er zweifelsfrei erkennen, dass dieser Mann es gewohnt war Befehle zu geben. Es erinnerte ihn etwas an den vorigen Hokage, welchen eine ähnliche Aura umgeben hatte. Es war die Aura, welche Männer dazu brachte ihnen bedingungslos zu folgen und zu gehorchen. Innerlich brodelte die Neugierde auf, um wen es sich dabei nun wohl handeln mochte. Es gab nicht viele Shinobi, die von Natur aus so eine Aura hatten, also musste er bekannt sein. Entstammte er vielleicht einem anderen Reich? Dann musste er dort zweifellos eine hohe Position einnehmen. Als hätte der Fremde seine Gedanken gelesen ging er auf ihn zu, warf noch ein Fell über ihn und kniete neben ihm nieder. „Schön, dass du auch einmal aufwachst, ich begann mir ja schon Sorgen zu machen, dass du mir hier wegstirbst, auch wenn mir wohl einiges daran liegen sollte, wenn ich bedenke, dass du wohl einer meiner Verfolger bist.“ An jenem Punkt lüftete sich endlich der Schleier um die Identität des Fremden, naja zumindest teilweise, denn er hatte nur erfahren, dass er vermutlich ein Nuke oder Missing war, der auch in Konoha gesucht wurde. Es dauerte einige Augenblicke, dann wurden die Augen des jungen Shinobi so groß, dass der Fremde bald wähnte sie würden aus ihren Augenhöhlen fallen. Beinahe väterlich klopfte er dem jungen Mann auf die Schulter und lächelte. „Du hast mich also erkannt? Dann will ich mich nochmals vorstellen, die meisten nennen mich Keiji, Keiji Sihin.“ Das Lächeln vertiefte sich, in jenem Moment war nicht einmal der Ansatz einer List im Spiel. „Nun solltest du mir jedoch auch deinen Namen verraten, denn nur weil ich etwas in der Karteienbibliothek von Konoha geschmökert habe, kenne ich nicht gleich auch alle Shinobi des Dorfes auswendig.“ Beinahe spielerisch zwinkerte er ihm zu, was Hasuro etwas aus dem Konzept brachte. Das also war der Nuke von dem man sich so viele Legenden erzählte, der Mann welcher so viele Leben beendet hatte und nun sprach er so zwanglos mit ihm. Es entstand ein Augenblick der Stille, welchen der alte Shinobi nutzte um eine flapsige Bemerkung zu machen. „Du hast dir doch nicht die Zunge abgebissen während du auf dieser Lawine gesurft bist, oder?“ Die Verwirrung des jungen Shinobi stieg noch um einige Farcen an, da dieser gefährliche Mann, dessen Kopfgeld eine schwindelerregende Höhe betrug, ihm schon fast sympathisch war. Schließlich fasste er sich soweit, dass es ihm gelang den Kopf zu schütteln. „Nein um meine Zunge steht es bestens, danke der Nachfrage. Mein Name ist Hasuro Yohishi, vielleicht kennst du meinen Großvater, er war ein recht bekannter Shinobi.“ Erst jetzt wo sein Kreislauf sich etwas stabilisierte bemerkte er den Verband an seinem linken Arm. Der gesamte Arm war taub und unbeweglich, er schien schwer verwundet gewesen zu sein. Auch Keiji ging mittlerweile ein kleines Licht auf, was ihn zu einem herzlichen Lachen veranlasste. „Schmälere deinen eigenen Ruhm nicht Hasuro, du ahnst nicht wie lange ich dich schon beobachte. Dass uns das Schicksal dann auch noch so direkt hier zusammen führt... Fortuna hat einfach einen herrlichen Sinn für Humor.“ Er nahm sich einen kurzen Moment um eine Träne aus dem Augenwinkel zu wischen, welche sich beim Lachen gebildet hatte. „Du ahnst garnicht wie oft wir beide unbewusst zusammen gearbeitet haben, ohne dass wir davon wussten.“ Mit einer geschickten Handbewegung zückte er einen stählernen Flachmann und hob ihn dem geschwächten Konohanin hin. „Trink mit mir auf dein Wohl, auf dass du bald wieder gesund bist und unsere Zusammenarbeit lange währen möge.“ Dankbar nahm der junge Shinobi den Alkohol an, denn er wärmte ihn von innen heraus auf. Dabei unterbrach er die Freude seines Gesprächspartners für einen kurzen Moment. „Wann begann unsere Partnerschaft denn?“ Bevor er antwortete nahm der alte Shinobi noch einen kräftigen Schluck aus dem Flachmann. „Erinnerst du dich noch an das was in Kanesoko geschah? Damals hatte ich viele gute Freunde in diesem Ort, befand mich jedoch in Kumogakure um etwas zu erledigen. Du hast für sie gekämpft und wie ich hörte auch einige überlebende Kinder gerettet und nach Konoha gebracht.“ Als er die Überraschung im Gesicht des Lawinenopfers sah lenkte er etwas ein. „Keine Angst ich habe es nicht weiter erzählt, ich habe einfach einige gute Freunde in Konoha, die immer gerne die Ohren für mich offen halten.“ Nun war es an Hasuro zu lächeln. „Du meinst wohl vielmehr Spione.“ Mit einem weiteren Lachen klopfte Keiji dem Erlegenen wieder auf die Schulter. „Du gefällst mir mein Junge, wirklich. Es war eindeutig eine gute Entscheidung dich aus dem Schnee aus zu buddeln, damit unsere Zusammenarbeit fortgesetzt werden kann.“ Er reichte wieder dem Konohanin das stählerne Fläschchen, welcher es an seine Lippen setzte und einen kräftigen Schluck daraus nahm. „Wie stellst du sie dir denn in Zukunft vor? Ich nehme an, dass Fortuna es wohl kaum gerne sieht, wenn man ihr den Zufall einfach abnimmt.“ Bedächtig nickte der alte Nuke. „Da hast du wohl recht, sie kann ein verdammt zickiges Frauenzimmer sein. Wie wäre es mit einem Pakt? Einem Pakt besiegelt mit Blut, auf dass wir einander unter die Arme greifen, wenn es nötig sein sollte. Dann wäre gegen Unterstützung nichts mehr einzuwenden.“ Mit diesem Gedanken musste sich Hasuro erst noch anfreunden. Freilich der Nuke hatte sein Leben gerettet, doch einfach so einen Blutschwur mit ihm zu schließen erschien ihm dann doch schon reichlich schnell und viel. Andererseits verpflichtete ihn die Lebensschuld dieser Bitte nach zu kommen und seine Ehre erwartete es ebenso von ihm. Nach einem Moment des Schweigens nickte er schließlich, wobei ein leichtes Grinsen seine Lippen umspielte. „Nun gut, bis dass er Tod uns scheidet.“ Mit einem amüsierten Lachen zuckte der Nuke ein Messer und schnitt zuerst sich und dann dem Konohanin in den Arm. „Das wären zwar nicht ganz die Worte, die ich für so etwas gewählt hätte, aber nun gut, bis dass der Tod uns scheidet.“ Mit jenen Worten drückte er die beiden blutenden Stellen aufeinander. Wie durch ein Wunder rissen die Wunden leicht auf und als sie sich die Stellen einige Stunden später besahen prangte auf dem Arm Keiji's ein Steinbock, während auf dem Arm von Hasuro ein Rotfuchs zu sehen war. So behielten sie also beide etwas voneinander zurück, dass sie stets aneinander erinnert. Seitdem sahen sie sich nur alle paar Jahre, aber stets sprang der eine für den anderen ein, wenn es einmal nötig war. Erkannt haben sie sich seitdem stets daran, dass der jeweilige Besucher ein Stück Bärenfell an seiner Kleidung trug. Dieser geheime Pakt hat beiden über die Jahre hinweg mehrmals das Leben gerettet.
(1594 Wörter)


Gesamt: 14.366 Wörter ^^

Mitsu
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Re: Hasuro

Beitrag  Mitsu am Mo 21 Nov - 9:08

Bis dato hatte Keiji ja zum Glück noch keinen Kampf im herkömmlichen Sinne, sodass ich seine Techniken ähnlich denen Hasuro's noch etwas personalisieren. Daher seht es mir nach, dass ich die Liste praktisch komplett überarbeite Wink

Jutsuschablone

Ninjutsu

Spoiler:
Name: Bunshin no Jutsu
Rang: E-Rang
Element: ///
Reichweite: 1 - 5m
Chakraverbrauch: Sehr niedrig
Beschreibung: Mit dieser Technik erschafft man einen oder mehrere Kopien von sich selbst. So ein Klon kann für eine Ablenkung des Gegners sorgen. Er kann sich zwar eigenständig bewegen, aber keinen Schaden zufügen, da er schon bei einer Berührung wieder verpufft.

Name: Kawarimi no Jutsu
Rang: E-Rang
Element: ///
Reichweite: Selbst, 5-25m
Chakraverbrauch: Sehr niedrig
Beschreibung: Man wechselt den Platz mit einem beliebigen Objekt, wie z.B. mit einen Baumstamm, welches dann an seiner Stelle erscheint sobald man getroffen wird.

Name: Henge no Jutsu
Rang: E-Rang
Element: ///
Reichweite: Selbst
Chakraverbrauch: Sehr niedrig
Beschreibung: Dieses Jutsu erlaubt es dem Anwender sich in eine Person, ein Tier oder einen Gegenstand zu verwandeln und dessen äußere Erscheinung anzunehmen. Das einzige was sich dabei nicht verändert, sind die physischen Eigenschaften, sprich, wenn man sich in einen Stein verwandelt ist man nicht so hart wie einer.

Name: Tobidôgu
Rang: E-Rang
Element: ///
Reichweite: Nah, Kontakt
Chakraverbrauch: Sehr niedrig
Beschreibung: Waffen können mit diesem Jutsu als Beschwörungs- Jutsu verstaut werden. Die Schriftrolle muss zu diesem Zweck für die Objekte, welche sie beherbergen soll geschrieben sein und wird wie jede Andere aktiviert um die entsprechenden Objekte wieder herbei zu rufen.

Name: Shunshin no Jutsu
Rang: D-Rang
Element: ///
Reichweite: Je nach Chakraverbrauch
Chakraverbrauch: Je nach zurückgelegter Strecke
Beschreibung: Durch dieses Jutsu kann der Anwender kurze Strecken in einer atemberaubenden Geschwindigkeit zurücklegen. Für einen Beobachter scheint es als hätte der Ninja sich "teleportiert".
Diese Technik wird oft angewandt, um sich aus einer heiklen Situation zurückzuziehen, oder für einen schnellen Überraschungsangriff. Da die Technik jedoch Zeit braucht, um sie vorzubereiten, ist es den meisten Shinobi nur möglich, sie zur Flucht einzusetzen.

Name: Kinobori
Rang: D-Rang
Element: ///
Reichweite: Selbst
Chakraverbrauch: Sehr niedrig
Beschreibung: Durch eine kontrollierte Chakrafokussierung in den Füßen ist es dem Anwender dieser Technik möglich an Flächen hinauf zu laufen, wie zum Beispiel Bäumen, Wänden, etc.

Name: Kuchiyose no Jutsu
Rang: C-Rang
Element: ///
Reichweite: Boden
Chakraverbrauch: Siehe Kuchiyoseliste
Beschreibung: Mit Hilfe des eigenen Blutes wird bei der uchiyose ein Wesen herbeibeschworen, mit dem der Anwender zuvor einen Vertrag geschlossen haben muss. Wie stark dieses Wesen ist hängt zum einen von der eingesetzen Menge an Chakra und zum anderen, an der Loyalität und dem Ruf, den man bei seinen Paktpartnern hat ab. Ob und in wie weit die beschworenen Wesen dem Anwender helfen hängt ebenfalls davon ab, wie loyal sie ihm gegenüber stehen.

Name: Suimen Hokou no Gyou
Rang: C-Rang
Element: ///
Reichweite: Selbst
Chakraverbrauch: Sehr niedrig
Beschreibung: Suimen Hokou ist die erweiterte Form des Wandlaufes, nur, dass der Anwender dieser Technik erlernen muss sein Chakra konstant an den Füßen zu halten um über Wasser zu gehen.

Name: Shoshagan
Rang: B-Rang
Element: ///
Reichweite: Selbst
Chakraverbrauch: Mittel
Beschreibung: Man legt die Hand auf das Gesicht eines Toten, zieht es ab und macht es sich zu eigen. Da man das gesamte Gesicht raubt, kann man perfekt die beraubte Person spielen.

Name: Sukkari Mayakashi (Vollkommene Illusion)
Rang: B-Rang
Element: ///
Reichweite: Selbst
Chakraverbrauch: Hoch
Beschreibung: Diese Technik ist ebenfalls eine Weiterentwicklung des Henge, welche jedoch im Gegensatz zu diesem jedoch ein Ninjutsu ist. Ähnlich wie beim gewöhnlichen Henge wird bei dieser Technik die Gestalt verändert. Jedoch ist es durch dieses Jutsu auch möglich den eigenen Geruch zu verändern und ebenso die Fähigkeiten von veränderten Gestalten nutzen. So ist es also durchaus möglich in der Gestalt eines Vogels zu fliegen, oder als Fisch entsprechend zu schwimmen. Für den Kampf ist diese Technik selbstredend vollkommen ungeeignet, da die Verwandlung gut und gerne eine Stunde in Anspruch nimmt. Die Attribute des Nutzers bleiben, gleichgültig was für eine Gestalt er wählt, erhalten. Ebenso ändert sich das biologische Alter des Nutzers nicht im geringsten. Dabei ist jedoch zu beachten, dass weder die Körpergröße um mehr als 25% verändert werden darf und aufgrund des großen Aufwandes für den Körper sich das Körpergewicht verringern wird. Der einzige Vorteil ist letztendlich noch, dass diese Technik weder durch das Kai aufgelöst, noch durch irgendwelche Doujutsu durchschaut werden. Übrigens sollte man bei der neuen Gestalt vorsichtig sein, wenn es sich um ein Tier handeln sollte, da man im Laufe der Stunden oder Tage beginnt dessen Angewohnheiten anzunehmen.

Name: Kai
Rang: S-Rang
Element: ///
Reichweite: Selbst
Chakraverbrauch: Je nach Genjutsurang
Beschreibung: Eine Kunst, um ein gegnerisches Gen-Jutsu aufzulösen. Der Erfolg liegt von der Intelligenz, Konzentration und dem Wissen im Bereich Gen-Jutsu des Anwenders ab. Im besonderen Falle von Keiji wird die B-Rang Grenze des Auflösens in dem Moment überschritten, in dem Nekomata ihr Chakra hilfreich hinzugibt. Dadurch löst der Bijuu alle Arten von Genjutsu auf, die den Shinobi bedrängen könnten.

Genjutsu

Spoiler:
Name: Hana Bunshin no Jutsu
Rang: D-Rang
Element: ///
Reichweite: <100m
Chakraverbrauch: Sehr gering
Beschreibung: Bei jenem Genjutsu löst sich der Anwender vor den Augen des Gegners auf und zerfällt in unzählige Blütenblätter, welche den Feind dann umkreisen. Dies soll den Feind ablenken und stören, damit der Anwender selbst fliehen kann. Das Jutsu hilft aber auch um Angriffe zu verdecken die man plant. In erster Linie werden hier die Sehnerven und der Tastsinn gestört.

Name: Kasumi Bunshin no Jutsu
Rang: D-Rang
Element: ///
Reichweite: <100m
Chakraverbrauch: Sehr gering
Beschreibung: Bei Kasumi Jusha no Jutsu entstehen Doppelgänger aus schwarzer, zähflüssiger Substanz die dem Anwender von der Form her sehr ähnelt. Die Doppelgänger lenken dann den oder die Opfer ab und behindern diese so an ihren Aktionen, wobei die Illusionen bei Angriffen keinen Schaden erzeugen. Dieses Jutsu wird besonders zum auslaugen der Gegner benutzt, um sie dann mit geringstem Kraftaufwand zu bezwingen. In diesem Genjutsu wird nur das sehen manipuliert.

[spoiler]Name: Senshi no Eizô
Rang: D-Rang
Element: ///
Reichweite: 5 - 10 Meter
Chakraverbrauch: Niedrig
Beschreibung: Mit dieser Technik ist es möglich Schattengestalten in menschlicher Größe zu erschaffen. Das besondere daran ist, dass diese Gestalten nicht nur in der Einbildung eines Einzelnen auftauchen, sondern gewissermaßen, zumindest mehr oder minder real mit der Umwelt agieren. Dabei ist klar zu beachten, dass diese Schattengestalten keinerlei physischen Schaden anrichten können und einzig und allein der Ablenkung und Abschreckung dienen. Die Gestalt erscheinen als normale Krieger, bewaffnet mit Waffen aller Art. Es können allerdings auch schlichte Dinge wie Mauern geschaffen werden, welche jedoch ohne Probleme durchdringbar sind.

