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Geheim psst!

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Geheim psst!

Beitrag  Mitsu am Mo 21 Nov - 9:01

Charakterschablone

Charakterbild:
Spoiler:
Motto des Charakters: "Delirant isti Shinobi." -> Die spinnen, die Shinobi.

Allgemeine Informationen

Name: Shinmei
Vorname: Sihin
Alter: 29 Jahre (Körperliches Alter: 25)
Blutgruppe: AB negativ
Rang: Sannin
Geburtsort: Konoha
Wohnort: Konoha
Besonderheiten:


Äußerlichkeiten

Größe: 1,92m
Gewicht: 124kg
Statur: Außerhalb seiner Rüstung erscheint die Statur des aufstrebenden Shinobi erstaunlich normal. Seine Proportionen sind denen eines Shinobi mehr als angemessen, sodass sein Gewicht kaum auffällt, da es zu großen Teilen einfach in den Muskeln seines durchtrainierten Körpers steckt. Für einen Shinobi mag er dann zwar immernoch recht hochgewachsen sein, doch dies wird durch den athletischen Körperbau wieder ausgeglichen. In der Richtung hingegen kommt er der Erscheinung seines Gottes schon sehr nahe, da sie ihm die Masse verleiht, die man ihm sonst nicht ansehen würde.
Aussehen:
Spoiler:
Haare, von einem hellen, leicht ausgebleichten Braun, wie alte Haselnüsse . Das ist wohl das erste, was einem ins Auge fällt, wenn man einmal das Vergnügen haben sollte, den alten Shinobi zu betrachten. Nicht eine einzelne graue Strähne findet sich in seinen Haaren, weshalb er nicht selten deutlich jünger eingeschätzt wird, als er letztlich ist. Mit einem leichten Hang zum Schönen, trägt er sie recht lang und dennoch sogar so, dass man sie schon fast als etwas Außergewöhnlich bezeichnen könnte, da sie bisher noch jeden Kampf unbeschadet überlebt haben. Sie bieten einen ersten Hinweis darauf, wie sehr er zwischen Dingen lebt, ohne sich wirklich für eines von beiden zu entscheiden. Tägliche Pflege erhält ihm seine nicht zwingend seltene, aber ebensowenig häufige Haarfarbe, welche in ihrem matten, geisterhaften Glanz beinahe etwas an altes, aber helles Eichenholz denken lässt. Kommen wir nun zu seinen Ohren, an denen es wirklich nichts zu bemängeln gibt. Sprechen wir nun etwas über seine seltsamen und dennoch auf ihre eigene Weise einzigartigen Augen. Eigentlich müsste ich vielmehr von der Wirkung seiner toten Augen sprechen, denn in der Tat besitzt er nurnoch eines. Seine beiden Auge waren der Klinge seines eigenen Wakizashi zum Opfer gefallen, hatten seinen Vater jedoch ebenso das Leben gekostet. Eine in tiefem Rot erstrahlende Narbe zieht sich über das rechte, geschlossene Augenlid, welches seinerseits wieder von den Haaren überdeckt wird. Dennoch ist es möglich beides zu erblicken, wenn man seinen Blick auf die Stelle konzentriert. Damit ist die rechte Seite zumindest scheinbar der Schwachpunkt des Shinobi. Doch nun zurück zur Wirkung seiner Augen, denn trotz der Tatsache, dass sie nicht mehr sehen, ist er immernoch in der Lage sie zu öffnen, sodass sie auch immernoch in der Lage sind einen Betrachter in einen Bann zu schlagen. Mit ihrer schiefergrauen Färbung sind sie etwas, das die Aufmerksamkeit eines jeden Betrachters auf sich zieht. In ihnen liegt jedoch so viel mehr verborgen, als nur eine ganz hübsch anzusehende Farbe. Ein jeder, der sich auch nur einen Moment Zeit nimmt, wird all die Gefühle und auch die Bedrohung bemerken, die von diesen Augen ausgehen. Für viele Menschen wirkt ein Blick in diese Augen furchterregender als ein ebenso langer Blick in das Magenkyou Sharingan. Der Grund dafür liegt in der übernatürlichen Ruhe und einer ausgestrahlten Kälte, welche gleichermaßen in den Augen verborgen liegen. Doch damit nicht genug, denn in ihnen liegt ebenso eine selten anzutreffende, aber dafür umso tiefgründigere Grausamkeit verborgen. Nicht selten ist es dadurch vorgekommen, dass seine Kontrahenten ihr Heil in der Flucht statt im Kampf gesucht hatten, während die erfahreneren Gegner den Kampf sogar offen suchten, da sie dem herausfordernden Teil in seinem Blick einfach nicht widerstehen konnten. Einige Menschen wagen sogar zu behaupten, sein Blick sei nicht minder fürchterlich, als der des Fuchsdämonen selbst. Sehr wenige Personen, die ihn jedoch schon etwas länger kennen, vermögen noch mehr in seinem tiefgründigen Blick zu erkennen, als nur die augenscheinliche Kälte. Tief in der Kälte verborgen liegt nämlich seine wirklich eiserne Disziplin verborgen. Sein Leben hatte nur wenig Freuden für ein Kind gekannt, sodass er heute nicht nur äußerst abgehärtet gegen alle Leiden des Geistes ist, sondern auch zu den wenigen Menschen gehört, die ihr Leben ausschließlich der Perfektion ihrer Fertigkeiten gewidmet haben. Damit wird jeder Gegner nur zu einem Kiesel auf seinem Weg, jede Wunde nur zu einem Kratzer, jeder Schicksalsschlag nur zu einem Ärgernis. In diesem Sinne von vollkommener Unbarmherzigkeit beseelt, macht er bereits mit seinem Blick keinerlei Hehl daraus, was er von den meisten seiner Gegenspieler hält, was sich trotz der Blindheit immernoch in seinen Augen ausdrückt. Verglichen wird die Farbe seines Auges am häufigsten mit den endlosen Gebirge von Iwagakure, einer wilden und dennoch schönen Gegend, die zwar bar jeder Barmherzigkeit, jedoch von einer außergewöhnlichen Schönheit war. Alles in allem ist es ebenso Blick wie Mensch, die in der Lage sind ganze Armeen in die Schlacht zu schicken und dem Ablauf des blutigen Gemetzels konzentriert und emotionslos zuzusehen. Das wachsame Auge wird jedoch ebenfalls an seinem Kinn hängen bleiben, denn an diesem befindet sich das Ende einer Narbe, welche bei seinem linken Schulterblatt beginnt, sich über Hals und Kehle zieht, bevor sie am Kinn ihren Abschluss findet. An Hals und Nacken wird das aufmerksame Auge nun auch noch ein größeres Tattoo aus ineinander verwobenen Schlangen finden, welche sich bis auf seinen Rücken hinab ziehen. Diese Zeichnung war im Namen der Sekte geschehen, ein erstes Zeichen seiner Zugehörigkeit im zarten Alter von fünf Jahren gesetzt. Der Künstler war übrigens ein namenhafter Exzentriker in Sunagakure, welcher trotz seiner vielen seltsamen Leidenschaften ein außerordentliches Händchen für die Kunst selbst in kleinsten Details besaß. Scheinbar lies er sich bei dem Zeichnen der Symbole von der Augenfarbe seiner eigenen Ehefrau inspirieren, denn sie sind in einem sanften, dunkelblauen Farbton gehalten, sodass sie das Auge weder beleidigen, noch in irgendeiner Weise über Gebühr auf sich ziehen. Wandern wir nun einmal auf seinen Rücken, welcher ein wahrhaft einzigartiger Anblick ist. In den ersten Momenten wird der Blick des Betrachters auf eine gewaltige, blutrote Narbe gezogen, welche sich quer über den gesamten Rücken des Shinobi zieht. Der Kampf aus dem sie stammte gehört schon lange der Vergangenheit an, doch noch heute spürt er sie manchmal mit dem selben Schmerz, wie schon vor Jahren. Wer sie betrachtet kann erahnen wie tief die Wunde einst gewesen sein muss und wie viel Ärger sie über sein Leben gebracht hat. Dies war nämlich die Verletzung, welche selbst ihn in jungen Jahren, vor der Prüfung, beinahe das Leben gekostet hatte. Der Verursacher war sein eigener Vater gewesen, welcher zwar von großer Weisheit, aber zugleich sehr grausam gewesen war. Doch dieses Mal ist nicht das einzige, welches den Rücken des Kämpfers mehr oder minder ziert. Dutzende alter Verletzungen und Brandnarben bedecken seinen Rücken, zum größten Teil rühren sie von der Folter her, welcher er genießen durfte, als er sich kurze Zeit in feindlicher Gefangenschaft befunden hatte. Sein starker Geist hatte ihn davor gefeit den Tricks der Folterknechte anheim zu fallen, sodass sie zu älteren, aber auch brutaleren Methoden gegriffen hatten. Diese Methoden hatten nicht nur einfache Klingen sondern auch diverse Brandeisen, sowie sogar verschiedene Drogen umfasst, mit welchen man versucht hatte seinen Willen zu brechen. All diese Bemühungen waren jedoch gescheitert, sodass nurnoch die Male an seinem Körper an jene schlimme Zeit erinnern. Auf der Höhe seiner linken Niere findet sich ein eher unscheinbarer Schnitt, gemacht um einem Waffenbruder mit einer Organspende das Leben zu retten, ihm selbst hätte sie wohl eher nicht das Leben gerettet. Diese selbstlose Tat erfolgte vor fast zehn Jahren und dennoch entsinnen sie sich beide noch dieser noblen Tat. Auch wenn es für einen Mann seines Ranges unüblich erscheinen mag, er hält stets zu Freunden und Untergebenen, setzt sich im Zweifelsfalle auch Gefahrensituationen aus, um das ihre zu bewahren. Opfer sind also eine noble Sache, solange sie nicht auf die Kosten der eigenen Gesundheit schlagen. An seinem rechten Schlüsselbein findet sich übrigens die Austrittswunde eines Schwertes, welche einen Zwilling auf der gegenüberliegen Seite der Schulter besitzt. Sie stammt aus dem selben Kampf, wie bereits die große Wunde auf seinem Rücken. Sie ist vergleichsweise klein und in ihrer Position auch recht ungefährlich, doch sie erinnert ihn stets daran was es heißt wahrlich wachsam sein zu müssen. Ein einziger Treffer an einer ungünstigen Stelle kann schließlich schnell den Ende eines Kampfes markieren, selbst wenn der Treffer alles andere als tödlich ist. Ein kleiner Schmerz mag nämlich bereits ausreichen, um die Aufmerksamkeit eines Kriegers so lange von seinem Gegner zu lenken, dass dieser Gelegenheit bekommt den Todesstoß zu versetzen. Wandern wir nun einmal langsam um seinen Körper herum und treffen auf seinen Brustkorb, an dessen linker Seite sich eine breite Schnittwunde zwischen der 3. und 4. Rippe befindet. Mit etwas Pech hätte dieser Schlag sein frühes Ende markieren können, doch glücklicherweise hatte der Treffer weder große Blutgefäße gekappt, noch sein Herz gespalten. Leider hatte er ihm jedoch das Bewusstsein genommen, da die plötzliche Öffnung zur Lunge ihm das Atmen unmöglich gemacht hatte. Wäre nicht schnelle Hilfe erfolgt, er wäre wohl trotz seines Glücks einen jämmerlichen Tod gestorben. Etwas weiter gen Brustbein findet sich eine Narbe, welche seine linke Brustwarze gespalten, jedoch nicht genug Kraft besessen hatte, um seine Rippen zu durchdringen. Ganz im Sinne einer oberflächlichen Schnittverletzung ist sie schon seit langer Zeit dabei langsam aber beständig zu verschwinden, bis man sie eines Tages nicht mehr sehen würde. Ebenso finden sich dort diverse Siegel verschiedener Form und Größe, die von so großer Unstetigkeit sind, dass sie ihre Form vor dem Auge des Betrachters stets zu verändern scheinen. Dazu kommen noch mehrere Litaneien des Glaubens, welche in jungen Jahren mit einem heißen Messer in seinen Körper gebrannt worden waren und ihn in diesem Sinne auf den Weg der Unsterblichkeit geführt hatten. Damit haben wir auch schon alle nennenswerten Narben am Torso des alten Shinobi aufgezählt, doch lasst euch gesagt sein, dass es noch unzählige von diesen Malen gibt, welche einfach von der Zeit verschluckt worden sind. Zählte man sie mit, so bestünde der ehrwürdige, alte Mann wohl aus kaum mehr als Narbengewebe. Überdies besitzt er freilich einen sehr trainierten Oberkörper, wie man es bei einem Mann seines Ranges auch erwarten konnte. So kommen wir denn nun zu seinen Armen, welche sich weitgehend ähneln. An beiderlei Unterarmen finden sich dutzende Nadeleinstiche und Brandmale, Zeichen der früheren Folter, sowie diverse kleinere Narben an Händen und Handgelenken, wie sie bei Schwertkämpfern in großer Zahl vorkommen. Es erübrigt sich wohl zu erwähnen, dass seine Arme trotz ihrer schlichten Eleganz mit kräftigen Muskeln versehen sind, welche keinerlei Zweifel daran aufkommen lassen, dass er sie im Falle des Falles auch zu benutzen weiß. Wandern wir nun noch etwas weiter gen Erde, über seine Hüfte hinweg, bis hin zu seinen Beinen. Diese sind ebenso mit denkbar kräftigen Muskeln versehen, wobei sein linkes Bein leicht schwächer ist. Der Grund dafür liegt in einer langgezogenen Narbe, die auf seinem Unterschenkel prangt und ihn stets daran erinnert, wie eingeschränkt er in seinem Körper doch nur handeln kann. In jedem heftigeren Kampf läuft er Gefahr die Wunde, welche ihm einst von einem großen Eber auf der Jagd zugefügt worden ist, erneut aufzureißen. Seit dem Moment der Verletzung hatte er sich an dieser Stelle bereits mehrmals mit erneuten Entzündungen der alten Wunde herumplagen müssen, sodass sie heute nun eine feuerrote, durchscheinende Art besitzt, welche für sich genommen einmalig ist. In einem Heldenepos wird behauptet der Keiler sei ein bösartig gewordener Kami gewesen, welcher versucht hatte die Hoffnung von Konoha zu erlegen, doch diese Geschichte ist ebenso frei von ihrem Schöpfer erfunden wie so viele andere auch. Zuletzt verbleiben nurnoch seine Füße an denen es wirklich nichts zu erwähnen gibt, da sie ihm stets gute Dienste geleistet haben.
Kleidung:
Besonderheiten:


Charaktereigenschaften

Persönlichkeit:
~Sadistisch~ ✔
~Masochistisch~ ✔
~Zuvorkommend~ ✔
~Ausgeglichen~ ✔
~Reizbar~ ✔
~Pragmatisch~ ✔
~Gläubig~ ✔
~Manipulativ~
~Stolz~
~Pyromanie~
~Stinktiere~
~Unmoralisch~
~Mutig~
~Problem mit Autoritäten~
~Verschlossen~
~Misstrauisch~
~Umsichtig~
~Diszipliniert~ ✔
Trotz seines noch vergleichsweise jungen Alters geht es in dem Kopf des Kultisten schon in großem Maße rund. Doch ohne mich groß aufzuhalten, beginne ich sogleich einmal mit seiner ersten Charaktereigenschaft, seinem äußerst stark ausgeprägten Sadismus. In seiner vorhandenen Form ist er in der Lage sich an jeder Art von Schmerz zu ergötzen ganz gleich, ob er oder sein Kontrahent ihn erleiden. Dabei macht er keinerlei Unterschiede zwischen Kind, Tier oder ausgewachsenem Kontrahenten. Nicht selten wurde er aufgrund dieses Charakterzugs als mitleidloser Mistkerl, assozial, oder auch nicht selten als Teufel bezeichnet, Dinge die ihn durchweg recht kalt lassen. Er steht zu jeder seiner Entscheidungen, ganz gleich wie letztlich andere deswegen zu ihm stehen. Trotz dieser Eigenschaften besitzt er jedoch auch eine äußerst zuvorkommende und höfliche Ader, welche ihm bisweilen sogar als Freundlichkeit angerechnet werden kann. Trotz seiner eigentümlichen Erscheinung besitzt selbst der abgehärtete Shinobi eine gemäßigte Seite, welche sich darin zeigt, dass er außerhalb von Kämpfen, Opferungen, Zusammenkünften, Missionen, Phasen der Meditation und der Nacht, eine durchaus sanftmütige Seite. Besonders Kindern und weiblichen Personen gegenüber sehr menschlich auftritt, ihnen Komplimente macht und sich um sie kümmert, wenn es nötig sein sollte. Dies verbindet sich mit einem recht ausgeprägten Pflichtbewusstsein und einer eisernen Selbstdisziplin, aus der er sich selbst keinerlei Ausflüchte gönnt, zu einer überraschend sozialen Mischung, zumindest außerhalb der soeben genannten zeitlichen Zonen. Ansonsten wird man ihn nicht selten als recht reizbar kennenlernen, als jemanden der einem ohne Hemmungen den Arm ausrenkt, wenn man ihn auch nur berührt. Dabei macht er keinerlei Unterschied zwischen Fremden und langjährigen Freunden, wer ihn zum ausrasten bringt, hat auch die Konsequenzen zu tragen. Interessant ist dabei jedoch, dass er trotz allem einen recht ausgeglichenen Lebenswandel besitzt. Sowohl seine Beschäftigungen, als auch seine Ernährung befinden sich in einem eng austarierten Gleichgewicht, das dem eines Mönchs recht nahe kommt. Auffallend ist auch noch sein tiefgreifender Pragmatismus, den er vollkommen auslebt. Bisweilen mag es ihm dadurch zwar das Image eines sehr einfachen Menschen geben, doch wirklich der Fall ist dies nicht. Er mag zwar tief in seinem Glauben verankert sein, doch selbst dieser ist sehr praktisch orientiert und kommt seiner Lebenseinstellung recht nahe. Als Priester des Glaubens versteht es sich natürlich selbst, dass sein Glauben an die Sekte unerschütterlich ist.
Auftreten:
Träume:
Ängste:
Interessen:
Besonderheiten:


Kampfeigenschaften

Kampfstil:
Elementaffinität:
Stärken:
~Waffenkampf~ ✔
~Ninjutsu~ ✔
~Geschwindigkeit~ ✔
~Jashin~ ✔
~Reaktionsgeschwindigkeit~ ✔
~Körperkraft~ ✔
~Chakramenge~ ✔
~Chakrakontrolle~ ✔
~Intelligenz~ ✔
~Ausdauer~ ✔
~Konstitution~ ✔
~Sechster Sinn~ ✔
~Geschicklichkeit~ ✔
Spoiler:
Ganz einem Shinobi seines Ranges und seines Talents entsprechend, ist der junge Kultist mit einer Vielzahl an Stärken gesegnet, bei welchem am Vorrangigsten seine Kenntnisse im Waffenkampf zu benennen sind. Um es genau zu sagen gibt es nur denkbar wenige Personen, welche ihm in dieser Disziplin das Wasser reichen können, da er in der Lage ist allerlei Kleinigkeiten als effektive Waffen zu nutzen und auch seine vorhandenen Waffen vollends auszureizen, das letzte bisschen an Effektivität aus ihnen heraus zu holen. Dazu kommen seine außerordentlichen Kenntnisse im Bereich der Ninjutsu, die zumindest auf dem elementaren Gebiet ihresgleichen suchen. Ganz wie es bei einem Waffenkämpfer auch zu erwarten wäre, sind seine Geschwindigkeit, sowie seine Reaktionsgeschwindigkeit auf einem außerordentlich hohen Niveau, um ihm ein effektives Kämpfen ermöglichen zu können. Ähnlich steht es bei Ausdauer, Konstitution und seiner Körperkraft, welche allesamt durch gutes und regelmäßiges Training erhalten und ausgebaut werden, stets auf der Suche nach Perfektion. Seine Stärke ist unter anderem auch der Hauptgrund dafür, warum er es sich erlauben kann solche schweren Ausrüstungsgegenstände für sich zu nutzen, ohne gnadenlose Probleme zu bekommen. Bei der Konstitution zeigt sich nicht nur die Frucht seiner Erziehung, sondern auch die nötigerweise sehr hohe Schmerzgrenze, ohne die sein Kampfstil undenkbar wäre. Darüber hinaus ist er im Umgang mit allerlei Waffen, sowie im Alltag außerordentlich geschickt, eine Tatsache, die sich jedoch leider nicht auf seine Fingerzeichen auswirkt. Zu seinem glänzenden Image auf dem Gebiete der Ninjutsu tragen überdies noch Chakrakontrolle und Chakravorrat bei, wobei ersteres durch Training, letzteres sich durch Vererbung auf einem sehr hohen Niveau befinden. Eine Art 'sechster Sinn' bildet zusammen mit seiner hohen Grundintelligenz den Hauptbestandteil seiner bestehenden Wahrnehmung, welche ansonsten völlig ausfallen würde, doch darüber werde ich in den Besonderheiten noch mehr erzählen, sodass für hier letztlich nurnoch seine Unsterblichkeit erwähnenswert wäre. Diese rührt von dem Kult des Jashin her, dessen Anführer er ist, doch auch dazu später noch mehr.
Schwächen:
~Blind~ ✔
~Mehrere Persönlichkeiten~ ✔
~Taijutsu~ ✔
~Taubheit~ ✔
~Feste Riten~ ✔
~Jähzorn~ ✔
~Keine elementaren Ninjutsu~ ✔
~Genjutsu~ ✔
~Rücksichtslos~ ✔
~Geht keinem Kampf aus dem Weg~ ✔
~Fingerzeichen~ ✔
~Taktik~ ✔
~Blutrausch~ ✔
Spoiler:
Ebenso wie die Stärken, so sind auch die Schwächen des überzeugten Kultisten äußerst zahlreich. So mag man damit beginnen, dass er vollkommen erblindet ist. Im Kampf mit seinem Vater hatte er sich selbst der Sehkraft beraubt, um eine Möglichkeit zu bekommen seinem Kontrahenten Paroli zu bieten. Unglücklicherweise lies sich diese Tat jedoch nicht mehr rückgängig machen, sodass er auch heute noch mit der zwar äußerst ärgerlichen, aber dennoch unveränderbaren Schwäche leben muss. Zusammen mit seiner ebenfalls im Kampf erfahrenen Taubheit ist er praktisch gegen alle äußeren Einflüsse abgeschottet, theoretisch nicht mehr in der Lage noch zu kämpfen, ja sogar schwer im normalen Leben gehandicapt, da er Menschen weder hört noch wirklich sieht. Sein 'sechster Sinn' mag dies zwar an einigen Ecken wieder halbwegs ausgleichen, doch es verhilft ihm nicht über diese Schwäche hinweg, da es lange nicht die Fülle an Informationen bietet, wie es seine Augen und Ohren tun würden.
Ein weiteres Manko von ihm sind seine recht bescheidenen Künste auf dem Gebiet des direkten Körperkampfes. Freilich mag er in der Lage sein durch seine körperlichen Attribute einem Kontrahenten noch einigen Schaden zuzufügen, doch an Technik mangelt es ihm in mehr als nur starkem Maße. Schließlich klaffen Welten zwischen dem Kampfstil eines Kneipenschlägers und eines Profiboxers. Dazu kommen noch sehr bescheidene Kenntnisse auf dem Gebiete der Genjutsu. Er ist kein vollkommener Laie, schließlich befindet er sich dort auf Niveau eines Akademisten, doch allen höherrangigen Techniken kann er nur mit einer hohen Intelligenz, sowie einer gesunden Portion Schmerz begegnen, doch wirklich Auflösen ist nicht drin. Damit gibt es also zwei ganze Sparten von Jutsu, gegen welche er kaum bis nicht gefeit ist.
Leider sind jedoch selbst seine eigentlichen Stärken nicht ganz unangetastet, denn in der Tat beherrscht er trotz seines Fokus auf die Disziplin der Ninjutsu, kein einziges Element, ja in der Tat wäre er nicht einmal in der Lage ein solches zu erlernen, weil in seiner Familie seit Generationen ein Defekt vorherrscht, welcher diesen Weg eines Shinobi vollends verschließt. Nebenbei ist er auch im Formen von Fingerzeichen alles andere als begabt. Sie mögen ihm zwar in dem Rahmen, in dem er sie nutzt, weitgehend problemlos gelingen, doch sobald es an Folgen geht, welche die Zahl von drei Zeichen übersteigen verzettelt er sich gnadenlos und bricht sich bei der Ausführung von diesen geradezu die Finger. Zurückzuführen ist das ganze schlicht und einfach auf fehlende Übung, denn was nicht genutzt wird verkümmert, das ist der Lauf des Lebens.
Die nächste Schwäche, wenn man es denn so nennen will, sind seine festen Riten, die er zu Beginn und am Ende eines jeden Kampfes praktiziert. So rezitiert er mehrere Minuten lang Litaneien und Gesänge, bevor er eine Auseinandersetzung wirklich beginnt, was seinem Kontrahenten eine Art Schonfrist gibt, in welcher er vor Angriffen von Seiten des Kultisten sicher ist. Jedoch mögen diese Riten ihn nicht davon abhalten den Angriffen seiner Gegner weiterhin auszuweichen, oder aber sie zu parrieren. Durchbrochen können diese Riten einzig und allein vorzeitig von seinem außergewöhnlichen Jähzorn. Dieser manifestiert sich bisweilen in außergewöhnlichen Wutausbrüchen, welche besonders schnell durch Kritik und Spott an seinem Glauben hervorgerufen werden können. Sie können jedoch ebenso durch albernes Verhalten seines Gegners im Kampf hervorgerufen, denn ein Schlachtfeld ist ein ernster Ort, an dem es keinerlei Kindereien geben sollte.
Selbst für einen so widerstandsfähigen Kämpfer wie ihn, kann seine Rücksichtslosigkeit in Bezug auf seine eigene Sicherheit böse enden. Im Laufe der Jahre hat er es sich angewöhnt trotz schwerer Verletzungen weiter zu kämpfen und im Zweifelsfalle auch gefährliche Wunden hin zu nehmen, wenn er dafür eine Möglichkeit bekommt seinen Kontrahenten zu verletzen, oder gar zu töten. Zwar mag es ihn meist nicht sofort Kopf und Kragen kosten, doch es ermöglicht seinen Kontrahenten ihm schwere Treffer zu verpassen, die selbst ihm zum Verhängnis werden können. Zusammen mit der Tatsache, dass er keinem einzigen Kampf aus dem Weg geht, eher dazu neigt neue Kämpfe zu provozieren. Damit kommt es nicht selten vor, dass er sich mit Personen anlegt, während er sich selbst noch in einer angeschlagenen, körperlichen Verfassung befindet. Diese Art der Unbesonnenheit bringt ihn jedoch auch in Konfliktsituationen mit stärkeren Gegnern, bei welchen er freilich keinen Fuß breit nachgibt.
Taktik ist etwas für Feiglinge und solche die es nötig haben, so zumindest die Meinung des Kultisten, denn trotz seiner außerordentlichen Intelligenz besitzt er absolut kein Händchen, wenn es um Taktik geht. Sein Schlachtplan sieht meist denkbar einfach aus, das Blut des Gegners um jeden Preis. Selten nimmt er sich zwar die Zeit sich wirklich einen Plan für den Kampf zurecht zu legen, doch sobald es erst einmal so weit ist, ist meist jede Vorsicht und jeder Plan vergessen und er fällt in sein altes Schema zurück, bei dem auch der Blutrausch eine tiefgreifende Rolle spielt. Ausgelöst wird dieser, sobald auf eine von beiden Parteien, gleichgültig ob Kontrahent oder Shinmei selbst verletzt werden und die Wunde blutet. Äußern tut sich dieser brutale Zustand darin, dass der Kultist noch brutaler in den Kampf einsteigt und noch weniger Unterschied zwischen Freund und Feind macht und beide gleichermaßen in seinem Pfad des Todes abschlachtet.
Zuletzt verbleiben nurnoch seine verschiedenen Persönlichkeiten, welche in einen steten Kampf um seinen Körper verwickelt sind. Die dominante Persönlichkeit mag zwar Shinmei selbst sein, doch es kommt nicht selten vor, dass einzelne Körperteile sich unter der Kontrolle einer anderen Persönlichkeit von ihm befinden. Dies kann besonders in Kämpfen zu äußerst seltsamen Situationen führen, da zwar alle Seelen in ihm tiefgreifend blutrünstig sind, jedoch völlig andere Ansichten haben, wie man diesen Blutdurst denn nun zu besänftigen hat. Völlige Aussetzer gibt es in eben jenen Momenten in denen keine Persönlichkeit in der Lage ist die Überhand zu gewinnen und der Kultist damit praktisch gezwungen ist, still auf seiner Position zu verharren. Einzig in einem Punkt sind alle Seiten von ihm sich einig, sie leben um Jashin zu dienen.
Besonderheiten:
Ausrüstung:
Besondere Ausrüstung:


Vorgeschichte

Index:
Geschichte:
Schreibprobe:


Anmerkungen



Schwächen:

Blind (5)
Mehrere Persönlichkeiten (2)
Taijutsu (3)
Taubheit (5)
Feste Riten (2)
Jähzorn (1)
Keine elementaren Ninjutsu (2)
Genjutsu (3)
Rücksichtslos (1)
Geht keinem Kampf aus dem Weg (1)
Fingerzeichen (2)
Taktik (2)
Blutrausch (1)


30

Stärken:
Waffenkampf (3)
Ninjutsu (3)
Geschwindigkeit (2)
Jashin (4)
Reaktionsgeschwindigkeit (2)
Körperkraft (2)
Chakramenge (2)
Chakrakontrolle (2)
Intelligenz (2)
Ausdauer (2)
Konstitution (2)
Sechster Sinn (3)
Geschicklichkeit (2)

31

Mitsu
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Re: Geheim psst!

Beitrag  Mitsu am Mo 21 Nov - 9:01

Charakterschablone

Charakterbild:
Spoiler:

Allgemeine Informationen

Name: Niiro
Vorname: Kitsune
Codename/Spitzname: Rip Van Winkle
Alter: 38 Jahre (Äußerlichkeit Puppe: 25 Jahre)
Blutgruppe: AB Negativ
Rang: S-Missing, Angehörige Sunagakures

Geburtsort: Sunagakure
Wohnort: Sunagakure
Besonderheiten:
Spoiler:
Es gibt eigentlich nicht einmal viel besonderes über Kitsune zu erwähnen, da all ihre bekannten Verwandten längst verstorben sind. Ihre Mutter zog sie bis zu ihrem achtzehnten Lebensjahr alleine groß, da ihr Vater bereits über alle Berge war. Über diesen Mann werde ich jedoch später noch mehr erwähnen. Zumindest begab es sich, dass sie bereits in jüngsten Jahren ein geradezu außergewöhnliches Talent aufwies, sodass sogar ihre fehlende Affinität zu elementaren Ninjutsu praktisch völlig unter den Tisch fiel. So kam es also wie es kommen musste, sodass sie direkt nach ihrer Prüfung, in der es um die Zulassung zum Rang des Chunnin ging, in ein Ausbildungsprogramm der Anbu gesteckt und von ihrer Mutter getrennt wurde. Während dieser Zeit verstarb ihre Mutter auch, sodass sich ein Deckname für die junge Kunoichi erübrigte. Natürlich hielt das die Einheit nicht davon ab, ihr dennoch einen zu verpassen, welcher an eine nicht weit verbreitete Literatur anlehnte. Nach einiger Zeit bei der Einheit der Wache verschwand sie jedoch eines Tages spurlos, brach ohne Entschuldigung oder Nachricht auf, machte sich nicht einmal die Mühe Informationen zu entwenden, welche ihr genug Geld für eine neue Existenz eingebracht hätten. Ganz in diesem Sinne ebbte auch die Suche nach den ersten paar Monaten ab, da sich schlichtweg keine einzige Spur von ihr fand. Es schien fast als wäre sie gleich einem Geist einfach verschwunden. Das war vor nunmehr fünfzehn Jahren, fünfzehn Jahre in denen sie umher wandert auf der Suche nach Vater und Lebensziel, wenngleich sie sich bei beidem nur geringe Chancen ausrechnet. Jedoch ist es ihr gelungen bereits einige Fragmente über den alten Mann und seine ehemaligen Gefährten zusammen zu tragen. Vermutlich ist er längst tot, ebenso wie seine Träume, nicht mehr als eine ferne Erinnerung. Nach einigen Jahren begab es sich denn, dass sie in das Dorf zurückkehrte, von Kirigakure jedoch als Verräter verschrien und gejagt. So fristet sie ein interessantes Leben als Nuke und zugleich Angehörige eines Kleinreichs, welches einen jeden Shinobi so nötig hatte, dass selbst sie bei ihrer Rückkehr nicht über Gebühr sanktioniert worden war.


Äußerlichkeiten

Größe: 1,72m
Gewicht: 62kg
Statur:
Spoiler:
Die Statur der jungen Frau lässt sich durch ihre doch recht freie Kleidung ziemlich einfach beschreiben, denn sie scheint auf den ersten Blick doch recht zierlich und schlank, doch dieser Eindruck täuscht über die Wahrheit hinweg. Unter der zierlichen Hülle versteckt sich ein außergewöhnliches Kraftpaket, welches sich nicht in blanken Muskeln manifestiert, sondern vielmehr in sehr unscheinbaren, aber dennoch starken Muskeln, sodass ihr gesamter Körper mehr als nur etwas durchtrainiert ist.
Aussehen:
Spoiler:
Ähnlich wie bei meinem Lieblingscharakter beginne ich nun auch dieses mal wieder im Gesicht der jungen Frau an, um genau zu sein sogar deren Haaren. Ebenso wie bereits ihr Vater neigt sie dazu sich zu verändern und mit dem Wind sowohl Charakter, Identität als auch Gestalt zu wandeln. Daher ist es nicht immer leicht von ihrem Aussehen zu sprechen, doch vorerst lässt sich sagen, dass der folgende Text ihre Erscheinung wiedergibt, wie sie im Moment, ja in genau diesem Augenblick, ist. Ihr Haar trägt sie im Moment frei und für ihre Verhältnisse auch recht lang, es geht deutlich über ihren Hintern hinaus und bietet eine eigene Schönheit. Es entsprang dieses Mal keiner ausgeklügelten Tarnung oder einer neuen Identität, der sie nachgehen will, nein es war schlichtweg eine Laune von ihr von der sie so einige vorzuweisen hat. Die Farbe ihres glänzenden und vollen Haares ist ein undurchdringliches Schwarz, ebenso wie einst die Farbe der Haare ihres Vaters. Jedoch besaß es auch einen leicht rötlichen Stich, welcher an die Farbe von Füchsen erinnert, welche sich zahlreich in den Wäldern finden. Aufgrund dieser leichten Färbung bekam sie von ihrer Mutter auch ihren Namen 'Kitsune', Rotfuchs. Es mag eine geradezu lächerliche Parallele sein, dass bereits der legendäre Shinobi mit einem Rotfuchs als Begleiter durch die Welt zog, vielleicht dachte sich die Mutter von Kitsune jedoch auch einfach etwas, als sie ihrer Tochter diesen Namen zukommen lies, doch da sie tot ist, werden wir es wohl nie erfahren. Gehen wir nun also etwas mehr auf den Rest ihres Gesichts ein, welches von keinerlei sichtbaren Narben geziert wird. Die Betonung liegt dabei jedoch auf den sichtbaren Narben, denn die junge Frau hat trotz ihrer eigentlich recht ruhigen Art nie an sich gehalten, wenn sie mit jemandes Verhalten nicht einverstanden gewesen war. Ebenso hat sie bereits einige Male, die Qualen der Folter über sich ergehen lassen müssen, sodass sich mit genauem Blick durchaus noch sehr feine, weiße Narben auf ihre Wangen finden. Ansonsten finden sich über ihrer Nase noch einige Sommersprossen, die sie jünger aussehen lassen, als sie tatsächlich ist. Das Bemerkenswerteste in ihrem Gesicht sind und bleiben jedoch ihre Augen. Selbst das Wort tiefgründig beschreibt sie nur oberflächlich, denn ebenso wie die des Vergangenen sind sie in der Lage so viel mehr auszusagen als tausend Worte. Die junge Frau gehört nämlich zu den Menschen, welche in der Lage sind allein mit einem Blick soviel zu sagen wie andere Menschen mit einer stundenlangen Rede. Dieser Wirkung ist die Kunoichi mit den grünbraunen sich vollkommen bewusst und spielt sie auch ab und an aus, wenn sie sich nicht gerade als fast schon kindlich heiter gibt. Der innere Teil ihres Auges zieht dabei am stärksten die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich, denn dieser Teil ihrer Iris ist von einem tiefen Braun, welches an tiefe Waldteiche erinnert und auch die Tiefe ihrer Seele doch zumindest erahnen lässt. Dieser Teil strahlt eine tiefe Ruhe und fast etwas wie Herzenswärme aus, etwas das die junge Kunoichi wohl zumeist recht bestimmt leugnen würde. Dieser braune Teil ist von einem grünen Ring umgeben, der in seiner dunklen Färbung schon fast mit dem Laub eines Waldes in der Mitte des Sommers zu vergleichen ist. Es gibt einen gewissen Aufschluss über ihre hohe Einschätzung von Leben und ihre eigene strahlende Lebenskraft und ihren Willen auch noch lange weiter zu leben. Nun mag man sich wundern, dass ich hier nur positive Aspekte aufgezählt habe, welche man mit ihren Augen verbinden kann, doch ich bin auch noch lange nicht am Ende. Natürlich kann sie ihre Augen auch geradewegs anders nutzen, denn wie schon erwähnt neigt sie dazu mit ihren Augen zu reden und dementsprechend lassen sich auch durchaus negative Dinge mit den Fenstern in ihre Seele verbinden. So sind sie etwa in der Lage kalt und gleichgültig zu blicken, dass es einem schon fast kalt den Rücken hinunter läuft, sobald man sie auch nur anblickt. Auch Wut spiegelt sich recht leicht in ihren Augen wider, welche in jenen Moment schon fast zu lodern scheinen. Es hat schon so manchem Kerl einiges an Respekt abgenötigt, wenn er in den Genuss kam zu sehen wie viel Wut in solch einer unscheinbaren jungen Frau stecken können. Fahren wir also endlich einmal mit ihrem eleganten Hals fort und überspringen damit noch eine eventuell etwas ausufernde Beschreibung ihrer sinnlichen Lippen. Über diesen gibt es bedauerlicherweise recht wenig zu sagen, außer vielleicht, dass er außergewöhnlich schlank und elegant ist. Wandern wir also noch ein Stück gen Süden und treffen damit auf einen Punkt ihres Körpers, der bereits von so manchem jungen Mann als Musterbeispiel weiblicher Schönheit bezeichnet wurde, ihrer Brust. Doch bevor ich mich an diesem Punkt in zu vielen unkeuschen Details verliere wechsle ich geschwind auf ihre rechte Seite an der sich auf Höhe des Herzens eine etwa fingerlange, hauchdünne Narbe, welche sie bei einem Schwertkampf beinahe das Leben gekostet hatte. Wenn wir die Suche fortführen werden wir auch an ihrem Rücken mehrfach fündig werden, dieser ist nämlich geradezu übersät von hauchdünnen weißen Narben, welche in eigenartigen Mustern fast die gesamte Fläche bedecken. Es sind ebenso wie eine sternförmige Narbe an ihrem Oberarm Erinnerungen an längst zurückliegende Folter, in erster Linie physischer Natur, es stellte sich ohnehin im Verlauf des Prozesses heraus, dass der Geister der jungen Kunoichi nicht zu brechen war. Theoretisch würde ich nun damit fortfahren weitere Teile ihrer Schönheit in den Himmel zu loben, doch nehme ich mir die Freiheit heraus an diesem Punkt ein Ende zu setzen, da es Worte wären, die nurnoch wenig Relevanz besäßen, ganz abgesehen davon, dass mir langsam aber sicher die Ideen ausgehen.

Alles in allem sieht sie also vollkommen nach einem normalen Mensch aus, was jedoch als solches nicht mehr stimmt. Da sie sich bereits in frühester Jugend intensiv mit dem Puppenspiel beschäftigt hat und auf so manchen Spuren gewandelt ist, hat sie den Weg gewählt, welcher schon von einigen Shinobi im Laufe der Jahrhunderte gewählt worden war, der ihren eigenen Körper zu einer Puppe zu machen. Dabei hat sie stark darauf geachtet ihre äußere Erscheinung absolut unangetastet zu lassen, sodass sie zwar weiterhin täuschend echt aussieht, jedoch in Wirklichkeit wenig mehr als Haut und Herz noch aus Fleisch bestehen. Ihr Körper ist dabei solch ein Meisterwerk, dass keinerlei sichtbare Abtrennungen zwischen ihren Gliedmaßen bestehen, freilich natürlich auf Kosten der an ihrem Körper vorhandenen Waffen.

