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[Konoha] Miyasaka Akako [Chu-Nin]

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[Konoha] Miyasaka Akako [Chu-Nin]

Beitrag  Akako Miyasaka am Di 22 Feb - 0:16

Charakterschablone

Bild:
Spoiler:


Steckbrief
Aussehen:
Spoiler:
Für ihr alter ist die Kunoichi doch etwas kurz geraten. Mit ihren 166,6 cm schätzt man sie meist ein wenig jünger als sie ist. Normalerweise. Durch ihr Auftreten und Aussehen wird sie dann doch auf die 18-19 geschätzt. Das liegt wohl daran, dass ihre Boots sie um gute 5 Zentimeter größer machen, und daran dass sie doch etwas ausgefallen wirkt. Akako hat blasse Haut und blutrote, gestufte Haare. Allerdings sind ihre Haare im vorderen Bereich doch länger, da sowohl einige lange Strähnen asymetrisch über ihren Augen und Ohren hängen. Ihr langer Pony bedeckt meist ihr linkes Auge. Ihre eisblauen Augen umrundet sie oft mit schwarzen und rotem Kajal, da diese dann besser zur Geltung kommen, und nicht so matt wirken was bei ihren Augen schon mal passieren kann. Denn meist wirkt ihr Blick weit weg, oder berechend. Noch auffällig sind die beiden Metallringe in ihrer Unterlippe. Metall trägt das Mädchen sowieso sehr viel. Auch in den Ohren hat sie oft Ketten, die vom Ohrloch bis zum äußersten Rand führen. An sich wirkt Akako recht zierlich und schmal. Oft retuschiert sie dies aber mit weiten Jacken oder Armstulpen. Ihre Lieblingsstulpen befestigt sie mit Metallringen am Oberarm, von wo Metallketten zum Stoff der dunklen Stulpen führen. Meist trägt sie dunkle Corsagen oder Tops mit vielen Ringen, Nieten und Ösen. Dazu eine kurze Hose oder einen Rock im Lolita-Stil, ebenfalls mit Nieten und Ketten. Ihre Lieblingsjacke ist orange, mit vielen Bändern an den Ärmeln.. Eben diese Ärmel sind ihr viel zu lang, so dass man meist ihre Hände nicht sieht. Auch die Jacke ist viel zu weit, weswegen sie diese meist offen trägt. An ihrem Gürtel sind oft die Taschen für ihre Kunai etc. befestigt, allerdings kann sie diese auch beliebig abnehmen oder umändern. Unter der kurzen Hose gucken schwarze Netzstulpen hervor die über ihre Knie gezogen sind. Erfüllt auch keinen besonderen Zweck. Ihre Schuhe gehen knapp unter die Knie und haben mehrere Riemen, um die Größe zu fixieren, als auch zur Zierde. Natürlich sind sie schnell und bequem mit einem Reißverschluss zu öffnen und zu schließen, das ganze zu schnüren würde mehr Zeit beanspruchen als sie praktisch wären Die Sohle ist mehrere Zentimeter hoch , so wird sie etwas größer, und haben Metall sowohl vorne, an den Kappen, als auch hinten und an den Seiten.Eine weitere Besonderheit, die man allerdings nur selten zu Gesicht bekommt ist ihr Tatoo. Ihren Rücken ziert nämlich ein großes Schwarzes Kreuz mit großen dunklen Schwingen. Die Flügelspitzen umfassen die Taille des Mädchens, bis sie zu ihrem Bauch führen, als würden sie das Mädchen umarmen. .Von ihrer Mutter hatte sie damals ein Kreuz bekommen, welches sie immer um den Hals trägt. Ebenso trägt sie ein schwarzes Halsband mit Killer-Nieten. Um ihre schmalen Handgelenke trägt sie, wenn keine Stulpen, Lederarmbänder mit Nieten darauf. Kaum Narben zieren den Körper des Mädchens, da sie steht weiß wie man sich vor solchen Verletzungen schützt. Nun gut, meist war einfach ein Medic-Nin in der Nähe. Ab und zu sind die Hände des Mädchens auch voller schwarzer Tinte, da sie beim Zeichnen mal oft das Blatt verfehlt. Ebenso lackiert sie ihre Fingernägel schwarz, was das düstere noch einmal unterstreicht. Im großen und ganzen sieht Akako ihrer Mutter sehr ähnlich. Sowohl vom Körperbau, als auch von den Augen her. Nur hat das Mädchen ein etwas geisterhafteres Aussehen, was vor allem auffällt wenn sie einzig und allein dunkle Klamotten trägt.. Jedenfalls behauptet dies stets Akakos Tante.
Name: Miyasaka
Vorname: Akako
Geschlecht: Weiblich
Blutgruppe: AB
Alter: 19
Größe: 166,6 cm
Gewicht: 58 kg
Rang: Chu-nin /ANBU-Lehrling
Geburtsort: Kusa-Gakure
Wohnort:: Konoha-Gakure
Persönlichkeit:
Spoiler:
Das Mädchen hat eine recht makabere Persönlichkeit. Ihre Stimmungen wechseln gerne mal und sie ist äußerst launisch.Einige sind sogar der Meinung dass sie einen Anflug von multipler Persönlichkeitsstörung vorweist, allerdings gab es dafür noch keinen Konkreten Beweis und man sagt dass die Natur wohl einfach der Meinung war dem Mädchen ein sehr launisches Wesen zu geben. Es kann von sehr ruhig, still beinahe gruselig und bedacht zu aufbrausend, brutal und aggressiv und wiederum zu fröhlich aufgeweckt und offen wechseln. Dennoch hat sie sich unter Kontrolle, auch wenn es ihr manchmal schwer fällt. Sie wartet die meisten Situationen ab und greift erst ein, wenn es unbedingt nötig ist. Auch wenn sie sich eigentlich nichts aus ihrem Auftreten macht, unterdrückt sie auf der anderen Seite ihr impulsives Wesen. In manchen Ausnahmesituationen kann sie sogar Gefallen am Töten finden, was das Mädchen normalerweise abstößt und traurig macht. . Sinnloses Blutvergießen macht sie eher wütend. Nun gut, wütend. Wirklich wütend wird das junge Mädchen selten. Sehr selten. Meist gelingt es ihr sich schnell genug wieder zu beruhigen und zur Besinnung zu kommen. Wenn die Kunoichi alleine in ihrem Zimmer hockt und an die karge Wand starrt, wird sie oft melancholisch und scheint zu nichts wirklich Lust zu haben. Wenn das der Fall ist wirft sie sich aufs Bett und schläft etwas. Für ihr Alter schläft Akako ausgesprochen gerne und lange. Für sie ist es die einzige Zeit die Frieden verspricht. Wenn es dann mal vorkommt dass sie gut gelaunt ist, kann es sogar vorkommen dass sie leicht grinst und einigermaßen gesprächig wird. Allerdings hat sie dann immer noch eine gewisse Spur von Sarkasmus in der Stimme. Menschenmassen meidet sie und auch wenn mehr als 1 bis 2 Personen in ihrem Umkreis sind wirkt sie leicht angespannt. Es sei denn sie kennt diese. Bei Menschen die sie kennt ist sie ausgelassener und meist auch ruhiger. Bei Menschen die sie wirklich mag, kann es auch passieren dass sie sogar anhänglich und zutraulich wird. Der Rotschopf ist dann auf jeden Fall fröhlicher und auch 'niedlicher'. Allerdings reagiert sie umso gereizter und aggressiver wenn Jemand ihnen zu Nahe kommt, oder noch schlimmer, ihnen Schaden zufügt. Dann meldet sich ihr Beschützer-Instinkt, den sie normalerweise recht gut unterdrücken kann, da sie eine leicht egoistische Ader hat was Fremde betrifft. Der jungen Kunoichi ist es meist relativ was mit Fremden passiert, solang das Geschehen nicht direkt oder indirekt Auswirkungen auf sie hat.
Vorlieben/Abneigungen: Regennächte. Draußen sitzen, oder am Fenster, man will ja nicht nass werden, und dem regen zuhören. Solang es nicht stürmt, gibt es kaum was schöneres für die Kunoichi. Dabei vielleicht noch ein gutes Buch, am liebsten Fantasy, und ein Kakao, dann ist sie rundum glücklich. Kakao...süß, kalt und besser als Kaffee. Kaffee kann die junge Frau nämlich gar nicht ab, zu bitter. Genauso wie sie nicht unbedingt auf Alkohol steht. Rauchen, Drogen, Alkohol kommt für sie nicht in Frage. Sie hält sich lieber an ihre kleinen Drogen, wie Kakao, schlafen, laute Musik. Wo wir gerade bei Musik sind, ist ihr Geschmack recht klar definierbar. Sie mag vor allem dark Metal. Melodic Metal, Gothic Metal, alles was dazu gehört. Dagegen Rap oder gar Hip Hop gefallen ihr gar nicht. Die meisten Leute, die sie dieser Musik zuordnet sind entweder einfälltig oder zu nichts zu gebrauchen. Da sind wir auch schon bei Charaktereigenschaften. Die junge Miyasaka hält sich am liebsten in der nähe von wenigen, aber guten Freunden auf. Ob sie nun eher zum ruhigeren Typ oder zum lauteren tendiert, hängt ganz davon ab wie sie zu der Person steht. Sie ist mit ziemlich komischen Gestalten unterwegs. Dagegen Menschen, die gleich auf andere hinab sehen, sich für was besseres halten oder nach dem Aussehen gehen, verabscheut sie und meidet sie. Auch diese unglaublich nervigen Mädchen oder junge Frauen, die den lieben langen Tag nichts besseres zu tun haben, als zu schwärmen und einkaufen zu gehen. Aus diesen Gründen hält sie sich öfters in den Wäldern auf, wo sie ihrer Lieblingsbeschäftigung dem Zeichnen nach geht, oder mit ihrem Panther kuschelt. Wo wir gerade bei Panther sind, ihre kleinen Hauskatzen darf man nicht vergessen. Sie liebt die beiden unglaublich, passt aber auf dass ihnen nicht passiert und dass sie auf Missionen zu Hause gefüttert werden.