Name: Kakezan no Jutsu
Rang: C-Rang
Element: ///
Reichweite: 1-50m
Chakraverbrauch: Niedrig-Mäßig
Beschreibung: Der Anwender erzeugt eine Illusion, bei der ein oder mehrere Gegenstände wie zum Beispiel Kunai innerhalb von Sekundenbruchteilen extrem vervielfacht werden, sodass das Opfer durch die schiere Masse eingeschüchtert wird und den echten Gegenstand in der Masse nicht mehr erkennen kann. Sollte dies nicht als Genjutsu erkannt werden, glaubt das Opfer, mit einer extremen Masse dieser Objekte konfrontiert zu sein.

Name: Taijô no Hairo
Rang: C-Rang
Element: ///
Reichweite: <100m
Chakraverbrauch: Mäßig
Beschreibung: Bei dieser Technik umschließt eine undurchdringliche Dunkelheit den Anwender und gibt ihm dadurch einige Zeit zum verschwinden, welches meist durch das übliche Shunshin erfolgt. Die Geschwindigkeit mit der es von Statten geht ist dabei phänomenal, sodass nurnoch das Timing für einen perfekten Abgang stimmen muss. Die Dunkelheit hält sich dabei noch einige Zeit an dem Ort, bevor sie verschwindet. (1 Post)

Name: Dâku no Kasumi
Rang: C-Rang
Element: ///
Reichweite: <100m
Chakraverbrauch: Mäßig
Beschreibung: Bei diesem Jutsu erzeugt der Anwender einen mehr als nur dichten Nebel, welcher in seinem Aussehen Rauch stark ähnelt, jedoch weder durch Bluterben, noch durch besondere Jutsu durchschaut werden kann, da es sich weiterhin um ein Genjutsu handelt. In diesem Nebel kann sich der Anwender derweil frei bewegen und hat selbstverständlich auch freie Sicht. Da es sich um eine 'reale' Illusion handelt gilt ebenso wie auch bei diversen anderen dieser Art, dass sie für jedermann sichtbar ist. Wundervoll für Angriffe aus dem Hinterhalt geeignet.

Name: Hananinpka Sai
Rang: C-Rang
Element: ///
Reichweite: <100m
Chakraverbrauch: Gering
Beschreibung: Dieses Genjutsu lässt das Opfer glauben das unzählige Blütenblätter in die Höhe steigen und dort im tanzenden Wind die Sicht versperren. Alles was das Opfer sieht sind die Blütenblätter, denn die Umgebung beginnt sich stetig zu verdunkeln. Dieses Jutsu beeinträchtigt stark die Fähigkeit des Sehens.

Name: Kashi no Hana
Rang: C-Rang
Element: ///
Reichweite: <100m
Chakraverbrauch: Mäßig
Beschreibung: Um dieses Genjutsu effektiv zu nutzen, müssen vorher Yume no Sakura sowie Dubaru Henshu no Mira genutzt werden. In dieser Variation der Technik verdichten sich die Blütenblätter sehr stark und fixieren den Kontrahenten wie mit unzerstörbaren Fesseln. Dies hindert den Feind nicht nur daran das Kai zu nutzen, die Fesseln beginnen auch langsam wie auf einer Streckbank seine Gliedmaßen auseinander zu ziehen. Auch hier hilft kein Schmerzreiz um zu entkommen, da der Schmerz bereits in dem Jutsu selbst steckt.

Name: Ki no Kyôfu
Rang: C-Rang
Element: ///
Reichweite: <100m
Chakraverbrauch: Mittel
Beschreibung: Bei dieser Technik wird die Gefühlswelt des Opfers gewissermaßen manipuliert. Es passt perfekt ins Konzept des alten Shinobi, da es das Opfer ein unbeschreibliches Grauen gegenüber dem Anwender verspüren lässt. Mit einem Mal erscheint dieser einfach so mächtig, dass man nicht lieber tun würde als den Ort sofort zu verlassen und davon zu rennen. Bei mutigeren Kontrahenten mag es zwar theoretisch eine schwächere Wirkung haben, doch zusammen mit der naturgegebenen Einschüchterung des alten Shinobi wirkt es selbst beim mutigsten Shinobi Wunder. Einige werden dadurch auch sofort ihre stärksten Attacken nutzen um den Anwender möglichst schnell auszuschalten, doch dies geschieht dann meist in Panik, was es recht unwahrscheinlich macht, dass sie sonderlich ökonomisch oder praktisch kämpfen.

Name: Hirugaesu
Rang: B-Rang
Element: ///
Reichweite: 1 - 50m
Chakraverbrauch: Mittel
Beschreibung: Der Anwender erzeugt ein Genjutsu, welches das Opfer zwingt, sich unwillkürlich umzudrehen, ohne dies auch nur minimal beeinflussen zu können. Auf diese Weise wird das Opfer verwirrt, eine Abwehr wird mühelos durchbrochen und eine Attacke des Opfers wird zwangsläufig unterbrochen. Vom wiederholten Gebrauch dieses Jutsus wird allerdings abgeraten, da es auf dem Überraschungseffekt beruht und bei geistigem Widerstand, also sofern sich das Opfer auf dieses Jutsu eingestellt hat und dem Reflex geistig entgegen wirkt, nicht mehr funktioniert.

Name: Kagai Bunshin no Jutsu
Rang: B-Rang
Element: ///
Reichweite: <100m
Chakraverbrauch: Mittel
Beschreibung: Der Anwender erzeugt die Illusion, dass er einen Kagebunshin seines Opfers erzeugt, welcher selbiges attackiert. Dabei kopiert es den Kampfstil, sowie sämtliche Jutsu des Opfers. Auch wenn es sich nur um eine Illusion handelt, das Opfer glaubt, dass der Doppelgänger absolut echt ist, da es sämtliche Interaktionen der Illusion mit allen seinen Sinnen wahrnimmt. Hierdurch wird das Opfer in einen Kampf mit sich selbst verwickelt, welches selbiges stark auslaugen soll.

Name: Yori Senshi no Eizô
Rang: B-Rang
Element: ///
Reichweite: <100
Chakraverbrauch: Mittel-Hoch
Beschreibung: Diese Technik stellt eine Verbesserung des Vorgängers da, denn nun sind die Ilussionen nicht mehr bloße Schattengestalten, sondern sie gleichen ihren realen Vorbildern bis aufs Haar genau. Ebenso ist die Gestalt nun nicht mehr auf bloße Menschen beschränkt, sondern sie verbleibt voll und ganz der Fantasie des Anwenders überlassen. Jedoch kosten die zusätzlichen Details auch zusätzliche Zeit, sodass es kurze Zeit dauert bis sich ein Wesen gebildet hat. Darüber hinaus ist es ihnen möglich, dem Kontrahenten Schmerzen bei Treffern vorzugaukeln, sodass ein Schwerthieb sich auch anfühlt wie ein solcher, wenngleich keine reale Wunde entsteht. Selbstverständlich stehen immernoch tote Gegenstände von mehr Größe zur Verfügung als in der schwächeren Technik.

Name: Ukeru watakushi O
Rang: B-Rang
Element: ///
Reichweite: <500m
Chakraverbrauch: Mittel
Beschreibung: Diese Technik besitzt zugegebenermaßen einen recht amüsanten Effekt. Um ausgelöst zu werden muss der Kontrahent geblendet werden, vorzugsweise durch eine dafür geeignete Granate. Das Jutsu macht dabei keinerlei Unterschiede zwischen Freund und Feind, weshalb jeder der in diesem Moment geblendet wird, auch betroffen ist. Die Opfer finden sich einen Augenblick später in einer belebten Stadt ihrer Erinnerung wieder, sodass diese in jedem Falle nicht von einer fremdartigen Umgebung orientiert sein werden. In dieser Stadt ist es dem Anwender möglich beliebig in der Menge zu verschwinden und sich damit unauffindbar zu machen. Diese Technik lohnt sich daher vor allem, wenn man eine Flucht plant.

Name: Shiro nô Ran
Rang: B-Rang
Element: ///
Reichweite: <500m
Chakraverbrauch: Mittel
Beschreibung: Diese Technik basiert ebenso wie Ukeru watakushi O auf einer Blendgranate. Kaum hat diese den Kontrahenten geblendet findet dieser, bzw. diese, in dem Gang einer Burg wieder. Diese Burg hat gewaltige Ausmaße, besitzt jedoch nur verspiegelte Fenster. Sollte das Opfer des Genjutsu Anstalten machen eine Mauer, Wand oder ein Fenster durchbrechen zu wollen, so werden diese durchlässig wie Nebel sein, ihn jedoch nur in den nächsten gleichartigen Gang rennen lassen. Bei einer gewöhnlichen Berührung hingegen ist die Illusion von echtem Gestein wirklich atemberaubend. Sollte man sich also früher oder später entscheiden dem Gang zu folgen wird dieser sich endlos hinziehen und das Opfer somit auf eine ewige Reise schicken. Zudem ist es dem Anwender möglich aus einer Unzahl von unsichtbar in Boden, Wänden und sogar Decke verankerten Türen aufzutauchen und das Opfer dadurch zu attackieren.

Name: Taisan no Sekiei
Rang: B-Rang
Element: ///
Reichweite: <300m
Chakraverbrauch: Mittel
Beschreibung: Wie so einige Genjutsu basiert auch dieses auf der Reflektion des Genjutsu eines Kontrahenten. Dabei liegt seine größte Gefährlichkeit darin, dass es nicht nur die Illusion bricht, sondern auch gleich den Kontrahenten des alten Shinobi in ein eigenes Genjutsu sperrt. So wird das Opfer mit ansehen wie sich rasend schnell Schatten um den Anwender ausbreitet, welcher sich binnen einen Augenblicks auf das Opfer stürzt, ohne ihm eine Chance zum Ausweichen zu geben. Wie eine Bestie wird das Opfer von dem Schatten verschlungen werden und sich anschließend in einer Art freien Fall befinden, sodass es praktisch handlungsunfähig ist. Reflektiert können in seinem Falle Genjutsu bis A-Rang, was ausschließlich dadurch möglich ist, da er ein außergewöhnlicher Meister der Illusionen ist.

Name: Yume no Sakura
Rang: B-Rang
Element: ///
Reichweite: <100m
Chakraverbrauch: Mittel
Beschreibung: Dieses Genjutsu gaukelt einer oder mehreren Personen in einem Bereich von etwa 50 Metern einen Regen von Kirschblüten vor, während alle umstehenden Bäume sich in Kirschbäume zu verwandeln scheinen, die in voller Blüte stehen. Nach wenigen Augenblicken ist der Schauer der Blüten so dicht, dass man die eigene Hand vor Augen nicht mehr sehen kann. Diese Tarnung kann der Anwender für sich nutzen, indem er mit weiterhin ungetrübter Sicht angreift. Während der Zeit dürfen von dem Anwender weder weitere Ninjutsu noch Genjutsu genutzt, wobei es bei letzteren eine Ausnahme gibt, welche später noch erläutert werden wird. Dadurch, dass jedoch keine Fingerzeichen gehalten werden müssen, kann der Anwender seine Opfer weiterhin mit Taijutsu beharken. Besonders Wirkung zeigt die Technik natürlich, wenn wirklich ein Kirschbaum vorhanden ist, da sie dann schnell als Ninjutsu verkannt wird.


Name: Hana no Ha
Rang: B-Rang
Element: ///
Reichweite: <100m
Chakraverbrauch: Mittel
Beschreibung: Um dieses Genjutsu effektiv zu nutzen, müssen vorher Yume no Sakura sowie Dubaru Henshu no Mira genutzt werden. In dieser Variation der Technik ist es möglich die Kirschblütenblätter wie Klingen zu nutzen und damit den Kontrahenten einem imaginären Hagel dieser Geschosse auszusetzen. All diese falschen Waffen interagieren vollkommen mit dem Körper, sodass ein starker Schmerzreiz bei dieser Technik nicht genügt, um zu entkommen.

Name: Kagami
Rang: B-Rang
Element: ///
Reichweite: selbst
Chakraverbrauch: Mittel-Hoch
Beschreibung: Dieses Genjutsu dient allein als Konterattacke wenn der Anwender selbst in einer Illusion gefangen ist. Der Gegner wird hierbei in einer Illusion gefangen, die ihm vorspielt, dass sein Opfer, also der Anwender, sich in Bluten auflöst und diese ihn dann von Kopf bis Fuß bedecken. Dadurch wird dem Opfer vorgegaukelt zu ersticken oder selbst in Blüten zu verwandeln und daraufhin zu ersticken. Dieses Genjutsu hat dann zur Folge dass das Opfer das Bewusstsein verliert, wobei dieses mit "Kai" wieder auflösbar ist. Das Genjutsu bezieht sich also auf nahezu alle Sinne.

Name: Dubaru Henshu no Mira
Rang: B-Rang
Element: ///
Reichweite: <100m
Chakraverbrauch: Mäßig-Mittel
Beschreibung: Dieses Jutsu ist eigentlich nur ein Bindeglied zwischen zwei Genjutsu, da es dem Anwender ermöglicht zwei dieser Techniken perfekt aufeinanderzulegen und abzustimmen. Dadurch ist es möglich einen Gegner glauben zu machen, er hätte sich vollends aus dem Genjutsu befreit, wenngleich die zweite Illusion noch vollkommen intakt ist.

Name: Jigyaku no Jutsu
Rang: A-Rang
Element: ///
Reichweite: <100m
Chakraverbrauch: Hoch
Beschreibung: Bei diesem Genjutsu, das Hauptsächlich von der Anbu Einheit genutzt wird, fällt das zuvor gefangene Opfer in einen tranceähnlichen Zustand, woraufhin man "die Zeit im Hirn des Opfers zurückdrehen kann". Dadurch gelangt man an Informationen des Opfers, die es entweder schon vergessen hatte oder aber nicht preisgeben will. Dabei muss man jedoch schnell arbeiten, da dieses Jutsu nicht lange anhält.

Name: Ki no Sakura
Rang: A-Rang
Element: ///
Reichweite: <100m
Chakraverbrauch: Hoch
Beschreibung: Diese Technik bildet eine kleine Krönung innerhalb der Jutsu des Shinobi. Vor den Augen aller Beteiligten in einem Areal von gut und gerne 75 Metern wächst innerhalb weniger Augenblicke ein beeindruckend großer Kirschbaum heran, welcher dann auch schnell in voller Blüte steht. Hier gilt auch wieder die selbe Beschränkung wie bei Yume no Sakura, sodass Taijutsu für den Anwender durchaus im Bereich des Möglichen sind. Die Illusion selbst besteht jedoch nichtnur aus dem Baum, denn es ist dem Anwender scheinbar möglich sich selbst in unbegrenzter Geschwindigkeit zwischen den Blütenblättern zu bewegen, sowie Doppelgänger von sich zu erstellen, die dem Hana Bunshin enorm ähneln.

Name: Kyoku no Nemuri
Rang: A-Rang
Element: ///
Reichweite: <100m
Chakraverbrauch: Mittel
Beschreibung: Auch diese Technik baut auf dem Pfeifen des Anwenders auf, welches überraschend durchdringend sein kann. Bereits die Melodie erinnert im weitesten Sinne an ein Schlaflied, welches gewissermaßen auch ist. Zwar dauerte es einige Jahre, bis der alte Shinobi die Technik saloontauglich bekam, doch mittlerweile ist es eine geradezu formidable Kampftechnik, da ein jeder Gegner, der die Melodie hört beginnen wird schläfrig zu werden. Dies kann nach kurzer Zeit, (2 Posts), soweit gehen, dass die Opfer mitten im Kampf einfach beginnen einzuschlafen, sehr zu deren Verdruss.

Name: Saishû Teki Senshi no Eizô
Rang: A-Rang
Element: ///
Reichweite: <100m
Chakraverbrauch: Hoch
Beschreibung: Diese Technik ist durch die Zusammenarbeit von Keiji und Nekomata entstanden. Sie bildet sozusagen die ultimative Erschaffung von Ilussionen aller Art, Größe und Form. Der Fantasie des Anwenders beim Schaffen von Wesen sind nun keinerlei Grenzen mehr gesetzt und wenngleich die Wesen mit der Umgebung zu interagieren scheinen, richten sie keinerlei realen Schaden an dieser an. Das einzige Limit beim Schaffen 'realer' Ilussionen ist also der Chakravorrat des Anwenders.