Kleidung:
Spoiler:
Die Kleidung. Wie bei so mancher Frau wechselt sie recht häufig und doch hat sie im Laufe der Jahre eine bestimmte Art von Kleidung besonders lieb gewonnen. Es handelt sich dabei, um eine eigentlich recht männliche Klamotte, die ihr dennoch einen gewissen Charme verleiht. Fangen wir nun also bei den Schuhen an. Bei diesen handelt es sich um einfache Springerstiefel, mit drei Löchern zum Binden auf jeder Seite. Sie besitzen einen Überzug aus veredeltem Echtleder und können zusammen mit ihrer Körperkraft eine geradezu bösartige Mischung ergeben, rein vorausgesetzt natürlich, dass sie ihr Ziel finden. Unter diesen Schuhen trägt sie, trotz der glühenden Hitze ihrer Heimat, einfache Baumwollsocken, die erstaunlicherweise stets trocken bleiben, da sie zu den wenigen Menschen zu gehören scheint, welche kaum bis absolut nicht schwitzen, wobei es sich auch auf ihren Zustand als menschliche Puppe zurückführen ließe. Wenn wir nun nach oben wandern, so treffen wir auf eine einfache, schwarze Hose, aus feiner Baumwolle, mit einer Spur Seide, gewoben. Es ist ein Meisterstück traditioneller Handwerkskunst und glänzt ganz in diesem Sinne mit einer schlichten Eleganz, die selbst einem Kage würdig wäre. Als Oberteil trägt sie ein einfaches, weißes Hemd, welches aus simpler Baumwolle gewoben wurde. Es ist nichts Besonderes und kann im Zweifelsfalle einfach durch ein gleichwertiges ersetzt werden, was angesichts der Verbreitung sehr einfach werden dürfte. Um den Hals trägt sie dabei eine Seidenkrawatte in schlichtem Schwarz gehalten, die ihrem Outfit einen leicht männlichen Touch verleiht. Noch ein Stückchen darüber trägt sie einen Anhänger, an dessen Ende sich ein Amulett befindet, das sie in den Archiven von Kanesoko aufgestöbert hat. Es ist ein einfaches Kleinod, wenn es auch ein geschichtsträchtiges Zeichen trägt. Letztlich trägt sie darüber nun ein schwarzes Jacket, wie man es an so vielerlei Orten käuflich erwerben kann. Zudem trägt sie einfache, weiße Baumwollhandschuhe, sowie eine simple Brille, wobei sie letztere nicht benötigt, um klar zu sehen.

Besonderheiten: ///


Charaktereigenschaften

Persönlichkeit:
Spoiler:
Nun fangen wir einmal mit der Persönlichkeit der jungen Kunoichi an. Diese ist trotz ihres jungen Alters äußerst tiefgründig und besitzt so einige Überraschungen und Tücken, was wohl von väterlicher Seite her rührt. Vorerst beginne ich hierbei vorsichtig mit einer der Eigenschaften, welche einen guten Teil ihres Lebens bestimmt hat, der Neugier. Wie schon bei so vielen Jägern und Entdeckern, so ist diese auch bei ihr äußerst stark ausgeprägt und durch ihre Fertigkeiten wird sie es sich auch niemals nehmen lassen stets munter nachzusehen was sich hinter der nächsten Wegbiegung befindet. Wie schon so manche Katze bringt diese Eigenschaft auch sie recht häufig in ziemliche Schwierigkeiten, denen sie nur mit Müh und Not zu entkommen scheint. Das hält sie freilich nicht davon ab wieder und wieder Versuche zu unternehmen das nicht Ergründete doch noch zu erkunden, womit wir auch schon bei ihrer nächsten Grundeigenschaft wären ihrer Hartnäckigkeit, oder wie andere es bezeichnen ihren starrköpfigen Drang stur sein zu wollen. Im besonderen zeigt sich dies bei der Suche nach ihrem Vater, welche sie jetzt schon seit mehreren Jahren nachgeht. Trotz aller Widrigkeiten und so mancher Gefahr lässt sie sich die wenige Hoffnung doch noch mehr von ihm zu finden nicht nehmen und setzt alles daran die Suche nicht aufgeben zu müssen. Ganz in diesem Sinne ist es gut möglich, dass sie noch in fünfzig Jahren auf ihrer ewigen Jagd durch die Länder reist und versucht den alten Mann zu finden. Eine recht verwandte Eigenschaft davon ist ihr eiserner Wille, welcher noch schwerer zu brechen ist als das Eisengras ihres Huts. Schon so mancher hat sein Glück daran versucht sie gefügig zu machen und ein jeder ist gescheitert, ganz gleich welcher Mittel er oder sie sich bedient hatte. Dieser Wille lässt sich bereits bei ihren Ahnen und Urahnen finden, welche nicht gerade selten den gefährlichen Weg eines Spions eingeschlagen hatten, um Familie und Freunde zu versorgen. Damit geht auch eine persönliche Affinität zu und gegen Genjutsu einher, wobei beide Seiten sich mit recht gewichtigen Argumenten verteidigen, zum einen nämlich, dass sie praktisch jede psychische wie physische Tortur klaglos über sich ergehen lassen kann, zum anderen, dass sie keinerlei moralische Probleme damit hat anderen Personen Derartiges anzutun. Das führt uns zu einem äußerst interessanten Charakterzug, der Kaltblütigkeit. Diese Eigenschaft würde man ihr auf den ersten Blick kaum zutrauen, doch sie ist so tief in ihr verankert wie ihre Seele selbst. Damit wäre sie theoretisch die ideale Kunoichi, sowohl mit der Kampfkunst, als auch mit der seelischen Seite dieser Profession gesegnet und dennoch hat sie noch nie getötet. Wie konnte es zu so etwas kommen? Der Grund dafür liegt in ihrem sehr kontraproduktiven, aber dennoch wichtigen Sanftmut, welcher sie jedem Leben einen gewissen Wert zuordnen lässt. Dass dabei übrigens Männer einen geringeren Stellwert einnehmen als Frauen ist nicht sexistisch bedingt, sondern durch das nicht gerade vorbildliche Verschwinden ihres alten Herrn. Zumindest ist es nach diesen Stellwerten so, dass es sich für sie genau bestimmen lässt wer überhaupt einem Kampf mit ihr würdig ist, alle anderen werden bereits vorab von ihr ignoriert. Sollte sie nun also doch einmal auf einen prädestinierten Kontrahenten treffen so müsste dieser sich schon herrlich dumm anstellen, um im Kampf von ihr getötet zu werden. In ihren Augen wäre es nur eine große Verschwendung von Amüsement und Talent einen Gegner umzubringen, der würdig war die Klingen mit ihr zu kreuzen. Damit wären wir übrigens bei ihren Vorlieben, welche recht weit gestreut sind. So findet sie ebenso Gefallen an Musik und freier Natur, wie auch an einem guten Kampf, natürlich an letzterem auch nur, wenn dieser auf altmodische Art und Weise mit Klingen ausgetragen wird. Was sie letztlich darin finden mag weiß sie vermutlich noch nicht einmal selbst so richtig, fest steht nur, dass sie ebenso dazu neigt sich in einer Art Blutrausch zu ergehen wie schon ihr Erzeuger. Im Gegensatz zu diesem hat sie übrigens auch keine Probleme damit in größerem Maße dem Alkohol zuzusprechen, so manch einer wäre überrascht wie viel dieser kleine Körper wegstecken kann. Zu ihren Abneigungen hingegen liese sich in jedem Falle deutlich mehr zählen so gehört etwa das meiste von Menschenhand geschaffene dazu, seien es nun Dörfer, Städte oder auch Kriege. In ihren Augen könnte man sich all diese Dinge getrost sparen und die Energie wichtigeren Dingen zukommen lassen, etwa dem Knüpfen von friedlichen Beziehungen. Damit kehren wir langsam auch wieder zu ihrem Charakter zurück, so etwa auch ihrer Distanz. Diese spiegelt sich in vielerlei ihrer Entscheidungen wider, denn auch wenn sie nicht tötet, so gibt sie auch recht wenig auf ein anderes Leben. Natürlich gibt es einige wenige Menschen, die selbst ihr so am Herzen liegen, dass sie auf ihr Wohlergehen achtet, doch deren Zahl ist verschwindend gering. Abgesehen davon besitzt sie auch zu dem Rest der Menschheit eine ziemliche Distanz, denn auch wenn sie sich selbst keinen Moment über ihr Blut erheben würde, so hält sie von ihren Mitmenschen doch zumeist betont wenig, was entscheidend ihre Philosophie beeinflusst. Diese Philosophie enthält auch das Prinzip der Kraftersparnis, einige würden es vielleicht Faulheit nennen, das sie nicht nur in puncto Leben, sondern sogar im Kampf tiefgreifend beeinflusst. So gehört sie eindeutig zu den Menschen, welche weit lieber faulenzen, sie würde es vielmehr als philosophieren bezeichnen, als wirklich zu arbeiten, zu kämpfen, oder was auch immer gerade einmal fällig wäre. Einzig ihr recht ausgeprägtes Verantwortungsgefühl, das nicht im geringsten mit Loyalität zu verwechseln ist, hält sie dabei davon ab sich einzig und allein der Ruhe vor der Welt hinzugeben und treibt sie wieder und wieder dazu ihre Pflicht doch noch irgendwie auf den letzten Drücker zu erfüllen. Der Punkt der Loyalität ist bei ihr wiederum ein Thema bei dem sich die Geister spalten. Einige wenige Personen in ihrer Heimat würden sie abspenstig schimpfen, jemanden der weder Ehre noch Loyalität kennt, geschweige denn in seinem Wortschatz hat, doch die Wirklichkeit sieht ein klein wenig anders aus. Zugegeben die junge Frau gehört nicht zu den Menschen, welche sich übermäßig viel aus Loyalität machen, doch das rührt daher, dass sie stets dem folgt, welcher in ihren Augen die besten Ideale vertritt. Sie selbst mag nicht in der Lage sein die Welt zu verändern, doch ein Großreich mag dazu durchaus in der Lage sein und alleine die Hoffnung darauf ist es wert bewahrt zu werden.

Auftreten:
Spoiler:
Whew das Auftreten, eigentlich meine persönliche Nemesis unter den Punkten einer Charakterbewerbung. Der Grund dafür liegt darin, dass es eigentlich von Situation zu Situation, von Gesprächspartner zu Gesprächspartner wechselt. Allgemein gibt sich die junge Frau nach außen hin äußerst lebenslustig und naiv, geradezu kindlich. Dieses Verhalten wird von ihrer Erscheinung nurnoch unterstützt, sodass nur die wenigsten Menschen hinter der Fasse eine solch große Persönlichkeit auch nur erahnen. Ebenso wie bereits ihr Vater, auf den ich wirklich recht gerne Bezug nehme, neigt sie zur Schauspielerei, was sich vor allem in der Qualität ihre Darbietungen zeigt. Ganz in diesem Sinne geht sie voll in einer einmal ausgewählten Rolle auf und spielt diese wenn es nötig ist sogar bist in den Tod hinein. In ihren Augen ist der Unterschied zwischen verschiedenen Menschen fließend, warum sollte er nicht gänzlich verschwimmen, indem man zu einer anderen Person wurde? Die von ihr am häufigsten gespielte Rolle ist wie schon erwähnt die des jungen und naiven Mädchens, welches für jedes Spiel zu haben ist. Ganz in diesem Sinne geht sie freudestrahlend auf Wetten ein und erfreut sich an den kleinsten Dingen, die das Leben für sie bereit hält. Sie scheint ebensowenig Skrupel zu haben sich auch auf zwielichtige Gestalten einzulassen, wenn die Situation es erfordert. Ein kleines Amüsement für zwischendurch kann durchaus eine Wohltat für die eigenen Nerven sein, solange man nicht wie einige Menschen dazu neigte allzu viele Hoffnungen auf eine wirkliche Beziehung oder etwas wie Liebe zu hegen. Es gibt so einige Leute, die daher bereits der gespielten Unschuld verfallen sind und ein böses Erwachen hatten, wenn sie des Morgens aus dem Traum zurückkehrten und ihr Bett leer vorfanden, vielleicht sogar ihre Ausrüstung verschwunden. Amüsanterweise haben selbst derartige Gerüchte nur die wenigsten davon abgehalten auch einmal ihr Glück zu versuchen, was eventuell sogar auf die gut gespielte Rolle der Kunoichi zurückzuführen war. Einige wenige Menschen, die sie bereits sehr lange kennen wissen jedoch um ihr Innenleben, welches nicht gerade so rosig ist. Freilich ist sie jemand, der mit einer Menge Probleme klarkommt, doch einige Dinge nagen auch an ihr, unter anderem der leise Selbstzweifel, ob all ihre Aktionen, all ihre Mühen dem vielversprechendsten Kandidaten zu helfen auch wirklich jemals Früchte tragen werden. In den wenigen Momenten in denen sie keine Fassade nach außen aufbaut wird man sie wohl als recht faul empfinden, in keiner Weise unbedrohlich, denn das wäre ein fataler Fehler, sondern schlichtweg als etwas träge und unachtsam. Sollte sie jedoch wirklich einmal aus sich herauskommen, so wird einigen Shinobi das Herz in die Hose rutschen. Auch wenn sie nicht dazu neigt schnell aufzubrausen, so ist es vergisst sie doch niemals eine Tat, die jemandem geschadet hat. In ihrer nachtragend Art ist es auch äußerst schwer sie erst einmal zu beruhigen, wenn sie es sich in den Kopf gesetzt hat sich erst einmal aufregen zu müssen. Meist endet ein derartiger Wutanfall dann mit einigen gebrochenen Nasen und recht erschütterten Zuschauern, die einer so kleinen Frau nie eine so große Wut zugetraut hätten.