Clanzugehörigkeit
Clanname: Miyasaka
Loyalität zum Clan: Da die Miyasaka kaum Clan-Angehörige kennt, ist ihr dieser auch realtiv egal. Dementsprechend weiss sie wenig über die Geschichte des Clans, ebenso wie über die Mitglieder und Bräuche. Einzig und allein das Bluterbe macht sie sich zu nutzen.
Rang innerhalb des Clans: unbekannt
Kekkei Genkai: Wenn man von dem Bluterbe der Miyasaka spricht, handelt es sich um die Materialisierung und Erschaffung von Dunkelheit. Der Erbe des Clanes kann die Dunkelheit in Moleküle und anschließend in eine Form zwingen. Da Dunkelheit überall vorhanden ist, ist dieses Erbe anspruchslos. Wenn keine völlige Dunkelheit herrscht, reicht auch ein kleiner Schatten. Meist werden die Techniken auch als Schatten.-Techniken bezeichnet, was man allerdings nicht mit den Techniken des Nara Clans verwechseln darf. Der Erbe kann die Struktur der Dunkelheit verändern, so dass sie um einen wie kleine Nebelwölckchen umher wabert, eine kleine Pfütze ist, oder aber so hart und fest wie Stahl. So stehen einem kreativen Erbe unzählige Möglichkeiten offen, dieses Erbe zu gebrauchen. Doch ganz so einfach ist es nicht. Es erfordert gute Konzentration und die nötige Intelligenz, denn man muss sich jedes kleine Detail von dem, was man erstellen will in Gedanken ausmalen. Erst dann ist man dazu in der Lage, die Dunkelheit zu erschaffen. Das alles erfordert hartes Training und eine Menge Chakra. Jemand mit schwachen Nerven gefährdet sich bei diesem Erbe selbst. Wenn man es zu lange gebraucht, führt es zu Schwindelanfällen und Bewusstlosigkeit.