Name: Senshi no Chishio
Rang: A-Rang
Element: ///
Reichweite: <500m
Chakraverbrauch: Hoch
Beschreibung: In dieser Illusion wird mehr geschaffen als nur einzelne Sinnestäuschungen. Es ist auf seine Art ein Meisterwerk und dennoch ein Fluch, denn es trägt die Opfer auf ein Schlachtfeld des zweiten Shinobiweltkrieges. Plötzlich findet es sich im totalen Chaos des Schlachtgetümmels wieder, wodurch es nicht nur von diversen Jutsu, die ihm um die Ohren fliegen, eingeschüchtert wird, sondern auch mehr als nur einige Probleme haben wird den Bewegungen des Anwenders zu folgen, der in der Menge an Kämpfern einfach untertaucht und später die Gelegenheit nutzen kann, um Angriffe aus dem Hinterhalt zu starten. Ausgelöst wird das Genjutsu durch eine gepfiffene Melodie, welche geradezu fröhlich klingt. Sobald das Jutsu jedoch einmal in Kraft tritt wird das Pfeifen aus dem Verstand der Opfer getilgt.

Name: Utaka
Rang: S-Rang
Element: ///
Reichweite: <100m
Chakraverbrauch: Sehr hoch
Beschreibung: Dieses Genjutsu wird mit einem einzelnen Fingerzeig ausgelöst. Der Anwender ist in der Lage, die komplette Wahrnehmung des Opfers nach eigenem Ermessen zu manipulieren und kann ihm unter Anderem auch Schmerz zufügen oder die Luft abwürgen. Während das Opfer gefangen ist, kann sich der Anwender frei bewegen, allerdings muss er sich weiterhin auf das Genjutsu konzentrieren und kann in dieser Zeit kein anderes Jutsu einsetzen.

Name: Kijutsu Shi no Senjutsu (Zauberkunst des Gauklers)
Rang: S-Rang
Element: ///
Reichweite: 75m
Chakraverbrauch: Sehr hoch
Beschreibung: Lange Jahre dauerte es bis der Erschaffer dieser Technik sie perfektioniert hatte. Zur Durchführung brauch er seine Flöte und zumindest einige ungestörte Augenblicke (1 gegnerischer Post) um das Chakra zu konzentrieren und um das Flötenspiel zu beginnen. Dieses ist jedoch nicht gewöhnlich, sondern befindet sich in einem so hohen Frequenzbereich, dass es für menschliche Ohren nicht wahrnehmbar ist, jedoch durch jedwede Materialien geleitet wird. So ist es nur sehr wenigen Shinobi wie den Inuzuka überhaupt möglich das Jutsu zu erkennen und keinem Shinobi möglich diesem zu entkommen, da selbst verstopfte Ohren nicht gegen diese Technik helfen. Das rührt daher, dass der Schall aufgrund des hohen Frequenzbereichs nicht nur durch die Luft, sondern auch durch die Erde, Bäume, Planzen, und Kleidung geleitet wird. Der Umkreis in dem die Technik wirkt, beträgt 75 Meter rund um den Anwender herum. Nun jedoch zum eigentlichen Nutzen der Technik. Sie ermöglicht es dem Anwender sämtliche Wesen die von dem Klang durchdrungen werden in einem Genjutsu zu fangen, in welchem er seine Opfer ähnlich Utaka frei manipulieren kann. Jedoch können hierbei mehrere Opfer gefangen werden und es muss kein Sichtkontakt zum Anwender herrschen. Der Sinn der Technik ist, den Willen des Opfers zu brechen und es psychisch so zu erschöpfen, dass es körperlich nicht mehr in der Lage ist weiterzukämpfen. Es beginnt zu wirken sobald der Schall das Opfer erreicht, was maximal 0,375 Sekunden dauert sofern sich das Opfer am Rande der Reichweite befindet. Zwar ist es mit dieser Technik fiktiv gesehen möglich eine kleine Armee Schachmatt zu setzen, doch das würde dadurch erschwert, dass der Anwender für jedes seiner Opfer eine eigene Scheinwelt schaffen muss. Normalerweise bleiben die Körper der Betreffenden während der Ilussion an ihren Plätzen, jedoch ist es dem Anwender möglich auch die Gefühle seiner Opfer solange sie sich innerhalb des Jutsu befinden zu manipulieren und sie dadurch vielleicht sogar dazu zu treiben gegeneinander zu kämpfen. Dabei ist jedoch zu beachten, dass dies maximal bei 2 Opfern möglich ist und einen extremen Chakratribut fordert. Zudem enden die Veränderungen der Gefühle mit dem Jutsu. Diese Technik kann sich dabei wohl mit Fug und Recht eines der mächtigsten Genjutsu nennen die jemals entwickelt wurden. Es gibt nur zwei Möglichkeiten aus dieser Technik zu entkommen. Die erste steht nur extrem intelligenten Genjutsuexperten offen, die diese Technik auflösen können. Die andere ist der rohe Chakraeinsatz für welchen eine extrem hohe Ausdauer von Nöten ist, sofern sie überhaupt erkennen, dass diese Technik ein Genjutsu ist. Niederrangige Gegner haben also kaum eine Chance aus dieser Technik zu entkommen, jedoch wäre der Anwender ziemlich dumm, wenn er so viel Chakra an derart schwache Gegner verschwenden würde. Nach der Technik ist der Nutzer fast vollkommen verausgabt, weshalb selbst ausdauerstarke Charaktere danach nicht viel mehr als eine B-Rang Technik mehr nutzen können. Einer der Vorteile ist jedoch, dass die Aufrechterhaltung dieser Technik relativ wenig Chakra kostet, sodass der Anwender sich Zeit lassen kann den Willen seines Opfers zu brechen. Vorsicht sollte man insofern walten lassen, da man sich während der Technik vollkommen konzentrieren muss und seine Position nicht verlassen darf, sodass man für Angriffe die außerhalb der 75 Meter Zone kommen weiterhin verwundbar ist, da jede Ausweichmöglichkeit genommen ist. Einmal abgesehen davon wirkt die Technik auch auf eventuelle Teamkollegen. Eine letzte Schwäche ist, dass jeder Gegner, der erst einen späteren Teil der Melodie zu spüren bekommt (3 Posts nach Anfang der Durchführung) nicht von deren Wirkung ergriffen wird.

Kenjutsu

Spoiler:
Name: Jiden
Rang: D-A
Element: ///
Reichweite: Nah
Chakraverbrauch: ///
Beschreibung: Diese Technik setzt auf den berühmten Erstschlag. Das Prinzip mag simpel erscheinen, da der erste Schlag 'einfach' geführt wird, während man das Schwert zieht, doch der Eindruck täuscht. Es ist sehr schwer diese Technik wirklich zu meistern, sodass man an Geschwindigkeit hinzugewinnt und sich nicht am Schluss noch selbst damit aufschlitzt. Die Technik wurde vor allem bei Duellen sehr gerne genutzt, da dann die Geschwindigkeit und das Timing die entscheidenden Faktoren waren.
A-Rang: Es gibt nur sehr wenige Menschen, die mit dieser Technik aufgewachsen sind und es geschafft haben diese derart zu perfektionieren. Ihr Timing und der Krafteinsatz sind einfach perfekt aufeinander abgestimmt, sodass eine optimale Geschwindigkeitssteigerung von 200% (4 Statpunkte), erreicht wird. Die Chance eines Kontrahenten diese Attacke zu blocken sind praktisch gesehen deutlich schlechter als schlecht, da auch die massivsten Materialien bei einem ausreichenden Härtegrad des Schwertes einfach zerteilt werden und die schiere Geschwindigkeit ein Ausweichmanöver nutzlos erscheinen lässt.

Name: Schwertvertrauen
Rang: C-A
Element: ///
Reichweite: Bis zu 12,5m
Chakraverbrauch: ///
Beschreibung: Bei dieser Fertigkeit geht es im Grunde darum ohne die Augen zu sehen. Viele Schwertkämpfer werden früher oder später an einem Punkt stehen, da sie nicht mehr gegen einzelne Kontrahenten kämpfen, sondern mit rasanten Angriffen aus allen Richtungen rechnen müssen. Einige beschließen also sich einen Ersatz für die fehlbaren Augen zu suchen und finden diesen in einer Art siebtem Sinn, welcher nur durch reines Training erreicht werden kann. Bei Anfängern mag es nur eine Ahnung sein, doch ein Meister der Fertigkeit ist in der Lage seinen Aktionsbereich auf 360° zu erweitern. Der Nachteil daran ist freilich, dass recht viel Training von Nöten ist und vor allem schnelleren Geschossen, die zu heftig in den Bereich eindringen kaum noch ausgewichen werden kann, es fehlt also die Reichweite der Augen.
A-Rang: Nun hat der Charakter diese Technik praktisch gemeistert. Der Umkreis ist mittlerweile auf tapfere 12,5m gestiegen in denen ihm nichts mehr entgeht. Die Regung kann noch so klein und noch so schnell sein, er wird sie dennoch registrieren. Im Kampf scheint er wie durch Magie jeden Angriff in diesem Bereich zu bemerken, sodass fast einzig der Distanzkampf zu einem Problem für ihn wird. Es hilft übrigens auch in gewissem Maße gegen Genjutsu, zumindest wenn der Nutzer der Technik sich mit diesen auskennt, da dieser siebte Sinn praktisch von keinem von diesen beeinflusst wird.

Name: Meisterung des Schwertes
Rang: S-Rang
Element: ///
Reichweite: Max. 3m
Chakraverbrauch: Steigt proportional mit der Schwertzahl
Beschreibung: Diese Technik umfasst die Nutzung von hauchfeinen Chakrafäden im Schwertkampf. Auf den ersten Blick mag man dazu neigen diese Technik mit der Kunst des Puppenspiels in einen Topf zu werfen, doch dies ist so nicht ganz richtig. Mit der Hilfe der Fäden ist es möglich im Kampf eine unglaubliche Menge von zehn Schwertern zu nutzen, wobei jeder Finger eine der Klingen dirigiert. Da keine der Waffen mehr direkt in der Hand gehalten wird, besitzt die Technik eine ungefähre Reichweite von 3 Metern, in denen die Waffen vom Nutzer frei bewegt werden können. Ähnlich wie bereits beim Puppenspiel steigert sich die Geschwindigkeit der Waffen um ein gutes Stück, sodass ein Entkommen aus der Todeszone schwierig bis unmöglich wird. Die wenigsten Gegner des alte Shinobi erlebten jemals die Nutzung dieser Technik, deren Perfektion ihn zehn Jahre seines Lebens kostete. Diese Technik ist einer der Gründe, für den berühmten, oder vielleicht wohl eher berüchtigten Ruf des Nuke.

©️ by Keiji Sihin

Mitsu
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Re: Hasuro

Beitrag  Mitsu am Mo 21 Nov - 9:09

Jutsuschablone

Ninjutsu

Spoiler:


"Der Philosoph spricht sehr schlecht vom Priester; der Priester spricht sehr schlecht vom Philosophen. Doch hat der Philosoph niemals irgendwelche Priester getötet, wo hingegen der Priester viele Philosophen getötet hat. Auch hat der Philosoph jemals irgend welche Könige getötet, wo hingegen der Priester eine große Menge getötet hat."
Denis Diderot † 31. Juli 1784

Name: Bunshin no Jutsu
Rang: E-Rang
Element: ///
Reichweite: 1 - 5m
Chakraverbrauch: Sehr niedrig
Beschreibung: Mit dieser Technik erschafft man einen oder mehrere Kopien von sich selbst. So ein Klon kann für eine Ablenkung des Gegners sorgen. Er kann sich zwar eigenständig bewegen, aber keinen Schaden zufügen, da er schon bei einer Berührung wieder verpufft.

Name: Kawarimi no Jutsu
Rang: E-Rang
Element: ///
Reichweite: Selbst, 5-25m
Chakraverbrauch: Sehr niedrig
Beschreibung: Man wechselt den Platz mit einem beliebigen Objekt, wie z.B. mit einen Baumstamm, welches dann an seiner Stelle erscheint sobald man getroffen wird.

Name: Henge no Jutsu
Rang: E-Rang
Element: ///
Reichweite: Selbst
Chakraverbrauch: Sehr niedrig
Beschreibung: Dieses Jutsu erlaubt es dem Anwender sich in eine Person, ein Tier oder einen Gegenstand zu verwandeln und dessen äußere Erscheinung anzunehmen. Das einzige was sich dabei nicht verändert, sind die physischen Eigenschaften, sprich, wenn man sich in einen Stein verwandelt ist man nicht so hart wie einer.

Name: Tobidôgu
Rang: E-Rang
Element: ///
Reichweite: Nah, Kontakt
Chakraverbrauch: Sehr niedrig
Beschreibung: Waffen können mit diesem Jutsu als Beschwörungs- Jutsu verstaut werden. Die Schriftrolle muss zu diesem Zweck für die Objekte, welche sie beherbergen soll geschrieben sein und wird wie jede Andere aktiviert um die entsprechenden Objekte wieder herbei zu rufen.

Name: Shunshin no Jutsu
Rang: D-Rang
Element: ///
Reichweite: Je nach Chakraverbrauch
Chakraverbrauch: Je nach zurückgelegter Strecke
Beschreibung: Durch dieses Jutsu kann der Anwender kurze Strecken in einer atemberaubenden Geschwindigkeit zurücklegen. Für einen Beobachter scheint es als hätte der Ninja sich "teleportiert".
Diese Technik wird oft angewandt, um sich aus einer heiklen Situation zurückzuziehen, oder für einen schnellen Überraschungsangriff. Da die Technik jedoch Zeit braucht, um sie vorzubereiten, ist es den meisten Shinobi nur möglich, sie zur Flucht einzusetzen.

Tanukineiri no Jutsu
Rang: D
Reichweite: Auf den Anweder bezogen
Chakrakosten: Gering
Voraussetzung: -
Beschreibung:
Nachdem man die entsprechenden Fingerzeichen geformt hat bringt sich dabei selbst in einen Zustand, in dem man schläft.

Name: Kinobori
Rang: D-Rang
Element: ///
Reichweite: Selbst
Chakraverbrauch: Sehr niedrig
Beschreibung: Durch eine kontrollierte Chakrafokussierung in den Füßen ist es dem Anwender dieser Technik möglich an Flächen hinauf zu laufen, wie zum Beispiel Bäumen, Wänden, etc.

Name: Kuchiyose no Jutsu
Rang: C-Rang
Element: ///
Reichweite: Boden
Chakraverbrauch: Siehe Kuchiyoseliste
Beschreibung: Mit Hilfe des eigenen Blutes wird bei der uchiyose ein Wesen herbeibeschworen, mit dem der Anwender zuvor einen Vertrag geschlossen haben muss. Wie stark dieses Wesen ist hängt zum einen von der eingesetzen Menge an Chakra und zum anderen, an der Loyalität und dem Ruf, den man bei seinen Paktpartnern hat ab. Ob und in wie weit die beschworenen Wesen dem Anwender helfen hängt ebenfalls davon ab, wie loyal sie ihm gegenüber stehen.

Karasu Bunshin no Jutsu - Crow Clone Technique
Rang: C
Reichweite: -/-
Chakrakosten: Mittel
Voraussetzung: gute Chakrakontrolle
Beschreibung: Bei diesem Jutsu löst sich der Anwender, nachdem er die nötigen Fingerzeichen geformt hat, in einen Schwarm aus Krähen auf. Die Krähen selbst besitzen das Bewusstsein des Anwenders, so dass dieser selbst in Krähenform noch agieren und reagieren kann. Es ist möglich, jemanden durch den bloßen Anblick des sich in Krähen auflösenden Shinobi in Genjutsu zu fangen.

Name: Suimen Hokou no Gyou
Rang: C-Rang
Element: ///
Reichweite: Selbst
Chakraverbrauch: Sehr niedrig
Beschreibung: Suimen Hokou ist die erweiterte Form des Wandlaufes, nur, dass der Anwender dieser Technik erlernen muss sein Chakra konstant an den Füßen zu halten um über Wasser zu gehen.

Kagebunshin no Jutsu - Shadow Clone Technique
Rang: B
Reichweite: -/-
Chakrakosten: 50% der originalen Chakramenge
Voraussetzung: Bunshin no Jutsu
Beschreibung: Das Kagebunshin no Jutsu ist eine Technik, bei der der Anwender einen "echten" Doppelgänger von sich erschafft. Dieser Doppelgänger kann sich beliebig weit vom Anwender entfernen, sämtliche Jutsu des Originales nutzen und übermittelt diesem bei seiner Vernichtung sämtliche Informationen die er gesammelt hat. Es gilt zu beachten, dass das Chakra des Anwenders exakt zwischen ihm und der Anzahl der Kagebunshin aufgeteilt wird, die er erschafft.