Träume:
Spoiler:
Träume, das ist wirklich ein Punkt zu dem die junge Frau eine sehr besondere Beziehung hat, da sie sich selbst niemals eingestehen würde welche zu besitzen. Sie weiß genug über ihren Vater um zu wissen, dass er jemand gewesen war, der stets seinen Träumen gefolgt war, gefolgt und gescheitert, wie sie sich selbst immer wieder gewissenhaft erinnert. Diese stete Erinnerung macht ihr auch jedes Mal aufs neue klar, wie leicht solche Träume wertlos sein können, nicht mehr als Begehren und Gedanken, deren einziger Weg in die eigene Verderbnis führt. Und doch geht sie in gewisser Weise ihrem eigenen Traum nach, das Erbe ihres Vaters endlich anzutreten. Es gibt so vieles was ihr dazu noch fehlt, dass der Traum wirklich etwas Unwirkliches besitzt, doch das schreckt sie nur oberflächlich ab. Freilich mag es unwahrscheinlich sein, dass sie dieses Ziel erreicht, doch ein Teil des Traums besteht schließlich auch aus Träumen. Was wäre das denn für eine Welt in der jeder Traum einfach in Erfüllung geht? Doch sieht sie es wie gesagt weniger als Traum an, in ihren Augen ist es vielmehr ein selbstverständliches Lebensziel, dessen Erfüllung trotz einiger Widrigkeiten keinen Moment außer Frage steht. Das mit dem Erbe ihres Vaters auch einige von dessen Träumen und Idealen einher gehen, nunja das ist eine Sache für sich...

Ängste:
Spoiler:
Ängste, ja jeder Mensch besitzt sie, gleichwohl nur die wenigsten Shinobi sie sich jemals selbst eingestehen würden, aus Angst, ja die Angst vor der Angst liegt jedem Menschen im Blut, dieser Furcht derart zu verfallen, dass ihr Leben davon beeinflusst werden könnte. In der Tat gehört auch die junge Kunoichi zu dieser Sorte von Menschen, wobei es in der Tat wenige Dinge gibt, vor denen sie sich wirklich fürchtet. Es scheint in der Familie zu liegen, dass die meisten ihrer Angehörigen das Leben als recht distanziertes Ding ansehen. Das bedeutet im Klartext, dass der Tod durchaus der Trauer wert ist, aber noch lange kein Ende bedeutet. Es ist also denkbar schade aus dem Leben zu scheiden bevor man in der Lage war all seine Aufgaben zu erfüllen, doch es ist noch lange kein Grund zur Verzweiflung, oder gar, wie viele Menschen meinen, zur Furcht. Ganz in diesem Sinne denkt auch die junge Kunoichi und sie geht sogar noch einen Schritt weiter. Sie sieht jedes Leid, das das Leben bereithält äußerst philosophisch. Im Klartext bedeutet das, das sie selbst Folter jeglicher Art gelassen hin nimmt und nur von verschwindend wenigen Dingen auch nur angerührt wird. In dieser Hinsicht folgt sie voll und ganz dem Leitsatz der Shinobi, eine gefühllose Maschine zu sein. Der einzige Punkt an dem sie auch nur ansatzweise angreifbar ist, ist die Erinnerung an ihre Mutter. Sie war lange ihre einzige Bezugsperson, was jedoch nur eine winzige Zahl von Personen überhaupt wissen. Außer ihr selbst weiß jedoch niemand von diesem Schwachpunkt an ihr, da sie zu Lebzeiten eigentlich keine besonderen Avancen gegenüber ihrer Mutter gezeigt hatte. Sie war ihre Tochter ja, aber eine außergewöhnlich starke Bindung war zu keiner Zeit spürbar. Und dennoch hängt sie sehr an ihrem Erbe und ist sehr reizbar, wenn jemand beginnt dieses Erbe zu beschmutzen.

Interessen:
Spoiler:
Was sind wohl die Kontrahenten der Tochter eines großen Shinobi und einer elenden Tagediebin? Richtig das Faulenzen. In den Augen vieler Menschen scheint dies nicht nur ihr Hauptinteresse zu sein, sondern auch ihr einziges, wenn man denn davon absieht, dass sie auch gerne speist und trinkt. Dies lässt schnell den Gedanken aufkommen, sie würde nichts tun, um bei Kräften zu bleiben, doch das stimmt so nicht ganz. Zugegeben ein großer Teil ihrer Zeit geht dafür drauf, dass sie sich auf heißen Steinen sonnt, oder in heißen Quellen badet, doch besonders in der Nacht scheint sie geradezu aufzublühen. In dieser Zeit beginnt sie vorzugsweise mit Wanderungen, welche ohne Probleme einmal einige dutzend Kilometer umfassen können, geht Klettern, wobei sie keinerlei Rücksicht auf Höhe und Gefährlichkeit der Berge nimmt, die sie zu besteigen plant, oder widmet sich direkt körperlichem, beziehungsweise geistigem, Training in Form vom Studieren von Taktiken, oder dem Einüben von Schlagabfolgen mit Pfeil und Klinge. Man beachte, dass ich hierbei nur einige ihrer Trainingsbeschäftigungen aufgezählt habe, in ihrem vielfältigen Plan finden sich noch so einige andere Dinge wie das Bogenschießen und Ringen. Doch da diese Dinge meist recht monoton und langweilig sind gehen wir etwas näher auf ihre Freizeitaktivitäten ein. Während diesen ist sie Alkohol und gutem Essen in keiner Weise abgeneigt, einige würden gar behaupten sie schlemme mit Leidenschaft. Dabei umgeht sie jedoch körperlichen Kontakt mit anderen Menschen. Wirkliche Probleme hat sie nicht damit, doch es kann äußerst lästig sein allzu viele Liebschaften zu haben, welche begannen zu klammern. Dies bedeutet also noch lange nicht, dass sie Kontakte mit Männern völlig umgeht, sie hält sie einfach nur in einer Menge, welche sie noch gut regulieren und kontrollieren kann ohne Gefahr zu laufen auf einen Stalker zu treffen. Auch den schönen Künsten ist sie in keiner Hinsicht abgeneigt, noch eine Eigenschaft, die ihr im Blut liegt. Wie bereits ihre Ahnen und Urahnen hat sie das Spielen von verschiedenen Arten der Flöte, sowie der Harfe erlernt, wobei ihr Geklimper auf letzterer noch am ehesten als Musik zu bezeichnen wäre. Kunst an sich ist jedoch etwas dem sie nur wenig abgewinnen kann. Es ist nicht so, dass sie sie nicht schätzt, viele Dinge sind für sie einfach kaum bis nicht nachvollziehbar und halten sich, in ihrem Sinn, in ihren Augen einfach auch entsprechend in Grenzen. Deshalb zieht sie einem Gemälde noch in jedem Falle das Original um ein Vielfaches vor, denn wer braucht schon ein Bild, wenn er tagtäglich das Bild der Steilküsten, an deren Klippen sich die Wellen brechen, vor Augen hat? Ganz in diesem Sinne verbringt sie gern und viel Zeit unter freiem Himmel, was auch ab und an darin endet, dass sie sich freiwillig für Missionen meldet, welche sie besonders weit von ihrem Wohnort weg bringen und das nicht, weil sie das Dorf nicht mag, sondern vielmehr weil sie einer der Menschen ist, welche stets von Fernweh geplagt werden. Dies könnte ein Grund für ihr Verlassen von Kirigakure vor einigen Jahren sein, doch das wäre nur eine Vermutung.

Besonderheiten:
Spoiler:
Die junge Kunoichi ist mit jeder Faser ihres Körpers die Tochter ihres Vaters und dementsprechend eine perfekte Schauspielerin. Daher sind ihre Täuschungen, welche auf Mimik, Gestik sowie ihrer Körpersprache so gut wie undurchschaubar, da selbst die kleinste Zuckung eines Muskels für sie gewollt ist. Andererseits ist sie durch ihre fundierten Kenntnisse auch in der Lage Lügen und Täuschungen von anderen Personen zu durchschauen. Selbst im Kampf gibt die Körpersprache ihrer Kontrahenten ihr in gewissem Maße Aufschluss darüber, wie ihr Gegenüber reagiert, wenn auch leider meist erst wenige Augenblicke bevor die Person die Reaktion auch ausführt. In längeren Kämpfen ermöglicht es ihr diese Fertigkeit jedoch Bewegungsmuster ihres Kontrahenten zu erkennen und sich auf dieses einzustellen. Sobald ihr das erst einmal gelungen ist, kann sie sich umso mehr auf ihre Reflexe verlassen und sich auch umso besser darauf konzentrieren mit einem gut gewählten Konter einen Feind aus den Latschen zu hauen.

Kampfeigenschaften

Elementaffinität: ///

Stärken:
- Genie in den von ihr auserkorenen Disziplinen (Siehe also Stats)
- Puppenspiel
- Menschliche Puppe
Nunja es gibt nicht viel an Schwächen zu erwähnen, was nicht bereits aus dem Statsystem absolut ersichtlich wäre. Der Charakter an sich ist eine menschliche Puppe, was ihm so manchen Vorteil zusichert und ihm in vielerlei Hinsicht hilft. Ganz in diesem Sinne ist der Charakter natürlich auch ein formidabler Puppenspieler.

Schwächen:
- Reizbar
- Kaum Taijutsukenntnisse
- Keine Elemente
- Keine Genjutsunutzung
- Blutrausch
Neben ihren Kampfschwächen, welche übrigens ebenso aus dem Statsystem ersichtlich sind, besitzt der Charakter auch noch einige andere Macken. So neigt er dazu sehr reizbar zu sein und dadurch schnell in Kämpfen zu landen, die er eigentlich hätte vermeiden können. Dazu kommt ein Blutrausch, der ihn des Öfteren überfällt und ihn dazu treibt selbst auf tote Gegner noch einige Zeit einzuhacken. Dazu besitzt der Charakter auch keinerlei Elemente.


Ausrüstung:

~Umhängetasche~
- 1 rosa Wecker
- 24 mehrfach veredelte Stahlkugeln

~Rücken~
Name: Madannoshashu
Art: ???
Material: ???
Beschreibung:
Spoiler:
Das Madannoshashu ist auf seine eigene Art und Weise absolut einzigartig. Einzig Rip und einige, wenige Vertraute von ihr sind im Besitz von Waffen, welche auf diesem Prinzip basieren. Die Skitze dafür wurde in einem der zahlreichen Archive des kleinen Dorfes Kanesoko gefunden, sodass das Prinzip zwar etwas altertümlich erscheint, jedoch in seiner Einfachheit sehr effektiv ist. Die wie ein eisernes Rohr, mit Abzug und Griff anmutende Waffe, besitzt in ihrem Inneren, neben dem geradlinigen Rohr, in welchen eine der Stahlkugel eingeführt wird, eine kleine Kammer, in welche der Shinobi Chakra leiten kann. Diese kleine Kammer ist von dem Rest des Rohrs durch einen Riegel abgetrennt, welcher sich durch den Abzughebel am unteren Ende der Waffe einklappen lässt. Das Prinzip ist also denkbar einfach. Der Anwender konzentriert Chakra in der kleinen Kammer, verdichtet es und baut einen größeren Druck auf, zieht den Riegel ein und entlässt den enormen Druck schließlich in das Rohr, wo es die darin befindliche Stahlkugel mit unvorstellbarer Wucht mitreißt. Doch damit nicht genug, durch ihre außergewöhnlichen Kenntnisse im Umgang mit dem Puppenspiel, ist es ihr möglich einen Chakrafaden an der Kugel zu befestigen, welchen sie nach dem Abschuss effektiv nutzen kann.

Nin-Jutsu: 7/10
Gen-Jutsu: 0/10
Tai-Jutsu: 6/10
Kraft:9/10
Ausdauer:0/10
Geschwindigkeit:10/10
Intelligenz:7/10
Chakrakontrolle:10/10
Chakramenge:10/10
Geschicklichkeit:10/10

Regeln gelesen?: Ich bin ja kein Uchiha! Rolling Eyes

Wichtige Daten:
6 Jahre: Einschulung Akademie
10 Jahre: Abschluss Akademie
13 Jahre: Chunninprüfung/ Beginn Anbuausbildung
16 Jahre: Anbu
20 Jahre: Verlässt Sunagakure auf der Suche nach ihrem Vater
22 Jahre: Treffen in Kanesoko
23 Jahre: Aufenthalt in Kirigakure
24 Jahre: Shinobi in Kirigakure
26 Jahre: Anbu in Kirigakure
28 Jahre: Anbu Captain in Kirigakure
29 Jahre: Auszug aus Kirigakure
30 Jahre: Menschliche Puppe
34 Jahre: Rückkehr nach Suna
35 Jahre: Wiedereintritt in den Dienst als Shinobi



Ja es ist eine eigenständige Schablone, doch es ist in die anderen Punkte praktisch alles eingeflossen, was sonst aufgegliedert worden ist. In diesem Sinne wünsche ich viel Vergnügen beim Lesen. ^^


Mitsu
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Re: Geheim psst!