Kampfeigenschaften

Allgemeine Eigenschaften
Die Ausdauer des Mädchens ist im Kampf immer davon abhängig, wie sie kämpft. So hält sie länger durch, wenn sie ihren Gegner mit Fern-Jutsu beschäftigt, verliert allerdings schnell an Kraft, wenn es ins Tai-Jutsu geht. Im großen und ganzen ist ihre Ausdauer etwas unter dem Durchschnitt, was wohl stark an ihrer Bequemlichkeit liegt. Die Chakramenge hingegen entspricht der Normalität, was je nach Stufe ihres Bluterbes steigen oder rapide fallen kann. Allerdings scheint es, dank des besagten Bluterbes, als hätte sie wenig Chakra, da die Anwendung ihres KG's eine enorme Menge Chakra benötigt.
Je nachdem, welchen Eindruck der Gegner und die Umgebung auf die Kunoichi machen, reagiert sie anders. Zudem spielen ihre Launen zum großen Teil mit rein. Doch meist lässt sie sich Zeit, bevor sie eingreift, analysiert erst die Lage, und macht sich dann einen geeigneten Plan. Nur selten greift sie ohne vorher zu überlegen ein. Dies ist eher der Fall wenn etwas persönliches mit rein spielt.
Ausrüstung:
25 Shuriken- Befinden sich am linken Bein an einer Tasche befestigt, die ca 20 cm lang und 7 cm breit ist. Die Shuriken sind darin aufgestapelt und griffbereit.
20 Briefbomben- Die dünnen Blätter befinden sich in einer Gesäßtasche aus Stoff, die an ihrem Gürtel / ANBU Uniform angebracht ist.
15 Kunai- Die Kunai befinden sich an ihrem rechten Bein, in einer identischen Tasche zum linken Bein. 5 davon befinden sind im normalfall ebenfalls an ihrem Gürtel angebracht.
Draht - normale Gesäßtasche eines Shinobis.
1 Katana- auf dem Rücken, angebracht mit einer festen Schnur.
1 Fächer- Ebenfalls auf dem Rücken angebracht- Auf Missionen in einer Schriftrolle versiegelt um ihn unauffälliger zu transportieren.
10 Senbon- In einer Gürteltasche, rechte Hüftseite.
10 Nahrungspillen- In einer wirklich kleinen Tasche ( 5x5 cm), linke Hüftseite.
1 Erste-Hilfe-Koffer- Versiegelt in einer Schriftrolle, da er seltener benutzt wird.
4 Schriftrollen- am Gürtel angebracht, hinterer Bereich.


Körperliche Eigenschaften
Da Tai-Jutsu nicht unbedingt eine Stärke des Chu-Nins ist, kann man daraus schließen dass sie dementsprechend miserabel in ihrer Geschwindigkeit ist. Aus diesen Gründen beschränkt sie sich eher auf andere Dinge. Ihre Schlagkraft ist durchschnittlich, bei weitem nicht so stark von denen, die Tai-Jutsu verwenden. Aber um dem einen oder anderen eine zu Scheuern, reicht es alle mal. Körperliche Einschränkungen hat sie keine, nur als Kind mal ein Loch im Herzen, welches mittlerweile wieder vollständig verwachsen ist.