Name: Sukkari Mayakashi (Vollkommene Illusion)
Rang: B-Rang
Element: ///
Reichweite: Selbst
Chakraverbrauch: Hoch
Beschreibung: Diese Technik ist ebenfalls eine Weiterentwicklung des Henge, welche jedoch im Gegensatz zu diesem jedoch ein Ninjutsu ist. Ähnlich wie beim gewöhnlichen Henge wird bei dieser Technik die Gestalt verändert. Jedoch ist es durch dieses Jutsu auch möglich den eigenen Geruch zu verändern und ebenso die Fähigkeiten von veränderten Gestalten nutzen. So ist es also durchaus möglich in der Gestalt eines Vogels zu fliegen, oder als Fisch entsprechend zu schwimmen. Für den Kampf ist diese Technik selbstredend vollkommen ungeeignet, da die Verwandlung gut und gerne eine Stunde in Anspruch nimmt. Die Attribute des Nutzers bleiben, gleichgültig was für eine Gestalt er wählt, erhalten. Ebenso ändert sich das biologische Alter des Nutzers nicht im geringsten. Dabei ist jedoch zu beachten, dass weder die Körpergröße um mehr als 25% verändert werden darf und aufgrund des großen Aufwandes für den Körper sich das Körpergewicht verringern wird. Der einzige Vorteil ist letztendlich noch, dass diese Technik weder durch das Kai aufgelöst, noch durch irgendwelche Doujutsu durchschaut werden. Übrigens sollte man bei der neuen Gestalt vorsichtig sein, wenn es sich um ein Tier handeln sollte, da man im Laufe der Stunden oder Tage beginnt dessen Angewohnheiten anzunehmen.

Kai - Release
Rang: E - S
Reichweite: Auf den Anwender bezogen / Berührung
Chakrakosten: Gering
Voraussetzung: gute bis sehr gute Chakrakontrolle
Beschreibung: Eine Kunst, um ein gegnerisches Gen-Jutsu aufzulösen. Der Erfolg liegt von der Intelligenz, Konzentration und dem Wissen im Bereich Gen-Jutsu des Anwenders ab. Hier handhaben wir es so, dass es mehrere Beherrschungsstufen des Auflösens gibt, die von E- bis S-Rang reichen.
Hierbei gelten dieselben Regeln die auch bei den Jutsuprioritäten aufgeführt werden. D.H. ein Genin der sich auf Gen-Jutsu spezialisiert hat kann Kai beispielsweise bis höchstens zum B-Rang beherrschen usw.
E-Rang zählt bei allen Shinobi als Grundtechnik und wird bei der Gesamtzahl der Techniken nicht mitgerechnet!

E-Rang: Illusionen vom E-Rang können aufgelöst werden.
D-Rang: Illusionen vom E- und vom D-Rang können aufgelöst werden.
C-Rang: Illusionen vom E bis C-Rang können aufgelöst werden.
B-Rang: Illusionen vom E bis B-Rang können aufgelöst werden.
A-Rang: Illusionen vom E bis A-Rang können aufgelöst werden.
S-Rang: Illusionen vom E bis S-Rang können aufgelöst werden.

Genjutsu

Spoiler:


„Schlechter Spielmann, der nur eine Weise kann.“
Unbekannt

Name: Hana Bunshin no Jutsu
Rang: D-Rang
Element: ///
Reichweite: <100m
Chakraverbrauch: Sehr gering
Beschreibung: Bei jenem Genjutsu löst sich der Anwender vor den Augen des Gegners auf und zerfällt in unzählige Blütenblätter, welche den Feind dann umkreisen. Dies soll den Feind ablenken und stören, damit der Anwender selbst fliehen kann. Das Jutsu hilft aber auch um Angriffe zu verdecken die man plant. In erster Linie werden hier die Sehnerven und der Tastsinn gestört.

Name: Senshi no Eizô
Rang: D-Rang
Element: ///
Reichweite: 5 - 10 Meter
Chakraverbrauch: Niedrig
Beschreibung: Mit dieser Technik ist es möglich Schattengestalten in menschlicher Größe zu erschaffen. Das besondere daran ist, dass diese Gestalten nicht nur in der Einbildung eines Einzelnen auftauchen, sondern gewissermaßen, zumindest mehr oder minder real mit der Umwelt agieren. Dabei ist klar zu beachten, dass diese Schattengestalten keinerlei physischen Schaden anrichten können und einzig und allein der Ablenkung und Abschreckung dienen. Die Gestalt erscheinen als normale Krieger, bewaffnet mit Waffen aller Art. Es können allerdings auch schlichte Dinge wie Mauern geschaffen werden, welche jedoch ohne Probleme durchdringbar sind.

Name: Kakezan no Jutsu
Rang: C-Rang
Element: ///
Reichweite: 1-50m
Chakraverbrauch: Niedrig-Mäßig
Beschreibung: Der Anwender erzeugt eine Illusion, bei der ein oder mehrere Gegenstände wie zum Beispiel Kunai innerhalb von Sekundenbruchteilen extrem vervielfacht werden, sodass das Opfer durch die schiere Masse eingeschüchtert wird und den echten Gegenstand in der Masse nicht mehr erkennen kann. Sollte dies nicht als Genjutsu erkannt werden, glaubt das Opfer, mit einer extremen Masse dieser Objekte konfrontiert zu sein.

Name: Taijô no Hairo
Rang: C-Rang
Element: ///
Reichweite: <100m
Chakraverbrauch: Mäßig
Beschreibung: Bei dieser Technik umschließt eine undurchdringliche Dunkelheit den Anwender und gibt ihm dadurch einige Zeit zum verschwinden, welches meist durch das übliche Shunshin erfolgt. Die Geschwindigkeit mit der es von Statten geht ist dabei phänomenal, sodass nurnoch das Timing für einen perfekten Abgang stimmen muss. Die Dunkelheit hält sich dabei noch einige Zeit an dem Ort, bevor sie verschwindet. (1 Post)

Name: Hananinka Sai
Rang: C-Rang
Element: ///
Reichweite: <100m
Chakraverbrauch: Gering
Beschreibung: Dieses Genjutsu lässt das Opfer glauben das unzählige Blütenblätter in die Höhe steigen und dort im tanzenden Wind die Sicht versperren. Alles was das Opfer sieht sind die Blütenblätter, denn die Umgebung beginnt sich stetig zu verdunkeln. Dieses Jutsu beeinträchtigt stark die Fähigkeit des Sehens.

Name: Kashi no Hana
Rang: C-Rang
Element: ///
Reichweite: <100m
Chakraverbrauch: Mäßig
Beschreibung: Um dieses Genjutsu effektiv zu nutzen, müssen vorher Yume no Sakura sowie Dubaru Henshu no Mira genutzt werden. In dieser Variation der Technik verdichten sich die Blütenblätter sehr stark und versuchen den Kontrahenten wie mit unerbittlichen Fesseln zu fixieren. Dies hindert den Feind nicht nur daran das Kai zu nutzen, die Fesseln beginnen auch langsam wie auf einer Streckbank seine Gliedmaßen auseinander zu ziehen. Auch hier hilft kein Schmerzreiz um zu entkommen, da der Schmerz bereits in dem Jutsu selbst steckt. Leider ist es jedoch besonders starken Personen möglich, sich durch simplen Kraftaufwand zu befreien.

Name: Ki no Kyôfu
Rang: C-Rang
Element: ///
Reichweite: <100m
Chakraverbrauch: Mittel
Beschreibung: Bei dieser Technik wird die Gefühlswelt des Opfers gewissermaßen manipuliert. Es passt perfekt ins Konzept des alten Shinobi, da es dem Opfer vorgaukelt, dass der Anwender all seinen größten Ängsten entspricht. Bei mutigeren Kontrahenten mag es zwar theoretisch eine schwächere Wirkung haben, doch zusammen mit der naturgegebenen Einschüchterung des alten Shinobi wirkt es selbst beim mutigsten Shinobi Wunder. Einige werden dadurch auch sofort ihre stärksten Attacken nutzen um den Anwender möglichst schnell auszuschalten, doch dies geschieht dann meist in Panik, was es recht unwahrscheinlich macht, dass sie sonderlich ökonomisch oder praktisch kämpfen.

Name: Ukeru watakushi O
Rang: C-Rang
Element: ///
Reichweite: <500m
Chakraverbrauch: Mittel
Beschreibung: Diese Technik besitzt zugegebenermaßen einen recht amüsanten Effekt. Um ausgelöst zu werden muss der Kontrahent geblendet werden, vorzugsweise durch eine dafür geeignete Granate. Das Jutsu macht dabei keinerlei Unterschiede zwischen Freund und Feind, weshalb jeder der in diesem Moment geblendet wird, auch betroffen ist. Die Opfer finden sich einen Augenblick später in einer belebten Stadt ihrer Erinnerung wieder, sodass diese in jedem Falle nicht von einer fremdartigen Umgebung orientiert sein werden. In dieser Stadt ist es dem Anwender möglich beliebig in der Menge zu verschwinden und sich damit unauffindbar zu machen. Diese Technik lohnt sich daher vor allem, wenn man eine Flucht plant.

Name: Shiro nô Ran
Rang: C-Rang
Element: ///
Reichweite: <500m
Chakraverbrauch: Mittel
Beschreibung: Diese Technik basiert ebenso wie Ukeru watakushi O auf einer Blendgranate. Kaum hat diese den Kontrahenten geblendet findet dieser, bzw. diese, in dem Gang einer Burg wieder. Diese Burg hat gewaltige Ausmaße, besitzt jedoch nur verspiegelte Fenster. Sollte das Opfer des Genjutsu Anstalten machen eine Mauer, Wand oder ein Fenster durchbrechen zu wollen, so werden diese durchlässig wie Nebel sein, ihn jedoch nur in den nächsten gleichartigen Gang rennen lassen. Bei einer gewöhnlichen Berührung hingegen ist die Illusion von echtem Gestein, wirklich atemberaubend. Sollte man sich also früher oder später entscheiden dem Gang zu folgen wird dieser sich endlos hinziehen und das Opfer somit auf eine ewige Reise schicken. Zudem ist es dem Anwender möglich aus einer Unzahl von unsichtbar in Boden, Wänden und sogar Decke verankerten Türen aufzutauchen und das Opfer dadurch zu attackieren.

Name: Yori Senshi no Eizô
Rang: B-Rang
Element: ///
Reichweite: <100m
Chakraverbrauch: Mittel-Hoch
Beschreibung: Diese Technik stellt eine Verbesserung des Vorgängers da, denn nun sind die Illusionen nicht mehr bloße Schattengestalten, sondern sie gleichen ihren realen Vorbildern bis aufs Haar genau. Ebenso ist die Gestalt nun nicht mehr auf bloße Menschen beschränkt, sondern sie verbleibt voll und ganz der Fantasie des Anwenders überlassen. Jedoch kosten die zusätzlichen Details auch zusätzliche Zeit, sodass es kurze Zeit dauert bis sich ein Wesen gebildet hat. Darüber hinaus ist es ihnen möglich, dem Kontrahenten Schmerzen bei Treffern vorzugaukeln, sodass ein Schwerthieb sich auch anfühlt wie ein solcher, wenngleich keine reale Wunde entsteht. Selbstverständlich stehen immernoch tote Gegenstände von mehr Größe zur Verfügung als in der schwächeren Technik.

Name: Taisan no Sekiei
Rang: B-Rang
Element: ///
Reichweite: <300m
Chakraverbrauch: Mittel
Beschreibung: Wie so einige Genjutsu basiert auch dieses auf der Reflektion des Genjutsu eines Kontrahenten. Dabei liegt seine größte Gefährlichkeit darin, dass es nicht nur die Illusion bricht, sondern auch gleich den Kontrahenten des Shinobi in ein eigenes Genjutsu sperrt. So wird das Opfer mit ansehen können wie sich rasend schnell Schatten um den Anwender ausbreitet, welcher versucht nach dem Opfer zu greifen und zu fixieren versucht. Wie eine Bestie wird das Opfer von dem Schatten verschlungen werden und sich anschließend in einer Art freien Fall befinden. Reflektiert können in seinem Falle Genjutsu bis B-Rang.

Name: Yume no Sakura
Rang: B-Rang
Element: ///
Reichweite: <100m
Chakraverbrauch: Mittel
Beschreibung: Dieses Genjutsu gaukelt einer oder mehreren Personen in einem Bereich von etwa 50 Metern einen Regen von Kirschblüten vor, während alle umstehenden Bäume sich in Kirschbäume zu verwandeln scheinen, die in voller Blüte stehen. Nach wenigen Augenblicken ist der Schauer der Blüten so dicht, dass man die eigene Hand vor Augen nicht mehr sehen kann. Diese Tarnung kann der Anwender für sich nutzen, indem er mit weiterhin ungetrübter Sicht angreift. Während der Zeit dürfen von dem Anwender weder weitere Ninjutsu noch Genjutsu genutzt, wobei es bei letzteren eine Ausnahme gibt, welche später noch erläutert werden wird. Dadurch, dass jedoch keine Fingerzeichen gehalten werden müssen, kann der Anwender seine Opfer weiterhin mit Taijutsu beharken. Besonders Wirkung zeigt die Technik natürlich, wenn wirklich ein Kirschbaum vorhanden ist, da sie dann schnell als Ninjutsu verkannt wird.

Name: Hana no Ha
Rang: B-Rang
Element: ///
Reichweite: <100m
Chakraverbrauch: Mittel
Beschreibung: Um dieses Genjutsu effektiv zu nutzen, müssen vorher Yume no Sakura sowie Dubaru Henshu no Mira genutzt werden. In dieser Variation der Technik ist es möglich die Kirschblütenblätter wie Klingen zu nutzen und damit den Kontrahenten einem imaginären Hagel dieser Geschosse auszusetzen. All diese falschen Waffen interagieren scheinbar vollkommen mit dem Körper, sodass ein starker Schmerzreiz bei dieser Technik nicht genügt, um zu entkommen.

Name: Dubaru Henshu no Mira
Rang: B-Rang
Element: ///
Reichweite: <100m
Chakraverbrauch: Mäßig-Mittel
Beschreibung: Dieses Jutsu ist eigentlich nur ein Bindeglied zwischen zwei Genjutsu, da es dem Anwender ermöglicht zwei dieser Techniken perfekt aufeinanderzulegen und abzustimmen. Dadurch ist es möglich einen Gegner glauben zu machen, er hätte sich vollends aus dem Genjutsu befreit, wenngleich die zweite Illusion noch vollkommen intakt ist. Es bietet damit eine Art Schutz für die zweite Technik.

Name: Dâku no Kasumi
Rang: A-Rang
Element: ///
Reichweite: <100m
Chakraverbrauch: Mäßig
Beschreibung: Bei diesem Jutsu erzeugt der Anwender einen mehr als nur dichten Nebel, welcher in seinem Aussehen Rauch stark ähnelt, jedoch weder durch Bluterben, noch durch besondere Jutsu durchschaut werden kann, da es sich weiterhin um ein Genjutsu handelt. In diesem Nebel kann sich der Anwender derweil frei bewegen und hat selbstverständlich auch freie Sicht. Da es sich um eine 'reale' Illusion handelt gilt ebenso wie auch bei diversen anderen dieser Art, dass sie für jedermann sichtbar ist. Wundervoll für Angriffe aus dem Hinterhalt geeignet.

Name: Ki no Sakura
Rang: A-Rang
Element: ///
Reichweite: <100m
Chakraverbrauch: Hoch
Beschreibung: Diese Technik bildet eine kleine Krönung innerhalb der Jutsu des Shinobi. Vor den Augen aller Beteiligten in einem Areal von gut und gerne 75 Metern wächst innerhalb weniger Augenblicke ein beeindruckend großer Kirschbaum heran, welcher dann auch schnell in voller Blüte steht. Hier gilt auch wieder die selbe Beschränkung wie bei Yume no Sakura, sodass Taijutsu für den Anwender durchaus im Bereich des Möglichen sind. Die Illusion selbst besteht jedoch nicht nur aus dem Baum, denn es ist dem Anwender scheinbar möglich sich selbst in unbegrenzter Geschwindigkeit zwischen den Blütenblättern zu bewegen, sowie Doppelgänger von sich zu erstellen, die dem Hana Bunshin enorm ähneln.