Beitrag  Mitsu am Mo 21 Nov - 9:02

Das Reich des Feuers. Seit jeher hatte ihr Vater eine Verbindung zu diesen Landen gehabt, die die junge Frau nie hatte nachvollziehen können. Vielleicht hing es mit seinem Blutsbruder zusammen, welcher hier auf lange Zeit hin gelebt hatte? Vielleicht hatte es auch mit dem Sake des Landes zu tun. Naja wie dem auch sei, selbst heute war Rip noch nicht in der Lage die Gefühle ihres Altvorderen zu verstehen, doch wer war dazu schon in der Lage gewesen? Zugegeben der schon erwähnte Blutsbruder, aber dann endete die Zahl der Personen dann auch schon, oder? Nunja ok es gab noch diesen Fuchs, wie hieß er doch gleich? Ach auch egal, es war nicht ihr Bier, was Keiji mit diesen Landen verbunden hatte, sie war schließlich auf eigene Faust hier, während er auf eigene Faust irgendwo anders war. Kaum, dass sie auch nur in Richtung des Meeres gekommen war, hatte der unangenehme Regen eingesetzt, welcher ihre Haare in nassen Strähnen herunterhängen lies. Warum tat sie sich diesen Trip nochmals an? Ahja richtig, für einen 'Job', wobei die Bezeichnung dafür schon fast zu viel gesagt war. Einer ihrer alten Bekannten hatte sie gebeten einen der größeren 'Händler' etwas gefügiger, bezüglich seiner Zahlungen von Schutzgeld zu machen, was im Klartext bedeutete, dass es etwas Zoff geben würde, eine Menge Stress und einen Lautstärkepegel, der einfach absolut jenseitig war. Nunja ihr Problem sollte es nicht sein.

So traf denn die schwarz gewandte Gestalt in gemütlichem Schlendern in dem kleinen Fischerdorf ein. Sie war für einen Shinobi mehr als seltsam gekleidet und auf ihrer Schulter lag ein eigenartiges Metallrohr, welches mit diversen Metallteilen und Abzügen verschönert worden zu sein schien. Trotz ihrer etwas angestaubten Laune hatte sie ein fröhliches Lied auf den Lippen, als sie das Dorf betrat. Es war in einem alten Dialekt, der nur noch einigen, wenigen Einwohnern des Wüstenreiches wirklich bekannt war, verfasst. Vor vielen Jahren hatte sie den Text in einer Ruinenstadt gefunden und mit der Zeit Gefallen daran gefunden ihn sich einzuprägen, nur um ihn immer einmal wieder zu trällern. Es war ein Marsch/- oder doch zumindest ein Paradelied, um nach dem Rhythmus zu schließen. Manch ein Bewohner betrachtete sie nun recht seltsam, schließlich sah sie nicht nur skuril aus, nein sie gab auch noch eine fremde Sprache von sich, die keinem von ihnen bekannt war. Über diesen doch recht seltsamen Auftritt konnte damit nicht einmal mehr das fröhliche Lächeln hinwegtäuschen, dass der jungen Frau auf den Lippen lag. Trotz des Regens würde es ein wundervoller Tag werden. Eigentlich war Rip kein Freund von Aufmerksamkeit. Sie brachte Menschen nur auf dumme Gedanken und pflanzte ihnen das Wissen ein, dass sie nun ein gewisses Entscheidungsrecht über die Privatsphäre der betreffenden Person hätten, was freilich absoluter Humbug war. Nur weil jemand bekannt war, hatte man noch lange kein Recht ihm hinterher zu spionieren, oder ihn gar direkt zu belästigen. Glücklicherweise versuchte auch niemand sein diesbezügliches Glück in dieser Hinsicht, denn ansonsten wäre er wohl im besten Falle an der nächsten Hauswand gelandet, Störungen waren im Moment äußerst unerwünscht und das obwohl die Laune der jungen Kunoichi sich langsam sogar hob. Tatsächlich begann sie sogar eine gewisse Freude an dem Unterfangen zu entwickeln, schließlich stand es ihr frei, wie sie letztlich mit dem Händler verfuhr. Ihn selbst durfte sie nicht töten, das war klar, doch seine Untergebenen. Ihr Lächeln wurde eine Farce tiefer und ebenso etwas düsterer. Ja die Untergebenen gehörten nach freiem Verlangen ihr. Während sie denn nun durch die Straßen schlenderte und ihr Liedchen trällerte, verstärkte sich der Niederschlag etwas, sodass seine Intensität an einen ordentlichen Platzregen heranreichte, der auf der Straße immer wieder kleine Staubwolken aufspritzen lies. Angesichts dieser Umstände überraschte es Rip dann doch schon tiefgehend, dass in dieser Nässe tatsächlich noch Leute unterwegs waren, wo sie doch auch einfach in ihre Häuser hätten flüchten können.

Ein zufriedenes Seufzen verlies ihre Lippen, als sie sich bei einem der Stände unter stellte und endlich eine Möglichkeit hatte sich die nassen Haare aus dem Gesicht zu streichen. Beiläufig lies sie ihre Waffe durch die Hand rutschen, sodass der Griff gen Boden sank und ihre Hand den Lauf hielt. Ohne den Besitzer des Standes eines wirklichen Blickes zu würdigen, machte sie sich erst einmal ein grobes Bild von dem gesamten Dorf, schließlich besaß sie nun endlich wieder freie Sicht. Der Anblick, der sich da bot war wenig berauschend. Nicht mehr als einige größere und kleinere Hütten aus Holz und Stein, sehr erdnahe Menschen, langweilig. Zwei Personen stachen jedoch etwas heraus, wirkten seltsam deplatziert in ihren knappen Outfits und ihrem äußerst ähnlichen Aussehen. Nach einem kurzen Moment der Musterung, riss Rip ihren Blick jedoch wieder von den beiden los, sie hatte schon fast wieder angefangen sie zu fixieren, eine Unsitte, die unter Schützen keine Seltenheit war. Nun wandte sie sich endlich dem Besitzer des Standes zu, wobei sich ihr Lächeln sogar noch etwas vertiefte, als sie sich mit beiden Armen auf die Theke lehnte. "Guten Tag, könnten sie mir netterweise sagen, wo Dazu lebt?" Während sie sprach schenkte sie ihm den süßesten Gesichtsausdruck, den sie besaß, ebenso süß, wie der Spaß, den sie sich später gönnen würde. Ganz in ihrem Sinne ging der Mann mittleren Alters auf ihre Bitte ein und versorgte sie darüber hinaus noch mit einer zusätzlichen Information. "Normalerweise findest du ihn stets in seiner großen Hütte dort hinten, doch aktuell hält er sich in der Taverne dort drüben auf." Ein letztes Klimpern der Wimpern wurde verschenkt und schon war die junge Frau auch schon wieder auf Achse, während sie mit betontem Genuss auf die andere Straßenseite schlenderte, um ihre Beute abzuholen. Ein Schwall von Alkoholdunst, Schweiß und Rauch schlug der jungen Frau entgegen, als sie die Kascheme betrat. Es war einer jener Orte, die verständlicherweise dem männlichen Geschlecht vorbehalten waren, keine normale Frau hätte solch einen Ausgeburt von Schmutz und 'Männlichkeit' freiwillig betreten. Aus einem unerfindlichen Grund mochte ausgerechnet Rip jedoch Orte dieser Ort. Elegant wich sie einem Betrunkenen aus, der vom Rausschmeißer, gerade aus dem Etablissement entfernt wurde. Sein lallendes Gezeter wurde durchweg ignoriert, als der breitschultrige Kerl ihn an den Schultern packte und mit einem Tritt durch die Tür hinaus beförderte. Es war feucht, stickig und unangehm in dem kleinen Raum, welcher größere Männer zwang leicht gebeugt zu gehen, wenn sie nicht Gefahr laufen wollten sich den Kopf aufzuschlagen. So wandelte die junge Kunoichi also mit ihrem breiten Lächeln durch das Gasthaus und blickte sich nach dem Mann um, den sie von ihrer Ansichtsweise überzeugen sollte, doch als sie an einem Tisch mit mehreren Männern vorbei gehen wollte, wagte es einer von ihnen sie am Arm anzupacken. Bevor seine lahme und vorhersehbare Anmache auch nur seinen Mund verlassen konnte, landete die junge Frau einen Treffer mit ihrer Faust, der ihn mehrere Zähne kostete und in hohem Bogen durch das große Frontfenster der Taverne beförderte, vor dem er vermutlich bewusstlos liegen blieb. Rip war es denkbar egal, was weiter mit ihm geschah, solange er ihr fern blieb. Ein Aufenhalt in ihrer Nähe endete für solche Kerle schließlich fast schon zwangsläufig mit dem Tod.

In der Taverne verging ein kurzer Moment des Schocks, bis sich die Gäste wieder gesammelt und den Neuankömmling begutachtet hatten. Eine kleine Gruppe von Jugendlichen 'floh' still und leise durch die Vordertür, denn eine Aura gebündelter Aggression hing geradezu spürbar in der Luft. Ohne dem vorigen Vorfall Beachtung zu schenken, schulterte Rip abermals ihre Waffe und schlenderte weiterhin durch die Taverne. Galant sprang sie über die Lache einer unbekannten Flüssigkeit, bei der es sich wahrscheinlich, hoffentlich, um Alkohol handelte. Wenige Augenblicke später traf ihre Blick sogar ihr Opfer, wobei sie wieder den selben Ausdruck, wie schon dem Standbesitzer gegenüber annahm. Ihre Persönlichkeit schien fast den ganzen Raum auszufüllen, machte eine Flucht schier unmöglich, als sie sich auf dem Holztisch des Opfers niederlies und ihm kokett zuzwinkerte. "Hallo Dazu. Mir kam zu Ohren, dass du deine Zeche nie bezahlst, zumindest sagt das ein guter Freund von mir." Sie hob das Kinn des verdutzten Mannes mit dem Lauf ihrer Waffe, wobei die Finger der Anwesenden im Raum sofort an ihre Klingen schnellten. Unendlich langsam lief ein Tropfen Schweiß die Stirn des Mannes hinunter, während er sich verzweifelt nach einem Ausweg umsah. Die Kunoichi hob den Lauf ihrer Waffe noch ein Stück an und zwang den fremden dadurch tief in ihre durchdringenden Augen zu blicken. In ihnen lag keinerlei Feindseligkeit, doch sie waren bestimmt, hatten einen Ausdruck der keinerlei Widerspruch zuließ. Ihr ungebrochenes Lächeln tat damit ein übriges, selbst einer sehr begriffsstutzigen Personen zu versichern, dass sie irgendwo tief in ihrem Herzen einen seelischen Knacks hatte und nicht gerade einen von der Sorte, die mit etwas Klebstoff ausgebessert werden konnten. Mit äußerstem Genuss fuhr sie ihrem Opfer mit der linken Hand über die Wange und wischte einen Schweißtropfen weg, den sie anschließend von dem Handschuh ableckte. Ihr Lächeln wurde etwas schief, als sie die Angst darin schmeckte, die Panik, die der arme Mann nun wohl haben musste, angesichts des beinahe sicheren Todes. Zu schade, dass sie nicht die Erlaubnis hatte ihn zu töten. So blieb es denn dabei, dass sie einen spitzen Eckzahn entblößte und den Mann in ihrem Blick gefangen nahm. "Ich mag Menschen, die ihre Zeche nicht bezahlen und Mut zeigen." Die Hand mit dem Schweißtropfen fuhr nochmals an ihren Mund und wurde abermals abgeleckt. "Doch ich verachte Männer, die einer Frau gegenüber Schwäche zeigen." Noch während sie sprach beschrieb ihre Waffe eine Kurve und traf den Händler mit äußerster Kraft an der Schläfe, was ihn dazu brachte zusammen zu sacken. Kraftlos wie ein nasser Sack, fiel er von seinem Stuhl und landete auf dem Boden.

Spätestens diese Aktion brachte das Fass nun leider zum Überlaufen. Es verging nicht einmal ganz ein Herzschlag, bis ein direkter Nachbar des Niedergeschlagenen die ganze Situation realisierte und zu einem Messer griff, das in seinem Gürtel steckte. Sein Schrei blieb ihm noch im Hals stecken, als er auf die Bank genagelt wurde. Ungläubig blickte er an sich herab und sah das eiserne Rohr aus seiner Brust herausragen, beinahe direkt vor ihm mit fast bedauerndem Gesicht die junge Frau, die seinen Boss zu Boden gebracht hatte. Ein kurzer, brutaler Ruck entfernte die Waffe wieder aus seinem Körper, führte jedoch auch zu einem massiven Austritt von Blut, die Waffe hatte die eine Schlagader nahe des Herzens geradezu zertrümmert, er würde in weniger als einer Minute verbluten. In einer fließenden Bewegung rutschte Rip wieder von dem Tisch hinab, nur um während ihres Abstiegs einem Schwertkämpfer zwischen den Beinen hindurch zu rutschen, der in einem Versuch sie zu zerteilen sein Schwert in der Tischplatte versenkte. Noch am Boden beschrieb sie einen bodennahen Rückwärtssalto, der den Absatz ihres Springerstiefels tief in den Schädel des Mannes trieb. Als sie wieder auf dem Boden aufkam betrachtete sie die bleichen Gäste und die Schweinerei auf ihrem Schuh mit äußerst gemischten Gefühlen. Schon wieder Schuhe putzen also, schade eigentlich. Das Lächeln tilgte sich für einen kurzen Moment von ihrem Gesicht, als sie sich hinab beugte und das Blut des Mannes mit dem zertrümmerten Schädel kostete. Noch während ihre Zungenspitze die Flüssigkeit berührte, verzog sie angewidert das Gesicht und spuckte aus. Absolut unzumutbar. Als handle es sich um eine Probetour auf einem Markt wandte sie sich wieder dem Verblutenden zu und kostete dessen Lebenssaft ebenso. Dieses Mal blieb das Missfallen aus, sie tätschelte ihrem Opfer sogar noch einmal den Kopf, bevor sie sich wieder ihrem eigentlichen Ziel zuwandte. Der Mann hatte mittlerweile wieder aus seiner Ohnmacht gefunden, er musste wirklich ein außergewöhnlicher Dickschädel sein. Ihre Waffe auf der Schulter glich sie im Moment mehr einer Irren, denn einer Kunoichi. Langsam legte sich die Hand der jungen Frau auf den Kopf des Händlers und hob ihn leichtfertig an. Als wöge er nicht mehr als ein Sack mit Federn, stellte sie den beleibten Mann wieder auf die Beine und tätschelte ihm die Backe, während sie zugleich den Lauf ihrer Waffe hob um den nächsten potenziellen Kontrahenten auf die Matte zu schicken. Doch was war das? Ein Ausdruck von Missfallen huschte geschwind über ihr Gesicht. Wagte es tatsächlich jemand? Gerade konnte sie noch sehen, wie ein kräftiger Mann von einem der beiden Mädels wieder auf seinen Platz verwiesen wurde. Zweifellos war die Leistung ob des Masseunterschieds gewaltig, aber sie hatte sich trotzdem in etwas gemischt, dass sich nichts anging. Ihr Blick wechselte kurz zwischen dem panischen Mann und dem Eindringling hin und her, blieb jedoch letztlich an ihrem Ziel haften. Äußerst bestimmt baute sie sich vor dem Mann auf, bis sie ihm etwa in die Augen sehen konnte, leider Gottes war sie ja nicht die Größte, für eine Frau gerade einmal leicht gehobenes Mittelmaß. Er hingegen schien selbst für einen Kerl ganz ordentliche Ausmaße zu haben, wodurch er eher wie ein Schläger anmutete, denn wie ein Händler, oder gar ein Schmuggler. Als sie ihm nun jedoch in die Augen blickte, schien selbst er in sich zusammen zu sinken. "Ich bin gleich wieder da Dicker. Gnade dir Gott, wenn du auch nur daran denkst zu verschwinden." Als sie sich von ihm abwandte, blitzte sie ihn noch ein letztes Mal an, wobei sie noch den letzten Teil der Worte der Fremden mitbekam.