Ninjutsu Eigenschaften
In Nin-Jutsu ist Akako gut, etwas über dem Durchschnitt. Sie hat keine Probleme damit, ihre Jutsu auszuführen und lernt auch realtiv schnell dazu. Ihre Begabung liegt im Fuuton-Jutsu, das einzige Element, welches sie beherrscht. Allerdings benutzt sie meist ihr Bluterbe und greift eher selten auf andere Jutsu zurück.


Genjutsu Eigenschaften:
Manipulationen und Illusionen zu erkennen ist für den Rotschopf meist eine Kleinigkeit. Schon als junges Mädchen hatte sie sich sehr für diese Art von Jutsu interessiert und hatte sich so zu sagen einen Narren an ihr gefressen. Daher fällt ihr das Auflösen dieser Jutsu bis zu einem gewissen Grad leicht, ebenso wie das anwenden besagter Jutsu.

Sonstige:
Ansonsten beherrscht die Kunoichi keine weiteren Jutsu, allerdings kennt sie sich ein wenig mit erster Hilfe aus, was sich allerdings auf einen Grundkurs beschränkt, warum sie auch keinerlei Fähigkeiten zur Anwendung von medizinischen Jutsu besitzt.



Biographie

Lebenslauf:
0-Geburt
5-Umzug/ Familie vermisst
8-Einschulung
12-Ge-Nin
14-Chu-Nin
16-ANBU Ausbildung begonnen