Name: Kyoku no Nemuri
Rang: A-Rang
Element: ///
Reichweite: <100m
Chakraverbrauch: Mittel
Beschreibung: Auch diese Technik baut auf dem Pfeifen des Anwenders auf, welches überraschend durchdringend sein kann. Bereits die Melodie erinnert im weitesten Sinne an ein Schlaflied, welches gewissermaßen auch ist. Zwar dauerte es einige Jahre, bis der alte Shinobi die Technik salontauglich bekam, doch mittlerweile ist es eine geradezu formidable Kampftechnik, da ein jeder Gegner, der die Melodie hört beginnen wird schläfrig zu werden. Dies kann nach kurzer Zeit, (2 Posts), soweit gehen, dass die Opfer mitten im Kampf einfach beginnen einzuschlafen, sehr zu deren Verdruss.

Name: Saishû Teki Senshi no Eizô
Rang: A-Rang
Element: ///
Reichweite: <100m
Chakraverbrauch: Hoch
Beschreibung: Diese Technik ist durch die Zusammenarbeit von Hasuro und seinem seltsamen Freund entstanden. Sie bildet sozusagen die ultimative Erschaffung von Illusionen aller Art, Größe und Form. Der Fantasie des Anwenders beim Schaffen von Wesen sind nun keinerlei Grenzen mehr gesetzt und wenngleich die Wesen mit der Umgebung zu interagieren scheinen, richten sie keinerlei realen Schaden an dieser an. Das einzige Limit beim Schaffen 'realer' Illusionen ist also der Chakravorrat des Anwenders. Leider ist es jedoch noch vollkommen möglich mit einem entsprechend versierten Kai auszubrechen, weshalb es den S-Rang an sich nicht verdient. Ebenso beeinflusst es nicht direkt das Opfer.

Name: Senshi no Chishio
Rang: A-Rang
Element: ///
Reichweite: <500m
Chakraverbrauch: Hoch
Beschreibung: In dieser Illusion wird mehr geschaffen als nur einzelne Sinnestäuschungen. Es ist auf seine Art ein Meisterwerk und dennoch ein Fluch, denn es trägt die Opfer auf ein Schlachtfeld des zweiten Shinobiweltkrieges. Plötzlich findet es sich im totalen Chaos des Schlachtgetümmels wieder, wodurch es nicht nur von diversen Jutsu, die ihm um die Ohren fliegen, eingeschüchtert wird, sondern auch mehr als nur einige Probleme haben wird den Bewegungen des Anwenders zu folgen, der in der Menge an Kämpfern einfach untertaucht und später die Gelegenheit nutzen kann, um Angriffe aus dem Hinterhalt zu starten. Ausgelöst wird das Genjutsu durch eine gepfiffene Melodie, welche geradezu fröhlich klingt. Sobald das Jutsu jedoch einmal in Kraft tritt wird das Pfeifen aus dem Verstand der Opfer getilgt.

Tsumi no Midara
Rang: A
Reichweite: 15m um den Anwender
Chakrakosten: Mittel-Hoch, kommt auf die Anzahl der Personen an
Voraussetzung: Training bei Keiji
Beschreibung: Viele Geschichten ranken sich um Techniken wie diese, eine amüsanter und bestürzender als die andere. Das Schlimmste daran ist jedoch, dass eine jede dieser Storys weit mehr als nur einen wahren Kern beinhaltet. Bei diesem kleinen Meisterwerk der Täuschungskunst tendiert die Endwirkung nicht selten darin, dass alle Anwesenden äußerst nahen körperlichen Kontakt miteinander pflegen. Doch genug von der letztlichen Pointe, zurück zur eigentlichen Technik. Nach einem kurzen Moment des Sammelns von Chakra scheint der Anwender einen rosenfarbenen Rauch auszustoßen, welcher sich binnen weniger Augenblicke in alle Richtungen etwa 15 Meter weit ausbreitet. Wer nun diesen Rauch einatmet wird vermutlich ziemlich schnell auf Wolke Sieben fliegen und alles durch die sprichwörtlich rosarote Brille sehen. Das rührt daher, dass das Genjutsu die Wahrnehmung des Opfers dahingehend beeinflusst, dass es alle anwesenden Personen und auch Tiere den perfekten Vorstellungen der betreffenden Person anpassen, sodass selbst die gefühlskälteste Person auf seinen absoluten Traumpartner treffen wird, ganz gleich, ob dies letztlich der Wirklichkeit entspricht. Die Illusion spricht dabei das Unterbewusstsein der meisten Person derart stark an, dass sich daraus ein starker Sexualdrang und ein Gefühl des Verliebt-Seins heraus bilden. Dies muss nicht so sein, ist jedoch absolut möglich. Die Zeit, bis der Nebel verfliegt beträgt 2 Posts und jeder, der während dieser zwei Posts auch nur ein bisschen des Rauchs einatmet, den Anwender ausgenommen, wird sofort von der Wirkung ergriffen. Diese Wirkung hält je nach Person zwischen 5-6 Posts an, und klingt in den folgenden Posts nach und nach ab.

Name: Nobori no Yami
Rang: S-Rang
Element: ///
Reichweite: <100m
Chakraverbrauch: Chakrakosten = Chakrakosten Kontrahent + 1 Rang
Beschreibung: Das Prinzip dieses Genjutsu ist eigentlich denkbar einfach, es baut darauf einen Kontrahenten in seiner eigenen Illusion zu fangen, wobei der Anwender dieser Technik dafür selbstverständlich die Technik durchschauen muss, in der er sich befindet. Nach dem Erkennen stößt der Nutzer einen schrillen Pfiff aus, welcher, sofern das Opfer ihn vernimmt, das Genjutsu auf diesen zurückwirft. Die Technik entstand in Anlehnung an ein Jutsu des Sharingan und kostete den alten Shinobi lange Jahre bis zur Perfektion. Sie ist in der Lage Genjutsu bis einschließlich des S-Ranges auf ihren Anwender, oder in besonderen Fällen die Anwender, zurückzuwerfen.


Kenjutsu

Spoiler:


„… sich der Wirksamkeit der beiden Schwerter bewusst zu werden? darum geht es in der Nito ryu… denn wahr ist, dass man alle Waffen, die man besitzt, gebrauchen sollte, statt sein Leben wegzuwerfen. Zu sterben, mit einer unbenutzten Waffe in seinem Gürtel, das wäre bedauerlich.“
Miyamoto Musashi † 13. Juni 1645

Name: Hien
Rang: B-Rang
Element: ///
Reichweite: Berührung
Chakraverbrauch: ///
Beschreibung:Bei dieser Technik wird Chakra in die Klingen geleitet, sodass deren Länge sich vergrößert. Eine unsichtbare Verlängerung aus unsichtbarem Chakra, wird eine scharfe Klinge entstehen lassen, welche ebenso wie die normale funktioniert. Wenn der Gegner nun die Klinge sieht, mag er deren Länge falsch einschätzen, unter anderem auch beim Ausweichen eines ankommenden Treffers. Selbst wenn es dem Gegner nun also gelingt der eisernen Klinge auszuweichen, kann er immernoch vom Chakra getroffen werden.

Name: Jiden
Rang: D-A
Element: ///
Reichweite: Nah
Chakraverbrauch: ///
Beschreibung: Diese Technik setzt auf den berühmten Erstschlag. Das Prinzip mag simpel erscheinen, da der erste Schlag 'einfach' geführt wird, während man das Schwert zieht, doch der Eindruck täuscht. Es ist sehr schwer diese Technik wirklich zu meistern, sodass man an Geschwindigkeit hinzugewinnt und sich nicht am Schluss noch selbst damit aufschlitzt. Die Technik wurde vor allem bei Duellen sehr gerne genutzt, da dann die Geschwindigkeit und das Timing die entscheidenden Faktoren waren.
A-Rang: Es gibt nur sehr wenige Menschen, die mit dieser Technik aufgewachsen sind und es geschafft haben diese derart zu perfektionieren. Ihr Timing und der Krafteinsatz sind einfach perfekt aufeinander abgestimmt, sodass eine optimale Geschwindigkeitssteigerung erreicht wird. Die Chance eines Kontrahenten diese Attacke zu blocken sind praktisch gesehen deutlich schlechter als schlecht, da auch massive Materialien bei einem ausreichenden Härtegrad des Schwertes einfach zerteilt werden und die schiere Geschwindigkeit ein Ausweichmanöver nur schwer durchführbar erscheinen lässt.

Yojô no Kutsû
Rang: C-Rang
Reichweite: Nah
Chakrakosten: Gering
Beschreibung: Bei dieser Technik fokusiert der Anwender eine geringe Menge Chakra in seiner Waffe, welches beim Aufprall in den nächsten Körper geleitet wird. Umso stärker nun die Wucht ist, die hinter diesem Schlag steckt, umso unangenehmer die Wirkung auf den Ort, welcher hinter dem eigentlichen Einschlagspunkt liegt. Das beste Beispiel ist hierfür die Abwehr eines Schwerthiebes. Sollte jemand einen Hieb direkt abfangen und die volle Wucht mit dem eigenen Schwert, sowie seiner Muskulatur abfangen, so wird das Chakra das Schwert des Anwenders verlassen, durch das Schwert des Opfers wandern und schließlich seinen Bestimmungsort, die Hand, erreichen. Dort sollte es zu einem stechenden Schmerz führen, der für sich genommen bereits manchmal ausreichte, um das Opfer dazu zu bringen sein Schwert fallen zu lassen.

Name: Schwertvertrauen
Rang: C-A
Element: ///
Reichweite: Bis zu 12,5m
Chakraverbrauch: ///
Beschreibung: Bei dieser Fertigkeit geht es im Grunde darum ohne die Augen zu sehen. Viele Schwertkämpfer werden früher oder später an einem Punkt stehen, da sie nicht mehr gegen einzelne Kontrahenten kämpfen, sondern mit rasanten Angriffen aus allen Richtungen rechnen müssen. Einige beschließen also sich einen Ersatz für die fehlbaren Augen zu suchen und finden diesen in einer Art siebtem Sinn, welcher nur durch reines Training erreicht werden kann. Bei Anfängern mag es nur eine Ahnung sein, doch ein Meister der Fertigkeit ist in der Lage seinen Aktionsbereich auf 360° zu erweitern. Der Nachteil daran ist freilich, dass recht viel Training von Nöten ist und vor allem schnelleren Geschossen, die zu heftig in den Bereich eindringen kaum noch ausgewichen werden kann, es fehlt also die Reichweite der Augen.
A-Rang: Nun hat der Charakter diese Technik praktisch gemeistert. Der Umkreis ist mittlerweile auf tapfere 12,5m gestiegen in denen ihm nichts mehr entgeht. Die Regung kann noch so klein und noch so schnell sein, er wird sie dennoch registrieren. Im Kampf scheint er wie durch Magie jeden Angriff in diesem Bereich zu bemerken, sodass fast einzig der Distanzkampf zu einem Problem für ihn wird. Es hilft übrigens auch in gewissem Maße gegen Genjutsu, zumindest wenn der Nutzer der Technik sich mit diesen auskennt, da dieser siebte Sinn praktisch von keinem von diesen beeinflusst wird.

Gikô no Shinigami
Rang: E-S
Reichweite: Siehe Beschreibungen
Chakrakosten: Gering - Mittel, kontinuierlich
Voraussetzung: Training bei Keiji, Schwertkampf, außerordentliche Chakrakontrolle, hohe Reaktionsgeschwindigkeit
Beschreibung: Die Kunst des Todesgottes, eine Legende unter ihresgleichen. Wie so viele Schwertkampftechniken der hohen Würden, so rankt sich auch um diese allerlei ebenso abenteuerliche, wie auch blutige Geschichten. Sie gilt als besonderer Trumpf des Shinobi, wird gefürchtet und respektiert, doch niemand außer ihm selbst, hat sie jemals im Einsatz gesehen. Das rührt daher, dass sie von ihm gehütet wird, wie das Andenken an seinen Vater. Der Tod durch diese Technik gilt damit als außerordentliches Privileg für diesen Kontrahenten, schließlich hat er den Nuke dann nicht nur in die Ecke getrieben, nein, er hat sich sogar als würdiger Gegner erwiesen und lange genug überlebt, um den alten Shinobi zu diesem Schritt zu treiben. Doch nun einmal zur eigentlichen Technik. Sie basiert im weitesten Sinne auf der einfachsten Form des Puppenspiels, wenn auch in stark abgewandelter Form. Einfach gesagt könnte man wohl meinen, dass jeder der Finger in der Lage ist ein einzelner Schwert so zu kontrollieren, als halte er es direkt in der Hand. Nicht selten führt diese Technik daher für unvorsichtige Kontrahenten zu mehr als nur etwas schwierigen Kampfsituationen. Der Einfachheit halber ist die Technik auf mehrere Grade der Beherrschung verteilt, welche unter anderem auch die einzelnen Trainingsziele wiedergeben.
Auf dem E-Rang ist die Technik praktisch noch nicht vorhanden. Es besteht bis dato nur das theoretische Wissen, welches bis zu diesem Punkt nicht über das eines beliebigen Puppenspielers hinaus geht. Die Person mag zwar in der Lage sein einen einzelnen Faden aus Chakra zu erschaffen, doch allzu viel mehr wird damit noch nicht möglich sein. Der positive Aspekt ist, dass dieser Teil sich in wenigen Wochen meistern lässt, wenn er denn auch nutzlos für den Kampf ist.
Der D-Rang ermöglichst es bereits zum ersten Mal ein Schwert in der Luft zu halten. Es ist deutlich schwieriger als das Heben eines Kunai, oder eines Shuriken, weil nicht nur das Gewicht ein größeres, sondern auch die Entfernung zum eigenen Körper deutlich kleiner ist, was die Verletzungsgefahr klar erhöht. Während das einzelne Schwert nun von beiden Händen im Zusammenspiel kontrolliert wird, beträgt die Reichweite des Fadens in etwa 40cm, also wohl kaum für den Kampf geeignet. Die Geschwindigkeit lässt auch noch in mehr als einer Hinsicht zu wünschen übrig, da die eigentliche Geschwindigkeit des Nutzers um 50% sinkt, wenn er nicht Gefahr laufen will sich selbst zu verletzen. Darüber hinaus ist der Aktionsradius auf das eigene Sichtfeld beschränkt, also 120° vor dem Anwender, jeder Missbrauch wird nur zu Eigenverletzungen führen. Die Lernzeit dürfte sich ebenfalls auf einige Wochen beschränken.
Auf dem C-Rang sind nun schon deutlich eher vorhandene Sprünge möglich. Nicht nur, dass es nun möglich ist mit jeder Hand, die einem zur Verfügung steht, normalerweise also zwei, ein Schwert zu kontrollieren, die Reichweite der Fäden steigt auch auf bis zu 120 cm, was den Aktionsradius deutlich verbessert. Der Radius verbessert sich ebenfalls in signifikantem Maße auf volle 180°, sodass sich der tote Winkel der Technik nunmehr auf den Rücken des Nutzers beschränkt. Der Geschwindigkeitsmalus sinkt auf 25%, welcher natürlich auch auf Kosten der eigenen Sicherheit negiert werden kann. Die Lernzeit liegt mit etwa drei Monaten im Durchschnitt.
Sollte es der Schüler schließlich schaffen die Stufe des B-Ranges zu kontrollieren, so lässt sich diese Technik bereits vollwertig in einen Kampf integrieren. Nun ist der Anwender in der Lage pro Hand zwei Schwerter auf einem Radius von 180 cm zu kontrollieren und das in einem Radius von 240° um sich herum. Der Geschwindigkeitsmalus sinkt auf 0, es besteht also absolut kein Unterschied mehr, ob er das Schwert direkt in der Hand hält, oder doch nur mittels eines Fadens kontrolliert. Die Lernzeit beträgt jedoch im Durchschnitt schon ein halbes Jahr, da sie doch recht umfangreich und schwer zu erlernen ist.
Nur die wenigsten werden die Technik bis auf den A-Rang hinaus treiben und wenn dies geschehen sollte, so in jahrelanger Arbeit, wobei der alte Shinobi selbst sechseinhalb Jahre dafür benötigt hat. Nun ist es möglich bis zu drei Schwerter pro Hand auf einer Reichweite von 2,60 Metern um sich herum zu leiten. Die Übung trägt darüber hinaus langsam Früchte und wie bei jedem guten Puppenspieler ist es nun absolut möglich, dass es durch die Technik zu einer Geschwindigkeitssteigerung der Klingen, gegenüber der auf normalem Wege geschwungenen Waffe, von bis zu 20% kommt. Der Radius hat sich übrigens mittlerweile auf 300° erweitert.
Die letzte Stufe hingegen ist für die meisten wirklich kaum mehr als die Legende. Selbst der Nuke hat mehr als 12 Jahre mit dem Erlernen und der Perfektion der Technik verbracht, wodurch es letztlich möglich ist für jeden vorhandenen Finger eine Klinge zu nutzen. Die Reichweite überrascht und überzeugt zugleich mit bis zu 3,60 m und der Möglichkeit es 360° um sich selbst herum zu nutzen. Ganz Im Sinne solch einer mächtigen Technik und der Meisterung dieses speziellen Zweigs des Puppenspiels, steigt die Geschwindigkeit gegenüber einem gewöhnlichen Schlag um 40% an.