Noch während sie sich umwandte schüttelte sie die Miene des Missfallens ab und schmückte ihr Gesicht wieder mit dem breiten Lächeln, das eine ganze Welt bezaubern mochte, wenn es eine Gelegenheit dazu bekam. Ihre zuvor doch eher seltsame Waffe lag trotz des Blutes, das noch an ihr klebte, beinahe friedlich auf ihrer Schulter. Es war einem verdammt glücklichen Zufall zuzuschreiben, dass sie den Teil des Aggressionstrainings überhört hatte. Seit dem ersten Treffen mit ihrem Vater hatte sie sich nunmal etwas verändert, so war das bei Menschen eben. Konnte man einem Kind, dem man zeitlebens den Alkohol verwehrt hatte, Vorwürfe machen, wenn es später in Exzessen schwelgte und vielleicht sogar einer Sucht erlag? Wie in Erwartung einer wundervollen Mahlzeit fuhr sich Rip mit ihrer Zunge über die Lippen, nur um sich anschließend auf einem leeren Tisch nieder zu setzen. Der angesetzte Tonfall war absolut freundlich und von geradezu durchdringender Ruhe. "Ich greife lediglich einem alten Freund unter die Arme, Freundschaften soll man bekanntlich pflegen." Sie warf dem Händler einen kurzen, aber mörderischen Blick zu, um ihm nochmals klar zu machen, was ihm blühte, wenn er Anstalten machte abzuhauen. Ihr Blick wandelte sich jedoch sofort, als er wieder zu den beiden Fremden zurückkehrte. Moment... zwei? Verwirrt blinzelte sie, doch in der Tat, die beiden schienen einander nicht wirklich aus den Augen zu lassen. Es verging also ein kurzer Moment, bis sie sich wieder so weit gefasst hatte. "Nun würde mich wirklich brennend interessieren, warum ihr beiden Hübschen euch hierher verirrt und auf meinem Spielplatz gespielt habt? Hat man euch die falsche Landkarte mitgegeben, dass ihr hier gelandet seit?" Damit standen nun die Worte in völligem Kontrast zu dem weichen und freundlichen Tonfall. Mit weicher Miene betrachtete die junge Kunoichi die Reaktion auf ihre Worte, welche sogar sie in ihrer Offenheit überraschte. Zugegeben es hatte seine Vorteile sich der Wahrheit zu bedienen, man lief nicht Gefahr sich in verschiedenen Lügen zu verstricken, aber ansonsten trug es nur zum sozialen Miteinander bei, welches in den Augen der jungen Frau in den letzten Jahren außergewöhnlich gelitten hatte. Während sie nun den weiteren Schilderungen ihres Gegenübers lauschte, vertiefte sich ihr Lächeln, nicht zuletzt auch wegen den kleinen Figuren aus Holz, die so kunstfertig in die Luft geschleudert wurden. In ihrer bisherigen Karriere waren ihr derartige Kleinode noch nicht untergekommen, doch bekanntermaßen gab es immer ein erstes Mal. Gleich einer Katze, die einem Lichtfleck folgt, so folgten auch ihre Augen beständig den kleinen Figuren, wie sie in die Luft segelten, nur um kurz darauf wieder gen Boden zu sinken, es war wundervoll. Derart gebannt von dem Schauspiel ignorierte sie sogar die Aktion des Kerls, welcher scheinbar sein Glück nicht verstand, das er in der Fremden hatte, die ihn auf seinen Platz verwies. Ihr Gesicht hellte sich noch um einige Farcen auf, bis sie über beide Backen zu strahlen schien und ihrer Darstellerin einen reichlichen Beifall schenkte. Selten machte jemand derart frei und scheinbar nur aus einer Laune heraus Kunststücke. Diese zwanglose Art der Unterhaltung, die in einem Zirkus nur teilweise besser gewesen wäre, lies sie sogar hinwegsehen, dass man ihr gefolgt war, ihre Privatsphäre verletzt hatte. Stattdessen ging sie auf die anderen Worte der jungen Frau ein, deren Namen ihr leider noch unbekannt war. Als sie sprach, nahm ihre Stimme einen leicht melancholischen Klang an, der jedoch nach den ersten Worten langsam, aber stetig, nachlies. "Wo gehört man schon wirklich hin? Wohl kaum dort, wo die sogenannten Kage sitzen und sich ihren Wanst von der Sonne wärmen lassen, während sie Andere in den beinahe sicheren Tod schicken." Ein tief empfundenes Seufzen entrang sich ihr, als sie etwas über ihre Schuhe hörte. Sofort bekamen ihre Augen einen ganz eigenen Glanz, gehörten diese doch zu ihren liebsten Dingen. Die Waffe locker auf der Schulter sprang sie geschmeidig von dem Tisch und schlenderte auf die beiden Fremden zu, von denen die eine scheinbar im Versuch beschwichtigend zu klingen, auf sie einredete.

Ohne nun die theoretisch Vernünftigere der beiden eines weiteren Blickes zu würdigen, Personen, die sich anderen unterwarfen oder auch nur versuchten sie gnädig zu stimmen, waren ihr ebenso zuwider, wie so manch andere Arten von Menschen, die ihr Heil in der Schwäche suchten, umarmte sie scheinbar ohne ersichtlichen Grund die Person, die sie nach ihren Schuhen gefragt hatte. Sie schien die Seele eines Kindes zu haben, ehrlich und doch so herzerwärmend, dass es selbst Rip durch und durch ging. Bei so jemandem musste man keine Falschheit fürchten, keine Schwäche, es schien wirklich jemand zu sein, von dem man etwas halten konnte. Ohne einen Augenblick an ihr seltsames Gebahren zu denken, beantwortete sie auch die Frage mit sichtlichem Frohsinn. "Die Schuhe hat mir ein guter Freund meines Vaters einmal aus dem Reich des Eisens mitgebracht, sie sind einfach wundervoll." Noch während sie das letzte Wort aussprach konnte man beinahe meinen, sie fühle sich in den schweren Schuhen wie eine Prinzessin. Angesichts solch einem Wortschwall war selbst die sonst so vielschichtige Nuke schlichtweg überfordert. In der Tat hatte sie sogar ernsthafte Probleme den Worten und den damit verbundenen Gedankensprüngen noch sauber zu folgen, was sie dazu veranlasste aufgrund der Situation sogar leicht rot zu werden, etwas, das nur die wenigsten Personen jemals sahen und anschließend überlebt hatten. Gleich einem kleinen Mädchen, dem es peinlich war, dass es eine Tasse zerbrochen hatte, so war es auch der Rip gewissermaßen etwas peinlich nicht mit jemandem mithalten zu können. Dennoch steckte sie einiges an Mühe hinein dieses Defizit durch Aufmerksamkeit bei den Worten auszugleichen. Erstaunlicherweise funktionierte das ganze sogar, nunja zumindest halbwegs, sodass sie nach der ersten, längeren Tirade ihres Gegenübers mit einsetzen konnte, natürlich mit etwas weniger Worten, aber nicht mit weniger Elan, denn auch sie genoss es zumindest einmal sich so richtig auf solch ein Verhalten einzulassen. Es war frisch, es war ungewohnt und es war absolut nichts schlechtes daran. "Manchmal muss man für die Arbeit eben einige Opfer bringen und da man die Menschen mit denen man zu tun hat ja auch mögen sollte, mache ich mir da eher wenig draus. Wer weiß, ob ich hier überhaupt jemals noch einmal hin komme? Die Welt ist so groß und es gibt so viel, das man entdecken kann, da ist es nicht allzu wichtig, ob man am Ende der Welt unbeliebt ist und danke..." In diesem kurzen Moment vertiefte sich die Röte angesichts des Kompliments, auf das sie einging um einige Farbtöne. Es kam selten vor, dass man sie lobte und das obwohl sie dieses Gefühl so liebte. Verlegen kratzte sie sich am Hinterkopf. "... leider handelt es sich dabei jedoch nicht einmal um einen besonderen Stil, sowas geschieht stets nach Gefühl. Das kann nicht ganz so leicht durchschaut werden, wie die Pläne und festen Manöver, denen so viele nachgehen. Und wenn es seinen Zweck erfüllt, wie kann es falsch sein? Das Blut ist davon eben ein Nebenprodukt, manchmal sogar ein schmackhaftes, aber leider viel zu selten. Es ist eine Schande, wie sich eine Personen heutzutage gehen lassen, man schmeckt förmlich das Cholesterin." Als nun der Teil mit ihrer Waffe folgte, lenkte jedoch sogar die junge Kunoichi ein Stück ein und verringerte die Menge der Erklärungen auf ein verschwörerisches Lächeln, wenige Worte und ein seltsames Glitzern in ihrem Augenwinkel. "Es ist so viel mehr als ein Bo, draußen zeige ich dir mit Freuden, was ich damit so Schönes machen kann, es ist vielmehr so etwas wie ein Zauberstab für mich." Natürlich nahm die Puppenspielerin ihr Gegenüber trotz ihres kindlichen Auftretens ernst, sie war selbst ja manchmal nicht viel besser, wenn es darum ging ernsthaft zu bleiben. Es war häufig so anstrengend die Fassade von Reife aufrecht zu erhalten. Letztlich folgte dann jedoch die unvermeidliche Frage nach ihrem Namen. Wie oft hatte sie diese Worte schon über sich ergehen lassen müssen? An sich war nichts Schlimmes daran den eigenen Namen zu nennen, wenn man denn einen besaß, an den man selbst glaubte. Leider glaubte die ehemalige Sunanin an keinen ihrer Namen, sodass sie auch dieses Mal das tat, woran sie sich stets hielt. "Youko, ein schöner Name, woher stammt er? Mich nennen die meisten nur Rip, benannt nach einer Romanfigur." Abermals vertiefte sich die Röte, schließlich wurde sie wieder gelobt und das in einer Weise, die sie selbst nicht leichtfertig als Geschleime abtun konnte und wollte. "Was mich noch so interessieren würde, wie kam es, dass ihr geblieben seit? Jeder normale Mensch hätte ja sofort das weite gesucht, wenn er die Mengen an Blut gesehen hätte. Seit ihr so etwas wie Katastrophentouristen? Solche Leute aus der Zukunft, die Blutbäder in der Vergangenheit besuchen? Oder vielleicht auch so etwas wie Ritter? Aber dann müsstet ihr mich ja aufhalten, das wäre schade. Oder, oder, oder ihr seid Totengeister, die dann die Seelen der Verstorbenen abholen?" Beim letzten lauten Gedankengang begannen ihre Augen wieder zu glitzern, denn wann kam man schon einmal in den Genuss einen waschechten Shinigami in Aktion zu sehen? Letzten Endes kam ihre Gesprächspartnerin noch auf ihre Schwester zu sprechen, sie hatte doch gewusst, dass dort irgendeine Art von Verwandtschaft herrschte, welche mit einer Flasche Sake und einem Blick anrückte, bei dem man meinen konnte, dass sie vorhatte das arme Mädchen vollständig abzufüllen. Um jedoch die letzten Worte nicht ganz so verloren im Raum stehen zu lassen, fasste auch sie sich noch ein Herz und fügte einige Worte an. "Hach das wäre schön gewesen ein Geschwister zu haben, kam leider nie dazu. So ein großer Aufpasser wäre schon eine tolle Sache gewesen, hätte einen ins Kino geschmuggelt, böse Leute verprügelt und wäre da gewesen, wenn es einem schlecht ging, ja das wäre schön gewesen. Schön, dass du so jemanden hast, passt gut auf sie auf."

Mitsu
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Re: Geheim psst!