Story:
Spoiler:
Es tat gut, die kühle Nachtluft in seinen Lungen zu spüren, wie neues Leben, dass sie füllte. Andererseits war es kalt, und der Regen lief in dünnen bahnen ihr Gesicht hinab, ebenso wie es ihre Haare durchnässte, ihre Klamotten. Sie würde sich erkälten, das stand fest. Nicht, dass sie nicht ohnehin schnupfen gehabt hatte. Etwas erschöpft und müde lehnte sich der Rotschopf gegen eine Mauer, die ein Grundstück von der Straße trennte. Doch übernommen? fragte diese nervige, permanente und immer präsente Stimme mit einem belustigten Unterton, der in Akakos Gedanken widerhallte. Er konnte diese Welle von Ärger spüren, die langsam in der jungen Frau hoch kochte. Warum musste er sie auch immer ärgern?! Ohne der verlorenen Seele eine Antwort zu geben, lief das Mädchen weiter, Richtung Eigenheim. Mittlerweile wohnte sie alleine, war von ihrer Tante weg gezogen, allerdings nur ein paar Straßen weiter. Aber immerhin! Endlich eine eigene Wohnung. Ohh, klein Ako-chen wird erwachsen. kommentierte die Stimme wieder ihre Gedanken. „Ach halt's Fressbrett...“ murrte die Rothaarige und verdrehte die Augen. Plötzlich war er da gewesen. Von einen Tag auf den anderen hatte sie diese nervige Stimme im Kopf. War sie schizophren? Hatte sie eine multiple Persönlichkeits-Störung? Nein hatte die Stimme ihr geantwortet. Er hätte lediglich einen neuen Wirt gesucht, und sie war eben zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen. Oder eben genau zur richtigen zeit am richtigen Ort, wie man es nahm. Die Stimme hatte sich als Jun vorgestellt. Er hatte ihr erzählen wollen, dass er ein Schwerverbrecher gewesen sei, der ein Jutsu entwickelt hatte, wie man nach seinem Tod durch andere weiter leben konnte. Da stand es für sie fest: Entweder sie war wirklich verrückt, oder der arme Kerl war es. Vielleicht auch beides. Tatsache war: Es war schrecklich nervig! Aber es hatte auch Vorteile. Im Kampf konnte er ihr mit seiner Erfahrung dienen, immerhin wollte er sich auch nicht unbedingt jede Woche einen neuen Wirt suchen. Und sie war nicht mehr so alleine mit ihren Gedanken, die sie plagten, seitdem ihre Mutter und ihr Bruder verschwunden waren. Die ANBU aus Kusa meinten, sie seien wahrscheinlich tot. Doch solang ihre Leichen nicht gefunden wurden, gab die Rothaarige die Hoffnung nicht auf, wenigstens einen von Beiden wieder zu sehen. Lebend. Da ihr Vater sich nicht um 'dieses nutzlose Balg' kümmern wollte, musste sie zu ihrer Tante, die in Konoha wohnte. Natürlich, bei ihrer Tante war es schön gewesen, und Konoha war ganz nett, doch die Kunoichi fühlte sich fehl am Platz, das war nicht ihr zu Hause. Doch Kusa war es ebenso wenig.
Endlich hatte der Rotschopf die Haustür von ihrer schlichten Wohnung erreicht und öffnete diese, trat ein, lies die Holztüre ins Schloss fallen und zog sich ihre Boots und ihren Mantel aus, bevor sie sich gähnend Richtung Bad bewegte, um zu duschen. Danach war es Zeit, ins Bett zu gehen, wenn auch die Kunoichi nicht unbedingt das Verlangen spürte, schlafen zu gehen, aus Angst, mal wieder einen dieser Alpträume zu haben, die sie ab und zu quälten, wenn sie sich zu viele Gedanken gemacht hatte. Ganz, nach all den Jahren, hatte sie es immer noch nicht verarbeitet.
Und tatsächlich: Wie befürchtet träumte sie wieder davon, wie sie als kleines Mädchen in die Wohnung ihrer Mutter kam, und schon diesen ekelhaften, schweren, eisenhaltigen Blutgeruch in der Nase hatte. Fragend, mit einer Vorahnung im Bauch, sah sich das Mädchen um, ging weiter, bis sie vor einer Tür stand. Blut quoll unter dem kleinen Spalt, der die Tür vom Boden trennte, hervor. „Mami...?“ fragte das derzeit 5-jährige Mädchen in den Raum, wohl wissend, dass sie keine Antwort erhalten würde. Ihre Hand zitterte, als sie die Tür öffnete und- Akako schreckte aus dem Schlaf, wie immer an jener Stelle. Ihr Puls raste und das Adrenalin floss durch ihren Körper, während sie ihren Kopf in ihre Hände legte und tief ein und aus atmete, um ihren Herzschlag zu regulieren. [i] Es ist nur ein Traum..[/] erinnerte Jun sie, wie immer, wenn sie aus diesen erwachte. Er schlief nur, wenn überhaupt, wenn sie es ebenfalls tat. Wie der Traum weiter ging? Naja, nachdem die Rothaarige die Tür geöffnet hatte, fand sie nichts vor. Nur ein Zimmer voller Blut. Spritzer an den Wänden, auf dem Laminat, und eine Schleifspur, durchs Zimmer zur Terrasse raus. Das Schreien des Kindes, hatte die Nachbarn alarmiert, und kurz darauf kam man nach ihr sehen. Sie meinten damals, dass Akako Glück gehabt hatte, und gerade bei einer Freundin gewesen sei. Sie aber, sah das anders. Sie wäre lieber auch hier gewesen, dann wäre sie jetzt nicht so schrecklich alleine, oder? Im großen und ganzen war das der Tag gewesen, an dem sich die Kindheit des Mädchens verabschiedet hatte. Tja, so spielte das Leben eben. Sie fragte nicht mehr nach dem Warum, weil es dafür keine Antwort gab. Warum sie? Warum nicht ein anderer? Es gab keinen Grund, jedenfalls ging die Rothaarige davon aus. Manchen Menschen machte es einfach Spaß,. Andere zu verletzen. Aber, machte es ihnen nicht allen irgendwo Freude, wenn sie zeigen konnten, dass sie Jemand anderem überlegen waren? Ihn für kurze Zeit demütigen konnten? Der Mensch war schon komisch. Hoch entwickelt, und doch gleichzeitig so dumm wie keine andere Spezies.

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