Bero Bero Shinigami no Mai
Rang: -
Reichweite: Nah
Chakrakosten: -
Voraussetzung: Kein gewöhnlicher Schwertkampfstil, jahrelanges Training im Schwertkampf, Anfrage bei mir
Beschreibung: Berühmt, berüchtigt und belächelt, wie nur wenige Techniken sonst, so gehört der Tanz des betrunkenen Todesgottes ganz klar zu den interessantesten Kreationen des alten Shinobi. Entstanden ist dieser Stil gleichermaßen aus häufigem starkem Genuss allerlei starker Alkoholika, wie auch dem Instinkt zu überleben, welcher sich in vielen Jahren des brutalen Kampfes in ihm manifestiert hat. Er gehört zu den so genannten schmutzigen Stilen, Arten des Kampfes, welche sich nicht an den Ehrenkodex halten und vor keiner Gemeinheit zurückschrecken. Individuen, die solch einen Stil praktizieren sind nicht selten Räuber und Aussätzige, die ein fairer Kampf meist ohnehin wenig kümmert, so lange sie nur das Licht des nächsten Tages unter freiem Himmel erleben können. Die Grundelemente dieser Art des Kampfes sind also wilde Attacken, welche selbst für geübte Augen absolut undurchschaubar sind, ebenso wie auch Instinkt und eine große Menge Mut, wobei letzter sich auch durch fehlenden, gesunden Menschenverstand ersetzen lässt. Im Laufe der Jahrhunderte fanden diese Elemente ein paar dutzend Mal immer einmal wieder zusammen, doch mit der vorrückenden Menge an Kampfstilen mit festgelegten Attackenmustern und dem immer stärker in den Hintergrund rückenden Instinkt, verringern sich diese Vorfälle zunehmend. So kam es letztlich auch dazu, dass der Nuke in den Genuss dieser Technik kam. In der Theorie ähnelt sie dem Suiken, der betrunkenen Faust aus Konoha, welche in ihrer Heimat großen Respekt genießt und ihrem Anwender erlaubt sein volles körperliches Potenzial auszunutzen. Im Großen und Ganzen ist dies bei dieser Schwertform nicht anders. Der Nutzer kommt in den Genuss seines vollen Potenzials, Bewegungen laufen fast wie von allein ab, der Körper reagiert, bevor sein aktives Bewusstsein Attacken überhaupt wahrnehmen kann. Interessant ist dabei also, dass sie nur von recht kampferfahrenen Personen genutzt werden kann, weil einzig diese über genügend Erfahrung und Konditionierung verfügen, dass ihr Körper sich nicht gegen sie wendet, indem er falsche Aktionen abspielt. Wie auch die Technik des Blätterdorfes, so ist auch dieser Stil absolut schmucklos, ergo es gibt keinerlei feste Techniken, die ihm angehören. Ein jeder Angriff ist zu 100% improvisiert, wodurch selbst das Sharingan so seine Probleme hat effektiv dagegen zu kämpfen. Dazu beschränkt er sich nicht nur auf den Umgang mit dem Schwert, wobei es hier gleichermaßen möglich ist Wakizashi und Katana und Zwischenstufen beider zu nutzen. Vielmehr baut der Anwender seinen gesamten Körper mit ein, sodass Ausweichmanöver weit häufiger sind als Blocks, letztere sogar erst dann zur Anwendung kommen, wenn es keine andere Möglichkeit mehr gibt. Es ist also durchaus möglich, dass der Verfechter dieses Stils seinen Kontrahenten ebenso mit Tritten und Faustschlägen eindeckt, wie auch mit Angriffen seiner Klinge. Nicht selten werden auch waghalsige Sprünge und Rollen mit in das undurchschaubare Muster eingebaut, welche für einen gewöhnlichen Schwertkämpfer Attacken sind, die fast einem Selbstmord gleich kommen. Einen Unterschied gegenüber dem Suiken besteht jedoch, abgesehen davon, dass es sich um einen Schwertstil handelt, nicht um eine Art der Taijutsu. Dieser liegt im Zustand des Nutzers. Während er bei dem Suiken in jedem Falle in betrunkenem Zustand sein muss, so verhält sich dies bei dem Tanz anders. Zum Training mag der starke Alkoholeinfluss noch nötig sein, für einen erfahrenen Anwender des Stils ist er jedoch nicht mehr zwingend vorhanden. So ist es auch bei dem alten Shinobi. Er ist in der Lage diesen Zustand ohne einen einzigen Tropfen Alkohol herbeizurufen, wobei er sich in einem Zustand befindet, der der Meditation gleich kommt. Währenddessen wird er sich vollkommen auf Reflexe und Instinkt verlassen, welche ihn mit hoher Wahrscheinlichkeit am Leben halten werden. Besonders gegen gleichwertige Kontrahenten auf dem Gebiet des Schwertkampfes lohnt sich diese Technik also, da sie den Gegner unter großen Druck setzt, ohne etwas über den eigentlichen Kampfstil des Nutzers zu verraten. Auf der anderen Seite ist der Mangel an Techniken in vielen Kämpfen auch ein schweres Kreuz, das der Nutzer da zu tragen hat, da er einigen Dingen damit nur wenig, bis nichts entgegen zu setzen hat. Ebenso ist der Anwender zwar bei voller Geistesgegenwart, kann den Stil also bei Bedarf brechen, kann jedoch keinen fremden Stil, oder andere Techniken in diesen einbauen, da dies seine Meditation nicht erlaubt. Alles in allem ist es also ein zweischneidiges Schwert, das jedoch volle Daseinsberechtigung besitzt.





Mitsu
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Re: Hasuro

Beitrag  Mitsu am Mo 21 Nov - 9:10

Jutsuschablone

Ninjutsu

Spoiler:


"Der Philosoph spricht sehr schlecht vom Priester; der Priester spricht sehr schlecht vom Philosophen. Doch hat der Philosoph niemals irgendwelche Priester getötet, wo hingegen der Priester viele Philosophen getötet hat. Auch hat der Philosoph jemals irgend welche Könige getötet, wo hingegen der Priester eine große Menge getötet hat."
Denis Diderot † 31. Juli 1784

Name: Bunshin no Jutsu
Rang: E-Rang
Element: ///
Reichweite: 1 - 5m
Chakraverbrauch: E-Rang
Beschreibung: Mit dieser Technik erschafft man einen oder mehrere Kopien von sich selbst. So ein Klon kann für eine Ablenkung des Gegners sorgen. Er kann sich zwar eigenständig bewegen, aber keinen Schaden zufügen, da er schon bei einer Berührung wieder verpufft.

Name: Kawarimi no Jutsu
Rang: E-Rang
Element: ///
Reichweite: Selbst, 5-25m
Chakraverbrauch: E-Rang
Beschreibung: Man wechselt den Platz mit einem beliebigen Objekt, wie z.B. mit einen Baumstamm, welches dann an seiner Stelle erscheint sobald man getroffen wird.

Name: Henge no Jutsu
Rang: E-Rang
Element: ///
Reichweite: Selbst
Chakraverbrauch: E-Rang
Beschreibung: Dieses Jutsu erlaubt es dem Anwender sich in eine Person, ein Tier oder einen Gegenstand zu verwandeln und dessen äußere Erscheinung anzunehmen. Das einzige was sich dabei nicht verändert, sind die physischen Eigenschaften, sprich, wenn man sich in einen Stein verwandelt ist man nicht so hart wie einer.

Name: Tobidôgu
Rang: E-Rang
Element: ///
Reichweite: Nah, Kontakt
Chakraverbrauch: E-Rang
Beschreibung: Waffen können mit diesem Jutsu als Beschwörungs- Jutsu verstaut werden. Die Schriftrolle muss zu diesem Zweck für die Objekte, welche sie beherbergen soll geschrieben sein und wird wie jede Andere aktiviert um die entsprechenden Objekte wieder herbei zu rufen.

Name: Shunshin no Jutsu
Rang: D-Rang
Element: ///
Reichweite: Je nach Chakraverbrauch
Chakraverbrauch: Je nach zurückgelegter Strecke
Beschreibung: Durch dieses Jutsu kann der Anwender kurze Strecken in einer atemberaubenden Geschwindigkeit zurücklegen. Für einen Beobachter scheint es als hätte der Ninja sich "teleportiert".
Diese Technik wird oft angewandt, um sich aus einer heiklen Situation zurückzuziehen, oder für einen schnellen Überraschungsangriff. Da die Technik jedoch Zeit braucht, um sie vorzubereiten, ist es den meisten Shinobi nur möglich, sie zur Flucht einzusetzen.

Tanukineiri no Jutsu
Rang: D
Reichweite: Auf den Anweder bezogen
Chakrakosten: D-Rang
Voraussetzung: -
Beschreibung: Nachdem man die entsprechenden Fingerzeichen geformt hat bringt sich dabei selbst in einen Zustand, in dem man schläft.

Name: Kinobori
Rang: D-Rang
Element: ///
Reichweite: Selbst
Chakraverbrauch: E-Rang
Beschreibung: Durch eine kontrollierte Chakrafokussierung in den Füßen ist es dem Anwender dieser Technik möglich an Flächen hinauf zu laufen, wie zum Beispiel Bäumen, Wänden, etc.

Name: Kuchiyose no Jutsu
Rang: C-Rang
Element: ///
Reichweite: Boden
Chakraverbrauch: Siehe Kuchiyoseliste
Beschreibung: Mit Hilfe des eigenen Blutes wird bei der uchiyose ein Wesen herbeibeschworen, mit dem der Anwender zuvor einen Vertrag geschlossen haben muss. Wie stark dieses Wesen ist hängt zum einen von der eingesetzen Menge an Chakra und zum anderen, an der Loyalität und dem Ruf, den man bei seinen Paktpartnern hat ab. Ob und in wie weit die beschworenen Wesen dem Anwender helfen hängt ebenfalls davon ab, wie loyal sie ihm gegenüber stehen.

Karasu Bunshin no Jutsu - Crow Clone Technique
Rang: C -Rang
Reichweite: -/-
Chakrakosten: C-Rang
Voraussetzung: gute Chakrakontrolle
Beschreibung: Bei diesem Jutsu löst sich der Anwender, nachdem er die nötigen Fingerzeichen geformt hat, in einen Schwarm aus Krähen auf. Die Krähen selbst besitzen das Bewusstsein des Anwenders, so dass dieser selbst in Krähenform noch agieren und reagieren kann. Es ist möglich, jemanden durch den bloßen Anblick des sich in Krähen auflösenden Shinobi in Genjutsu zu fangen.

Kyoumeisen - Vibrating Sound Drill
Rang: C-Rang
Reichweite: Nah
Chakrakosten: C-Rang
Voraussetzung: Schallverstärker oder Mutsanare Bluterbe
Beschreibung: Mithilfe der Schallverstärker ist der Anwender bei dieser Technik in der Lage Schallwellen zu schaffen, welche er direkt in die Ohren seines Kontrahenten lenken kann. Durch den direkten Angriff auf das Innenohr wird das Opfer darauffolgend schwere Gleichgewichtsstörungen haben, welche erst nach einiger Zeit abklingen. Da der menschliche Körper zu über 70% aus Wasser besteht, hilft dem Opfer nicht einmal das Zuhalten der Ohren, da der Schall auch durch den Körper geleitet wird.

Name: Suimen Hokou no Gyou
Rang: C-Rang
Element: ///
Reichweite: Selbst
Chakraverbrauch: E-Rang
Beschreibung: Suimen Hokou ist die erweiterte Form des Wandlaufes, nur, dass der Anwender dieser Technik erlernen muss sein Chakra konstant an den Füßen zu halten um über Wasser zu gehen.

Ensô no Gokan
Rang: B-Rang
Element: ///
Reichweite: Selbst
Chakraverbrauch: E - A-Rang
Vorraussetzungen: Mutsanare Bluterbe, Ausbildung im Clan oder durch Clanangehörigen
Beschreibung: Diese Technik ist eigentlich ein absolutes Sahneschnittchen unter jenen welche der Clan seinen Anhängern, da sie im Endeffekt mehrere niederrangige Techniken in sich vereinigt. Sie ermöglicht es ihrem Anwender nach Belieben Schalldruck, Dezibelzahl, Schallschnelle, sowie die Frequenz zu manipulieren, obgleich einige dieser Begriffe eigentlich das selbe beschreiben. Kurz gesagt, er kann Schall und Geräusche nicht nur nach Belieben manipulieren, sondern sie auch schaffen, wobei letzteres zu viel Chakra kostet um wirklich effizient zu sein. Überdies befähigt die Beherrschung dieser Technik ihren Nutzer auch dazu eben jene Schallwellen wahrzunehmen, wie andere Menschen nun vielleicht Veränderungen von Licht und Farbe eines Gegenstandes sehen, es ist praktisch ein spezieller Sinn, einzig und allein auf das Kekkei Genkai zugeschnitten. Entscheidend ist jedoch, dass diese Technik, ebenso wie die meisten des Kekkei Genkai, keinerlei nennenswerte Zerstörungskraft besitzt, zumindest wenn man es mit anderen Ninjutsu dieses Ranges vergleicht, den Gegner nun also nicht mit irgendwelchen Schallwellen zerfetzen könnte.

Name: Sukkari Mayakashi (Vollkommene Illusion)
Rang: B-Rang
Element: ///
Reichweite: Selbst
Chakraverbrauch: A-Rang
Beschreibung: Diese Technik ist ebenfalls eine Weiterentwicklung des Henge, welche jedoch im Gegensatz zu diesem jedoch ein Ninjutsu ist. Ähnlich wie beim gewöhnlichen Henge wird bei dieser Technik die Gestalt verändert. Jedoch ist es durch dieses Jutsu auch möglich den eigenen Geruch zu verändern und ebenso die Fähigkeiten von veränderten Gestalten nutzen. So ist es also durchaus möglich in der Gestalt eines Vogels zu fliegen, oder als Fisch entsprechend zu schwimmen. Für den Kampf ist diese Technik selbstredend vollkommen ungeeignet, da die Verwandlung gut und gerne eine Stunde in Anspruch nimmt. Die Attribute des Nutzers bleiben, gleichgültig was für eine Gestalt er wählt, erhalten. Ebenso ändert sich das biologische Alter des Nutzers nicht im geringsten. Dabei ist jedoch zu beachten, dass weder die Körpergröße um mehr als 25% verändert werden darf und aufgrund des großen Aufwandes für den Körper sich das Körpergewicht verringern wird. Der einzige Vorteil ist letztendlich noch, dass diese Technik weder durch das Kai aufgelöst, noch durch irgendwelche Doujutsu durchschaut werden. Übrigens sollte man bei der neuen Gestalt vorsichtig sein, wenn es sich um ein Tier handeln sollte, da man im Laufe der Stunden oder Tage beginnt dessen Angewohnheiten anzunehmen.

Nawanuke no Jutsu
Rang: A-Rang
Typ: Wissen
Chakrakosten: ///
Voraussetzung: ///
Beschreibung: Diese Kunst ermöglicht es dem Anwender, sich aus Fesseln zu befreien und andere zu fesseln. Es benötigt weder Chakra noch Fingerzeichen, da es eher als Wissen eingestuft werden kann.

Spuren lesen | verwischen
Rang: S-Rang
Typ: Wissen
Chakrakosten: ///
Voraussetzung: ///
Beschreibung: Diese Technik ermöglicht es einem Spuren zu lesen oder seine eigenen Spuren effektiv zu verwischen. Ebenso ist es einem mit dieser Technik möglich eigene Spuren zu legen um Verfolgern somit auf falsche Wege zu locken und sie zu verwirren. Man benötigt kein Chakra oder Fingerzeichen, da es eher als Wissen eingestuft werden kann.