Beitrag  Mitsu am Mo 21 Nov - 9:02

Gikô no Shinigami
Rang: E-S
Reichweite: Siehe Beschreibungen
Chakrakosten: Gering - Mittel, kontinuierlich
Voraussetzung: Training bei Keiji, Schwertkampf, außerordentliche Chakrakontrolle, hohe Reaktionsgeschwindigkeit
Beschreibung: Die Kunst des Todesgottes, eine Legende unter ihresgleichen. Wie so viele Schwertkampftechniken der hohen Würden, so rankt sich auch um diese allerlei ebenso abenteuerliche, wie auch blutige Geschichten. Sie gilt als besonderer Trumpf des Shinobi, wird gefürchtet und respektiert, doch niemand außer ihm selbst, hat sie jemals im Einsatz gesehen. Das rührt daher, dass sie von ihm gehütet wird, wie das Andenken an seinen Vater. Der Tod durch diese Technik gilt damit als außerordentliches Privileg für diesen Kontrahenten, schließlich hat er den Nuke dann nicht nur in die Ecke getrieben, nein, er hat sich sogar als würdiger Gegner erwiesen und lange genug überlebt, um den alten Shinobi zu diesem Schritt zu treiben. Doch nun einmal zur eigentlichen Technik. Sie basiert im weitesten Sinne auf der einfachsten Form des Puppenspiels, wenn auch in stark abgewandelter Form. Einfach gesagt könnte man wohl meinen, dass jeder der Finger in der Lage ist ein einzelner Schwert so zu kontrollieren, als halte er es direkt in der Hand. Nicht selten führt diese Technik daher für unvorsichtige Kontrahenten zu mehr als nur etwas schwierigen Kampfsituationen. Der Einfachheit halber ist die Technik auf mehrere Grade der Beherrschung verteilt, welche unter anderem auch die einzelnen Trainingsziele wiedergeben.

Auf dem E-Rang ist die Technik praktisch noch nicht vorhanden. Es besteht bis dato nur das theoretische Wissen, welches bis zu diesem Punkt nicht über das eines beliebigen Puppenspielers hinaus geht. Die Person mag zwar in der Lage sein einen einzelnen Faden aus Chakra zu erschaffen, doch allzu viel mehr wird damit noch nicht möglich sein. Der positive Aspekt ist, dass dieser Teil sich in wenigen Wochen meistern lässt, wenn er denn auch nutzlos für den Kampf ist.

Der D-Rang ermöglichst es bereits zum ersten Mal ein Schwert in der Luft zu halten. Es ist deutlich schwieriger als das Heben eines Kunai, oder eines Shuriken, weil nicht nur das Gewicht ein größeres, sondern auch die Entfernung zum eigenen Körper deutlich kleiner ist, was die Verletzungsgefahr klar erhöht. Während das einzelne Schwert nun von beiden Händen im Zusammenspiel kontrolliert wird, beträgt die Reichweite des Fadens in etwa 40cm, also wohl kaum für den Kampf geeignet. Die Geschwindigkeit lässt auch noch in mehr als einer Hinsicht zu wünschen übrig, da die eigentliche Geschwindigkeit des Nutzers um 50% sinkt, wenn er nicht Gefahr laufen will sich selbst zu verletzen. Darüber hinaus ist der Aktionsradius auf das eigene Sichtfeld beschränkt, also 120° vor dem Anwender, jeder Missbrauch wird nur zu Eigenverletzungen führen. Die Lernzeit dürfte sich ebenfalls auf einige Wochen beschränken.

Auf dem C-Rang sind nun schon deutlich eher vorhandene Sprünge möglich. Nicht nur, dass es nun möglich ist mit jeder Hand, die einem zur Verfügung steht, normalerweise also zwei, ein Schwert zu kontrollieren, die Reichweite der Fäden steigt auch auf bis zu 120 cm, was den Aktionsradius deutlich verbessert. Der Radius verbessert sich ebenfalls in signifikantem Maße auf volle 180°, sodass sich der tote Winkel der Technik nunmehr auf den Rücken des Nutzers beschränkt. Der Geschwindigkeitsmalus sinkt auf 25%, welcher natürlich auch auf Kosten der eigenen Sicherheit negiert werden kann. Die Lernzeit liegt mit etwa drei Monaten im Durchschnitt.

Sollte es der Schüler schließlich schaffen die Stufe des B-Ranges zu kontrollieren, so lässt sich diese Technik bereits vollwertig in einen Kampf integrieren. Nun ist der Anwender in der Lage pro Hand zwei Schwerter auf einem Radius von 180 cm zu kontrollieren und das in einem Radius von 240° um sich herum. Der Geschwindigkeitsmalus sinkt auf 0, es besteht also absolut kein Unterschied mehr, ob er das Schwert direkt in der Hand hält, oder doch nur mittels eines Fadens kontrolliert. Die Lernzeit beträgt jedoch im Durchschnitt schon ein halbes Jahr, da sie doch recht umfangreich und schwer zu erlernen ist.

Nur die wenigsten werden die Technik bis auf den A-Rang hinaus treiben und wenn dies geschehen sollte, so in jahrelanger Arbeit, wobei der alte Shinobi selbst sechseinhalb Jahre dafür benötigt hat. Nun ist es möglich bis zu drei Schwerter pro Hand auf einer Reichweite von 2,60 Metern um sich herum zu leiten. Die Übung trägt darüber hinaus langsam Früchte und wie bei jedem guten Puppenspieler ist es nun absolut möglich, dass es durch die Technik zu einer Geschwindigkeitssteigerung der Klingen, gegenüber der auf normalem Wege geschwungenen Waffe, von bis zu 20% kommt. Der Radius hat sich übrigens mittlerweile auf 300° erweitert.

Die letzte Stufe hingegen ist für die meisten wirklich kaum mehr als die Legende. Selbst der Nuke hat mehr als 12 Jahre mit dem Erlernen und der Perfektion der Technik verbracht, wodurch es letztlich möglich ist für jeden vorhandenen Finger eine Klinge zu nutzen. Die Reichweite überrascht und überzeugt zugleich mit bis zu 3,60 m und der Möglichkeit es 360° um sich selbst herum zu nutzen. Ganz Im Sinne solch einer mächtigen Technik und der Meisterung dieses speziellen Zweigs des Puppenspiels, steigt die Geschwindigkeit gegenüber einem gewöhnlichen Schlag um 40% an.

Tsumi no Midara
Rang: A
Reichweite: 15m um den Anwender
Chakrakosten: Mittel-Hoch, kommt auf die Anzahl der Personen an
Voraussetzung: Training bei Keiji
Beschreibung: Viele Geschichten ranken sich um Techniken wie diese, eine amüsanter und bestürzender als die andere. Das Schlimmste daran ist jedoch, dass eine jede dieser Storys weit mehr als nur einen wahren Kern beinhaltet. Bei diesem kleinen Meisterwerk der Täuschungskunst tendiert die Endwirkung nicht selten darin, dass alle Anwesenden äußerst nahen körperlichen Kontakt miteinander pflegen. Doch genug von der letztlichen Pointe, zurück zur eigentlichen Technik. Nach einem kurzen Moment des Sammelns von Chakra scheint der Anwender einen rosenfarbenen Rauch auszustoßen, welcher sich binnen weniger Augenblicke in alle Richtungen etwa 15 Meter weit ausbreitet. Wer nun diesen Rauch einatmet wird vermutlich ziemlich schnell auf Wolke Sieben fliegen und alles durch die sprichwörtlich rosarote Brille sehen. Das rührt daher, dass das Genjutsu die Wahrnehmung des Opfers dahingehend beeinflusst, dass es alle anwesenden Personen und auch Tiere den perfekten Vorstellungen der betreffenden Person anpassen, sodass selbst die gefühlskälteste Person auf seinen absoluten Traumpartner treffen wird, ganz gleich, ob dies letztlich der Wirklichkeit entspricht. Die Illusion spricht dabei das Unterbewusstsein der meisten Person derart stark an, dass sich daraus ein starker Sexualdrang und ein Gefühl des Verliebt-Seins heraus bilden. Dies muss nicht so sein, ist jedoch absolut möglich. Die Zeit, bis der Nebel verfliegt beträgt 2 Posts und jeder, der während dieser zwei Posts auch nur ein bisschen des Rauchs einatmet, den Anwender ausgenommen, wird sofort von der Wirkung ergriffen. Diese Wirkung hält je nach Person zwischen 5-6 Posts an, und klingt in den folgenden Posts nach und nach ab.

Bero Bero Shinigami no Mai
Rang: -
Reichweite: Nah
Chakrakosten: -
Voraussetzung: Kein gewöhnlicher Schwertkampfstil, jahrelanges Training im Schwertkampf, Anfrage bei mir
Beschreibung: Berühmt, berüchtigt und belächelt, wie nur wenige Techniken sonst, so gehört der Tanz des betrunkenen Todesgottes ganz klar zu den interessantesten Kreationen des alten Shinobi. Entstanden ist dieser Stil gleichermaßen aus häufigem starkem Genuss allerlei starker Alkoholika, wie auch dem Instinkt zu überleben, welcher sich in vielen Jahren des brutalen Kampfes in ihm manifestiert hat. Er gehört zu den so genannten schmutzigen Stilen, Arten des Kampfes, welche sich nicht an den Ehrenkodex halten und vor keiner Gemeinheit zurückschrecken. Individuen, die solch einen Stil praktizieren sind nicht selten Räuber und Aussätzige, die ein fairer Kampf meist ohnehin wenig kümmert, so lange sie nur das Licht des nächsten Tages unter freiem Himmel erleben können. Die Grundelemente dieser Art des Kampfes sind also wilde Attacken, welche selbst für geübte Augen absolut undurchschaubar sind, ebenso wie auch Instinkt und eine große Menge Mut, wobei letzter sich auch durch fehlenden, gesunden Menschenverstand ersetzen lässt. Im Laufe der Jahrhunderte fanden diese Elemente ein paar dutzend Mal immer einmal wieder zusammen, doch mit der vorrückenden Menge an Kampfstilen mit festgelegten Attackenmustern und dem immer stärker in den Hintergrund rückenden Instinkt, verringern sich diese Vorfälle zunehmend. So kam es letztlich auch dazu, dass der Nuke in den Genuss dieser Technik kam. In der Theorie ähnelt sie dem Suiken, der betrunkenen Faust aus Konoha, welche in ihrer Heimat großen Respekt genießt und ihrem Anwender erlaubt sein volles körperliches Potenzial auszunutzen. Im Großen und Ganzen ist dies bei dieser Schwertform nicht anders. Der Nutzer kommt in den Genuss seines vollen Potenzials, Bewegungen laufen fast wie von allein ab, der Körper reagiert, bevor sein aktives Bewusstsein Attacken überhaupt wahrnehmen kann. Interessant ist dabei also, dass sie nur von recht kampferfahrenen Personen genutzt werden kann, weil einzig diese über genügend Erfahrung und Konditionierung verfügen, dass ihr Körper sich nicht gegen sie wendet, indem er falsche Aktionen abspielt. Wie auch die Technik des Blätterdorfes, so ist auch dieser Stil absolut schmucklos, ergo es gibt keinerlei feste Techniken, die ihm angehören. Ein jeder Angriff ist zu 100% improvisiert, wodurch selbst das Sharingan so seine Probleme hat effektiv dagegen zu kämpfen. Dazu beschränkt er sich nicht nur auf den Umgang mit dem Schwert, wobei es hier gleichermaßen möglich ist Wakizashi und Katana und Zwischenstufen beider zu nutzen. Vielmehr baut der Anwender seinen gesamten Körper mit ein, sodass Ausweichmanöver weit häufiger sind als Blocks, letztere sogar erst dann zur Anwendung kommen, wenn es keine andere Möglichkeit mehr gibt. Es ist also durchaus möglich, dass der Verfechter dieses Stils seinen Kontrahenten ebenso mit Tritten und Faustschlägen eindeckt, wie auch mit Angriffen seiner Klinge. Nicht selten werden auch waghalsige Sprünge und Rollen mit in das undurchschaubare Muster eingebaut, welche für einen gewöhnlichen Schwertkämpfer Attacken sind, die fast einem Selbstmord gleich kommen. Einen Unterschied gegenüber dem Suiken besteht jedoch, abgesehen davon, dass es sich um einen Schwertstil handelt, nicht um eine Art der Taijutsu. Dieser liegt im Zustand des Nutzers. Während er bei dem Suiken in jedem Falle in betrunkenem Zustand sein muss, so verhält sich dies bei dem Tanz anders. Zum Training mag der starke Alkoholeinfluss noch nötig sein, für einen erfahrenen Anwender des Stils ist er jedoch nicht mehr zwingend vorhanden. So ist es auch bei dem alten Shinobi. Er ist in der Lage diesen Zustand ohne einen einzigen Tropfen Alkohol herbeizurufen, wobei er sich in einem Zustand befindet, der der Meditation gleich kommt. Währenddessen wird er sich vollkommen auf Reflexe und Instinkt verlassen, welche ihn mit hoher Wahrscheinlichkeit am Leben halten werden. Besonders gegen gleichwertige Kontrahenten auf dem Gebiet des Schwertkampfes lohnt sich diese Technik also, da sie den Gegner unter großen Druck setzt, ohne etwas über den eigentlichen Kampfstil des Nutzers zu verraten. Auf der anderen Seite ist der Mangel an Techniken in vielen Kämpfen auch ein schweres Kreuz, das der Nutzer da zu tragen hat, da er einigen Dingen damit nur wenig, bis nichts entgegen zu setzen hat. Ebenso ist der Anwender zwar bei voller Geistesgegenwart, kann den Stil also bei Bedarf brechen, kann jedoch keinen fremden Stil, oder andere Techniken in diesen einbauen, da dies seine Meditation nicht erlaubt. Alles in allem ist es also ein zweischneidiges Schwert, das jedoch volle Daseinsberechtigung besitzt.

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