Fushi Tensei
Rang: S-Rang
Reichweite: Auf den Anwender bezogen, Berührung
Chakrakosten: S-Rang
Voraussetzung: sehr gute Chakrakontrolle, Opfer
Beschreibung: Wahrhaft eine fürchterliche Technik, denn sie ermöglicht es dem Anwender den Körper seines Kontrahenten zu übernehmen und dessen 'Seele' in Ketten zu legen und irgendwo wegzusperren. Hierbei übernimmt der Anwender als neuer Besitzer des Körpers natürlich auch alle Vorzüge, aber auch Nachteile von diesem, so etwa dessen Bluterbe und Konstitution, freilich auf Kosten der Eigenschaften seines alten Körpers. Für den Kampf ist diese Technik leider nicht geeignet, da sie zum einen zu viel Chakra verbraucht, zum anderen jedoch auch viel zu viel Zeit benötigt. Ebenso ist nach einigen Jahren des Bewohnens eines Körpers ein Umzug notwendig, da selbst die stärksten Ketten irgendwann anfangen zu rosten. Hierbei ist zwar zu beachten, dass die Willenskraft von Anwender und Opfer wichtige Faktoren sind, im Falle Hachis jedoch nurnoch eine untergeordnete Relevanz besitzen, da dieser eine Willenskraft und einen Dickkopf besitzt, der seinesgleichen sucht. Eigentlich beherrscht er diese Technik auch nicht um sie irgendwie anzuwenden, sie ist lediglich eine Stufe auf einer Treppe, die er zu erklimmen sucht.

Tensei no Mi
Rang: S-Rang
Reichweite: Auf den Anwender bezogen
Chakrakosten: S-Rang
Voraussetzung: sehr gute Chakrakontrolle, Training bei Hachi
Beschreibung: Jede Technik hat ihr Vorbild, so auch diese Technik, welche von einer einstigen Fähigkeit Orochimarus abgeleitet wurde. Sie ermöglicht es dem Anwender im Falle von schweren Verletzungen oder anderen Problemen mit seinem Körper sich selbst in geradezu erschreckendem Ausmaß zu regenerieren, um genau zu sein im Zweifelsfalle sogar seinen gesamten Körper neu zu schaffen, wenn dies denn nötig sein sollte. Vom häufigeren Gebrauch dieser Technik wird jedoch abgeraten, da bereits zwei Nutzungen innerhalb weniger Wochen Lebensgefahr bedeuten können, da die Technik nicht nur sehr stark an den Chakrareserven, sondern auch am Körper des Nutzers zehrt.

Kuchiyose: Edo Tensei - Ressurection of the impure World
Rang: S
Reichweite: Nah
Chakrakosten: Sehr hoch
Voraussetzung: Menschenopfer, Überreste der Person die man beschwören möchte, spezielles Siegel zum Unterwerfen des Beschworenen
Beschreibung: Nachdem der Anwender die benötigten Fingerzeichen geformt hat, erheben sich mehrere Särge aus dem Boden, in denen sich die Überreste einer verstorbenen Person befinden. Diese Person kann man mit all ihren Fähigkeiten die sie zu Lebzeiten besaß wiederbeleben, in dem man ein Menschenopfer darbringt. Anschließend kann man die wiederbelebte Person seinem Willen unterwerfen, in dem man ihnen ein spezielles Siegel "in den Kopf" pflanzt.

Kai - Release
Rang: S-Rang
Reichweite: Auf den Anwender bezogen / Berührung
Chakrakosten: D-Rang
Voraussetzung: gute bis sehr gute Chakrakontrolle
Beschreibung: Eine Kunst, um ein gegnerisches Gen-Jutsu aufzulösen. Der Erfolg liegt von der Intelligenz, Konzentration und dem Wissen im Bereich Gen-Jutsu des Anwenders ab. Hier handhaben wir es so, dass es mehrere Beherrschungsstufen des Auflösens gibt, die von E- bis S-Rang reichen.
Hierbei gelten dieselben Regeln die auch bei den Jutsuprioritäten aufgeführt werden. D.H. ein Genin der sich auf Gen-Jutsu spezialisiert hat kann Kai beispielsweise bis höchstens zum B-Rang beherrschen usw.

Genjutsu

Spoiler:


„Schlechter Spielmann, der nur eine Weise kann.“
Unbekannt

Name: Hana Bunshin no Jutsu
Rang: D-Rang
Element: ///
Reichweite: <100m
Chakraverbrauch: E-Rang
Beschreibung: Bei jenem Genjutsu löst sich der Anwender vor den Augen des Gegners auf und zerfällt in unzählige Blütenblätter, welche den Feind dann umkreisen. Dies soll den Feind ablenken und stören, damit der Anwender selbst fliehen kann. Das Jutsu hilft aber auch um Angriffe zu verdecken die man plant. In erster Linie werden hier die Sehnerven und der Tastsinn gestört.

Name: Senshi no Eizô
Rang: D-Rang
Element: ///
Reichweite: 5 - 10 Meter
Chakraverbrauch: D-Rang
Beschreibung: Mit dieser Technik ist es möglich Schattengestalten in menschlicher Größe zu erschaffen. Das besondere daran ist, dass diese Gestalten nicht nur in der Einbildung eines Einzelnen auftauchen, sondern gewissermaßen, zumindest mehr oder minder real mit der Umwelt agieren. Dabei ist klar zu beachten, dass diese Schattengestalten keinerlei physischen Schaden anrichten können und einzig und allein der Ablenkung und Abschreckung dienen. Die Gestalt erscheinen als normale Krieger, bewaffnet mit Waffen aller Art. Es können allerdings auch schlichte Dinge wie Mauern geschaffen werden, welche jedoch ohne Probleme durchdringbar sind.

Name: Kakezan no Jutsu
Rang: C-Rang
Element: ///
Reichweite: 1-50m
Chakraverbrauch: D-Rang
Beschreibung: Der Anwender erzeugt eine Illusion, bei der ein oder mehrere Gegenstände wie zum Beispiel Kunai innerhalb von Sekundenbruchteilen extrem vervielfacht werden, sodass das Opfer durch die schiere Masse eingeschüchtert wird und den echten Gegenstand in der Masse nicht mehr erkennen kann. Sollte dies nicht als Genjutsu erkannt werden, glaubt das Opfer, mit einer extremen Masse dieser Objekte konfrontiert zu sein.

Name: Taijô no Hairo
Rang: C-Rang
Element: ///
Reichweite: <100m
Chakraverbrauch: D-Rang
Beschreibung: Bei dieser Technik umschließt eine undurchdringliche Dunkelheit den Anwender und gibt ihm dadurch einige Zeit zum verschwinden, welches meist durch das übliche Shunshin erfolgt. Die Geschwindigkeit mit der es von Statten geht ist dabei phänomenal, sodass nurnoch das Timing für einen perfekten Abgang stimmen muss. Die Dunkelheit hält sich dabei noch einige Zeit an dem Ort, bevor sie verschwindet. (1 Post)

Name: Kashi no Hana
Rang: C-Rang
Element: ///
Reichweite: <100m
Chakraverbrauch: D-Rang
Beschreibung: Um dieses Genjutsu effektiv zu nutzen, müssen vorher Yume no Sakura sowie Dubaru Henshu no Mira genutzt werden. In dieser Variation der Technik verdichten sich die Blütenblätter sehr stark und versuchen den Kontrahenten wie mit unerbittlichen Fesseln zu fixieren. Dies hindert den Feind nicht nur daran das Kai zu nutzen, die Fesseln beginnen auch langsam wie auf einer Streckbank seine Gliedmaßen auseinander zu ziehen. Auch hier hilft kein Schmerzreiz um zu entkommen, da der Schmerz bereits in dem Jutsu selbst steckt. Leider ist es jedoch besonders starken Personen möglich, sich durch simplen Kraftaufwand zu befreien.

Name: Ki no Kyôfu
Rang: C-Rang
Element: ///
Reichweite: <100m
Chakraverbrauch: C-Rang
Beschreibung: Bei dieser Technik wird die Gefühlswelt des Opfers gewissermaßen manipuliert. Es passt perfekt ins Konzept des alten Shinobi, da es dem Opfer vorgaukelt, dass der Anwender all seinen größten Ängsten entspricht. Bei mutigeren Kontrahenten mag es zwar theoretisch eine schwächere Wirkung haben, doch zusammen mit der naturgegebenen Einschüchterung des alten Shinobi wirkt es selbst beim mutigsten Shinobi Wunder. Einige werden dadurch auch sofort ihre stärksten Attacken nutzen um den Anwender möglichst schnell auszuschalten, doch dies geschieht dann meist in Panik, was es recht unwahrscheinlich macht, dass sie sonderlich ökonomisch oder praktisch kämpfen.

Name: Ukeru watakushi O
Rang: C-Rang
Element: ///
Reichweite: <500m
Chakraverbrauch: C-Rang
Beschreibung: Diese Technik besitzt zugegebenermaßen einen recht amüsanten Effekt. Um ausgelöst zu werden muss der Kontrahent ein Geräusch hören werden, vorzugsweise durch das Kekkei Genkai von Hachi erzeugt. Das Jutsu macht dabei keinerlei Unterschiede zwischen Freund und Feind, weshalb jeder der in diesem Moment geblendet wird, auch betroffen ist. Die Opfer finden sich einen Augenblick später in einer belebten Stadt ihrer Erinnerung wieder, sodass diese in jedem Falle nicht von einer fremdartigen Umgebung orientiert sein werden. In dieser Stadt ist es dem Anwender möglich beliebig in der Menge zu verschwinden und sich damit unauffindbar zu machen. Diese Technik lohnt sich daher vor allem, wenn man eine Flucht plant.

Name: Shiro nô Ran
Rang: C-Rang
Element: ///
Reichweite: <500m
Chakraverbrauch: B-Rang
Beschreibung: Diese Technik basiert ebenso wie Ukeru watakushi O auf einem Geräusch. Kaum hat dieses der Kontrahent vernommen findet dieser, bzw. diese, in dem Gang einer Burg wieder. Diese Burg hat gewaltige Ausmaße, besitzt jedoch nur verspiegelte Fenster. Sollte das Opfer des Genjutsu Anstalten machen eine Mauer, Wand oder ein Fenster durchbrechen zu wollen, so werden diese durchlässig wie Nebel sein, ihn jedoch nur in den nächsten gleichartigen Gang rennen lassen. Bei einer gewöhnlichen Berührung hingegen ist die Illusion von echtem Gestein, wirklich atemberaubend. Sollte man sich also früher oder später entscheiden dem Gang zu folgen wird dieser sich endlos hinziehen und das Opfer somit auf eine ewige Reise schicken. Zudem ist es dem Anwender möglich aus einer Unzahl von unsichtbar in Boden, Wänden und sogar Decke verankerten Türen aufzutauchen und das Opfer dadurch zu attackieren.

Name: Yori Senshi no Eizô
Rang: B-Rang
Element: ///
Reichweite: <100m
Chakraverbrauch: B - A-Rang
Beschreibung: Diese Technik stellt eine Verbesserung des Vorgängers da, denn nun sind die Illusionen nicht mehr bloße Schattengestalten, sondern sie gleichen ihren realen Vorbildern bis aufs Haar genau. Ebenso ist die Gestalt nun nicht mehr auf bloße Menschen beschränkt, sondern sie verbleibt voll und ganz der Fantasie des Anwenders überlassen. Jedoch kosten die zusätzlichen Details auch zusätzliche Zeit, sodass es kurze Zeit dauert bis sich ein Wesen gebildet hat. Darüber hinaus ist es ihnen möglich, dem Kontrahenten Schmerzen bei Treffern vorzugaukeln, sodass ein Schwerthieb sich auch anfühlt wie ein solcher, wenngleich keine reale Wunde entsteht. Selbstverständlich stehen immernoch tote Gegenstände von mehr Größe zur Verfügung als in der schwächeren Technik.

Name: Yume no Sakura
Rang: B-Rang
Element: ///
Reichweite: <100m
Chakraverbrauch: B-Rang
Beschreibung: Dieses Genjutsu gaukelt einer oder mehreren Personen in einem Bereich von etwa 50 Metern einen Regen von Kirschblüten vor, während alle umstehenden Bäume sich in Kirschbäume zu verwandeln scheinen, die in voller Blüte stehen. Nach wenigen Augenblicken ist der Schauer der Blüten so dicht, dass man die eigene Hand vor Augen nicht mehr sehen kann. Diese Tarnung kann der Anwender für sich nutzen, indem er mit weiterhin ungetrübter Sicht angreift. Während der Zeit dürfen von dem Anwender weder weitere Ninjutsu noch Genjutsu genutzt, wobei es bei letzteren eine Ausnahme gibt, welche später noch erläutert werden wird. Dadurch, dass jedoch keine Fingerzeichen gehalten werden müssen, kann der Anwender seine Opfer weiterhin mit Taijutsu beharken. Besonders Wirkung zeigt die Technik natürlich, wenn wirklich ein Kirschbaum vorhanden ist, da sie dann schnell als Ninjutsu verkannt wird.

Name: Dubaru Henshu no Mira
Rang: B-Rang
Element: ///
Reichweite: <100m
Chakraverbrauch: D - C-Rang
Beschreibung: Dieses Jutsu ist eigentlich nur ein Bindeglied zwischen zwei Genjutsu, da es dem Anwender ermöglicht zwei dieser Techniken perfekt aufeinanderzulegen und abzustimmen. Dadurch ist es möglich einen Gegner glauben zu machen, er hätte sich vollends aus dem Genjutsu befreit, wenngleich die zweite Illusion noch vollkommen intakt ist. Es bietet damit eine Art Schutz für die zweite Technik.

Name: Ki no Sakura
Rang: B-Rang
Element: ///
Reichweite: <100m
Chakraverbrauch: A-Rang
Beschreibung: Diese Technik bildet eine kleine Krönung innerhalb der Jutsu des Shinobi. Vor den Augen aller Beteiligten in einem Areal von gut und gerne 75 Metern wächst innerhalb weniger Augenblicke ein beeindruckend großer Kirschbaum heran, welcher dann auch schnell in voller Blüte steht. Hier gilt auch wieder die selbe Beschränkung wie bei Yume no Sakura, sodass Taijutsu für den Anwender durchaus im Bereich des Möglichen sind. Die Illusion selbst besteht jedoch nicht nur aus dem Baum, denn es ist dem Anwender scheinbar möglich sich selbst in unbegrenzter Geschwindigkeit zwischen den Blütenblättern zu bewegen, sowie Doppelgänger von sich zu erstellen, die dem Hana Bunshin enorm ähneln.

Name: Kyoku no Nemuri
Rang: B-Rang
Element: ///
Reichweite: <100m
Chakraverbrauch: B-Rang
Beschreibung: Auch diese Technik baut auf dem Pfeifen des Anwenders auf, welches überraschend durchdringend sein kann. Bereits die Melodie erinnert im weitesten Sinne an ein Schlaflied, welches gewissermaßen auch ist. Zwar dauerte es einige Jahre, bis der alte Shinobi die Technik salontauglich bekam, doch mittlerweile ist es eine geradezu formidable Kampftechnik, da ein jeder Gegner, der die Melodie hört beginnen wird schläfrig zu werden. Dies kann nach kurzer Zeit, (2 Posts), soweit gehen, dass die Opfer mitten im Kampf einfach beginnen einzuschlafen, sehr zu deren Verdruss.

Name: Saishû Teki Senshi no Eizô
Rang: A-Rang
Element: ///
Reichweite: <100m
Chakraverbrauch: E - S, je nach Menge der geschaffenen Illusionen
Beschreibung: Diese Technik ist durch die Zusammenarbeit von Hasuro und seinem seltsamen Freund entstanden. Sie bildet sozusagen die ultimative Erschaffung von Illusionen aller Art, Größe und Form. Der Fantasie des Anwenders beim Schaffen von Wesen sind nun keinerlei Grenzen mehr gesetzt und wenngleich die Wesen mit der Umgebung zu interagieren scheinen, richten sie keinerlei realen Schaden an dieser an. Das einzige Limit beim Schaffen 'realer' Illusionen ist also der Chakravorrat des Anwenders. Leider ist es jedoch noch vollkommen möglich mit einem entsprechend versierten Kai auszubrechen, weshalb es den S-Rang an sich nicht verdient. Ebenso beeinflusst es nicht direkt das Opfer, sondern verbleibt leider Gottes bei der Erstellung eben dieser Sinnestäuschungen, welche dafür jedoch für alle Personen sichtbar sind. Der schmerzhafte Knackpunkt an dieser Technik ist nun jedoch, dass es nicht möglich ist eine vollkommen neue Umgebung zu schaffen, nunja rein in der Theorie schon, aber des würde nicht nur den Verstand des Anwenders überstrapazieren, da er an jede Kleinigkeit denken müsste, sondern vor allem dessen Chakravorrat, welcher in keinem Fall für eine vollkommen neue Kreation genügen kann.

Name: Senshi no Chishio
Rang: A-Rang
Element: ///
Reichweite: <500m
Chakraverbrauch: A-Rang
Beschreibung: In dieser Illusion wird mehr geschaffen als nur einzelne Sinnestäuschungen. Es ist auf seine Art ein Meisterwerk und dennoch ein Fluch, denn es trägt die Opfer auf ein Schlachtfeld des zweiten Shinobiweltkrieges. Plötzlich findet es sich im totalen Chaos des Schlachtgetümmels wieder, wodurch es nicht nur von diversen Jutsu, die ihm um die Ohren fliegen, eingeschüchtert wird, sondern auch mehr als nur einige Probleme haben wird den Bewegungen des Anwenders zu folgen, der in der Menge an Kämpfern einfach untertaucht und später die Gelegenheit nutzen kann, um Angriffe aus dem Hinterhalt zu starten. Ausgelöst wird das Genjutsu durch eine gepfiffene Melodie, oder eben ein anderes den Kontrahenten beschallendes Medium, welche geradezu fröhlich klingt. Sobald das Jutsu jedoch einmal in Kraft tritt wird das Pfeifen, oder eben der andere Laut aus dem Verstand der Opfer getilgt.

Tsumi no Midara
Rang: A
Reichweite: 15m um den Anwender
Chakrakosten: C - A/S, kommt auf die Anzahl der Personen an
Voraussetzung: Training bei Hachisu
Beschreibung: Viele Geschichten ranken sich um Techniken wie diese, eine amüsanter und bestürzender als die andere. Das Schlimmste daran ist jedoch, dass eine jede dieser Storys weit mehr als nur einen wahren Kern beinhaltet. Bei diesem kleinen Meisterwerk der Täuschungskunst tendiert die Endwirkung nicht selten darin, dass alle Anwesenden äußerst nahen körperlichen Kontakt miteinander pflegen. Doch genug von der letztlichen Pointe, zurück zur eigentlichen Technik. Nach einem kurzen Moment des Sammelns von Chakra scheint der Anwender einen rosenfarbenen Rauch auszustoßen, welcher sich binnen weniger Augenblicke in alle Richtungen etwa 15 Meter weit ausbreitet. Wer nun diesen Rauch einatmet wird vermutlich ziemlich schnell auf Wolke Sieben fliegen und alles durch die sprichwörtlich rosarote Brille sehen. Das rührt daher, dass das Genjutsu die Wahrnehmung des Opfers dahingehend beeinflusst, dass es alle anwesenden Personen und auch Tiere den perfekten Vorstellungen der betreffenden Person anpassen, sodass selbst die gefühlskälteste Person auf seinen absoluten Traumpartner treffen wird, ganz gleich, ob dies letztlich der Wirklichkeit entspricht. Die Illusion spricht dabei das Unterbewusstsein der meisten Person derart stark an, dass sich daraus ein starker Sexualdrang und ein Gefühl des Verliebt-Seins heraus bilden. Dies muss nicht so sein, ist jedoch absolut möglich. Die Zeit, bis der Nebel verfliegt beträgt 2 Posts und jeder, der während dieser zwei Posts auch nur ein bisschen des Rauchs einatmet, den Anwender ausgenommen, wird sofort von der Wirkung ergriffen. Diese Wirkung hält je nach Person zwischen 5-6 Posts an, und klingt in den folgenden Posts nach und nach ab. Im Falle von Hachisu gibt es ebenso eine leicht abgewandelte Form dieses Genjutsu, welches es ihm ermöglicht statt des rosenfarbigen Nebels selbiges Genjutsu auch in Form von Schall zu verpacken, welcher von einfacher Musik bis zum Pfeifen einer Hundepfeife reichen kann, wobei auch hierbei die Reichweite auf 15 Meter beschränkt ist und der Schall auch sonst in jeder Hinsicht wie der Rauch behandelt wird.

Kakao no Jutsu
Rang: S+ Rang
Element: ///
Reichweite: < 100m
Chakraverbrauch: Je nach Zahl der Personen, B - S
Beschreibung: Bei diesem Jutsu scheint der Anwender eine große Menge an Regenwolken herauf zu beschwören. Aus diesen Wolken ergießt sich innerhalb weniger Augenblicke ein Sturzregen aus Schokomilch auf die Erde herab. Ein einziger aufgenommener Tropfen genügt, um einen Heißhunger auf die Milch heraufzubeschwören, allein schon deshalb, weil die Milch perfekt auf den Geschmack des Opfers abgeschmeckt zu sein scheint. Dadurch wird die Willenskraft vieler Gegner nach sehr kurzer Zeit gebrochen, da sie eher Zeit darauf verwenden die Milch zu konsumieren, als noch zu kämpfen.


Taijutsu/Kenjutsu

Spoiler:


„… sich der Wirksamkeit der beiden Schwerter bewusst zu werden? darum geht es in der Nito ryu… denn wahr ist, dass man alle Waffen, die man besitzt, gebrauchen sollte, statt sein Leben wegzuwerfen. Zu sterben, mit einer unbenutzten Waffe in seinem Gürtel, das wäre bedauerlich.“
Miyamoto Musashi † 13. Juni 1645

Name:Chikara no Zuburoku no Mai
Rang: B-Rang
Element: ///
Reichweite: Nah
Chakraverbrauch: ///
Vorraussetzungen: Training bei Hachisu, Körperkraft keine Schwäche, Kein anderer Taijutsustil
Beschreibung: Viele kennen die Technik, auf der diese hier nun aufbaut und noch bedeutend mehr Menschen fürchten sie als eine der unberechenbarsten in der Geschichte der Shinobi. Warum dem nun so ist? Nunja, man könnte wohl sagen, dass diese Art zu kämpfen, welcher dieser Stil hier nun folgt, für einen Shinobi im besten Falle als unorthodox bezeichnet werden könnte, da er weder auf Kraft, noch auf Waffen oder Geschwindigkeit des Shinobi setzt, sondern in erster Linie auf dessen reine Reflexe und seine Erfahrung. Die Entwicklung dieses Stils geht nun auf eine äußerst lange Reihe von Techniken zurück, unter der eine von ihnen auch das Suiken ist, welches sich noch heute unter einigen, wenigen Shinobi Konohagakures findet, kaum verwunderlich eigentlich, da die Technik häufig unterschätzt und noch häufiger kaum gewürdigt wird, obgleich sie zu den außerordentlichsten Taijutsu gehört, die man sich vorstellen kann, ist der Anwender doch in der Lage selbst strategisch und talentiertere Kontrahenten durch reinen Instinkt zu besiegen. In vielerlei Hinsicht könnte man diesen Kampfstil nun als Schwesterstil zum Bero Bero Shinigami no Mai sehen, da es sich hierbei im Endeffekt lediglich um eine waffenlose Version von diesem handelt. So ist es denn auch bei dieser Form des Kampfes Gang und Gebe, dass sich der Anwender dieser Kunstform in eine Art Trance begibt, was bereits eine deutliche Weiterentwicklung gegenüber der Drunken Fist darstellt, für deren Ausübung der Nutzer betrunken sein musste. Genau wie beim Tanz des Todesgottes ist es auch bei diesem Stil der Fall, dass sich der Kundige weit mehr bedient als nur den Waffen, die man klassisch mit Taijutsu verbinden würde, denn genau genommen kann alles zum Kämpfen herhalten und sei es das gebrauchte Essstäbchen, welches als brutale Stichwaffe verwendet wird. In diesem Zustand ist es dem Anwender nun möglich vor allem gleichstarke Gegner, aber auch solche von den höheren Rängen in äußerster Stärke zu bedrängen, oder sie zumindest in eine defensive Position zu bringen, was in erster Linie damit zusammenhängt, dass die Bewegungen und Angriffe des Nutzers absolut unvorhersehbar und instinktiv geführt werden, sodass selbst eigentlich prädestinierte Doujutsu einige Probleme haben könnten Angriffe und Bewegungen noch rechtzeitig zu erkennen. Das wichtigste an diesem Stil sind nun jedoch zwei Besonderheiten, welche ihn von seinen beiden Vorgängern unterscheiden, so ist dies zum einen die Möglichkeit des Kämpfers diesen Stil mit Aktionen zu bereichern, welche seinem Willen entspringen, sich also unabhängig sehen von dem Instinkt, der diese Art des Kämpfens eigentlich beherrscht. Die andere Besonderheit ist nun eine ganz spezielle Sache für sich, die vor allem auf der Erfahrung und Körperbeherrschung des Nutzers aufbaut, es ist die Möglichkeit Klingenwaffen mit den eigenen Muskeln abzuwehren ohne, dass ein sichtbarer Schaden am Anwender entstünde. Dies umfasst im klassischen Sinne das Abwehren von Schwertern mittels Füßen oder Händen, bzw. Zehen oder Fingern, aber auch größere Feinheiten wie das Aufhalten von Klingen mit Körperstellen wie der Schulterbeuge, dem Ellenbogen oder auch dem Knie, oder, und hierbei handelt es sich um eine Art der Abwehr, welche der Erfinder dieser Kampfkunst zweifelsfrei nicht mit in Betracht ziehen wollte, dem Festhalten einer scharfen Klinge mittels der Backen des eigenen Hinterns, wobei der jeweilige Kontrahent dann allein für dieses eigenwillige Ziel von einer höheren Gewalt erschlagen gehört. Naja wie dem auch sei, in jedem Falle handelt es sich bei dieser Kampfkunst um eine durchaus mächtige, aber vor allem selten gewordene Kampfkunst, welche ebensowenig wie das Suiken unterschätzt werden sollte.


Fuinjutsu
Spoiler:


"Die Feder ist manchmal schärfer als das Schwert."
Unbekannt


Name: Kokoa no Jutsu
Rang: D-Rang
Element: ///
Reichweite: Kontakt
Chakraverbrauch: E-Rang
Beschreibung: Diese Technik ermöglicht es dem Anwender aus einem zuvor irgendwo angebrachten Siegel Schokomilch zu schöpfen. Diese entstammt dem Vorratstank des größten Produzenten für Schokomilch in den 5 Reichen und wird aus diesem mithilfe eines bereits vor langer Zeit angebrachten Einwegreisesiegels abgezapft. So ist es dem Nutzer dieser Technik möglich auf einen praktisch unendlichen Schokomilchvorrat zurück zu greifen.

Name: Fumi Fuuin
Rang: D-Rang
Element: ///
Reichweite: Kontakt
Chakraverbrauch: E-Rang
Beschreibung: Diese Technik ist im Endeffekt eine Vorstufe des Shikoku Fuuin, dient im Gegensatz zu diesem jedoch nicht zum Einprägen von Nachrichten in irgendwelche Oberflächen, sondern ist vielmehr mit einem Pinsel zu vergleichen, welcher in Form eines Fingers genutzt werden kann, die aufgemalten Zeichen können also durchaus mit Farbe überstrichen werden. Die Technik dient vor allem zum Anfertigen vorgefertiger Siegel sowie zum simplen Schreiben.

Gofuu Kekkai - Five Seal Barrier
Rang: C
Reichweite: Weit
Chakrakosten: C-Rang
Voraussetzung: Fünf Siegel in der Umgebung
Beschreibung: Mit dieser Technik ist es möglich, eine Barriere zu erstellen die dazu in der Lage ist, die Objekte auf denen die Siegel angebracht wurden vor nahezu jeglicher Art von Attacke zu schützen. Die Barriere kann nur aufgelöst werden, in dem man die fünf Siegel absolut zeitgleich von den jeweiligen Objekten entfernt. Sollte dies nicht der Fall sein regenerieren sich die einzelnen Siegel wieder.
Diese Technik wird oft mit dem Kyoumen Shuuja no Jutsu angewandt, um das entfernen der fünf Siegel schwieriger zu gestalten, da in diesem Falle erst die durch das Kyoumen Shuuja erschaffenen Doppelgänger zerstört werden müssen, ehe die Barriere nachgibt.

Name: Kioku Fuuin
Rang: B-Rang
Element: ///
Reichweite: Kontakt
Chakraverbrauch: B-Rang
Beschreibung: Mithilfe dieser Technik ist es dem Anwender möglich in Gegenständen Nachrichten zu versiegeln, im Falle dieses Jutsu in Form von Gedanken, Bildern, Audioaufnahmen, ja sogar Videoaufnahmen sowie Eindrücken und Gefühlen. Hierbei bekommt die erste Person, welche den Gegenstand berührt die Informationen, zumindest solange dieses Siegel nicht zusätzlich mit einem Jirushi Fuuin versiegelt wird.

Name: Jirushi Fuuin
Rang: B-Rang
Element: ///
Reichweite: Kontakt
Chakraverbrauch: B-Rang
Beschreibung: Einfach gesagt ermöglich dieses Siegel das Versiegeln von Siegeln, oder vielmehr die Verwehrung des Zugriffs auf diese. Hierbei ist zu beachten, dass diese Art des Siegels als eine Art Brandtresor fungiert, jedes Siegel für sich besitzt also eine eigene Art auf die es geöffnet werden muss, sofern man nicht eine Zerstörung des Siegels, sowie des Siegels, das es nun eigentlich schützt riskieren will. Versucht schließlich ein Unwissender auf das Jirushi Fuuin, oder aber das von ihm gesicherte Siegel zuzugreifen, so werden beide hierbei zerstört.

Name: Shikoku Fuuin
Rang: B-Rang
Element: ///
Reichweite: Kontakt
Chakraverbrauch: E-Rang
Beschreibung: Der Anwender lässt eine kleine Flamme auf seinem Zeigefinger entstehen, die dazu dient z.B. Buchstaben oder Codes in Stein oder andere Material zu brennen.

Name: Shikoku Fuuin
Rang: B-Rang
Element: ///
Reichweite: Kontakt
Chakraverbrauch: A-Rang
Beschreibung: Diese Technik ermöglicht es ihrem Nutzer die Kontrolle eines Beschwörers über sein Kuchiyose zu brechen, indem er ein Siegel auf den Körper jenes Tieres setzt. Bei solchen Beschwörungen, welche auf freundschaftlicher Basis sitzen mag das nun kein Problem für den anderen Shinobi sein, doch ist es eine erzwungene Verbindung, so ist es durchaus denkbar, dass sich das Kuchiyose gegen seinen Beschwörer wendet.

Name: Genpû no Yûryoku
Rang: A-Rang
Element: ///
Reichweite: Kontakt
Chakraverbrauch: S-Rang
Vorraussetzungen: Fuinjutsu als Stärke, Kage o.ä.
Beschreibung: Dieses Siegel muss vor der Nutzung angefertigt und auf irgendeinem Gegenstand angebracht werden, bevor es möglich ist es letztlich zu nutzen. Sollte jener Gegenstand nun an einer Person angebracht werden, und sollte diese Person ein Jinchuuriki sein, und sollte der Jinchuuriki gerade dabei sein seinen Bijuu ausbrechen zu lassen, so wird dieses Siegel diese Handlung bis zur Form des vierten Schweifes unterdrücken können.

Name: Gogyou Fuuin
Rang: A-Rang
Element: ///
Reichweite: Kontakt
Chakraverbrauch: A-Rang
Beschreibung: Gogyou Fuuin ist ein A-Rang Fuin-Jutsu mit dem man die 5 Hauptelemente mit seinen Fingern erzeugt. Man drückt dann mit seinen Fingerspitzen, welche die 5 Hauptelemente erzeugt haben, gegen den Körper des Gegners. Nachdem man von der Technik getroffen wurde beginnt sie zu wirken, die Chakrakontrolle des Betroffen verschlechtert sich deutlich, um nicht zu sagen absolut dramatisch.

Gogyou Kaiin - Five Elements Unseal
Rang: A-Rang
Reichweite: Nah (Körperkontakt)
Chakrakosten: A-Rang
Voraussetzung: Gogyou Fuuin - Five Elements Seal
Beschreibung: Mit dieser Technik ist es dem Anwender möglich, ein durch das Gogyou Fuuin erschaffenes Siegel wieder zu lösen.


Medicjutsu
Spoiler:


"Sake ist unter hundert Arzneien die beste."
Japanisches Sprichwort


Da ich nun zu faul bin, ja ich gebe es ehrlich zu, und keinerlei Interesse daran habe, dass meine Jutsuliste zwei Posts umfassen muss, so folgte einfach diesem Link bzw. Link 2, der euch zu eurer eigenen Medicliste führt, der noch immer die Codes fehlen, aber naja. Entsprechend seinem Rang dürfte es vertretbar sein, wenn Hachi all jene Jutsu beherrscht, jedoch ausgenommen der paar S-Rang Techniken am Ende bei denen hier kein Bedarf besteht.



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Re: Hasuro

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